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Verbesserungsvorschläge: 2083688

Was soll dieser Blödsinn?? Der Spieler deckt bevor er 61 Punkte hat auf, gibt einen Stich ab und gewinnt. In jeder Kneipe würde er den Stammtisch um die Ohren bekommen und hier feixt er sich einen. Wird nun nach Regeln gespielt oder nicht?

moin

#2.083.688

hier dient das der spielabkürzung,
wenn man hier aufdeckt, heist das nicht automatisch, das man alle restlichen stiche bekommt.
es wird nur offen weitergespielt.
ist meines wissens nach, auf allen onlineplattformen, die ich kenne (sind einige), so geregelt.

macht auch sinn, da man hier als gegenspieler auch nicht schenken kann.

mfg lothar

2 X Einspruch Lothar,

einmal da es bei dem Online Spiel Netskat streng nach den geltenden Skatregeln gilt. Da kann man, bzw. sollte man diese Form der Abkürzung erst dann aktivieren, wenn man wie hier den abzugebenden Stich z.b durch Anspiel los geworden ist, was im Endergebnis das gleiche Resultat (schneider gespielt) hat, aber halt einen Stich länger dauert.

zweite Einspruch Man kann nicht einerseits schreiben, dass man hier gemäß den DSKV Skatregeln spielt, um dann ohne das man besonders darauf hinweisst, bei der Abkürzung eines Spieles erheblich von den dort geltende Abkürzungsregel abweicht, nämlich dass alle Stiche ab Offenlegung der Gegenpartei gehören, wenn man mangels Abgabe ein zutreffende einschränkende Erklärung im weiteren Spielverlauf noch einen Stich abgibt.

In der Skatstube halte ich mich persönlich an die DSKV geltende Regel und zeige z.b. erst dann meine Restkarten, wenn ich vorher alle noch abzugebende Stiche "entsorgt" habe, um das was hier moniert wird zu vermeiden, weil das nur böses Blut gibt.

Aber das Problem hatten wir bereits einige Male und ich denke mir mal, dass die Macher es irgendwann gemäß DSKV machen werden, oder besonders darauf hinweisen werden, dass es erheblich vom geltende Regelung abweicht. Prinzip steter Tropfen.

@skatpfeife

in der sache hast du recht,
aber

ich finde es hier besser geregelt,
als es die DSKV vorsieht.

aber du hast natürlich recht,
man müsste sich die mühe machen und die abweichungen von der DSKV
gesondert aufführen, damit alle unklarheiten beseitigt sind.

mfg lothar

ps eine 1:1 umsetzung der DSKV regeln halte ich für schwierig und nicht, in jedem fall, für sinnvoll.

@Lothar,

ob es so wie es jetzt ist besser oder nicht besser geregelt ist, habe ich so meine Zweifel. Sinn und Zweck einer Spielabkürzung, darüber bestehen, so nehme ich an, keine Zweifel, ist es Zeit einzusparen, bzw. Spiele dessen Ausgang (eindeutig) vorhersehbar sind, nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Die Skatregeln sehen vor, dass zunächst die Eindeutigkeit vorhanden sein muss, bzw. exakt erklärt sein soll (sogn. einschränkende Erklärung) bevor ein Spiel erfolgreich abgekürzt werden darf.

So wie es hier geregelt ist, könnte ich die Abkürzung dazu missbrauchen z.B. ein unberechtigtes Schneiderspiel zu erlangen. Willigt die Gegenpartei nämlich in der Abkürzung ein, bevor sie Schneiderfrei sind, bekomme ich als AS den Schneider geschenkt.

Die 1 zu 1 Umsetzung hier sehe ich als nicht so schwierig. Im Prinzip geht es meist nur um noch einen Stich, der abzugeben ist. Der Programmierer muss also nur angeben, dass ab Moment der Abkürzungaufforderung durch den AS auch alle Reststiche durch den AS gemacht werden. Widersprechen die Gegenspieler die Aufforderung wird normal weitergespielt. Gibt der AS ab dem Moment tatsächlich noch einen Stich ab, gehören alle Stiche ab diesem Moment die Gegenpartei und das Spiel wird entsprechend seinem Ausgang gewertet. Gibt er tatsächlich keinem Stich mehr ab, oder willigen beide Gegenspieler in der Aufforderung ein, gehören sie dem AS

Ich verstehe das Problem an sich nicht. Wenn ich als Spieler meine Karten offen hinlege, habe ich davon doch keinerlei Vorteile; wenn die anderen beiden dann sofort aufgeben sind sie selber schuld...

