Unterhaltung: Meinung eines Polizisten

watcher, 15. Juli 2017, um 12:44
zuletzt bearbeitet am 15. Juli 2017, um 12:46

Hallo Skatfreunde ..

Derzeit wird ja viel über die Polizeiarbeit und das Verhalten von Polizisten bei Demonstrationen geredet und geschrieben. Gibt es hier vielleicht einen ( auch ex) Polizist oder eine Polizistin der/die etwas zu diesem sagen könnte? Ich wäre gespannt. und würde mich freuen mal von Fachpersonal etwas dazu zu Lesen.. Danke

Kurdt, 15. Juli 2017, um 14:12

Ich kann dir eine interessante Schilderung aus zweiter Hand anbieten:

Eine szenekundiger Beamter begleitet die Problemfans eines Vereins zu einem Auswärtsspiel in einem anderen Bundesland. Dort wird er zusammen mit denen in einem Gerangel von den dortigen Polizisten gleich mitverprügelt.
Ihm wurde dann nahegelegt, dies nicht anzuzeigen, was er auch getan hat. Als verletzter Polizist ging er aber trotzdem in die örtliche Statistik ein. Man musste ja deutlich machen wie böse die Fans sind.

Der Betroffene hat übrigens Verständnis dafür, wenn Kollegen mal in stressigen Situationen ausrasten. In seinem Fall, war er aber stinksauer und hat gesagt, dass die Fans nichts dramatisches gemacht haben, was Gewalteinsatz gerechtfertigt hätte.

Seine Meinung dazu ist, dass es viele Kollegen gibt, die eigentlich nichts im Dienst zu suchen haben. Bei wirklich drastischen Einsätzen ist man aber verständlicherweise wohl froh, so jemanden neben sich zu wissen.

watcher, 15. Juli 2017, um 14:27
zuletzt bearbeitet am 15. Juli 2017, um 14:29

Hört sich für mich nach einem unglücklichen , nicht gewollten Einzelfall an. War er in Uniform?

Aber gerade dein Beispiel verdeutlich auch wie schwer es die Polizisten in HH hatten in unübersichtlichen Gemengen und unter Stress die Gewalttätigen von den friedlichen zu unterscheiden.

DerErsteSpieler, 14. August 2017, um 22:33

aus zweiter hand sagt eigentlich alles

Beeee, 14. August 2017, um 22:39

Schmarn hoch drei. Hirn einschalten

Ex-Stubenhocker #215457, 15. August 2017, um 06:50

es gibt bei der Polizei wie in jedem anderen Beruf die schwarzen Schafe und leider ist es so, dass deren "negative" Handlungen sehr schnell verallgemeinert werden.

Bernadette, 15. August 2017, um 08:55
zuletzt bearbeitet am 15. August 2017, um 09:20

Leider gibt es bei der Polizei Menschen, die in der Öffentlichkeit bekunden, dass die Polizei nicht "Dein Freund und Helfer" ist. Deren Agieren von Subjektivität geprägt ist, losgelöst von den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit.

Dass der Beruf Polizist und die Berufung getrennte Wege gehen, mussten wir hier bereits mehrfach lesen.

samson50, 15. August 2017, um 09:02

Es gibt gute und schlechte Polizisten, so wie es gute und schlechte Demonstranten gibt. ^^
Alles nur Menschen 😋
LG samson50

Bernadette, 15. August 2017, um 09:19

Samson, allerdings gibt es einen Unterschied.

Der Demonstrant steht für seine Meinung ein. Das darf er.

Der Polizist steht stellvertretend für unseren Rechtsstaat. Das muss er.

samson50, 15. August 2017, um 09:29

Das stimmt, @Bernadette, jeder kann seinen Job bzw. sein Anliegen aber schlecht oder gut machen -- sowohl der Polizist als auch der Demonstrant. 😋
LG samson50

Bernadette, 15. August 2017, um 09:40

Ja. Macht der Polizist seinen Job schlecht, indem er beispielsweise wahl- und zügellos Demonstranten niederknüppelt, ist meine Toleranzgrenze bei Null. Dann muss er mit voller Härte des Gesetzes dafür verantwortlich gemacht werden. Polizisten MÜSSEN ganz klar ihre Grenzen kennen und einhalten.

