Skat für Freunde

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Verbesserungsvorschläge: Fortgeschrittenen Tische?

Hallo Skatstubenhocker,

ich spiel noch nicht so lange Skat und mache deshalb bestimmt noch so manches falsch, gerade im Zusammenspiel. Die meisten alten Hasen hier verzeihen einem das, aber es gibt leider auch Leute, die dann beleidigend werden. Ich hatte das Thema im Community-Chat schon mal angesprochen und vorgeschlagen, so etwas wie Fortgeschrittenen-Tische einzurichten, an denen Anfänger gebeten sind nicht zu spielen. Vielleicht kann man auch eine technische Beschränkung über den Spielgeld-Wert einrichten. Fortgeschritten ist, wer mehr als 300 Piepen hat zum Beispiel. Da habe ich leider keine Ahnung von und weiß auch nicht, ob der Wert jetzt gut gewählt ist oder nicht. Mich würde nur interessieren, ob Euch das überhaupt sinnvoll/praktikabel/was auch immer erscheint.

Gruß
Frannel

moin

mir wäre schon geholfen,
wenn man sieht, wieviel okken(spielgeld), die mitspieler an einem tisch haben.
bevor man sich an den tisch setzt.
dann würde sich vieles von selbst regeln.

mfg lothar

Servus,

ich spiele ja nun bestimmt nicht wie ein weltmeister, mit meinen gut 300 spielen hier eher noch ein anfänger, aber von dem vorschlag von fortgeschrittenen- und anfängertischen halte ich persönlich nichts.

Lernen kannst du nur von jemandem der es angeblich besser kann als du, und den hinweis an meine unerfahrenheit hab ich auch nur in den ersten spielen bringen müssen.

Wer lernfähig ist, ist bestimmt auch an einem 'profitisch' willkommen.

sprachlos' vorschlag find ich aber ned schlecht, da könnte man eben von fall zu fall entscheiden ob man dazu will oder ned.

das kann schon deshalb nicht sinnvoll sein, weil die Höhe des Spielgeldes eines Spielers kaum was über dessen Spielqualität aussagt.

Wenn, so ginge das nur darüber, dass man die Gesamtzahl der gespielte Spiele eines Spielers in Verbindung mit seinem Spielgeldstand irgendwie in Güteklassen einteilt und die Spieler dann z.b. besonders kennzeichnet.

Ähnlich wie es vorgesehen ist, dass man zukünftig als Spieler auswählen kann, ob man mit dem Skat-Kulturblatt oder das franz. Blatt spielen will, sollte man als Spieler dann auswählen können, mit was für Spieler und aus jeweils welche "Güteklasse" man gerne zusammenspielen möchte.

Man hat dann die Möglichkeit als besonders starke Spieler entweder nur unter Seinesgleichen zu bleiben, oder man stellt z.b. ein, dass man auch mit Spieler spielen würde, die aus eine noch nicht so starke Klasse kommen, oder eben mit Anfänger.

Als Anfänger hat man zudem so auch einen Ansporn sich beständig zu verbessern, weil man sich am Anfang nur in der Anfängerklasse befindet und erst dann was auswählen kann, wenn eine bestimmte Spielklasse/Stärke erreicht ist.

Auch muss man dabei natürlich berücksichtigen, dass ein Neumitglied nicht gleich in der höchste Klasse spielen kann, sondern erst dann, wenn er/sie sich aufgrund der vorgegebene Einteilung gemäß seine Gesamtzahl der Spiele und Entwicklung seines Spielgeldstandes für eine Spielstärke qualifiziert hat.

Vielleicht plant mk ja auch hier so ne art elo-zahl einzuführen ;)

hier zum nachlesen, für die die ned schach spielen:

http://www.de.wikipedia.org/wiki/Elo-Zahl

tante edith meint, der link will ned so wie ich das gern hätte... :(

moin skatpfeife

du hast natürlich recht, dass das mit den talern nur eine eingeschränkte aussagekraft hat.

aber wenn ich mich entscheiden kann, ob ich mich zu 2 30gern oder 2 1000dern setze, ist das schon eine entscheidungshilfe.
zumindest für mich.

und den ganzen, die sich zu mir an den tisch setzen und dann voller entsetzen nach einem spiel abhauen.
wäre vielleicht damit auch geholfen.

mfg lothar

warum will man auch hier ne klassifizierung - uns reicht schon die der gesundheitsreform - kasse oder privat:)))
den vorschlag von sprachlos unterstütz ich voll.

