Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: optimistisch gereizt oder.........

Eure geschätzte Meinung zu der Reizung von dorsachse in diesem spiel: #5.342.564 ???

übertriebene Offensivreizung!

hab mir mal ein - vertretbares - Motiv überlegt:

Was hat VH? Wohl einen Grand. Hat VH 3 Buben, muss und wird er vielleicht Grand Hand spielen, wenn ich 50 reize, wenn nicht, könnte vielleicht doch ein Bube liegen und dann ist wohl bei günstiger zweiter Karte auch der nötige Schneider drin.

Für denjenigen, der hier um ein Spiel gebracht wird, ist es natürlich wenig tröstlich, so sich in die Gegenwelt des Offensivreizers einzufügen, aber illegitim ist das zunächst mal nicht! Allerdings könnte bei 5maliger solcher Reizung in einem höheren Turnier dann schon ein Ausschluss drohen!

Ich verstehe Deine Argumentation leider nicht wirklich John, obwohl ich es nachzuvollziehen versuche...Was meinst du mit "könnte vielleicht doch ein Bube liegen und dann ist wohl bei günstiger zweiter Karte auch der nötige Schneider drin"? Ist dir aufgefallen dass er KREUZ und nicht Grand gespielt hat. Was nutzt ihm da der Schneider auf den er evtl. bei einem Superskat spekulieren kann (da müßte schon pik und herz bube liegen, plus schneider würde die gereizten 50 erlauben)...aber sonst?

Asche über mein Haupt! Das hab ich tatsächlich überlesen. Also betrachte meinen Beitrag teilweise als überkillt!!!

Dann fällt mir zur Motivation nichts mehr ein. Oder doch? Er hat genau so gedacht, wie ich geschrieben habe, es lag aber kein Bube und das Kreuz ist eben billiger als ein Grand, den er mit 144 verbuchen müsste.

Also: geplanter Grand mit sehr optimistischer Denkweise und dann Velustminimierung!

tja

war der knapp über null talern als er gereizt hat?
wenn ja, hat er hop oder top gereizt.
pik bube macht das ding doch spielbar.
oder das 4te ass und ein bube,
machen das schneiderspiel möglich.

aber sowas zu reizen, ist schon grob unsportlich.

mfg lothar

oder grad so drauf, dann geht das vollkommen problemlos

hätt ich, in meinen optimistischen Phasen sowieso gereizt, und verloren nach den erfahrenen Kommentaren zu schliessen

Ok Jungs, dann bin ich ja froh, daß ihr das genauso seht wie ich....

na ja, wenn er auf VH 50 sagt ist das alles noch ok, ein GH ist durchaus machbar. allerdings frage ich mich wer von den anderen da 48 sagt !! ?? das eine blatt von von ptitte ist eine 46 !! aber wer zum teufel sagt da 48 ? da sollte man auch mal drüber nachdenken !!

Na du bist ja mal eine Leuchte...Konnter er sich aussuchen ob er in Vorhand spielen will? Falls nicht, dann glaub ich nämlich ich saß in Vorhand, und dann ist mein Blatt auch keine 46 wie Du denkst lieber augustinus, sondern in meinen Augen schon eine vertretbare 48....

Also...Augen auf beim Eierkauf

nach der anzeige bist du aber nicht auf VH. wenn ja sorry dann war die 48 ok

doch, doch.....guck mal wer im ersten stich rauskam....

zum Thema "unsportlich" hier aber mal ne Anmerkung. Beim Turnier wäre es ein Verlust für denjenigen, der nicht spielen darf und seine etwaigen Gewinnpunkte verlieren würde. Aber hier beim Geldspiel (dass es nur Spielgeld ist, spielt keine Rolle, dann eben Punkte)? Kein großer Verlust für den verhinderten Spieler, wenn es Kontra als Korrektiv gäbe, gar keiner (ist aber kein Plädoyer dafür), und der auch nur dann, wenn das Spiel absolut sicher ist. Kann man von dem Grand in VH ja nicht unbedingt behaupten. Also :-) über gewonnene Punkte.

Skatspielen ohne Hoffnung und Reizen auf den Skat ist kein Skatspiel, sondern Schafkopf!!

