Skat für Freunde

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Unterhaltung: wer mit dem Wolf trinkt - gibt es ein leben danach?

Eine Vorbemerkung: Sie wissen, was ein Wolf ist? Sie wissen, was ein Schaf ist?

Nun: Wölfe fressen Schafe. Noch Fragen? Wölfe haben schon immer Schafe gefressen und das wird auch in Zukunft so bleiben. Wer ein Schaf ist, akzeptiert das so.

Nun die Geschichte: Es war einmal eine Schafherde, die lebte auf einer schönen saftig grünen Weide. Aber die Schafe hatten keinen Frieden, denn die Wölfe überschatteten ihr Leben. Manchmal, wenn die Schafe am Morgen aus dem Schlaf erwachten, war wieder eines von ihnen gegangen – wahrscheinlich angerichtet für ein Wolfsmahl mit Spargelspitzen. Die Weide war umzäunt von einem spitzigen Stacheldraht. Aber die Wölfe kamen trotzdem. Die Herde wurde über die Jahre hinweg dennoch immer größer. Man rechnete mit gelegentlichen Verlusten – so traurig das auch war. Aber es war eben schon immer so.

Ich möchte Ihnen nun Otto vorstellen. Aber Vorsicht: Schließen Sie Otto nicht allzu sehr ins Herz; ihn erwartet in dieser Geschichte ein jähes Ende. Otto war traurig über die Resignation in seiner Herde. "Ich habe einen Traum ...," sagte Otto und erklomm einen Hügel, damit ihn alle hören konnten. "Ich träume von dem Tag, an dem kein Schaf mehr für ein Wolfsmahl sterben muss." "Das ist absurd," sagte Shep, das Schaf. "Der Wolf ist so sicher wie der Sonnenaufgang am Morgen." "Ich glaube auch, dass das vorherbestimmt ist," fügte ein anderes Schaf hinzu. "Denn schau selbst, wie unsere Herde im Schatten des Wolfes wachsen konnte." Das machte Otto nur noch trauriger. "Solange der Wolf da ist, ist unsere große Anzahl nur die halbe Wahrheit," sprach Otto. "Wir reden uns stark und sehen nicht, wo wir schwach sind. Wir sagen alle, gegen den Wolf kann man nichts machen. Aber woher wissen wir denn, dass das wahr ist?" Ein Schaf namens Curley antwortete: "Es ist wahr. Nicht einmal der Zaun kann die Wölfe fern halten. Sie haben wohl gelernt, wie man über den Zaun springt. Wölfe lernen sehr schnell." "Dann müssen wir eben noch schneller lernen," sagte Otto. "Wir müssen eine lernende Schafherde werden."

"Aber wir lernen doch," Shep war offensichtlich eingeschnappt. "Erst kürzlich habe ich gelernt, mir mit meinen Zähnen einen Dorn aus dem Huf zu ziehen." Der Rest der Herde schaute Shep interessiert an. "Und ich habe gelernt, ein Loch zu graben, schaut mal!", sagte Gigi und begann, den Boden zu traktieren. "Und ich kann mit meiner Schnauze Steine zusammenschieben und einen Haufen machen," sagte Jerome. Aufgeregtes Gemurmel machte sich breit. Für die Welt der Schafe waren diese Dinge ziemlich innovativ. "Diese Art des Lernens ist ein guter Anfang," meinte Otto. "Solche Dinge müssen wir zum Wohle der ganzen Herde nutzen. Aber für das Wolfsproblem wird das nicht genügen. Wir brauchen eine andere Form des Lernens." Die Schafe versuchten zu verstehen. Nach einigen Minuten sprach Curley: "Vielleicht sind wir vor den Wölfen sicher, wenn wir uns nachts zusammenrotten und im Kreis schlafen." "Aber das berührt nicht wirklich das Wolfsproblem," sagte Marietta, ein junges Schaf. Doch niemand hörte sie; die Schafe waren zu fixiert auf Curleys Idee. "Ja, ja," riefen alle durcheinander, "heute Nacht schlafen wir im Kreis." Otto war frustriert über diesen Lernversuch. Er freute sich zwar, dass die Herde lernen wollte – das war ein erster Schritt; aber der erschien ihm einfältig. "Das Einzige, was ich jetzt tun kann," dachte er, "ist heute Nacht Wache zu halten." Otto setzte sich an einen Baum und sah zu, wie es Nacht wurde. Am nächsten Morgen war er gegangen.