Polizisten und Demonstranten entscheiden sich nun einmal ganz deutlich in ihrer Funktion bzw in dem, was sie repräsentieren.

watcher, 15. August 2017, um 20:54
zuletzt bearbeitet am 15. August 2017, um 21:14

Polizisten in Deutschland knüppeln, bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Menschen grundlos nieder. Das ist nicht wirklich ein problematisches grösseres Thema nur weil manche versuchen es zu thematisieren.

Vergleichbar etwa mit vielen Hundertausenden friedlichen Demonstranten jährlich in Deutschland .

Die, die Autos in die Luft jagen , Geschäfte demolieren und Polizisten töten wollen sind ebenso die Ausnahmen .

Auffällig dabei ist nur, das die "nicht" friedlichen mit Ihren Gewaltexzessen seit Jahrzehnten ausschliesslich von Chaoten und Radikalen aus dem Linken Spektrum kommen.

Pflanze, 15. August 2017, um 20:56

wie in charlottesville.

AlbrechtDerArme, 15. August 2017, um 21:00

3. Wort in seinem Beitrag : DEUTSCHLAND
Nimm eine Landkarte, google, oder frag jemand wo Charlottesville liegt.
Deutschland ungleich USA

Pflanze, 15. August 2017, um 21:00

jojojojo

richards2, 15. August 2017, um 21:40

o-ton watcher-Auffällig dabei ist nur, das die "nicht" friedlichen mit Ihren Gewaltexzessen seit Jahrzehnten ausschliesslich von Chaoten und Radikalen aus dem Linken Spektrum kommen.
ich frag mich echt watcher ob du noch alle sinne hast

Pflanze, 15. August 2017, um 21:43

ist doch egal.
hauptsache, das alter hat weisheit.

Bine60, 15. August 2017, um 21:59

seid doch bitte so klug, und gebt diesem politisch verirrten keine plattform mehr.
lasst ihn seine afd wählen und gut is.
solang ihn hier die admins nicht sperren, wir er auf jede antwort hier seinen scheiß loslassen...

Dottir, 15. August 2017, um 22:04

nein, dazu schweigen wäre falsch. selbst wenn ich nur noch stammeln könnte, würde ich solchen leuten die meinung sagen. die die nur zusehen gibt es schon genug.
das echo müsste diese leute erschlagen, dass sie sich nicht mehr trauen so eine scheiße öffentlich zu schreiben oder sagen.

Bine60, 15. August 2017, um 22:09

ok, dann wind von vorn, auch da bin ich dabei.
auch wenn ich mit worten nicht so gut bin.

Pflanze, 15. August 2017, um 22:13

es wird schon reichen, bine.

Bine60, 15. August 2017, um 22:14

@ watscher

"Auffällig dabei ist nur, das die "nicht" friedlichen mit Ihren Gewaltexzessen seit Jahrzehnten ausschliesslich von Chaoten und Radikalen aus dem Linken Spektrum kommen."
https://www.welt.de/politik/deutschland/article144365006/Deutlich-mehr-Uebergriffe-auf-Asylbewerber-Unterkuenfte.html

Bine60, 15. August 2017, um 22:18
zuletzt bearbeitet am 15. August 2017, um 22:19

rechtsradikale scheißer nehmen sich vor, was ihnen grad gefällt.
brandanschläge zu hauf.
"rechtsfreie räume" - no go areas - wo polizisten sich kaum noch hintrauen.
nicht, weil es da so viele ausländer gibt.
nein, weil nazis dort das sagen haben...

Kartenvernichter, 16. August 2017, um 11:12

Soso...haben sie das?

Bine60, 16. August 2017, um 12:14
zuletzt bearbeitet am 16. August 2017, um 12:17

http://www.zeit.de/2006/23/Cottbus

ein beispiel.
das ist mit den jahren bestimmt nicht besser geworden...

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