Unterhaltung: Ratgeber Recht Einkommen Nachweisen

watcher, 10. Januar 2017, um 18:12
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 18:14

Ich habe mal wieder eine Frage an die , die sich da rechtlich auskennen.

Da ich im Internet nichts gefunden haben was "mir" Aufschluss gibt, versuche ich es hier.

Jeder musste wahrscheinlich schon mal Einkommen gegenüber Behörden, Institutionen usw Nachweisen.

Dann bekommt man Vordrucke mit ganz vielen zum Einkommen, Nachweiserbringungen von Kontoauszügen usw und der Auskunftsberechtigte ( gehen wir davon aus das er das ist) bezieht sich auf SGB 2 oder entsprechende andere Paragraphen die ihm dieses Auskunftsbegehren erlauben.

Meine Fragen dazu.

1.Ist man verpflichtet diese Bögen, so wie es die Behörde fordert auszufüllen und das was die an Nachzuweisen verlangen nachzugehen oder reicht es wenn man sein Einkommen darlegt ohne den Bogen auszufüllen

2. Wer macht es in der Praxis so, oder hat es schon so gemacht das er sein Einkommen "Formlos" nachgewiesen hat und was ist dann passiert?

Bernadette, 10. Januar 2017, um 18:24

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Dir diese Bögen nicht übersandt werden, damit Du sie in die Altpapiertonne wirfst...

tini71, 10. Januar 2017, um 18:32

Also, außer bei der Steuererklärung und beim Hauskauf musste ich noch nie mein Einkommen angeben. Kommt wohl drauf an, wofür du das angeben musst...

alfacoder, 10. Januar 2017, um 18:34

für Harz4 brauch er das

thunderstorm, 10. Januar 2017, um 18:36

SGB 2:Grundsicherung für Arbeitsuchende

Lucky_Johnny, 10. Januar 2017, um 18:41
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 18:41

Alfa ..., hiermit möchte ich einmal das vor langer Zeit von Dir an mich gemachte Kompliment zurückgeben, damit wir nun quit sind :

Du Vollpfosten ^!

zigarre, 10. Januar 2017, um 18:41

alfa, du schlingel
ich geh mal davon aus, das selbst rechtsexperten ohne angabe des anlass mit der frage ein problem haben.

voll-krass, 10. Januar 2017, um 18:44
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 18:44

sorry watcher - ich finde deine Fragen etwas naiv - denkst du wirklich Behörden geben Fragebögen nur aus Langeweile aus, um sie unbeantwortet zurück zu bekommen ???
und wie es sich liest willst DU doch etwas und ich denke nicht, dass du dies erreichst, indem du die Fragebögen ignorierst

Bernadette, 10. Januar 2017, um 18:45

"Auskunftsberechtigte ( gehen wir davon aus das er das ist) bezieht sich auf SGB 2 oder entsprechende andere Paragraphen die ihm dieses Auskunftsbegehren erlauben."

Ich lese hier entweder oder und watcher müsste der Auskunftsverpflichtete sein und nicht der -berechtigte...

gargamehl, 10. Januar 2017, um 18:46

watcher, aus eigener, leidvoller, Erfahrung gebe ich dir folgenden Rat.

Glaube gar nichts, was Dir ein Amt erzählt das dir Geld auszahlen soll. Stelle alles in Frage und gehe immer davon aus, dass diese Ämter Geld sparen wollen und dafür das Recht "strecken".

Mit anderen Worten, suche Dir einen Anwalt für Sozialrecht. Oder, wenn der zu teuer ist, gehe zum Rechtspfleger am Gericht.