Schon klar John....aber wir haben ja bereits geklärt, dass er absolute Sch... gereizt hat, vor dem Hintergrund KREUZ spielen zu wollen...
Wie du aber richtig festgestellt hast, hab ich ja nix verloren...darum geht es mir auch ehrlich gesagt nicht wirklich, denn ich kann mir davon ja sowiese nix kaufen...es ging mir wirklich nur um das (Skat)-Spiel als solches...

mir ja auch, darum diskutieren wir ja, und wenns letztlich nur darum geht, ob man über Grenzen des offensiven Reizens überhaupt diskutieren soll.

Stellt euch nur mal vor, ein unerfahrener Spieler sucht seinen Weg bei der Spielentscheidung, liest dann die häufigen Anprangerungen von Wegreizen, Abreizen, Unsportlichkeit oder auf der anderen Seite Mauern un ähnliches, der wird doch total verunsichert. Aus diesem Grund setze ich mich bei jeder Gelegenheit für das Recht auf individuelle Reizweise (offensiv und defensiv) ein, solange sie nicht in gezieltem Betrug ihre Motivation hat.

Meine 2 Cent:
"offensiv" trifft's nicht mehr ganz, wenn er aufnimmt muss er einen Buben finden, um den Grand Schneider zu machen.
Man kann noch einwerfen, er hätte erwartet, dass ptittete Null Ouvert Hand spielen wollte, und dass deswegen der Bube im Skat denkbar wäre, aber denkbar ist noch immer nicht wahrscheinlich.
Ist m.E. knapp vor unfair, und das hat er auch gewusst, sonst hätte er nicht abgebrochen (Timeout).

"Reizen auf den Skat ist kein Skatspiel, sondern Schafkopf".

Da wuerd ich ja gern ne Erklaerung hoeren zu...
Wenn du Pokern geschrieben haettest haett ichs verstanden.

is doch ganz einfach: Schafkopf hat die gleichen Spielziele wie Skat (61 Augen für den AS). Die muss er mit den Karten erreichen, die er in der Hand hat, andere kriegt er nicht. Wesen des Skates ist es, sein Blatt durch Skataufnahme verbessern zu können. Wenn also jemand absolut und total ablehnt "auf den Skat zu reizen" nimmt er eine Möglichkeit nicht wahr, die ihm die Struktur genau dieses Spiels bietet.

Skat mit Poker zu vergleichen kann man schon, aber doch nur auf wesentlich komplizierterer Ebene und dies ist hier nicht das Thema.

Also ist doch Reizen auf den Skat eben nicht Schafkopf, wenn ich dich richtig verstehe, John...?

Reizen auf den Skat hat imho insofern was mit pokern gemein, da man halt nicht weiss was kommt. Beim pokern setzt man oft auf draws, ohne zu wissen, ob Strasse/Flush tatsaechlich noch kommt.

@Hundsgrugga:
"Skatspielen ohne Hoffnung und (ohne) Reizen auf den Skat ist kein Skatspiel, sondern Schafkopf!!"

Ich glaube, so kann man besser erkennen, was John gemeint hat ...

*lichtaufgeh*
Das freut mich ja, ich dachte schon Reizen aufn Skat waere doch eher verpoehnt unter Skat Experten. (bin Skatanfaenger)

Grugga,
Skat ist wie Schafkopfen:
- man muss zählen und Karten merken.
- man braucht einen Plan: Wie man die letzte 10 bekommt, wie man die Gegner ins Zangerl nimmt, (hier beim Null wie man den Partner freispielt),...
- und dann braucht ma a bisserl Gspür wie's steht, was gedrückt wurde, oder wie die Gegenspieler reizen oder spielen.

Bei Sauspiel habe ich gesehen, dass das alles auf Dich zutrifft, daher kannst Du Dir die Anfängermasche, "unschuldig mit den Augen zu rollen", schenken !! ;-)))))

Und an Farbwenz haben's eh nur für die Skat-Konvertiten eingeführt, wenn's mal fürn Grand, ääh Wenz, ned glangt ...

Dieter

Danke Dieter, mit dem zweiten "ohne" ist der Sinn klar geworden!!

Dieter...hmmm...kennan mia uns? Oder nur du mich...
Skat is wie Schafkopf, ja stimmt. Zu dritt mit 10 Karten ohne Sauspiel und Solo, aber mit Farbwenz und Bettl.
;)

Naja, Kartln kann ich schon (danke für die Blumen), aber Skat hat sicher auch seine Sitten und Bräuche, die man ja mitlernen möchte. Und da ich erst einmal (mit 2 Bayern !) live gespielt habe, fehlt mir da sicher was.