Skat für Freunde

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Unterhaltung: Weihnachtsgedichte aus aller Welt

Christkind im Walde
 
Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.
 
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"
 
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.
 
Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!
 
Ernst von Wildenbruch (1845-1909)

Kein Schnee

Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,
hat noch niemals so gelitten,
kein Schnee für seines Schlitten Kufen,
er muss den Pannendienst wohl rufen.

Der Engel vom ADAC,
sagt auch verzweifelt nur, oh ne,
für Schlitten hab ich keine Reifen,
das müssen leider sie begreifen.

Ein grosser Laster muss nun her,
der Schlitten ist ja furchtbar schwer,
der Weihnachtsmann, er schuftet fleissig,
doch überall ist Tempo 30.

So kommts Geschenk nicht pünktlich an,
es ärgert sich ein jedermann,
dem Weihnachtsmann wirds schon ganz flau,
denn nun steckt er im Riesenstau.

Die Rentiere stehn da und lachen,
was macht der Alte bloss für Sachen,
sie könnten sich vor Freude biegen,
er hat vergessen, wir könn fliegen.

So kriegt auch diesmal jedes Kind,
ganz sicher sein Geschenk geschwind,
denn würde das mal nicht so sein,
der liebe Gott liess es schon schnein

Heinz Bornemann

Avent Advent der kuno der brennt!
Erst die Ärmchen, dann die Beinchen,
dann das ganze Kuno-schweinchen :-)

mehr weihnachtsgedichte (Adventsgedichte) kenn ich ned....

;-)))

If you see a fat man
who's jolly and cute.

Wearing a beard
and a red flannel suit.

And if he is chuckling
and laughing away.

While flying around
In a miniature sleigh

With eight tiny reindeer
To pull him along.

Then lets face it
Your eggnog's too strong!

französisch, kannste gut.

When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit
Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

ein himmlisches mon cherri :-))

lach ... bin abba keene kirsche *fg*

aber ein lustiges früchtchen ☺

Bratapfelgedicht

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Volksgut aus Bayern)

Ich hab das Christkind gesehn im Tannenwald,
Es hatte den Arsch voll Hannen Alt.

Wenn Weihnachten bald schon ist,
schreib ich dir ein kleines Gedicht.
Denn dann entzünden sich die ersten Kerzen,
und es glüht weihnachtlich in vielen Herzen.

Durch stille Dämmrung...

Durch stille Dämmrung strahlt ein Weihnachtsbaum.
Zwei Menschen sitzen Hand in Hand und schweigen.
Die Lichter züngeln auf den heiligen Zweigen.
Ein Mann erhebt sich, wie im Traum:

Ich kann zu keinem Gott mehr beten
als dem in dein-und-meiner Brust;
und an die Gottsucht der Propheten
denk ich mit Schrecken statt mit Lust.
Es war nicht Gott, womit sie nächtlich rangen:
es war das Tier in ihnen: qualbefangen
erlag's dem ringenden Menschengeist!
O Weihnachtsbaum - oh wie sein Schimmer,
sein paradiesisches Geflimmer
gen Himmel züngelnd voller Schlänglein gleißt -
wer kann noch ernst zum Christkind beten
und hört nicht tiefauf den Propheten,
indes sein Mund die Kindlein preist,
zu sich und seiner Schlange sprechen:
du wirst mir in die Ferse stechen,
ich werde dir den Kopf zertreten!

Ein Weib erhebt sich. Ihre Haut
schillert braun von Sommersprossen;
ihr Stirngeäder schwillt und blaut.
Sie spricht, von goldnem Glanz umflossen:

Ich denk nit nach um die Legenden,
die unsern Geist vieldeutig blenden,
ich freu mich nur, wie schön sie sind.
"Uns ist geboren heut ein Kind"
das klingt mir so durch meine dunkelsten Gründe,
durch die zum Glück, dank einer Ahnensünde,
auch etwas Blut vom König David rinnt,
dass ich mich kaum vor Stolz und Wonne fasse
und deine Schlangenfabeln beinah hasse!

Er lächelt eigen; sie sieht es nicht.
Ein Lied erhebt sich, fern, aus dunkler Gasse.
Zwei Menschen lauschen - dem Lied, dem Licht.

