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Unterhaltung: Schutz im WWW

Hallo zusammen,

finde die Diskussion zu interessant, aber auch zu unpassend für den Thread "Fördermitgliedschaft für engagierte Spieler"

Deshalb habe ich diesen Thread aufgemacht.

Ich muss watcher vollkommen recht geben. Ich bin auch stolz auf meine Süßen und zeige sie Euch gerne auf meinem Profilbild.
Wo Schutz anfängt und aufhört muss jeder für sich entscheiden. Ich wollte z.B. dass mein Sohn so bald wie möglich nach der Geburt beschnitten wird. Nicht aus religiösen Motiven, mehr aus traditionellen. Die Ärztin hat es erst versucht uns auszureden (meine Frau denkt über Beschneidung genauso wie ich) und dann gemeint, das könne man erst nach einem Jahr. Kurz darauf ging die Diskussion in den Medien los und ich wusste, warum die Ärztin sich so gesträubt hat. Über das Recht auf körperliche Unversehrtheit habe ich mir diesbezüglich keine Gedanken gemacht. Wahrscheinlich, weil es für mich normal ist und mich auch nirgends irgendwie stört oder behindert oder ich in irgendeiner Weise deshalb diskriminiert wurde.
Wo fängt Schutz an und wo hört´s auf?
Mir fällt gerade auf: Wenn es jetzt aus religiösen Motiven heraus wieder erlaubt werden sollte, werde ich da nicht vom Gesetzgeber ungleich behandelt? Oder muss ich jetzt konvertieren?

vielleicht ne doofe frage-aber ich kenne die beschneidung nur aus religiösen oder gesundheitlichen gründen-gibt es denn auch den grund der hygiene oder esthetik?

ja klar Hygiene Gründe gibts natürlich .... und ich mein wems Gefällt bitte , nur finde ich ( ich habe keine Kinder)jedes Kind sollte das Recht haben dies selber entscheiden zu können , und ich denke wenn sich mein Sohn dazu entscheiden sollte ist es ja auch mit 7/8/9 what ever nicht zu spät , daher finde ich es Richtig es bei neugeborenen zu verbieten wenn es nicht notwendig ist !

Natürlich kann man das jederzeit durchführen. Bei mir isses halt im Säuglingsalter gemacht worden und ich hab keine Erinnerung daran. Wenn man erst mal eine Vorhautverengung gehabt hat und dann beschnitten werden muss, bleibt das einem sicher in Erinnerung. Da, denke ich, liegt der Vorteil.
Hygienischer ist es sicherlich, aber heutzutage ist das natürlich auch kein Argument mehr. Ästhetischer isses auch, ganz klar ;-)) . Ich wollte es mehr aus der Familientradition heraus und weil es dem Kind keinen Schaden zufügt.
Aber das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat mir schon zu denken gegeben. Man entfernt ja auch net gleich den Blindarm, obwohl der zu nix gut ist.

von der natur her wurde da ein empfindsames tastgefühl vorgesehen wessen diese männer beraubt werden.
glaube nicht das es dann wenn aus der empfindlichen haut eine logischer weise strapazierfähige haut wird gleichbleibende gefühle bleiben.
nicht umsonst versuchen die gummihersteller immer mehr und mehr dahingehend zu entwickeln weil es eben einfach nicht so gefühlsecht ist.
diese wahl hat auch ein junge nicht der 7 oder 8 ist und schon garnicht ein baby.....

gleiches gild für das zunähen in manchen kulturkreisen was soweit ich das weiss in deutschland verboten ist....

@ Johnny

Darf ich Dich fragen, wie es zu dieser Familientradition kam, wenn es keine religiösen Gründe sind?

Die Frage der Hygiene ist immer noch ein Argument. Jedes Jahr erkranken viele Frauen an Gebärmutterhalskrebs allein durch die Tatsache, dass ihre Sexualpartner eben nicht für die notwendige Hygiene in ihrem Intimbereich gesorgt haben.

Ein Junge kann auch nicht im Alter von 7-9 selbst entscheiden, ob er beschnitten werden möchte, denn er ist sich noch gar nicht der Konsequenzen bewusst.

Ich habe mich mit Männern unterhalten, die aufgrund einer Phimose als Kinder beschnitten wurden und dann in der Pubertät sehr darunter gelitten haben, da sie beim Sport von anderen Kindern gehänselt zu wurden, weil "ihrer" so anders aussah.
Auch ist es so, dass durch die Beschneidung sich die Empfindungsfähigkeit ändert. Viele Männer sagen, vor allem die, die Sexualität in beiden "Varianten" erlebt haben, dass ihnen etwas verloren gegangen ist durch die Beschneidung.

Deshalb bin ich der Meinung, dass es jeder für sich selbst entscheiden dürfen sollte und zwar dann, wenn er sich wirklich aller Konsequenzen bewusst ist.

Eine Beschneidung aus medizinischen Gründen (Phimose) ist auch in den seltensten Fällen notwendig, da es alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt, aber das ist ein anderes Thema.

