Unterhaltung: Vegetarier - Fluch oder Segen?

k_Uno, 25. Juli 2012, um 13:00
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2012, um 13:07

Mit bestürzniseregender Besorgnis muss ich feststellen und zur Kenntis nehmen, dass die Spezies des Homo Erectus Vulgaris Herbaricum, auf deutsch Vegetarier, sich in der Zivilisation des 21 Jahrhunderts immer mehr verbreitet.

Ziel dieser Geschöpfe, ich nehme an, dass Gott diese nicht explizit unter voller Krapft seiner Schöpfungsgabe geschaffen hat, ist das Futter unserer Nahrung zu vernichten. In der heutigen angespannten Lage der weltweiten Nahrungsmittelknappheit ist es weder zu tolerieren, noch hinzunehmen, geschweige denn gutzuheißen, dass die knappen Ressourcen für die fleischliefernde Tierwelt (Industrie wollte ich nicht sagen) so ohne weiteres vernichtet werden kann und darf.

Die Frage die sich mir stellt, hat jemand Erfahrung ob und inwieweit gegen diese Typen gerichtlich vorgegangen werden kann?
Gibt er bereits Fälle, die vor der UNO oder vielleicht auch vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verhandelt wurden?
Sind Fachanwälte auf diesem Gebiet spezialisiert?
Werden diese gezielt ausgebildet?

Noch im späten Mittelater, aber bereits schon viel früher, manchmal auch viel später, wurde Mundraub, und als solches ist die Futtervernichtung zu bewerten, als Kapitalverbrechen eingestuft, die Täter dementsprechend verurteilt und hin- und hergerichtet.

Ein anderes Thema, das mich fast genausoschlimm beschäftigt ist das räuberische verhalten verbrecherisch gesteuerter Kreaturen, die unsere Nahrung ungestraft vereinnahmen. Hierzu zählt unter anderem der gemeine ostsibirische Steppenwolf, der preissische Luxxx und sonstiges Ungetier.

Oelleo, 25. Juli 2012, um 13:07

...meine Mutter pflegte immer zu sagen:
"Die Schweinehälften werden auch immer teurer"
kaum scheint mal die Sonne 2 Std. am Stück und die Temperaturen nähern sich 30° Grad kommt sowas...bitte helft dem "Armen" :-)

chrisssy, 25. Juli 2012, um 13:09

ich habe grad einen großen salatteller gegessen und der war köstlich. nach lesen deines artikels hab ich natürlich vor lauter schreck eine scheibe schinken hinterhergeschoben.
jetzt ist mein gewissen wieder rein und gegen sippenwölfe und lüxxe muß vorgeganen werden. reicht da speeren?

k_Uno, 25. Juli 2012, um 13:11

Speeren langt da ned, grillen gehören dazu, am besten mit einem hauch feinem seeadler.

Johnny_5, 25. Juli 2012, um 13:14

Weil ich grad was von "Armen" und "Seeadler" les, hier nochmal der Beitrag zur allgemeinen Kleinschreibung:
helft den armen vögeln!
Gilt natürlich nicht für Grillhähnchen und Putenschnitzel

chrisssy, 25. Juli 2012, um 13:14

und zirbelschnaps, der ein likör ist

k_Uno, 25. Juli 2012, um 13:29
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2012, um 13:31

meine liebe chrisssy, auch wenn zirbenschaps nur etwas für weicheier wie den ostsibirischen steppenwolf ist, schreibt sich das zeug nach wie vor mit n und nicht mit l.

Nur am Rande zur Info, Zirben sind Futter und haben als Schnaps nix zu suchen!

Zirbelnüsse sind eine nährstoffreiche und haltbare Ganzjahres-Nahrung für Tannenhäher. Selbst in nussarmen Jahren lassen die Vögel ein Fünftel der Nüsse liegen, die zu neuen Nahrungsbäumen kommender Vogelgenerationen heranwachsen.
Der Tannenhäher ernährt sich in der Zirbenregion ganzjährig fast ausschließlich von Zirbelnüssen, womit er auch seine Jungen füttert. EinTannenhäherpaar benötigt etwa 6 bis 10 Hektar Zirbenwald um jährlich durchschnittlich zwei Jungvögel groß zu ziehen.

