Unterhaltung: Ist mitschreiben mogeln?

doppelnull00, 01. Januar 2019, um 22:35

Online mein ich.

biertulpe, 01. Januar 2019, um 22:44

Wer soll das kontrollieren,erlaubt ist was gefällt.

samson50, 01. Januar 2019, um 23:02
zuletzt bearbeitet am 01. Januar 2019, um 23:03

dito.
P.S.:
Ist nur auffällig, wenn die Uhr ständig zu lange läuft ^^

biertulpe, 02. Januar 2019, um 20:57

Jo, wenn du dich daran gewöhnst wird es am life Tisch peinlich.

Skat-Teufel, 04. Januar 2019, um 22:21

@biertulpe, ich konnte nichts in den Regeln lesen, das mitschreiben am Live-Tisch verboten ist.Dort steht nur etwas vom laut mitzählen

JohnJohn, 05. Januar 2019, um 09:02

Stimmt, in den Regeln steht nichts. Es steht auch nicht drin, dass man an einem Beistelltisch neben sich ein zweites Kartenspiel legen könnte und alle Karten, die ausgespielt werden, nachspielen könnte und damit alle erledigten Stiche rekapitulieren könnte (auch teheoretisch am Realtisch!!) Und dennoch glaube ich, dass Turnierleiter und Schiedsrichter schnell Wege finden würde, solches Treiben zu unterbinden. Zum Beispiel unter Hinweis auf den Fairnessparagraphen.
Wichtig ist doch ein fairer Skat und das Regelwerk stellt nicht mehr als eine Hilfestellung dafür dar, aber auch nicht weniger. Wir Skatspieler sollen die Regeln beherrschen und nicht umgekehrt.

sprachlos, 05. Januar 2019, um 10:41

natürlich ist mitschreiben mogeln.
nur weil es keiner beweisen kann,
ist es immer noch nicht ok.

giulietta, 05. Januar 2019, um 11:59

Eine interessante Frage.
Ich meine: nein.

Es ist wohl gemeint, die gefallenen Karten zur Gedächtnisstütze dem, der sie bekommt, schriftlich zuzuordnen und so zuverlässig auf 31 oder 60 / 61 abchecken zu können.

Oder zu notieren, wer von welcher Farbe frei ist oder wer noch wie viele Trümpfe hat oder sowas wie: was man ausspielen will, sobald man am Stich ist?

Solange sich das Spielen nicht in Pedanterie kehrt und die Leichtigkeit dabei verloren geht (und es vielleicht auch nicht ewig dauert) sehe ich kein Problem.

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 12:05

Das würde ich am Realtisch gerne mal sehen. Laut Regel darf ja zum Beispiel der vorletzte Stich nicht mehr eingesehen werden. Wenn ich mir die Stiche nun notiere, wie auch immer, und dann auf meinen Zettel schaue, ist das z.B. nicht den „vorletzten“ Stich einsehen?
Genauso ist es nicht erlaubt, die schon liegenden Stiche zu „fächern“, um sie vielleicht besser nachhalten zu können. Verstößt dann das notieren von Stichen nicht auch dagegen?

giulietta, 05. Januar 2019, um 12:07

Es geht doch um online.

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 12:19

Online das ja völlig egal. Kriegt doch eh keiner mit. Da ist die Frage an sich schon Quatsch. Da stellt sich doch eher die Frage, ob es Sinn macht? Gerade beim online spielen macht es doch Sinn dies zu nutzen, um z.B. das Mitzählen von Punkten, Stichen, Trümpfen ect. zu üben. Wenn ich mir online angewöhne, alles mit zu schreiben, kriege ich beim Realskat Probleme. Denn erstens glaube ich nicht das erlaubt ist, siehe vorheriger Post, und zweitens glaube ich, das es das Zeitlimit, was es normalerweise gibt, komplett sprengt.

giulietta, 05. Januar 2019, um 12:19

Okay, ich hab nochmal genauer überlegt. Ich gehe von schwächeren oder von unkonzentrierteren Spielern aus. Sonst ist das Notieren ja eh nicht nötig.

Der Zeitfaktor ist allerdings vielleicht nicht unerheblich. Wenn viele Stiche zu lange dauern, vergessen die Spieler, die nicht notieren, evtl. ja was sie im Kopf haben.

(Am Live-Tisch ist es -zumindest aus eigener Erfahrung - auch nicht förderlich, wenn man zwischendrin ein skatfremdes Gespräch hat)

Ramare, 05. Januar 2019, um 12:28

Kartenvernichter:
ich bin - bis auf einen Punkt - deiner Meinung.
Wo ich nicht mit dir gehe:
nur weil man online etwas nicht mitkriegt, ist es trotzdem nicht egal.
Wenn etwas gegen eine Regel spricht, hat man das auch nicht zu tun.
Egal ob online oder real.

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 12:41

Da will ich mal nicht päpstlicher sein als der Papst. Sehe es als Trainingseinheit. Wenn man dann mal das ein oder andere bespricht, notiert oder sonst was, was einem hilft zu lernen oder zu verstehen, sehe ich das als in Ordnung an.
Nur sollte man wissen, das wohl eher nicht erlaubt ist, wenn es ernst ist.

Ramare, 05. Januar 2019, um 12:56

O.k., da hast du recht.
Und wenn ich am Realtisch sitze und jemand das machen möchte, weil er noch lernt, dann hätte ich auch da nichts gegen.

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 13:04

Bei einem Preisskat schon, wenn es sich halt um einen „Übungsabend“ handelt oder nee Runde nur so aus Spaß, dann ok. Da kann man ja dann auch mal reden usw.

Skatdilletant, 05. Januar 2019, um 13:05

ich möchte einfach mal so einen Gedanken reinwerfen:

ist es dem Lernen förderlich, wenn jemand nebenbei mitschreibt?

giulietta, 05. Januar 2019, um 13:09

Die Kinder lernen auch schon lange nicht mehr mit Stützrädern...

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 13:10

Auf Dauer sicherlich nicht, aber wenn man sich mal Notizen macht oder zur Selbstkontrolle oder einfach einen Mechanismus ans laufen zu bringen, vielleicht schon. Man sollte sich da vor Augen halten, das jeder Mensch anders ist, andere Wege des Lernens hat usw. Was für einen Sinn macht, muss für jemanden anders noch lange keinen Sinn machen und umgekehrt.

Skatdilletant, 05. Januar 2019, um 13:14

irgendwann muss man den Schritt machen und die Karten nachhalten können - sonst ist auch (beim Realskat) keine Spielanalyse möglich!

Kartenvernichter, 05. Januar 2019, um 13:51

Deswegen sag ich ja...auf Dauer sicherlich nicht...für die ersten Schritte...vielleicht ok.

Ramare, 05. Januar 2019, um 14:00

Denke ich auch. Für die ersten Schritte könnte sowas hilfreich sein.

hagensteinbruch, 05. Januar 2019, um 16:10

Ich hab mir sogar das mitdenken abgewöhnt um etwaigen Mogeleien vorzubeugen.
Sicher is sicher...

Ramare, 05. Januar 2019, um 16:54

😂😂😂👍👍👍

doppelnull00, 06. Januar 2019, um 23:06

Danke für die vielen Antworten.
Leider kann ich mir nicht mehr wie früher die Karten merken.
Deshalb spiele ich auch nicht mehr am Tisch.
Scheiss Alter.

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