Skat für Freunde

Skat-Forum

Skat-Strategien: Was zählt ihr mit ???

Hallo Skater
wollte euch mal fragen was ihr pesönlich ehrlich mitzählen könnt und was eurer Meinung nach am Wichtigsten ist.
-eigene Augen
-die der Gegner
-Trümpfe..... oder Trümpfe bildlich merken

trümpfe immer,
und auch welche.
dann fehl, wie sie fallen,
und welche noch fehlen.
und dann die augen,
fehl verteilung ist viel wichtiger, zu wissen,
als nee entscheidung im vorletzten, nehm ich oder nicht.

mfg lothar

ps alles mit zählen geht auch,
nur nee frage der übung,
kann selbst der dümmste,
wenn er es geübt hat!

Ich glaub du meinst das was wichtig ist mit Fehl ist halt zu wissen z.B. was hat mein Mitspieler zuvor mir als Signalkarte gespielt die und die sollte ich nachziehen.

Bitte noch mehr Erfahrungen und Meinungen !

Trümpfe..würde ich auch sagen

trümpfe natürlich. und punkte genauso wichtig.
besser die der gegner zählen, da bei handspiel ja sowieso die der gegner gezählt werden müssen. dann muss man sich nicht umstellen.
und wenn möglich gleichzeitig die eigenen augen zählen.
ich zähle sogar mit,wenn ich bei anderen zuschaue. dann bleibt man in übung.

Wie schon gesagt wurde..auf jeden Fall Trümpfe..und die Augen die man selber bzw. die Gegenpartei hat.
Und wie du gesagt hast Torino: die erste Karte, zumindest bei einigermaßen guten Spielern ist meistens wichtig.

Alles auf einmal ist vielleicht ein bischen schwierig für den Anfang.
Anzahl Trümpfe und welche auf jeden Fall. Wichtig: Wie fallen die Trümpfe? -> Wie steht der Rest?! *Reizwert beachten!!*
Dann entweder die eigenen Punkte oder die der Gegenpartei. Ich mach das nach Gefühl, bei engen Geschichten meist die der GP. Am besten ist natürlich beide zu zählen, aber da muss ich wohl auch noch üben, damit ich für Lothar nicht dümmer als der dümmste bin ;o)
Und die Verteilung der Fehl ergibt sich eigentlich automatisch aus dem Spiel. Üben, üben, üben ...
Gruß Zini

Ich kenne gute Skatspieler, die zählen exakt die Trümpfe und schätzen die Augen. Hervorragende natürlich alles. Ich zähle im Eigenspiel meine Augen, die der Gegner und versuche, nicht nur über die Zahl, sondern auch über die Höhe der Trümpfe Bescheid zu wissen.
Im Gegenspiel auf jeden Fall die Augen unserer Partei, Rest ist geistige Formfrage.

ein sehr guter spieler in unserem früheren verein - (john kennt ihn sicher auch :)) - sagt immer - spiele nur ramschrunden - wenn du permanent in die gewinnzone kommst - ist zählen und merken kein problem mehr für dich :)

früher wo ich noch tuniere spielte, habe ich auch mitgezählt meine punkte punkte des gegners und was gefallen war heute bin ich froh wenn ich noch weiß was vor 2 stichen gefallen ist

@torino: kommt drauf an. Wenn ich mein Spiel sicher gewinne, zähl ich garnix mit. Wenn ich es als knapp einstufe, zuerst die Augen der Gegner und Trümpfe.
Es besteht die Gefahr, dass man vor lauter Trümpfe und Augen mitzählen seinen Spielfluss verliert und deshalb dann Scheiße baut, gerade an Tagen wo man mal nicht so fit ist im Kopf.
Einem Anfänger würde ich raten, erstmal auf den richtigen Spielablauf zu achten und sich den vor dem ersten Stich zurechtzudenken. Denn wenn du weisst, wie du spielen musst um zu gewinnen, dann gewinnst du auch, auch wenn du nix mitzählst.
Wenn du dich aber aufs Mitzählen konzentrierst und den Spielablauf ignorierst, dann verlierste.
Also, Prioritäten:
1) Spielablauf
2) + Trümpfe mitzählen
3) + Augen (Gegner oder eigene) mitzählen
4) + Augen der Gegner UND eigene mitzählen
5) + Gespielte Farben memorisieren.

und genau das kann man mit Skatsoftware am PC üben - stundenlang. ich hab z.B. netskat dafür.
was ich mit software noch probiere, sind riskante Spiele, um zu sehen was gehen kann und was nicht.