Alle andere kostet Dich das was Dir zusteht.

zigarre, 10. Januar 2017, um 18:50

wenn es ums arbeitsamt geht, kann ich nur empfehlen, mach dich nackig und lass dich nich beim schummeln erwischen, weil wenn doch, alter falter.
allgemein gilt, auch behörden machen fehler und stellen völlig unberechtigte forderungen.

zigarre, 10. Januar 2017, um 18:52

jetzt hat doppelo das was ich meinte viel besser erklärt

Lucky_Johnny, 10. Januar 2017, um 18:52

Zu Deiner Frage einige Gegenfragen, watcher :
1. Hast Du berechtigte Hoffnung, daß ein formloser Nachweis reicht, bzw. worauf begründest Du die Annahme, daß es eventuell so sein könnte ?
2. Weshalb möchtest Du (das impliziere ich jetzt) einen formlosen Antrag der Ausfüllung dieses vorgefertigten Formulares vorziehen ?
3. Erwartest Du Dir von der Ausfüllung bzw. von dem formlosen Nachweis adäquate Zahlungen, die nicht vernachlässigbar sind ?
4. Hast Du Erfahrungen mit dem Ausfüllen solcherart Steuerformulare ?

alfacoder, 10. Januar 2017, um 18:57

@Lucky_Johnny
ich erhöhe bei dir noch auf obervollmann.

er schreibt das doch selbst das es eine behörde gibt die seine kontoauszüge sehen will und da gibt es nur eine.....

thunderstorm, 10. Januar 2017, um 18:57
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 19:00

Darf ich mal nachfragen, wo das eigentliche Problem liegt?

Hab ich es richtig verstanden, dass Du nur Deine Mieteinkünfte ( das ist selbstverständlich nur ein Beispiel ) belegst und dazu einen Zettel schreibst, auf dem dann steht " ich habe sonst keinerlei Einkünfte"?

Ein Formular zeigt Dir an Hand von detaillierten Fragen, was unter Einkommen zu verstehen ist und welche Nachweise erforderlich sind.
Vielleicht schreibst Du auf Deinem Zettel, Du hast keine Einkünfte und hast dann aber vergessen, dass Du noch 5,95 EUR aus irgendeinem Anspruch aus dem Ausland bekommst.

Edit: sorry, war mit dem Schreiben zu langsam. Lucky hat es ja schon so ähnlich formuliert

Lucky_Johnny, 10. Januar 2017, um 18:58

schreib deutsch, dann versuche ich zu antworten, alfa !

alfacoder, 10. Januar 2017, um 18:59

jetzt bist auch noch der ganz schlaue, lach...
armer wicht

zigarre, 10. Januar 2017, um 19:02

alfa, du glücklicher. wer schon alles meine kontoauszüge sehen wollte, meist war ich nicht dazu verpflichtet, sondern es war "in meinem eigenen interesse"

Lucky_Johnny, 10. Januar 2017, um 19:02

Blödsinn, alfa ... die Erbschaftssteuerveranlagung erwartet auch eine Einkommens- und Finanzauskunft (dummerweise 😄) !

alfacoder, 10. Januar 2017, um 19:05

weiss das nur von angehörigen, sonst hab ich noch nie jemand für irgendwas meine kontoauszüge zeigen müssen.
nichmal bei einem kredit

thunderstorm, 10. Januar 2017, um 19:05
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 19:05

bei einer Ehescheidung wirst Du auch Deine Einkommensverhältnisse nachweisen müssen 😄

alfacoder, 10. Januar 2017, um 19:06

es ging um kontoauszüge Lucky

Bernadette, 10. Januar 2017, um 19:06

Bei Unwissenheit sollte man tunlichst anderen nichts unterstellen.

Lucky_Johnny, 10. Januar 2017, um 19:07
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 19:07

Allerdings, alfa ... Kontoauszüge, so ist das und genau diese wollen sie sehen und ansonsten, Fortsetzung siehe Bernadette !

thunderstorm, 10. Januar 2017, um 19:07
zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2017, um 19:15

ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft ( hab das nicht alles durchgelesen ), aber evtl. ist es interessant für Dich ( wenn es wirklich um solche Unterlagen gehen sollte ) :

http://hartz.info/?topic=32844.0

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