Als die Herde erwachte und sah, dass Otto weg war, waren alle entsetzt. "Otto war ein gutes Schaf," seufzte Shep. "Er gab uns eine Vision für bessere Tage," lobte Curley. Jerome sagte gar nichts; er schob Steine zu einem Haufen zusammen. "Diese Wölfe," klagte Curley, "es ist alles ihre Schuld." "Die Wölfe sind einfach zu klug; wir werden ihnen nicht Herr," sagte Shep. "Wenn nur dieser dumme Zaun höher wäre!" Die Schafherde war niedergeschlagen. Schließlich ergriff Marietta, das junge Schaf, wieder das Wort: "Warum kommen die Wölfe nur manchmal und nicht ständig?", fragte sie in die Runde. "Wenn Wölfe klug sind und über den Zaun springen können, warum kommen sie dann nicht jede Nacht? Wenn ich ein Wolf wäre, ich würde das tun." Die anderen schauten sie verdutzt an. "Vielleicht sind die Wölfe gar nicht so mächtig, wie wir glauben," fuhr sie fort. "Es gibt etwas, das sie aufhält – wenigstens manchmal." "Worauf willst Du hinaus?", fragte Shep. "Ich sage dasselbe, was Otto sagte: Wir müssen lernen; wir müssen zusammen lernen und wir müssen schneller lernen als die Wölfe." "Wir haben doch schon versucht, eine lernende Herde zu sein," gab Shep zu bedenken. "Das war nur ein erster kleiner Schritt," sagte das weise junge Schaf. "Seht selbst, was passiert ist: Wir haben unser Handeln geändert, aber nichts damit erreicht. Wir müssen wohl auch anders denken; und vor allem müssen wir anders lernen." "Aber wie?", wollte nun jeder wissen. "Ich sehe da drei Dinge: Erstens müssen wir unser Lernen von Ottos Vision lenken lassen. Zweitens müssen wir überdenken, ob Wölfe wirklich so klug sind, wie wir bisher glaubten. Drittens müssen wir mehr über Wölfe wissen und ihr Tun verstehen lernen. Lasst uns losziehen und Ideen sammeln und Informationen einholen. Lasst uns so viel wie möglich über Wölfe herausfinden und dieses Wissen dann teilen." Die Schafe zogen los.

Einige Schafe waren ziemlich sauer über Mariettas Worte. "Lernen – schön und gut. Aber wenn der Zaun nicht hoch genug ist, können wir nichts tun. Wir haben nicht die Möglichkeiten, ihn höher zu machen." "Diese Respektlosigkeit vor unseren Vätern, die uns gelehrt haben, dass Wölfe zum Leben gehören. Da kommt so ein junges Lamm und will alles besser wissen." Andere nahmen sich Mariettas Worte zu Herzen: "Marietta hat Recht. Die Wölfe scheinen nur manchmal zu kommen; das macht keinen Sinn." "Letzten Sommer, als wir diese Trockenheit hatten, schienen die Wölfe sehr viel häufiger zu kommen. Hmm ... ." "Vielleicht springen die Wölfe gar nicht über den Zaun ... ."

Als alle Schafe wieder zusammen kamen, herrschte Unruhe. Shep begann: "Freunde, wir haben uns heute hier versammelt, um Otto und seiner Vision zu gedenken. Hat jemand etwas mitzuteilen?" Sogleich brach eine Diskussion darüber aus, ob Wölfe über den Zaun springen können oder nicht: Wie konnte es sein, dass bei Trockenheit viele Schafe verschwinden, nach starken Regenfällen dagegen nicht. Da platzte Curley völlig außer Atem in die Versammlung. "Schnell, folgt mir!", rief sie. Alle rannten blindlings hinter ihr her. Bald kamen sie an eine Stelle des Zauns, unter der ein kleiner Bach hindurchfloss. "Schaut!", rief Curley und deutete mit ihrem Huf auf ein kleines Knäuel Wolle, das am Stacheldraht direkt über der Wasseroberfläche hing. "Ich habe systematisch den Zaun abgesucht und das entdeckt, aber ich weiß nicht genau, was es bedeutet," sagte sie. Die Schafe sahen sich fragend an. Schließlich rief einer aus: "Ich hab's! Die Wölfe kommen gar nicht über den Zaun. Sie kommen unter dem Zaun hindurch!" Ein anderes Schaf ergänzte: "Das macht Sinn: Wenn Trockenheit herrscht, fließt kein Wasser und die Wölfe kriechen unten durch." "Und wenn es geregnet hat, gibt es zu viel Wasser und die Wölfe kommen nicht unten durch," meinte ein anderer. Die

