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Skat-Strategien: Reizpunkte

Kann mir mal einer erklären, wie die Reizpunktbewertung zustande kommt? In der Hilfe habe ich nichts gefunden.

http://www.dskv.de/pages/Skatgericht/ISkO.php

Da steht alles.

neee. da soll stehen, wie bei der skatstube die reizpunktstatistik erstellt wird? das glaubst du doch selber nicht, oder?

was meinst du denn mit reizpunktstatistik?

@brendy:
Erklär mal genauer was Du willst. Ich bin mal davon ausgegangen, dass Du wissen wolltest, wie es zum Wert eines jeweiligen Spiels kommt. Und das findest Du da sehr wohl, sogar in einer schönen Tabelle. Zu finden unter dem Link bei "5.6 Spielabrechnung". Und doch, ich glaube, dass das da steht oO

da steht doch im profil so ein durschnittswert fürs reizen. dem meine ich.

Hallo Brendy, Du hast Recht, dieser Wert ist zur Zeit noch nicht aussagekräftig. Wir werden da nochmal nachbessern. Danke für den Hinweis!

@Franz
Auch wenn der Wert derzeit nicht aussagekräftig sein sollte, würde es mich dennoch interessieren, was der Wert darstellt.

Hallo zaurus,

es ist eigentlich ganz einfach: wenn Du die Anzahl Deiner Spiele durch alle Deine Reizwerte teilst, erhältst Du den Reiz-Durchschnitt.

Kurzes Beispiel:
1. Spiel: Du passt (= 0 Reizwert)
2. Spiel: Du passt bei 18
3. Spiel: Du passt (= 0)
4. Spiel: Du gewinnst das Reizen mit 23

Ergo: 0 + 18 + 0 + 23 = 41
41 geteilt durch 4 Spiele = 10,5

...und das wäre dann Dein Reizdurchschnitt.

Viele Grüße,
Florian

Ja, ganz einfach. Ihr habt euch sicher auch was dabei gedacht. Ich finde jedoch das dieser Wert keine Aussagekraft hat, jedenfalls kann ich keine erkennen.
Ein hoher Reizwert kann doch bedeuten das ein Spieler hoch "pokert" aber noch lange nicht erfolgreich dabei ist. Während ein Niedriger nicht gleich bedeutend ist mit konservativer Reizung.
Aber vielleicht habt ihr eine Erklärung die ich nicht erkenne?
Schönes Wochenende
DU

da kann und muss ich meine Vorschreiberin vollkommen unwidersprochen beipflichten. Hat absolut keinerlei Aussagekraft. Was ist z.b. wenn ich das Spiel mit 18 bekomme und einen Grand mit 4 Schneider Schwarz spiele.

Das Einzige wozu es hilfreich sein könnte, wäre herauszufinden bei welchem durchschnittlichen Reizwert die zur Verfügung stehenden Spiele "an den Mann/Frau" gebracht werden, bzw. sollte dieser Wert zu gering sein, man daraus ableiten könnte, dass zu viele Spiele eingepasst werden.

Hallo zusammen,

der ursprüngliche Gedanke war folgender: Durch den Wert sollte man unterscheiden können, ob Spieler ihr eher Blatt eher ausreizen, also z.B. durch ein Handspiel mal ein gewisses Risiko in Kauf nehmen, oder dann eher passen. Er sollte ein Indikator für die Spielweise sein- zusammen mit einer hohen Punktzahl vielleicht schon ein Hinweis auf das Können eines Spieler.
Den "Erfolg" kann man von diesem Wert alleine sicher nicht ableiten.
Etwas schade finde ich, dass der Wert nicht intuitiv verständlich ist, sondern nur im Vergleich zu anderen Spielern Aussagekraft hat- und auch hier natürlich erst nach einigen Spielen.

Euch allen auch ein schönes Wochenende!

Hallo Franz,

Aussagekraft hätte sie, aber nur dann, wenn jedes Spiel das man spielen möchte, bis zum bitteren Ende ausgereizt werden müsste. Als Alleinspieler jedoch bekommt man seine Spiele in den meisten Fälle allerdings viel preiswerter, sprich zu einem wesentlich geringerem Reizwert als die persönliche Schmerzgrenze.

Das Können eines Spielers kann man eigentlich nicht intuitiv an einem Zahl festmachen, weil es einfach zuviele Fremdfaktoren gibt, die darauf einen erheblichen Einfluss haben. (hängt von den Spiele ab, die er bekommt und von den Spielern an seinem Tisch)

Bleibt also nur der Vergleich der Spieler untereinander anhand von Daten, die verglichen werden können und bei jedem Spieler aufgrund seines Könnens unterschiedlich sind

Zum Beispiel die Leistungen eines Spielers (seine Leistungen als Alleinspieler und seine Leistungen als Gegenspieler, sowie Zahl der eingepassten Spiele) über alle Spiele, die der Spieler spielt.

Stellt man die nicht Starr zusammen, sondern als Prozentzahl, ergibt sich die Möglichkeit unterschiedliche Anzahl an Spiele trotzdem miteinander zu vergleichen.

Wenn man dann die Prozentzahl an eigene Spiele eines Spieler anschaut und wieviel Prozent er davon gewonnen und verloren hat und dies im direkten Vergleich von andere Spieler stellt, kann man tendenziell das Können erahnen. Wenn man seine Leistung als Gegenspieler ebenfalls noch erfasst, mit Anzahl als gewonnenen und verlorenen Spiele als Gegespieler und die Zahl der eingepassten Spiele, wird die Aussage, je mehr Spiele gemacht wurden und je länger die Statistik über einen längeren Zeitraum erfasst wird, immer aussagefähiger.

Ich plädiere auch für die Reizpunktstatistik - hört sich auch irgendwie gesünder an.

Im übertragendem Sinne unbedingt.
Grins.

Lieber Reizwäsche!