Zum Punkte-Zählen:

Nur ganz ganz wenige Spieler beherrschen es, die eigenen UND die Punkte der Gegner mitzuzählen.

Gerade deswegen ist es natürlich ideal, wenn dieses "Fernziel" erreicht ist.
Selbst ein noch so gutes Gefühl dafür, "was jetzt eigentlich vollends reichen müsste", ersetzt zum Schluss bei ganz engen Spielen natürlich nicht das Wissen um den "exakten Zwischenstand".

Schaffst du es irgendwann, die Punkte der Gegner mitzuzählen (das muss dein 1. Ziel sein), bist du schon weiter, als die Mehrzahl deiner Gegenspieler.

Ausnahme hierbei, wenn du "nur" eine Punktzahl mitzählen kannst:

der Grand "ohne viele" - hier empfehle ich dringend, die eigenen Punkte mitzuzählen - es ist wesentlich relevanter in diesem Sonderfall für den eigenen "Überblick".

Wie man es dann angeht, irgendwann mal BEIDES mitzuzählen, kann nicht allgemeinverbindlich empfohlen werden - es ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Da musst du einfach testen, testen, testen.....

Ich bin z.B. ein totaler "Zahlen-Mensch", aber es war für mich auch "brutal schwer", bis ich soweit war.
Hast du's mal geschafft, geht das alles dann "in Fleisch und Blut" über, wird zum Automatismus -du kannst quasi gar nicht mehr anders.

Trotz der Bedeutung des Punktezählens darf natürlich nicht vergessen werden, dass zu starkem Spiel einige fundamentale Dinge gehören, die noch viel wichtiger sind, als den Zwischenstand der Punkte zu kennen.

Ich denke da in erster Linie an das Reizen bzw. die Spieleauswahl, was halt bei vielen Spielern (ich bin da auch nicht unbedingt die rühmliche Ausnahme!) "unter aller Sau" ist (sorry - ist aber so!).

Aber deswegen lieben wir das Skatspiel ja so sehr, weil man ständig mit unterschiedlichsten Spielsituationen, Spielweisen und sonstigen "Besonderheiten" konfrontiert wird.

als ich noch in der mannschaft gespielt hab und so hab ich trümpfe und augen gezählt. auch wer was hatte und wer was abgeworfen hat...

doch irgendwie lässt das mit dem alter alles nach....^^
nu zähl ich trümpfe und schau das ich behalt welche noch draußen sind... punkte zähl ich ned mehr....ist viel spannender nachher zu sehen ob ich gewonnen hab

Das ist nett, danna.
Und ich als "MÖCHTEGERN-GUT-Spieler" hatte kürzlich auch den Fall, dass ich ein schwaches Spiel nach 4 Stichen für verloren hielt, und "abgeschaltet" habe.
Ich konnte es kaum glauben, als nach dem Spiel vom System der "Beifall" kam.
Unerwartete 61, und die Freude war doppelt gross.

genau das mein ich.... bekomm dann so ein tolles glücksgefühl *gg*

bin ich nu ja gar nicht für, mich überraschen zu lassen. was skat angeht. ich will wissen wo ich stehe, auch während des spiels. soll für mich kein lotto werden.
ich hab mich dran gewöhnt immer die punkte zu zählen. und ist mittlerweile ein automatismus geworden.

hallo Ramare, aber du gestehst dir doch zu, dass du dabei auch mal Fehler machst und dich verzählst. Und dann ist die Überraschung groß - nichts anderes meinen deine "Vorredner", denke ich mal.

ich bekenne mich auch zu Danna,s kommentar.:-))

das mein' ich, chattanangoo.
Ich zähl auch IMMER mit, war aber kürzlich (im Gegenspiel) bei 47, und wir hatten 51.
Ich lege die Kreuz 10 nicht zum Sieg.
Mein Mitspieler kannte mich zum Glück - sonst würde er jetzt noch fluchen....

chatt:
oja, ich hab mich auch schon verzählt. keine frage. bleibt doch auch nicht aus.
z.b. habe ich schon mal drei in den stock gelegt, dann umgedrückt (null in den stock) und kame mit dem zählen bei 62ig an.
nun rate mal, wie viel ich tatsächlich hatte.
nur hab ich das aber bei deinen vorrednern anders verstanden.
sie zählen nie mit! und lassen sich dann überraschen.