@pzY

so seh ich das auch

das einzige problem, das ich sehe ist,
das alle nach den selben regeln spielen sollten.

ansonsten macht jeder sich seine eigennen und man muss jedesmal nee stunde diskutieren bis man sich geeinigt hat.

deshalb spielt man nach den regeln,
aber änderungen sollten immer möglich sein
und breit diskutiert werden.
denn die welt entwickelt sich weiter
und keine regel ist für die ewigkeit.

also
ich spiele nach den regeln, hätte sie an einigen punkten halt gerne gändert.

mfg lothar

ps natürlich geht es hier nur um eine regel am rande, und alle könnten mit beiden varianten leben.

Dieser Eintrag wurde entfernt.

hallo du63135
sicher ist für wirtshaus- und hobbyspieler netskat nicht die richtige plattform. dort kann man nicht nach x-spielen unter 36 pro runde abhauen. ist halt keine hasen plattform, bei der man bei 36 spiele zu 36 tischen hoppeln kann. auch in netskat kann man die isko nicht zu 100% umsetzen, weil nebenabsprachen - wie hinweise auf stichabgabe und und - nicht in den programmablauf einbezogen werden können. hier ist es nicht anders. in netskat ist restl. stiche einfordern bei abgabe eines stiches - wenn man das auch schreibt - ein verlorenes spiel, sofern man nicht schon 61 hat. somit finde ich die hier gültige regel, die mitspieler können entscheiden, was sie machen - aufgeben oder weiterspielen. nachteile hat lediglich der as - nie die gs.

Ich vermute mal dass der Spieler Hausberg erkannt hat, dass sie als Gegenspieler noch einen Stich machen und deshalb wohl nicht aufgegeben hat. Es wurde demnach weitergespielt und insgeheim hat er sich bestimmt schon über den Spielgewinn, bei DSKV regelgerechte Spielweise, als Gegenspieler gefreut. Die Enttäuschung als der AS bei der Abrechnung dann doch das Spiel gewonnen hat hat bei ihn dann wohl buchstäblich das Gesicht einschlafen lassen. Nachdem er dann aus dieser Starre erwachte, war sein erster Weg wohl das Forum hier.

ne der 2.

erst war ich pinkeln:-))))))))))

Bei jedem Turnier oder im Verein kann ich ein Spiel abkürzen in dem ich angebe: "Ich gewinne das Spiel und Ihr werdet frei. Seid Ihr damit einverstanden, daß ich aufdecke?" So einen Button könnte man doch noch einführen. Oder?

Macht doch die Sache nicht noch komplizierter als sie ist! Wer im DSkV Schiri ist oder die Diskussionen über Regelprobleme bei Realskat (ohne Einbeziehung von Kneipenregularien) in Bezug auf Abkürzungen kennt, weiß, wie kompliziert das ist. Ob es technisch machbar ist, Spielabkürzungen mit Erklärung 1 : 1 vom Regelwerk her umzusetzen, weiß ich nicht. Die Frage ist doch eher die: Wie setzt man die Real-Regel sinnvoll hier um?

Bei Netskat wird zwar nahezu voll nach den Regeln gespielt, nur wenn ich "restliche Stiche einfordern" drücke, kann ich keine einschränkende Erklärung machen, sondern muss alle Stiche machen, sonst ist das Spiel verloren.
Meiner Ansicht ist dies 100%ig regelgerecht, denn eine zutreffende Erklärung, die die Regel vorsieht, um die Spielabkürzung bei Stichabgabe trotzdem als geglückt zu betrachten, kann ich nicht abgeben aus technischen Gründen, also fällt halt das weg.

Es stellt sich überhaupt die Frage, ob man wirklich beim Online-Skat die Spielabkürzung machen muss, wenn, dann sollte man sie wie bei netskat regeln und nicht verkomplizieren.