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Unterhaltung: abreizen, gibt es das

wer hätte den auch hand gereizt

#53.353.937

mfg lothar

Dieser Eintrag wurde entfernt.

löl nie ^^

Die Verwendung dieses Unwortes bei Reizwerten unter 24 gehört sowieso extra noch verboten :-))

Ok, ich gebe zu, es ist nur deswegen ein Unwort, weil es zu inflationär verwendet wird.

Antwort: Wenn 100mal das Wort "abgereizt" genannt wird, trifft es 1mal zu. Meine Meinung.

Ich hätte den nicht Hand gereizt. Frage mich aber, wer ist denn da bis 24 mitgegangen??

Herz natürlich ja, Handspiel nein, fast nicht zu gewinnen - er erzielte dann ja auch nur 15 Punkte.
Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe (ehrlich - keine Provokation, keine "Spitze"):
wie ist es möglich, dass der spätere Alleinspieler bei dieser Kartenverteilung bis 24 reizen musste?
Beide anderen Spieler hatten doch "gar nix", mit beiden Blättern würde ich nicht mal 17 sagen.
Und irgendjemand muss ihn doch bis auf 23 (24) hochgetrieben haben, oder sehe ich irgendwas falsch?

ich nicht.

Gut.
Dann will ich es vorsichtig so formulieren:
der andere Gegenspieler hat den späteren Alleinspieler mit einer schwachen eigenen Karte über die "oiminöse" Null hinausgetrieben.
Das ist sein gutes Recht, man könnte es im weitesten Sinne als "Taktik" bezeichnen.
Er mag es vielleicht auch einfach nicht, wenn 0 gespielt wird, aus welchen Gründen auch immer.
Man sollte immer dabei bedenken, dass er mit dieser Reizweise ja selbst ein grosses Risiko eingeht: riechen die Gegner den Braten, lassen sie ihm sein Schrottspiel, und in 9 von 10 solcher "Versuche" kann er dann sein Schrottblatt "entsorgen", und das Spiel aufgeben, wenn er wider Erwarten den Schneider verlassen sollte.
Viel Freude bereitet mir diese Reizweise allerdings auch nicht, obwohl sie natürlich zulässig ist.
Ich verlasse den Tisch, wenn er es ein paar mal "so getrieben" hat, obgleich so ein Spieler fast für jeden Gegner "ein gefundenes Fressen" ist.
Erfolg kann ein Spieler, der sich fast mit jeder Karte am Reizen beteiligt, auf Dauer natürlich sowieso nicht haben.

Na ja, mit der Karte von Vorhand halte ich auch mindestens 20. Evtl. passe ich bei 22. Habe ich aber auch schon weiter gereizt. Auch in der ZS. Auch auf Meisterschaften.

Aber ich habe ja auch keinen Erfolg :-)

Grins. Ich stelle immer wieder fest, dass es zwei Arten von Überlegungen gibt, das Spiel "Skat" und dabei die "Variante" "auf den Skat reizen" zu sehen. Die Extremform ist: wenn einer dir auf die Frage, warum er nicht reizt, 2 Karten nennt, die ihm tatsächlich das Spiel als einzige hätten versauen können, wenn sie denn im Skat lägen, aber nur eben genau die 2. Die andere Form ist logischerweise, wenn einer dir genau 2 gewinnbringende Karten nennt.

These: Beide dieser beiden Extremformen machen jeden Erfolg auf Dauer unmöglich, sich an die richtige der beiden aber "heranspielen" garantiert den Erfolg auf Dauer, sich an die falsche heranspielt verhindert ihn auf Dauer.

Ausbau der These: Wenn man sich ca. 1.235 Jahre aufmerksam herantastet, wird man das Optimum gefunden haben. Ich gehe mal weiter tasten...

:-)

@wolfsschnauze
Wir ahnen alle, wie erfolgreich du bist, obwohl wir dich nicht namentlich kennen.
Solltest du wider Erwarten dieses "starke" Vorhandblatt (gegen ordentliche Gegner, versteht sich....) ein paarmal hintereinander verlieren, hat sich die "Tasterei" ja wenigstens dann dahingehend gelohnt, dass du deine Spielweise für diese Situation vermutlich dann neu überdenkst. :-)
Machen wir ja alle täglich so, weil Skat immer ein Lernprozess bleibt, sicher ja auch für dich.
Weiterhin "gut Tast"! :-)

Ich hab grad mal gerechnet und denke, ich schaffe das 1.234 Jahren. Da hab ich dann noch ein Jahr Zeit, den Wolf abzuzocken.^^

Mist, da kommen harte Zeiten auf mich zu. Ich fange schon mal an zu sparen...

