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Skat-Strategien: wieder mal pech gehabt

#4.885.420

Das ist kein pech, dass ist Selbsüberschätzung, nahe dem Abreizen. Ich danke Gott für den Buben im Skat.

genau, aber das passiert sehr oft.

was soll dann diese selbstbeweihräucherung hier? ist doch alles gesagt, bzw gespielt. thread bitte schließen!!

Alles gesagt, bzw. geschrieben?
nicht nahe am Abreizen sondern so weit entfernt wie siebzehnkomma von der alles erleuchtenden Sonne.

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siebzehnkomma, erlaäutere mir mal eize nicht auf skat sondern das was in der hand habe und es war ein gutes blatt

ps. danke john 2

tja Feli, wenn du wirklich glaubst nicht auf den Skat zu reizen, dann hättest du mit diesem Blatt und Verteilungskonstellation höchstens bis 33 mithalten können, damit dir immer noch 2 Wege offenbleiben. Weg 1: du nimmst den Skat auf, was bei der Konstellatiion an verteilte Karte eigentlich Pflicht ist. Findest du nämlich einen Buben, hast du einen fast unverlierbaren Grand, liegt kein Junge tritt Plan B in Kraft, nämlich ein Pik-Spiel ohne 2. Weg 2: Du spielst gleich ein Pik hand und kannst den auch relativ beruhigt spielen, denn selbst wenn ein schwarzen Buben liegt, bist du beim Reizwert 33 immer noch auf der sichere Seite.

Und nun kommt eben das, was oftmals passiert. Die Gefühle übernehmen, denn wie du schon schreibst es war ein gutes Blatt. Und das unvermeidliche passiert, du reizt weiter und begibst dich damit im Bereich des Pokerns. Ab Reizwert 35 nämlich pokerst du, nimmst du auf, MUSS schon ein Buben liegen, damit aus dem Spiel noch was wird. (Grand) Nimmst du nicht auf kannst du nur noch beten und darauf hoffen, dass kein schwarze Junge liegt. Und wie man sehen kann lag der eben. Das ist dann aber kein Pech mehr, sondern wie jemand bereits schrieb reiner Selbstüberschätzung.

Und mal ehrlich was würdest du selbst empfinden, wenn jemand Anderem dir ein gutes Spiel wegnimmt? Bestimmt keine Freude, wenn er das Spiel verloren hat, sondern doch wohl eher das Gefühl, er hätte dir das Spiel abgereizt.

Ob es bei dir für diese selbstkritische Überlegungen schon reicht, kann ich nicht beurteilen, ich befürchte jedoch, dass du noch weitere Spiele dieser Art verlieren musst, bevor diese Erkenntnis reift.

moin

ich finde er hat pech gehabt,
ich hät den auch auf hand gereizt.
das farbspiel hab nämlich gut chancen gewonnen zu werden.

nun ist der fall eingetreten, das da ein dunkler bube im stock lag.
kommt vor.

die whrscheinlichkeit dafür beträgt ca 1:6-7, also ein durchaus eingehbares risiko.

und bei einer reizung bis 33, hätte ich die buben bei einem meiner mitspieler vermutet.

also 2 gründe auf hand zu gehen.

ich habe mich bei meinen über 15000 spielen hier 44 mal überreizt,
das ist eine vertretbare quote finde ich.

mfg lothar

ps wenn das schon abreizen sein soll

hallo skatpfeife,
erstmal danke für deine ausführliche ausführung des spieles das ist mal ne normale sachliche antwort und ich hab schon drüber nachgedacht was du gesagt hast aber auf den skat reizen nein danke zu oft schief gegangen dann lieber so verlieren und ob man jemand ein gutes spiel wegnimmt naja sieht man nich vorher und reizt man nich wird man schnell als maurer hingestellt aber naja egal wie irgendwas negatives wird immer aus allem rausgezogen so ist es halt

mfg feli

Hallo Feli,
dein Antwort zeigt mir, dass sich der Aufwand der Ausführlichkeit gelohnt hat. Betonen möchte ich natürlich noch, dass es nur meine persönliche Sicht der Dinge ist, die weder richtig sein muss oder gültig. Dennoch, ich hätte nur bis 33 mitgehalten und mir damit alle Optionen offen gelassen, hätte damit auch keinem Gegner ein Spiel weggenommen und der Wert wäre zu jeder Zeit problemlos vertretbar. Sobald ich über den Wert hinausgehe, muss mir bewusst sein, dass das Risiko so ein Spiel zu verlieren, oder es meinen Mitspieler weg zu reizen überproportional und mit jedem weiteren Reizwert um ein Mehrfaches steigt und dass ich dabei immer mehr auf Glück angewiesen. Ist mir, wie in diesem Fall, das Glück dann doch nicht gnädig, wird es dadurch aber nicht automatisch Pech.

ja skatpfeife,
es kommt immer auf das wie und in welcher form man seine meinung vertritt aber wenn ich den eintrag von siebzehnkomma lese kein sinn in den beitrag und wolfkin ist für mich nur ein mitläufer ohne eigene meinung.
finde aber was sprachlos geschrieben hat er dem was ich gedacht habe klar muß man mit rechnen aber wo fängt mauern und abreizen an und wo hörts auf dies bin ich bis heut noch nich gekommen
gruß feli

Die Frage wo das Mauern und Abreizen beginnt habe ich für mich persönlich wie folgt festgelegt: Sobald ich ein spielbares Spiel auf der Hand habe und nicht vom Skat abhängig bin oder werde, damit es erst eins wird, reize ich abhängig dessen was meine Mit/Gegenspieler reizen das Spiel aus. Sogenannte BlenderSpiele (schauen meist auf den ersten Blick gut aus, überlegt man aber etwas, stellt sich das Gefahrenpotenzial schnell raus), versuch ich dabei zu erkennen. Ich reize erst dann auch mal höher, wenn der Verlauf einer Serie bereits einige positive Überraschungen bereit hielt und das Gefühl eine etwas erhöhte Glückssträhne erwischt zu haben konkret ist. Ansonsten versuche ich, was zum Glück für meine Gegenspieler oftmals auch nicht klappt, Diziplin beim Reizen und ein konzentrierter Spielweise an den Tag zu legen.

Die Frage die sich mir stellt ist...wer hat denn da überhaupt 35 gehalten (falls es möglich ist das zu sehen, weiß ich nicht wie)...Ich denke mir also das einzige wäre wenn sony null hand gereizt hat, und das wiederum war wohl gewagter als das hand von feli...jedenfalls in meinen augen