Richard Dehmel (1863-1920)

Weihnachtsgedicht von Loriot:

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.

Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimespflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.

Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,

Erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase

Und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.

Und zum Schluss - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.

Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten !

"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen ?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:

"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!

Verfasser: LORIOT

DOKU: Wie der Weihnachtsengel auf die Christbaum-Spitze kam.
Ein Familienvater soll es vor langer langer Zeit mal sehr eilig gehabt haben. Denn er kaufte erst am 24. Dezember so gegen Mittag den Weihnachtsbaum. Daheim angekommen, merkte er: keinen Baumständer im Haus! Also wieder los, Baumständer besorgen. Beim Schmücken ging ihm das Lametta aus, Läden waren schon zu. Also hektisch zur Nachbarin. Dann war die Lichterkerze auch zu kurz für den großen Baum. Was tun? Zur anderen Nachbarin, die hatte aber nix mehr. Also rauf auf den Speicher, alte Lichterkette gefunden. Beim Runterstolpern Fuß verknackst, au! Beim Montieren vom Schemel gefallen, Weihnachtsbaum mit ungerissen, alles im Eimer!
Und just zu dieser Minute klingelt es auch noch an der Haustüre. Der Mann stürzt geladen zur Tür und reißt sie auf. Da steht doch tatsächlich ein wunderschöner, blonder Weihnachtsengel vor ihm und spricht: "Lieber guter Mann, dein Leid hat ein Ende! Hier hab ich für dich einen wunderschönen geschmückten Weihnachtsbaum. Möchtest du ihn haben?"
Aber der Mann war so in Rage, dass er nur noch antwortete: "Weisst du was, lieber Engel, steck dir doch deinen böden Weihnachtsbaum grad in den A......!"
Und so kam der Weihnachtsengel auf die Christbaumspitze, wo er bis heute noch ist.

Der geklaute Weihnachtsbaum

von Jutta Gnädig

Vom Walde draußen bin ich her,
ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,
als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,
verdächtig um mich rumgeschlichen.
Jetzt fängt er an mich umzuhauen,
Au! das tut weh! Der will mich klauen!
Der wird sich wundern hat er mich zu Haus.
Denn leider gehen mir die Nadeln aus.
Der Förster meint, das käm vom sauren Regen,
so schlimm wie dies Jahr sei`s noch nie gewesen.

Nun schmeißt er mich auf seinen Schlitten
und zurrt mich fest. Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen,
damit zum Fest die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.
Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Runde
und dem möcht er nicht in die Arme laufen.
Er hastet eilig durch den Wald,
inzwischen ist ihm lausig kalt.
Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.
Bleibt steh`n um etwas zu verschnaufen
und merkt, jetzt hat er sich verlaufen.
Sucht fluchend nun am Waldesrand bis er sein Auto wiederfand.
Wirft mich, er hat`s gefunden kaum,
samt Schlitten in den Kofferraum und startet---------------
aber, tuck, tuck, tuck,
das Auto macht nicht einen Ruck.

Wär nicht ein netter Mensch gekommen,
der ihn in`s Schlepptau hat genommen.
er stünde noch dort sicherlich.

Ja, Weinachtsbäume klaut man nicht.


Der Weihnachtsmann kommt in den Knast

Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist's so weit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt,
der klagt dich an, der stellt dich alt.
Schon seit vielen hundert Jahren
Bist du nun durch's Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht
auch TÜV und ASU gab es nicht.
Der Schlitten eignet sich nur schwer
Zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du einen Pilotenschein ?
Durch den Kamin ins Haus zu kommen
Ist rein rechtlich strenggenommen
Hausfriedensbruch – Einbruch sogar
Das gibt Gefängnis, das ist klar.
Und stiehlst du nicht bei den Besuchen
Von fremden Tellern Obst und Kuchen ?
Das wird bestraft, das muss man ahnden,
die Polizei wird nach dir fahnden.
Es ist auch allgemein bekannt:
Du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört steht wohl dein Haus
Am Nordpol, also sieht's so aus
Als kämst du nicht aus der EU
Das kommt zur Klageschrift dazu.
Hier kommt das deutsche Recht zum Tragen,
ein jeder Richter wird sich fragen
ob deine Arbeit rechtens ist
weil du ohne Erlaubnis bist.
Der Engel der dich stets begleitet
Ist minderjährig und bereitet
Uns daher wirklich Kopfzerbrechen:
Das Jugendamt will mit dir sprechen !
Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schlägen drohst,
darüber ist mein Chef erbost.
Nötigung heißt das Vergehen
Und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren !
Aus ist's bald mit Schlittenfahren !
Das Handwerk wird dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt dich
die Kanzlei reich zu beschenken
dann wird mein Chef es überdenken.