Aufregung wuchs merkbar. "Das bedeutet: Wölfe können nicht schwimmen!" Alle lachten herzhaft. "Da gibt es nur ein Problem," dämpfte jemand die Euphorie, "wir haben keine Macht über den Regen. Wir sind weiter den Wölfen und jetzt auch noch dem Wetter ausgeliefert." Es kehrte Stille ein in die Herde. Dann sprach Gigi: "Ich denke, wir schauen mal wieder auf das falsche Problem. Es ist wahr, dass wir das Wetter nicht steuern können. Aber wir können den Bachlauf steuern. Seht her!" Gigi begann, ein Loch zu graben; bald schlossen sich andere an. "Steht nicht herum! Jeder hilft!", rief jemand. "Nun ... ich kann mit meiner Nase einen Steinhaufen machen," bot Jerome an und fing an, einen kleinen Damm zu bauen. Shep stand da und zog den Schafen Dornen aus den Hufen, die sie sich vom Graben zugezogen hatten. Bald wurde ein kleiner Teich um den Zaun herum erkennbar. Selbst erstaunt über diesen Erfolg brachen die Schafe in ein spontanes kollektives Blöken aus.

In den Tagen, die folgten, hatten die Schafe einen wundervollen Teich, an dem sie trinken, plaudern und spielen konnten. Aber das Beste war, dass die Wölfe nicht mehr kamen ... es verschwanden keine Schafe mehr ... und die Angst war gegangen. "Schön, dass wir eine lernende Herde geworden sind," werden die Schafe beim Schlafengehen wohl gesagt haben. "Ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir so etwas nicht mehr mitmachen müssen." Aber Schafe, aufgepasst: Die Wölfe schlafen nicht. Wer weiß, was Ihr bald schon Neues mitmachen müsst.

Eine leicht gekürzte und freie Übersetzung einer Geschichte von David Hutchens (1998).

Das schwarze Schaf

Es war einmal ein schwarzes Schaf,
das hatte weiße Brüder.
Es kaute friedlich, stumm und brav
Das Gras der Wiese wieder.
Doch spottete die Brüderschar,
Weil es so schwarz wie Kohle war.

Dann fielen Tränen groß und schwer,
ins Gras der Wiese nieder.
Tagtäglich grämte es sich mehr
Bei dem Gespött der Brüder.
Denn es ist schwer, so ganz allein
Ein armes, schwarzes Schaf zu sein.

Nun kam einmal ein Wolf daher,
der heulte angsterregend.
Neun weiße Schafe blökten sehr
Und flohen in die Gegend.
Neun Schafe flohen von den Zehn,
Das schwarze nur blieb traurig stehen.

Zum Wolfe schlich das schwarze Tier
Mit tiefgebeugtem Nacken.
Komm her, Herr Wolf! Ich warte hier.
Du darfst mich ruhig packen.
Beende meinen Lebenslauf,
Und friß mich bitte auf!

Der Wolf begann, sich auf der Stell
Die Lippen abzuschlecken.
Jedoch das Fell, das schwarze Fell,
Erfüllt den Wolf mit Schrecken.
Er steht. Er lugt. Ein Sprung. Ein Blick.
Der Wolf flieht in den Wald zurück.

Neun Schafe rings am Wiesenrand
Bestaunen ihren Bruder.
Neun Schafe suchen unverwandt
Den Wolf, das böse Luder.
Jedoch der Wolf erscheint nicht mehr.
Neun weiße Schafe staunen sehr.

Zwei Tage galt das schwarze Schaf
Als Held für seine Brüder.
Es freute sich und kaute brav
Das Gras der Wiese wieder.
Doch als der dritte Tag begann,
Da fing das Spotten wieder an.

Vergessen war der Wolf im Wald,
Vergessen die Gefahren.
Man lacht, man schreit, es klingt, es schallt:
Du Biest mit schwarzen Haaren!
Das schwarze Schaf kaut grünes Gras.
und denkt sich traurig dies und das.

Das Schaf und der Wolf

Nachdem es ungefähr sich traf,
Dass hier ein Wolf, und dort ein Schaf
Bei einem Bach zusammen kommen,
Und beide Seiten eingenommen:

So sprach das Schaf, was tu ich hier,
Dass du mit frecher Mordbegier
Mir stets nach meinem Leben trachtest,
Und mich so unbarmherzig schlachtest,
Wenn es mein Unfall mit sich bringt,
Dass dir dein Strassenraub gelingt?

