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Skat-Turniere: neue Ideen

Hallo, find ich schade, dass Florians gute Idee (die er ja auf vielerlei Anregungen realisiert hat) gleich so verrissen wurde und hier in aller Kürze, quasi durch eine schnelle Hintertür während der Löschung gleich eine Möglichkeit, wirklich drei "Spielabsichtsklassen" zu instruieren.

Spielklasse A: "Profis" und Möchtegernprofis unter sich, Kennzeichen: Kritik an der Spielweise muss man sich gefallen lassen!

Spielklasse B: Jeder mit Jedem. Kennzeichen: Wers besser kann, solls den anderen mit richtigen Worten lernen.

Spielklasse C: Lernende unter sich.
Kennzeichen: Wir lernen durch Fehler und Diskutieren oder spielen einfach drauflos.

Noch eine Frage: Ich vergleich hier mal die Plattform mit einem Onlineclub und sehe als einen Unterschied, dass man hier keine Serien spielen kann. Ist das grundsätzlich undenkbar oder könnte man dies einführen? Der Weg zu Turnieren wäre damit weitgehend geebnet; mit Echtgeldspiel hat das zunächst mal noch gar nichts zu tun!

Hallo John,

also "grundsätzlich undenkbar" sind hier wirklich nur sehr sehr wenige Dinge; Turniere hingegen stehen eher auf dem langen "Noch-zu-erledigen"-Zettel.

Meine spontane Reaktion zu "Spielklassen": Mit den Spielklassen macht man alles noch viel komplizierter. Dann braucht man ja ersteinmal einen Workshop vorneweg um zu verstehen, wann ich mich wie verhalten muss. Und stell Dir nur mal die Konsequenzen vor, wenn ein Lernender aus Versehen zwischen die Zähne der (Piranha-)Profis gerät ;)

Grüße,
Florian

ich kann ja durchaus verstehen, dass
du von Spielklassen vorerst genug hast. Und es gibt auch gute Gründe, sie nicht einzuführen! Hoffentlich ist aber dann auch Ruhe mit der Diskussion darüber, denn einen Versuch hast du ja unternommen! Lassen wir mal Turniere vorerst weg, aber wie sieht es mit Serien aus, also damit, sich für eigenen Statistiken zum Beispiel für eine bestimmte Spielezahl zur Verfügung zu stellen (12,24,36 genügt)?

Asche auf mein Haupt. Ihr wollt sicher Gutes beide. Doch wie realisieren? Flo hat es schon gesagt, wehe wenn...

Spielklassen finde ich persönlich(!!) auch nicht zwingend. Ich denke es würde mehr teilen, als was die Saktstube möchte, nämlich Miteinander.

Vielleicht könnte man ja hinter die Nicks, welche an einem wartenden Tisch sitzen die jeweilige Spielstärke einblenden?

So ist eventuell vielen geholfen Partner ihrer jeweiligen Spielfreude zu finden.

Und noch zum Abschluß Piranhas gibt es unter allen Spielstärken und Charakteren.

In diesem Sinne GB der Piranha :-))

@ jajaja

Aber wie die Spielstärke vernünftig ermitteln?

Es geht doch weniger um die tatsächliche Stärke, falls man die überhaupt irgendwie ermitteln kann, sondern mehr um die Spielabsicht! Mit diesem Denkansatz könnte man weiterkommen, siehe mein Beitrag um 18 Uhr 32.

@ John

Der Ansatz ist natürlich gut - aber sieh es mir nach, ich glaube er wird nicht umsetzbar sein...

PS. Eine schöne Liste zu spielen wäre natürlich eine schöne Sache :-)

Bevor man hier mit einer Meisterschaft und das Spielen von Serien beginnt, sollte man erstmal ein transparentes und nachvollziehbares Bewertungssystem für die Spiele und Spieler programmieren und einführen, mit dem Ziel eine (Rang)liste zu erstellen ausdem wirklich die leistungsbesten Spieler ersichtlich wird.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt nämlich und mit das was an statistischen Möglichkeiten angeboten wird, ist das nicht möglich.

Die nächste Frage wird dann sicherlich sein, wann ein transparentes und nachvollziebares Bewertungssystem der Spiele und Spieler aussagefähig ist bzw. wird, denn hierbei gilt es natürlich wieder viele Dinge zu beachten, die einen Einfluss (sei es possitiv oder negativ) auf die Gestaltung einer solchen Liste nehmen können und wird.

Beispiel ein besonders guter Spieler, der nur gegen oder mit Anfänger spielt wird eine andere Leistungsstand aufweisen als ein Spieler mit gleichem Spielniveau, der aber nur mit solche Spieler spielt, die in etwa den gleichen Spielniveau haben, also müsste da schon irgendeine gerechten Ausgleich erfolgen.
Weiterhin gilt es zu berücksichtigen, dass es Spieler geben wird, die sehr viel spielen und welche die wenig spielen werden, sodass hier genauso eine gerechte Anpassung erforderlich sein wird, weil es natürlich viel schwieriger ist ein bestimmtes Leistungsniveau zu halten, wenn man besonders viel spielt.

Sowas kann man allerdings beeinflüssen indem man bei der Programmierung Koeffizienten ermöglicht, die man regulieren kann und so Einfluss auf die Gestaltung einer (Rang)liste nehmen kann.

Am Ende sollte dann sowas rauskommen, mitdem sich alle Spieler identifizieren können und glücklich fühlen. Und wenn dann alle zufrieden sind, hat man ein großes Ziel erreicht.

Howgh! Vieles klingt ja absolut richtig und auch vernünftig. Ich bin sogar überzeugt davon, dass es ein System geben könnte, das alle von dir angesprochenen Faktoren angemessen berücksichtigt. Solche Systeme habe ich selbst schon ausprobiert und auch realisiert, wenn auch allerdings lediglich mit einem fehleranfälligen Gehirn, denn programmieren kann ich nicht. Interessant der Effekt: "Du machst das schon, kapieren tu ich das nicht". Soll also heißen: Berücksichtigung aller Faktoren im Sinne einer Gerechtigkeit (nennen wir es mal so) geht wohl auf Kosten der Transparenz. Einen relativ einfachen Vorschlag schiebe ich aber trotzdem testweise halt mal nach, in einigen Minuten!

Hallo John,

genau dieser Form einer Rangliste verwenden wir in unser online club.
Sie hat sich über einen Zeitraum von ca. 8 Jahre ständig entwickelt zu dem was sie ist und wird nunmehr seit 2 Jahre dauerhaft verwendet. Allerdings nur auf Basis von Serien à jeweils 36 Spiele, weil man sonst kein aussagefähigen Leistungsvergleich bekommt, sowie das Absolvieren einer X-Zahl an Serien im halben Jahr, damit die Rangliste auch für die Meisterschaft zählt.

Als kleine Besonderheit noch zählt bei uns der Seriensieg am Tisch nach 36 Spiele auch ein klein wenig extra, ebenso wie der 2. und 3. Platz einer Serie. Und damit gewährleistet ist, dass die bessere Spieler möglichts oft gegeneinander spielen müssen und sich keine leichte Gegner aussuchen können, müssen immer die drei Tischsieger einer Vorserie in der Folgeserie gegeneinander antreten.

Und als kleines Sahnehäubchen ist alles auch noch transparent und nachvollziehbar aufbereitet. Eine gute weibliche Bekannte hat das alles über eine Access Datenbank programmiert. Wie immer die klassische Arbeitsverteilung, der Mann denkt und lenkt und die Frau des Hauses hat die Arbeit. (ich hab sie aber beim finden von Algorithmen geholfen) <grins>