An Alle, An Alle, Diesseits und Jenseits der Grenzen In Nord und Süd – in Ost und West;
wir grüßen Euch und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

---

Mein Bruder sagt er hätte jetzt die Nase voll
Denn der Schnee in diesem Jahr wäre mal richtig toll.
Bevor er geht, macht er sich noch einen frisch,
und der Rest meiner Familie sitzt am Gabentisch.

Familie kann man das nicht nennen Paps darf nicht mit Mutti pennen
Denn vor einem halben Jahr lernte sie 'nen anderen kennen.
Doch der Streit ist heut' vergessen; Mutti lebt mit uns allein
Paps geht nach dem Essen und der andere kommt herein.

Meine Mutti sagt: „Hallo lieber Nikolaus“.
Meine Schwester sagt: „Den kenn' ich, das ist Onkel Klaus“.
Der Typ sagt: „Ho, Ho!“ und packt die Geschenke aus,
und ich frag' mich „der holt doch seine Rute raus?“.

Und als ich Ihn mit der Mutti auf Ihr Zimmer gehen seh' dann tut das weh -
Wahrheit tut immer weh.
Ich hasse diesen Typen und ich wünsche ihm die Pest
Ich wünsche mir 'ne stille Nacht und euch ein Frohes Fest.

---

Ich glaub' ich mach' mir erst mal eine Flasche auf,
weil ich am Heiligabend immer einen sauf'
Um 20 Uhr schaue ich die Tagesschau,
ich habe keine Kinder, ich habe keine Frau.

Den ganzen Tag hör ich kein' Ton von meinem Telefon
An meiner Klingel klingelt keiner, mir egal, ich kenn' das schon.
Die Glotze läuft, doch in der Bude ist es still,
weil wieder mal keiner mit mir Heiligabend feiern will.

Auf der Fensterbank steht mein Plastiktannenbaum,
und in meinem Schrank stapelweise nackte Frauen.
Ich schalt' um auf die Privaten, weil da was geht,
und spiel' so lang an mir rum, bis er mir steht.

Von der Firma Flasche Sekt und von der Mutti ein paar Kohlen,
geh ich jetzt in die Stadt und lass' mir ein' runterholen.
Ich brauch jetzt eine, die mit sich alles machen lässt,
und ich mach's ohne – Frohes Fest.

---

Jetzt steh' ich hier und hab 'n roten Mantel an,
in ein paar Minuten bin ich mit dem Auftritt dran.
Mit der blöden Mütze und dem Bart im Gesicht,
bin ich mir ziemlich sicher, erkennt mich mein Neffe nicht.

Ich steh' kaum in der Tür kommt mir mein Bruder entgegen,
kommen werd' ich später, doch es kommt mir sehr gelegen,
denn ich weiß in seiner Ehe geht schon lang nichts mehr,
und deshalb stoß' ich ab und zu mal seine Alte her.

Sie will das und ich weiß das, sie ist ein geiles Luder,
und ich geb es ihr viel besser als mein Bruder.
Alles was er wollte, hat er damals schon bekommen,
er hat niemand was gegeben, außer ich hab's mir genommen,

aber heute ist die Nacht, da zahl' ich's allen heim,
denn ich hab die Scheißfamilie für mich ganz allein.

Und nach der Mutter geb ich dann auch noch der Tochter den Rest,
die brauch' das, die ist fast 12 – Frohes Fest.

---

Mein Dealer freut sich, dass ich an der Nadel häng,
mir ist das scheißegal, ich seh' das nicht so eng.
Die Kohlen für den Stoff verdien' ich auf dem Strich,
warum ich das so mache, weiß ich selber nicht.