Hallo Leute,

soweit schon mal vielen Dank für Euren Input.

Ich hatte mir die Fortgeschrittenen-Tische auch nicht als starre Kategorie vorgestellt à la: Anfänger da, die Besseren dort. Eher so eine Art "freiwillige Ruhezone". Da steht dann einfach "Profi-Tisch" und dorthin können die Cracks, die keinen Bock auf Anfänger haben, unter sich sein. Die Anfänger sollten das dann natürlich respektieren. Und natürlich dürfen alle anderen, egal wie gut oder grün hinter den Ohren sie selbst sind, und denen auch egal ist, wie gut oder mies der Gegenüber spielt, an den normalen Tischen zusammen spielen.

Aber gut, wahrscheinlich würde eine Spielgeldanzeige, wie sie sprachlos vorschlägt, schon einiges von selbst lösen! :-)

und ich habe mir das so gedacht, dass die "sogn. Profis" sich erstmal durch entsprechende Leistungen für ihre Klasse qualifizieren müssen. Aber damit ist dann aber nicht schluss, sie müssen sich in diese Klasse auch halten können, sprich ihre bis dahin erbrachte Leistungen und Können immer wieder neu unter Beweis stellen, sei es durch eine vorbestimmte Zahl an ihre Leistung orientierte Spiele innerhalb einer bestimmte Zeit oder durch andere Vorgaben oder Mixtur von verschiedene Kriterien und gelingt das mal nicht, tja dann jibts ne Abstufung nach unten, wo sie dann wieder einen neuen Anlauf auf die oberste Güteklasse starten können.

So käme ein bisserl Bewegung in die janze Geschichte und der Ansporn wäre in jeder Klasse vorhanden.

Und zu deinem Vorschlag: Wie willst du das dann einteilen, sollen die Spieler sich selbst bewerten und einteilen, da kommt es dann so sicher wie dat Amen in der Kirche zu leichte Stresssituationen und erst recht zu bestimmt kuriosen Selbstein- bzw. Überschätzung.

@skatpfeife

willst nenn ligabetrieb hier einführen,
auch ne idee.
las uns doch erstmal mit was einfachen anfangen, das kann man dann immer noch ausgestalten.

mfg lothar

ps skatpfeife

ich möchte halt niemanden erzählen
das er schlecht oder gut ist,
mir geht es nur um entscheidungshilfen
an welchen tisch man sich setzt

da wär die elo-zahl gar ned so schlecht ;)

@onuk

dann musst du training und tunier trennen,
spiel auch schach.

mfg lothar

Lothar, ich will diese zahl ja gar ned für ne einteilung, hab ja weiter oben bereits geschrieben, dass i nix von sowas halte.
Sagt aber mehr aus als irgendwelche ergatterten punkte oder euronen.

@ onuk

da hast recht
aber die okken haben wir schon,
und die müssten halt nur beim tisch eingeblendet werden.
scheint mir mit kleinem aufwand realisierbar.

deshalb mein vorschlag.
alles andere kostet doch viel mehr aufwand.

mfg lothar

Ein ähnliches Wertungssystem, wie die Elo-Zahl wäre sicherlich ein interessante Vorschlag.

Ein weitere Vorschlag wäre die Einführung einer Auswahlmöglichkeit wieviel Spiele ich bei einer "Skatsitzung" bereit bin am gleichen Tisch zu spielen. Da sollte ich dann auswählen können, ob ich die Handhabung wie jetzt beibehalten will, oder ob ich z.b. 3,6,9,12,15,20 25 oder 30 Spiele am Stück am gleichen Tisch spielen möchte.

Neue Tische finden sich dann zusammen, wenn die jeweils eingestellte Präferenz von 3 Spieler übereinstimmt und das Problem der "Tischhopper" wäre ein wenig entschärft.

moin

ihr habt ja alle recht
das wertungssystem ist sehr fragwürdig.
und eure vorschläge sind nicht schlecht.
aber solange wir keine wochenwertung haben!!!!!
müssen wir glaub ich kleine brötchen backen.
und darauf ziehlt mein vorschlag ab.

mfg lothar

ok, die idee mit der elo-zahl stammt ja nicht von mir, derjenige der damit gemeint ist wird sich ja vielleicht mal dazu äußern oder auch nicht.

Wünsch euch allen nun ein gut blatt und eine angenehme nachtruh.