Ihre Vorratslager legen die Tannenhäher vor allem am Rand erhöhter Felskuppen oder unter schützenden Baumkronen an, damit sie in schneereichen Wintern leichter erreichbar sind.
In einem Vorratslager werden meist drei bis vier Nüsse, selten bis zu25 aufbewahrt. Die große Anzahl versteckter Samen (bis zu 100.000/Tier) ermöglicht es dem Tannenhäher auch in samen- und insektenarmen Jahren zu überleben.

chrisssy, 25. Juli 2012, um 13:34
zuletzt bearbeitet am 25. Juli 2012, um 13:35

http://www.schloss-guteneck.de/shop/images/product_images/popup_images/68_0.JPG

Zirbelschnaps in der Langhalsflasche 350mllAus den jungen Zapfen der Zirbelkiefer hergestellt. Ein unvergleichlicher Geschmack nach Wald und Natur

du g´scheitle du

tupp007, 25. Juli 2012, um 14:55

Was für ne Intelligenz.

assezieher, 25. Juli 2012, um 16:17

@Johnny
können die das nicht mehr selber?

LieberTeufel40, 25. Juli 2012, um 16:52

Ich finde es auch schrecklich, dass es Zeitgenossen/innen gibt, die den armen hungernden Vögel in Afrika die Körner weg essen.
Und die erst, die Zentnerweise Maiskekse verputzen! Wir brauchen den Mais doch um Biosprit erzustellen! Hat man das denen noch nicht gesagt???

Dumba, 25. Juli 2012, um 17:22

Was kosten denn die Tannenhaeher per Kilo, und kann man die auch ohne Gruenes essen?

k_Uno, 25. Juli 2012, um 17:50

Dumba, Dumba... die Tannehaeher kauft man nicht nach Gewicht, sondern im Dutzend.
Und ohne Grünes schmecken die vorzüglich, am besten mit einem oder mehreren Schluck Zirbenschnaps. ;-)

Dumba, 25. Juli 2012, um 17:56

Ok, ich nehm dann ein Dutzend von den Zirpenschnaepsen, und einen Haeher. Ohne Gruenes.

wolfsschnauze, 25. Juli 2012, um 19:15

Ich mag Vegetarier! Schafe z.B...

Mit Vögeln hab' ich es nicht so, Ihr wisst ja, ich nehme lieber Schafe. Da mir die Piepmätze wurscht sind und das rumsabbern an ollen Zapfen auch nix dolles ist, bleibt nur eine konsequente Lösung: Zirbenschnaps!

Wer wem die Nahrung klaut ist eine gute Frage. Was glaubst Du denn, wer zuerst da war, Kunos oder Wölfe? Und grillen? Das ist doch nur was für verweichlichte Autoabstauber, die rumjammern, daß ihnen die Nahrung streitig gemacht wird anstatt selbst zu jagen!

Ex-Stubenhocker #119940, 25. Juli 2012, um 22:03

rein genuin:

"wenn es mich nicht trifft!"

mfg. pflanze

macwing, 01. August 2012, um 23:08

zum Thema Vegetarier gebe ich Kuno recht. Es ist schrecklich.
Gibt es Zirben auch in Canada? Wenn ja, wuerde mich der Schnaps interessieren den man daraus machen kann. Er wuerde perfekt zum Bieberschwanzsteak passen.

k_Uno, 01. August 2012, um 23:19

Das Verbreitungsgebiet der Zirbelkiefer ist zweigeteilt:

Das größere Teilareal liegt im Alpenraum mit einem Schwerpunkt in den kontinentalen Zentralalpen. Die Westgrenze bilden die Seealpen und die Dauphiné in Frankreich während die Ostgrenze am Gamsstein in den Ybbstaler Alpen liegt. Südlich kommt sie bis zum Monte Baldo und dem Monte Viso vor. Nordwärts gibt es einzelne Vorkommen in den nördlichen Kalkalpen vom Genfer See bis zum Salzkammergut und in den Bayerischen und den Berchtesgadener Alpen. Im Allgäu kommt die Art nicht vor.

Das zweite und kleinere Teilareal befindet sich in der Hohen Tatra und in den Süd- und Ostkarpaten.

schaut also eher schlecht aus für dich ;-)

zur Übersichtzum Anfang der Seite