Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: Bewertung eines geschenkten Grand

Hallo liebe Skat-Freunde,

nach vielen vielen Jahren hab
ich wieder angefangen Skat zu spielen. Nun meine Frage: Wenn der
Alleinspieler ein Grand ansagt und die anderen schenken diesen aber der
Alleinspieler nimmt nicht an. Wir wird das am ende des Spiels gerechnet?
Und wenn er nicht annimmt, muss er doch die anderen Schneider
spielen???

Ich bedanke mich im Voraus für Eure Zeit!

LG Babba

Ja, nimmt der As das schenken nicht an, muss er Schneider spielen!

und gerechnet wird mit 2 spielt drei schneider 4 nicht angenommen 5
LG DJ

Zählt verloren nicht dazu?

wenn der alleinspieler verliert dann so:
mit zwei spielt drei nicht angenommen 4 und das ganze dann doppelt wegen verloren

Vielen dank für deine zeit...

du redest vermutlich von liveskat^^
hier weiss ich net wie man online schenken könnte.
live zählt der abgelehnte nur einen zähler mehr zu den normalberechneten aber keinen doppelten schneider.
gewinnt der spieler jedoch beispielsweise einen grand mit 2 mit 91 pk wird mit zwei schneider abgelehnt also mit 5 mal 24 bewertet

und nicht wie viele denken mit4 plus abgeleht 8x

auch beim liveskat gibt es verschiedene regeln-ich kenne beide varianten des schenkens-geschenkt wird ja grundsätzlich für den schneider.
die eine variante besagt,wie du schon richtig schreibst,dass der as schneider erspielen muss,wenn er nicht annimmt. gewinnen die gs den schneider,hat der as verloren-ob das nicht angenommen dann noch einen mehr zählt,weiß ich leider nicht.
die andere variante ist,dass der as das schenken nicht annehmen muss,die option hat,seine gegner schneider zu spielen,er aber nicht verliert,wenn er es nicht schafft.
man muss sich in ner liverunde vorher drauf einigen-dafür gibt es eben einfach zu viele varianten ;-)

der AS sagt einen Grand an, den die beiden anderen nicht spielen wollen (schenken). Wo, in Gottes Namen steht, dass der AS dann diesen Grand Schneider spielen muss.

so habe ich es gelernt amadeus(dass dann schneider gespielt werden muss),aber im laufe meiner skatlaufbahn auch andere varianten kennengelernt ;-)))

hier eine schriftlich festgehaltene variante:

Schenken

Wenn die Gegner zu Beginn des Spiels feststellen, dass sie den Alleinspieler nicht schlagen können, können sie aufgeben ("schenken"). Wenn der Alleinspieler dies akzeptiert, erhält er den einfachen Punktwert, so, als ob er das Spiel gewonnen hätte (d. h. mit 61-89 Augen). Der Alleinspieler kann auf der Fortsetzung des Spiels bestehen. In diesem Fall müssen die Gegner jedoch Schneider gespielt werden, damit er gewinnt. Der Punktwert in diesem Fall ist der gleiche wie für einen angesagten Schneider (jedoch ohne den Hand-multiplikator, wenn es sich nicht um ein Handspiel handelt). Wenn der Alleinspieler das Spiel fortsetzt, können die Gegner erneut schenken und dem Alleinspieler so den Schneider zugestehen. Der Alleinspieler kann den Schneider akzeptieren oder darauf bestehen, für Schwarz weiterzuspielen.

Normalerweise erfolgt die Aufgabe, indem einer der Gegner "schenken" sagt. Der andere Gegner kann dann zustimmen. In diesem Fall bieten sie die Aufgabe an. Wenn der andere Gegner nicht zustimmt, wird das Spiel fortgesetzt, als ob nichts passiert wäre.

Quelle: http://www.pagat.com/de/schafk/skat.html

So isses!

amadeus6 vor ungefähr 3 Stunden

der AS sagt einen Grand an, den die beiden anderen nicht spielen wollen (schenken). Wo, in Gottes Namen steht, dass der AS dann diesen Grand Schneider spielen muss

ama, das weiterspielen ohne das der as dann schneider schafft und beispielswise mit 87 das rennen macht würde ja ohne weitere konsequenzen nur eine absehbare spielverzögerung darstellen, daher auf jeden fall schneiderpflicht^^

In der ISKO gibt es kein offizielles "Schenken". Macht man es trotzdem, so ist das ein "aufgeben" ohne Verpflichtung für den AS.

Richtig John! Spielaufgabe ohne Schneider, seitens der Gs!