Ich zähle meine eigenen immer mit. Kann gar nicht anders. Geht automatisch.Bei schwierigen Spielen, die der Gegner auch. Zähle dann wie bei einem Handballergebnis. Zum verzählen: (was passieren kann) Wenn ich mich mal verzähle, sind bei mir immer um 10 verzählt.

Anfänger sollten zuerst mal reizen lernen und dann wesentliche Spielzüge und Überlegungen trainieren (klare und einfache Spiele erkennen und nach einfachem Schema halbwegs sauber vortragen). Das Gegenspiel steht anfangs an zweiter Stelle.

Wenn ein Grundverständnis des Spiels da ist, lernen welche Trumpf noch da sind. Ich sage bewusst nicht zählen. Gerade bei Trumpf ist es ganz wichtig zu wissen welche noch da sind, welche weg sind und wer welchen gespielt hat. Und hier sollte sich jeder erstmal klar machen wie sein Gehirn funktioniert. Eher in Bilder oder anders. Und dann das richtige System zum Merken finden.

Wenn dies weitgehend funktioniert (bei Zahlenmenschen evtl. auch früher) das Mitzählen beginnen. Und zwar als erstes gar nicht wenn man selbst spielt sondern beim zuschauen. Ein gutes Training da man ruhig vergessen darf was gefallen ist etc. Wenn das dann halbwegs funktioniert im eigenen Spiel einbauen. Je nach Spieltyp. Wenn ich eine Karte habe bei der ich mich auszählen will meine Augen. Wenn ich eher die Karte kläre um am Schluß Rest zu haben die des Gegners. Im Gegenspiel (das spätestens jetzt auch im Fokus des Lernens stehen sollte) die der Gegenpartei.

Sobald das halbwegs sitzt beim zuschauen beide Seiten mitzählen und sobald es halbwegs funktioniert im Spiel einbauen.

Wichtig ist, daß das Merken der Trümpfe und das Mitzählen nicht zu viel Energie kosten dürfen, also irgendwie schematisiert nebenher laufen müssen!

Wer das beherrscht hat das notwendige "technische Equipment". Dann muss das umfassende Spielverständnis entwickelt werden. Hier ist eher komplexes Denkvermögen gefragt. Wenn man abschließend noch die Gewinnwahrscheinlichkeiten für seine eigenen Spiele einschätzen kann ist der Spitzenspieler fertig.

Backzeit 5 bis 50 Jahre :-)

schön geschrieben....wölfchen...., da backt es bei mir ja nur noch 45 jahre.,.....heeeeeeerrlich

^^

wolf:
uuiiiii! :-)

LT liebt offensivstarke Handballmannschaften! So mache ich es auch. Im Hintergrund "sage" ich mir selbst sogar 39 zu 27 um es einzuprägen und den Kopf wieder frei zu haben für Überlegungen bis der nächste Stich fertig ist. Dann wieder vorsagen, 63 zu 27 und die Karte wegwerfen :-)
Wichtig ist herauszufinden wie man zählt und wie gut man im Kopfrechnen ist. Ich zähle (ausser bei Konzentrationsproblemen) den ganzen Stich und addiere ihn zum bisherigen Ergebnis. Schön Energiesparend aber nicht jedermanns Sache. Für manche mag das einzelne Zählen der Karten besser sein. Unbedingt ausprobieren wie man es am leichtesten schafft. Egal was Andere raten! Und trainieren! Die Technik mit dem ganzen Stich habe ich beim zuschauen entwickelt. Da habe ich immer wieder geübt bis ich die Zahl auf einen Blick gesehen habe. Und dann musste ich irgendwann nur noch die Zahl des Stiches zum bisherigen Wert addieren. Weniger Aufwand!

Ach ja, Traingsmöglichkeit am Rande. Werft Eure Taschenrechner weg und fangt täglich an mehr im Kopf zu rechnen. Gibt tausend Möglichkeiten. Kellner sind immer wieder überrascht, wenn man auf den Zettel schaut und wenn sie mit Rechnen fertig sind Ihnen sagt, die Addition stimmt nicht :-)