@john2
Danke für den hervorragenden Beitag.
Deckt sich weitestgehend mit meiner Meinung.
Einzige Schwäche bei dieser empirischen Vorgehensweise: durch die vergleichsweise kleine Zahl, ein ganz bestimmtes "Ereignis" erfassen bzw. verarbeiten zu können, spielt "Bruder Zufall" eine etwas zu grosse Rolle, vor allem, wenn irgendein Ereignis aufgrund der "kleinen Zahl" sich deutlich ausserhalb der zu erwartenden Wahrscheinlichkeit befindet.
Klartext: wenn's geht:
Ungefähr 1 Million Jahre Skat spielen - immer aufmerksam und konzentriert, versteht sich.
Jedes Spiel, jede Situation in der "Datenbank Gehirn" ablegen.
Für jede Situation ist somit die Wahrscheinlichkeit gefunden, wie am erfogreichsten zu spielen sei!!!!
DER PERFEKTE SKATSPIELER IST ENDLICH GEFUNDEN!
P.S.: wenn einer mir jetzt sagt, dass 1 Million Jahre empirischen Vorgehens wahrscheinlich nicht reichen, hat er vermutlich Recht. :-)

Auch wenn ich ein bißchen das Gefühl habe, dass der Kern meines Statements nicht so ganz richtig rübergekommen ist, so ist jedenfalls die Erkenntnis des life-long-learnings beim Skat bedeutend genug. Dass es - nebenbei bemerkt - auch beim Skat wie in jeder Sportart bei jedem Spieler individuelle Stärken und Schwächen gibt, kann man auch aus den Beiträgen herauslesen.
Ich glaube aber, dass sogar 150 Jahre reichen, um wirklich perfektioniert und ohne Schwächen Skatspielen zu können. Wenn man sich nicht nur an Zahlen klammert, sondern die Psychologie mit einbezieht. Beweisen kann ich es allerdings leider nicht. :-((

Du kannst ja mal eine Studie starten und uns bei Halbzeit 2086 einen Zwischenbericht geben.

Bis dahin alles Gute, ciao John :-)

ihr haltet euch schon wieder nicht
ans thema.

dabei hab ich das mit soviel liebe ausgesucht.

ihr schlingel

Doch, gehört zum Thema. Wir fangen es von hinten an. Wir ermitteln erst mal was kein Abreizen ist in einer Langzeitstudie und wenn etwas übrig bleibt dann ist es abreizen :-)

Ja stimmt Lothar!

Zum Thema.

Hab heut 5 mal herz bis 20 gereizt. War dann ein Abreizer, weil der andere immer nur ein Karo hatte.
Hab mir natürlich Gedanken gemacht, ob er vielleicht recht hat.
Beim 6. Herz (6 Trumpf) hab ich dann gepasst. Er hatte jetzt kein Karo sondern einen Herz. Da war ich dann ein Maurer.

Ich versteh das alles nicht! Kann mir jemand weiterhelfen????

Hand niemals, allerdings reize ich mit dem Blatt von VH auch die 22. MH wird ihm 24 geboten haben und er passte, deswegen Reizwert 24 =)

teufel:
kenn ich, kannst machen was du willst, bist immer der b...! :-)

Um Gummipunkte würde ich das Pik ohne dreien reizen. Wenn einer mitgeht, weiss ich, dass kein Bauer im Skat liegt, der mir meine Reizung versauen könnte. Herz Hand hätte dann keine Chance an das Spiel zu kommen. Zudem hat Pik drei Volle und Herz Hand nur zwei.
Man könnte daher eher von "Mauern" reden als von "Abreizen". (grins)

Ja, chattanangoo.

Und kleiner Tip noch von mir:
wenn sich der Alleinspieler nicht im Klaren ist, warum er schon wieder sein Spiel verloren hat, war es jetzt
1.- wegen Mauern?, oder
2.- wegen Abreizen?,
so muss er meines Erachtens ja trotzdem IN JEDEM FALL jemanden für seine erneute Niederlage verantwortlich machen, sprich beschuldigen.

Wie wäre es denn, vielleicht BEIDE GEGENSPIELER ANZUGEHEN, beispielsweise mit

"IHR ABMAURER!"

Dann wäre alles gesagt......

oder aus der Tagespraxis: - er/sie behauptet dann lapidar im chat, dass die anderen beiden zusammen spielen und sich heimlich absprechen.......