Bereits bei 20 Spielern in einem Realclub gibt es mindestens 10 verschiedene Motivationen, Spielstärken (wirkliche oder eingebildete) und andere Unterschiede. Wie viele dann bei 11666? Und alles unter einen Hut (oder doch mehrere Hüte bringen)? Gefahr: Je durchdachter, desto komplizierter und undurchsichtiger!

Vorschlag: Erstmal die Grundsatzfrage beantworten und die Diskussion darauf beschränken: Will man hier - sowie im DSkV - trotz oder gerade wegen des Integrationsgedankens aller Spielstärken und Motivationshintergründe - die Gemeinsamkeit fördern und Spieler verschiedener Skathorizonte zusammenbringen oder will man verschiedene Klassen ("Profis", "Halb-Profis", "Halbamateure", "Anfänger") fördern und - mit sinnvollen Auf- und Abstiegsmöglichkeiten - zusammenbringen?

Beide Gedanken haben ihre Berechtigung, eine nötige Entscheidung zwischen ihnen bedingt dann aber eben weitere Entscheidungen!

moin

@john

ich bin dafür, das jeder mit jedem spielen kann.

nur fänd ich es gut, wenn man vorher ein bischen was über seine mitspieler erfährt.

er gibt hier mitlerweile so viele,
das ich mir deren spielstärken nicht alle merken kann und will.

und ab und zu will ich halt mit leuten spielen, bei denen ich mein bestes skat auspacken muss, um mich nicht zu blamierern.

mfg lothar

ps ich spiele auch gerne mit nicht so guten, aber wenn mich der ergeiz pakt...

und genau das sollte sowohl bezüglich der Spielstärke, wie auch bezüglich der Spielezahl die man machen will über Auswahlpräferenzen einstellbar sein, wobei dort die Möglichkeit es so zu lassen wie es derzeit ist, gegeben sein soll. So müsste man doch jeder Form und Wunsch zufriedenstellen können

Ich bin der Ansicht das dieses Forum für alle beteiligten ob ( Profis oder Anfänger)genau die richtige Plattform ist. Ein guter Spieler wird stets bemüht sein den Anfängern hilfreich zur Seite zu stehen. Das kann am Tisch ausführlich erörtert werden
Jeder Anfänger wird auch dankbar sein für den ein oder anderen Tip.
Aber für mich ist das wichtigste das alle ihren Spaß hier haben.
Besserwisser sollten nach Möglichkeit in anderen Foren mit desgleichen Spielen.

moin

@wesertiger

man hilft gerne
aber nicht immer
und deswegen wäre eine entscheidungshilfe ganz nett

mfg lothar

Um nochmal auf die Grundsatzfrage zurückzukommen. Bei einem Skatturnier unterscheidet man halt verschiedene Ebenen. Im Club werden Übergriffe negativer Art bereits mit Recht gerügt, müssen gar keine Beleidigungen sein,
auf VG-Ebene ist wohl die Vielseitigkeit der Spielstärke am größten. Bei höheren Meisterschaften oder Turnieren muss man sich auch als Fortgeschrittener oder Mittelklassespieler schon mal was anhören, wenn man an einen Spitzenspieler gerät. Dies ist aber auch wegzustecken.

Hier sollten wir uns eigentlich eher auf einer Clubebene betrachten, trotz der hohen Zahl und auf absolute Toleranz setzen. In Verbindung mit dem Vorteil, dass man ja nicht wie beim Realturnierskat 2 Stunden an seine Partner gekoppelt ist, sondern auch gehen kann, ist das ganze doch kein so großes Problem, wenn man das Hoppeln nicht dauernd als Nachteil sehen würde.

Und gegen wirkliche beleidigende Äußerungen kann das Team doch sicher geeignete Mittel finden.

Skat spielen, tolerant sein und bedenken, dass wirklich gute Spieler auch wissen, wann sie einem Anfänger was wie erklären können. Tun die "Besseren" das nicht, bestehen Zweifel, dass ihre eigenen Defizite im zwischenmenschlichen Bereich schneller behoben werden können als die technischen Fehler der Anfänger.

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Skat spielen, tolerant sein und bedenken, dass wirklich gute Spieler auch wissen, wann sie einem Anfänger was wie erklären können. Tun die "Besseren" das nicht, bestehen Zweifel, dass ihre eigenen Defizite im zwischenmenschlichen Bereich schneller behoben werden können als die technischen Fehler der Anfänger.

Ein Traum, dieser Absatz.