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Skat-Strategien: Mauern, na und!

Da es keine Skatregel (?) zum Mauern gibt, muss jeder für sich entscheiden, wann die Maurer-Vermutung beginnt und sich bestätigt. Im Zweifel lässt sich das letzte Spiel ja schnell aus dem Schnack aufrufen. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass jede Reizansage auch einen vorläufigen Recht zum Spielen gleichkommt. Passen die andern, darf und muss man spielen.

Mauern ist sicherlich keine dominante Erfolgsstrategie, da man spielbare Blätter opfert.

Sitzt ein Maurer am Tisch, dann kann man diesen verlassen, den Dialog eröffnen oder das eigene Reizverhalten anpassen. Im letzten Fall muss der dritte Spieler sein Reizverhalten auch anpassen, da er gegen zwei Maurer nicht ankommt. Schon herscht wieder Gleichstand am Tisch, da sichere Spiele gleichwahrscheinlich sind. Auch hier wird der gute Spieler sich dann wieder durchsetzen, da er sichere Spiele besser erkennt. Und schon beginnt die Reizspirale von neuem.

zaurus

so handhabe ich das auch,
ist halt ein spiel zu dritt,
man muss seine mitspieler halt "lesen".
dann kann ein maurer am tisch,
halt auch ein vorteil sein,
man kommt häufiger zu spielen.

mfg lothar

ps hat natürlich auch eine schmerzgrenze,
bei der ich dann gehe

Mal ein ganz weit hergeholter Vergleich!

WM 1986, Fußball, Deutschland - Österreich, Algerien wurde durch das 1 : 0 "herausgemauert". War eindeutig, aber man konnte nichts machen, außer die Regeln dahingehend ändern, dass alle Spiele der letzten Runde gleichzeitig stattfinden. Lösung beim Skat: Nicht von Mauern reden, sondern nach Gründen für überdefensive Spielweise suchen, wenn diese (die Gründe) schlüssig nachweisbar und irregulär sind, dagegen konsequent vorgehen, ansonsten diese Spielweise hinnehmen und ihre Vorteile ausnützen.

Bis in einer Woche!

John

@John

irregulär [ lateinisch ], nicht regelgemäß, nicht der Regel entsprechend; nicht dem Gesetz entsprechend.

Auf welche Regel beziehst Du Dich? :-)

???

ich meine folgendes: Eine Spielweise muss darauf ausgerichtet sein, dass sie dem Spieler selbst Vorteile bringen kann (kann!) und er nicht bewusst eigene Punktnachteile provoziert, um damit Vorteile für jemand anderen zu erreichen. Heisst also: Wenn ich angenommen mit 4 Buben und 4 Asse bei 24 wegsage (Extrembeispiel natürlich), damit ein anderer sein Spiel verliert, spiele ich praktisch bewusst gegen meine eigenen Punkte und das sollte verboten sein. Oder ich reize bewusst hoch, bei 100%iger Verlustsicherheit, damit der andere sein Spiel nicht bekommt und durch diesen Verlust an Punkten ein Vorteil für jemand entsteht, dem eine unstrittige Verbindung zu mir nachgewiesen werden kann ( der z. B. dadurch Turniersieger werden kann). (Beitrag ist jetzt um diese Zeit nicht ganz ausgefeilt, sorry, aber ich hoffe, dass der Grundgedanke rüberkommen kann). Die Regel gibt es nicht in ausdrücklich verbalisierter Form, wird aber durchaus bei Schiri-Diskussionen als Gedankengang besprochen, d. h. falls jemand deswegen disqualifiziert wird, dürfte er es schwer haben, dagegen anzugehen.

und noch ein tread mit mauern davon hab ich jetzt 100stück gefunden

sporti....übersehen? diesen gibt es schon seit 2009!!!

In Pinneberg ist die letzte Ouzo-Lieferung ausgeblieben und Sporti weiss nicht was er machen soll :-)

Oder ist eher die Lieferung gerade angekommen und.....sie wissen nicht, was sie tun.....?