Mit nichten! liess der Wolf sich hören,
Du irrst dich sehr, mein guter Freund,
Denn, tracht ich gleich, dich zu verzehren;
Ists doch so böse nicht gemeint.
Aus keinem Hass entstehn die Triebe,
In meiner dir geneigten Brust;
Dein süsses Fleisch erweckt mir Lust,
Ich fress dich nur aus lauter Liebe.

So macht es mancher falsche Freund,
Er schwätzt von nichts, als lauter Liebe,
Gibt aber dann die schärfsten Hiebe,
Wenn er am allerfrömmsten scheint.
Doch wenn die Bosheit klar erhellet,
Und man ihn drum zur Rede stellet:
Ist er wohl noch so frech zu sagen:
Es ist zwar übel ausgeschlagen:
Doch war es gut von mir gemeint.

Daniel Wilhelm Triller (1695-1782)

Ein Schäfer weidete seine Schafe, als ihn ein Spaziergänger ansprach.

"Sie haben aber eine sehr schöne Schafherde. Darf ich Sie etwas in Bezug auf die Schafe fragen?“
„Natürlich“, antwortete der Schäfer.
„Wie weit laufen Ihre Schafe ungefähr am Tag?“ erkundigte sich der Spaziergänger.
„Welche, die weißen oder die schwarzen?“
„Die weißen.“
„Nun, die weißen laufen ungefähr 6 km täglich“
„Und die schwarzen?“
„Die schwarzen genausoviel.“

„Und wieviel Gras fressen sie täglich?“
„Welche, die weißen oder die schwarzen?“
„Die weißen.“
Die weißen fressen ungefähr vier Pfund Gras täglich“
„Und die schwarzen?“
„Die schwarzen auch.“

„Und wieviel Wolle geben die Schafe ungefähr jedes Jahr?“
„Welche, die weißen oder die schwarzen?“
„Die weißen.“
„Nun ja, ich würde sagen, die weißen geben jedes Jahr ungefähr fünf Pfund Wolle zur Schurzeit.“
„Und die schwarzen?“
„Die schwarzen genausoviel.“

Der Spaziergänger war erstaunt. „Darf ich Sie fragen, warum Sie die eigenartige Gewohnheit haben, ihre Schafe bei jeder Frage in schwarze und weiße aufzuteilen?“
„Das ist doch ganz natürlich“, antwortete der Schäfer, „die weißen gehören mir, müssen Sie wissen.“
„Ach so! Und die schwarzen?“
„Die schwarzen auch“, sagte der Schäfer.

Museumskoller!! ;-))

Überall Schafe, herrlich!! Dein Leben danach gefällt mir Kuno :-)

kuno gibts das auch in kurzfassung ?
Karo-Sieben

für mich bitte als hörbuch^^

wo ist die jacke

die hat er schon an, muß nur noch geschnürt werden!!

Kommen drei Freunde an einer Weide vorbei, wo sich ein Schaf im Zaun verfangen hat.

"Ich wollte es wäre Bo Derek." sagt der Erste.

"Und ich wünschte, es wäre Sophia Loreen." meint der Zweite.

"Mir würde es schon reichen, wenns dunkel wäre..."

,,Herr Professor, was sollen wir mit dem Patienten machen, der sich für einen Wolf hält?", fragt die Stationsschwester der Psychiatrischen Abteilung. ,,Vor allem verhindern, dass ihn die Großmutter besucht!"

http://www.youtube.com/results?search_query=hape+kerkeling+der+wolf+das+lamm&oq=hape+kerkeling+der&gs_l=youtube.1.0.0l7.564.12651.0.15556.18.8.0.10.10.0.231.1009.3j4j1.8.0...0.0...1ac.r6zzi8dem_Q

klasse verarsche von möchtegern interlektuellen!!!
p.s.den lehrer der versucht englisch zu sprechen,kenne ich sehr gut^^

Lach Marco, wen Du so kennst ^^

jau was glaubst du was das für ein spass damals in der schule war!!!^^

Erinnert mich an meine Kindheit ☺
Meine Oma hatte im Garten *zum Rasen mähen* erst 1 Schaf, das wurde vom Nachbars-Collie gerissen... dann nochmal 2 Schafe.... Max und Moritz ☺
Auf denen konnte man auch reiten...lach....
äähh... mein Beitrag galt Kuno...nicht den vorherigen^^

Lach Svonja, was Du respektive Oma so für Haustiere hattet ^^

auf kuno reiten versteh ich nicht