Wo komm ich her, wo geh ich hin? Das hat doch alles keinen Sinn,
freie Tage, Feiertage sind für mich nicht drin.
Ich mach' die Beine breit für Geld, auch am Fest der Liebe,
und befriedige damit ungehemmte Männertriebe.

Wenn ich mir was spritze, dann will das keiner sehen,
doch der hat einen sitzen und auch noch einen stehen,
manche denken sicherlich, ich wäre kerngesund,
manchen mache ich's mit der Hand und manchen mit dem Mund.

Doch der Typ, der wollte für 200 Mark,
mit allem und vor allem ohne fand er stark.
Und dabei war ich letzte Woche erst beim Test.
Und wie war er? Positiv! – Frohes Fest.

Die Fantastischen Vier - Frohes Fest


IT WAS THE NIGHT BEFORE CHRISTMAS,
HE LIVED ALL ALONE,
IN A ONE BEDROOM HOUSE MADE OF
PLASTER AND STONE.

I HAD COME DOWN THE CHIMNEY
WITH PRESENTS TO GIVE,
AND TO SEE JUST WHO
IN THIS HOME DID LIVE.

I LOOKED ALL ABOUT,
A STRANGE SIGHT I DID SEE,
NO TINSEL, NO PRESENTS,
NOT EVEN A TREE.

NO STOCKING BY MANTLE,
JUST BOOTS FILLED WITH SAND,
ON THE WALL HUNG PICTURES
OF FAR DISTANT LANDS.

WITH MEDALS AND BADGES,
AWARDS OF ALL KINDS,
A SOBER THOUGHT
CAME THROUGH MY MIND.

FOR THIS HOUSE WAS DIFFERENT,
IT WAS DARK AND DREARY,
I FOUND THE HOME OF A SOLDIER,
ONCE I COULD SEE CLEARLY.

THE SOLDIER LAY SLEEPING,
SILENT, ALONE,
CURLED UP ON THE FLOOR
IN THIS ONE BEDROOM HOME.

THE FACE WAS SO GENTLE,
THE ROOM IN SUCH DISORDER,
NOT HOW I PICTURED
A UNITED STATES SOLDIER.

WAS THIS THE HERO
OF WHOM I'D JUST READ?
CURLED UP ON A PONCHO,
THE FLOOR FOR A BED?

I REALIZED THE FAMILIES
THAT I SAW THIS NIGHT,
OWED THEIR LIVES TO THESE SOLDIERS
WHO WERE WILLING TO FIGHT.

SOON ROUND THE WORLD,
THE CHILDREN WOULD PLAY,
AND GROWNUPS WOULD CELEBRATE
A BRIGHT CHRISTMAS DAY.

THEY ALL ENJOYED FREEDOM
EACH MONTH OF THE YEAR,
BECAUSE OF THE SOLDIERS,
LIKE THE ONE LYING HERE.


I COULDN'T HELP WONDER
HOW MANY LAY ALONE,
ON A COLD CHRISTMAS EVE
IN A LAND FAR FROM HOME.

THE VERY THOUGHT
BROUGHT A TEAR TO MY EYE,
I DROPPED TO MY KNEES
AND STARTED TO CRY.

THE SOLDIER AWAKENED
AND I HEARD A ROUGH VOICE,
"SANTA DON'T CRY,
THIS LIFE IS MY CHOICE;

I FIGHT FOR FREEDOM,
I DON'T ASK FOR MORE,
MY LIFE IS MY GOD,
MY COUNTRY, MY CORPS."

THE SOLDIER ROLLED OVER
AND DRIFTED TO SLEEP,
I COULDN'T CONTROL IT,
I CONTINUED TO WEEP.

I KEPT WATCH FOR HOURS,
SO SILENT AND STILL
AND WE BOTH SHIVERED
FROM THE COLD NIGHT'S CHILL.

I DIDN'T WANT TO LEAVE
ON THAT COLD, DARK, NIGHT,
THIS GUARDIAN OF HONOR
SO WILLING TO FIGHT.

THEN THE SOLDIER ROLLED OVER,
WITH A VOICE SOFT AND PURE,
WHISPERED, "CARRY ON SANTA,
IT'S CHRISTMAS DAY, ALL IS SECURE."

ONE LOOK AT MY WATCH,
AND I KNEW HE WAS RIGHT.
"MERRY CHRISTMAS MY FRIEND,
AND TO ALL A GOOD NIGHT."