Ich weiß nur, dass ich beschnitten bin und mein Vater es war. Beim Opa hab´ich net nachgeguckt :-)). Aber einer meiner Urahnen väterlicherseits hieß Samuel mit Vornamen (wie übrigens mein Sohn mit Zweitnamen). Da dieser Name auch oft von Juden verwendet wird, war der evtl. Jude oder jüdischer Abstammung. Nur ne Vermutung.
Ich wurde nie gehänselt deswegen (im Gegenteil) und mein Sexualleben und die Empfindlichkeit ist wunderbar. Aber ich kenns halt auch nicht anders.
Jetzt isses halt so, mein Sohn wird nicht mehr beschnitten. Ist auch nicht schlimm, ich finde es nur schade.
Das es alternative Methoden zur Phimose gibt, war mir bis dato nicht bekannt.

Aber das ist ja eigentlich auch nicht Thema dieses Threads. Geht ja eigentlich darum, wie sehr man Kinder schützen muss oder kann im www. Die Beschneidung hatte ich nur angesprochen, weil ich ja da mit dem Schutz des Kindes vor "Verstümmelung" direkt konfrontiert worden bin und es nicht so sehe, dass mein Sohn des Schutzes bedurft hätte.
A pro pos Verstümmelung: Die Beschneidung von Frauen ist meines Erachtens eine Verstümmelung und Barbarei, da diesen Frauen jegliches Gefühl genommen wird. Wie gesagt, aus Erfahrung weiß ich, dass es bei Jungen nicht so ist.

ich denke,über die Beschneidung von Frauen müssen wir uns nicht unterhalten...
den aspekt der tradition,insofern er wirklich jüdischen ursprungs ist,könnte ich nachvollziehen. aber an deiner stelle würde ich dann mit deinem sohn darüber reden,wenn er wirklich versteht,worum es geht. mit dieser geschichte im hinterkopf und zu ehren seiner urahnen könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass er deinem beispiel folgen wird :-)

Klar, sie entfernen ja auch nur das Praeputium und nicht die Glans penis. Bei Frauen die verstümmelt werden, geschieht ja genau das, man entfernt die Glans clitoridis. Grauenvoll!

na ich weiß nicht ob ich es gut finden soll, nur weil es tradition ist.es gibt völker da gibts noch ganz andre traditionen.z.b. kanibalisums oder völker die aus tr. walfleisch essen.muss ich das nun auch gut finden weils tradition ist?
und was die religionsfreiheit angeht,die ja bei den beschneidungen auch thema ist.hab ich da auch so meine meinung drüber.gehört hier halt nur alles nicht hin^^

seh ich auch wie otto..., kann mit solchen "Traditionen" nix anfangen.
wenn ich über solche dinge lese und höre, macht es bei mir nur..."aua".....!

ich kann nur warnen, hier auch noch religiöse Diskussionen anzufangen. Es gibt da nämlich ein Forum, das mich immer hindert, Skat zu spielen, weil ich nämlich dort immer wieder mal mein Statement abgeben "muss".

gg

Ist eine Säuglingstaufe auch ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht?
Schließlich wird dem Neugeborenen ein Glaube aufgezwungen ohne (vorerst)selbst entscheiden zu können ob er überhaupt irgendeiner Konfession angehören will.......

kein Widerspruch! Aber: siehe oben ^^

Da irrst Du Dich! Bei der Taufe wird dem Kind kein Glaube aufgezwungen! Wenn das Kind so ca. 14 bis 16 Jahre alt ist, kommt die Firmung! Dann wird das Kind selbst gefragt und kann entscheiden, ob es diesen Glauben beibehalten möchte, oder auch nicht!

gehts schon los. Du schreibst 4 Sätze, Satz 3 und 4 stimmen inhaltlich, aber die Folgerungen bezüglich 1 und 2 stimmen einfach nicht. Wenn ich aus einer Gemeinschaft austreten muss, in die ich nicht selbst eingetreten bin, wie bin ich wohl dann dort hineingekommen?

Mit 14 ist man religionsmündig, das heißt man darf selbst entscheiden, ob man am Religionsunterricht teilnehmen möchte oder nicht.

Die Firmung gibt es NUR bei den Katholiken. Entscheide ich mich gegen die Firmung, bin ich trotzdem noch Mitglied der kath. Kirche. Um es nicht mehr zu sein, muss ich aus der Kirche austreten.

Selbstverständlich wird dem Kind mit der Taufe die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft aufgezwungen!

Oder so wars KimKom!

Wenn das aufgezwungen ist, bekommen wir als Kind aber noch (gefühlte) 100 andere Sachen aufgezwungen!

Ich denke dies auch. Da ja auch der Schulunterricht entsprechend gestaltet wird ob evangelischer oder katholischer Unterricht, bzw. Befreiung von allem. Kirchenbesuche, entsprechende Erziehung durch die Eltern, womöglich noch beten zu Tische usw. sind ja in den ersten Jahren nicht selbstbestimmt.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Schulkameraden gestöhnt hatten wenn sie in Konfi-Unterricht gezwungen waren zu gehen.

Übrigens, ich bin aus diesen Gründen nicht getauft und als ich dann in einem Alter war und die Kirche kritisch hinterfragt habe, habe ich mir das Nach-taufen auch gespart.....

wo ihr beim thema kirche seid:
warum zahlen in deutschland nur mitglieder der kath. kirche der evangl. kirche,der juden kirchen-oder sogenannte kultussteuer?
warum zahlen muslime,zeugen jehovas und diverse andere keine?
was hat das mit steuergerechtigkeit zu tun???

alles sekten ^^

jo!