Die verlorene Weihnachtsgeschichte

Roland Rauch
Es gab einmal einen Engel, der hatte eigentlich seinen festen Platz bei den himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Jonny, so hieß er, hätte sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.
Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.
Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.
Gott rief also den Jonny zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen versklavt und glücklich war niemand.
Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam das Liebe, das in der Geschichte steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.
Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten.
Also meinte Gott: "Pass auf Jonny, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet."
So einfach war das also. Jonny war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war, machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern.
Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als Erzähler oder Erzählern in Frage käme.
In einer Einkaufsstraße fand Jonny einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart, einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte Weihnachtsmärchen. "Das muss er sein," dachte Jonny und schwebte zu ihm herunter.
Aber um so näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte.
Das war es also nicht. Schnell schwebte Jonny weiter. "Sind die Menschen etwa alle so?" fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte. Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der Geschichte erfüllt!
Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und Nächstenliebe sprach.
Niedergeschlagen verließ Jonny die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen grauen Matsch einschmolz und noch weiter.
Und Jonny fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus, darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast.
Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest verriegelt.
"Endlich," dachte Jonny, "hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen gefunden, der die Welt retten kann.
Und Jonny holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung. Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können.
Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten. Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die beiden waren froh. Und Jonny merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben Herrgottes aufgegangen war.
Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen, die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die Welt ein ganz kleines Stück besser wurde.
Das Einzige, was das Mädchen und auch Jonny nicht wussten und was ihnen manchen Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Jonnys auf die Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all die Jonnys halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. Und darum scheint es doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.



Im Dezember

Es war mal im Dezember,
da spielten einmal fein
ein Bruder- und ein Schwesterlein
in ihrem Stübchen klein.
Und wie sie also spielten,
da klopft es draußen an.
Und in das Stübchen poltert,
ein Ungetüm von Mann.
Der war auf seinem Leibe,
rauh, wie ein wilder Bär,
auch brummte er so grimmig,
als ob er einer wär'.
"Nun, Kinder lasst mich hören,
seid Ihr auch fromm und gut?
So betet her ein Sprüchlein,
sonst schlag' ich mit der Rut'."
Die Kinder aber beten,
so fromm wie's sich gebührt
und haben mit ihrem Sprüchlein
den rauhen Mann gerührt.
Dann plötzlich hagelt's Nüsse und Äpfel um sie her,
den Brummbär aber sahen die Kinderchen nicht mehr.

8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich
haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen
wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So
romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.
9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden
Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen
schöneren Platz auf der Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in
meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und
fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die Einfahrt und den Bürgersteig
freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und
die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles
Leben!
12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung.
Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße
Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis
zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich
glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad
gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich
beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben!! Der Schneepflug kam heute Nachmittag
zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln
müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und
Schnaufen.
15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und
Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank
aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich -
schließlich sind wir nicht in Alaska.
16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen
wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich
grausam.
17. Dezember
Immer noch weit unter Null! Die Strassen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der
Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein
Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren.
Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es,
wenn sie Recht hat! Ich hasse es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!
20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht!
Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam
zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber
die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen.
Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März
wieder welche rein. Ich glaube, dass die lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die
Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.
22. Dezember
Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen
Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45
Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln.
Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu
müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine
Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube,
dass der Wichser lügt.
24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammen geschoben, dass ich die
Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch
kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiß
genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin.
Und dann kommt er mit 150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf
die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder
singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug
Ausschau halten.
25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?'@$. Eingeschneit. Der Gedanke an
Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der
Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel
über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube,
dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich noch einmal Wolfgang Petry anhören muss, werde ich sie
umbringen.
26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen?
Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir auf die Nerven.
27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.
28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit.
DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT!!!!
29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird
einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe.
Für wie blöd hält der mich eigentlich?
30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer hat mich auf 50.000 € Schmerzensgeld
verklagt. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren.
25 Zentimeter vorhergesagt.
31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.
8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben.
Warum bin ich an das Bett gefesselt??

ist chrissy da ??

wie kommst du denn dadrauf? nachher heißt es noch, ich hätte die geschichte reingesetzt ;-))