Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: Pfeiffersche Drüsen - wer kennt sich aus?

Seit 6 Wochen leide ich unter dem Pfeifferschen-Drüsen-Virus, der vor 40 Jahren aus Afrika nach Europa kam.
ZU SKATSPIELEN ist das kein Problem, eher eine gute Ablenkung. Aber dazu ein Bierchen wird schon schwierig wegen den Schluckbeschwerden. Auch nachts gibts Probleme.
Angeblich haben 95% alle Europäer den Virus, aber die meisten spürten denn bislang nie.
Nur über Küssen könnte man sich anstecken, was ich nicht glaube, denn meine Tochter bekam den Ausbruch fast zur selben Zeit, also sicher auch Husten oder so...
Ich hoffe, das geht bald vorbei, denn so viele Wochen leiden ist auch eine reduzierte Konzentration, und die Ärzte sagen, es gibt dagegen nichts, weder Antibiotika, noch sonst was.
Rauchen hab ich also auch seit 6 Wochen aufgegeben, obwohl das beim Skat immer recht nett war.
Hat das schon mal jemand erlebt hier?

Hoffentlich kommt eine hilfreiche Antwort, man wird vor Schmerzen schier verrückt!

Das Pfeiffer-Drüsenfieber, auch Pfeiffersches Drüsenfieber, Mononukleose, Infektiöse Mononukleose, Mononucleosis infectiosa, Monozytenangina, Morbus Pfeiffer oder auch Kusskrankheit genannt, ist eine sehr häufige und normalerweise harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Schätzungsweise 95 Prozent aller Europäer infizieren sich bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus, das durch Antikörper
im Blut nachgewiesen werden kann. Bei den meisten Menschen, vor allem
bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Symptome; bei Erwachsenen treten meist grippeähnliche Krankheitsanzeichen und nur selten Komplikationen auf.
Vor allem bei den wenigen Jugendlichen, die Symptome aufweisen, können zusätzlich Lymphknoten anschwellen und eine Halsentzündung beziehungsweise Mandelentzündung entstehen. Weiterhin können auch eine Milzvergrößerung, Bauch-, Muskel- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Depression, Stimmungsschwankungen, allgemeine Schwäche, Ausschlag, Schwindel oder Orientierungsstörungen, Schüttelfrost, trockener Husten, Übelkeit und Nachtschweiß auftreten.
Die Viren befallen die Lymphknoten und die Organe des Lymphatischen Rachenringes, aber auch Leber, Milz und Herz. In der Regel tritt die Krankheit im Leben eines Menschen nur einmal auf, aber so wie bei anderen Herpesviren
verbleibt das Epstein-Barr-Virus lebenslang im Körper und kann
schubweise wieder aktiviert werden (oft fälschlicherweise als
Reinfektion bezeichnet).
Langgezogene Krankheitsverläufe, die sich in abgeschwächter Form
mitunter über Monate und Jahre erstrecken, sind selten und nicht zu
verwechseln mit postinfektiöser generalisierter Schwäche und Müdigkeit
mit einer Dauer bis zu einem Jahr, wie sie auch nach anderen
Virusinfektionen auftreten können.

Das ist eigentlich eine weniger gefährliche Krankheit und wird hauptsächlich an Orten wie Kindergarten Schule oder ähnlichen Versammlungsorten übertragen und ist ähnlich wie Mumms einmalig und sollte nicht wieder kommen da der eigene Körper dagegen Imun wird.
Nach 6 wochen gehe ich davon aus das Du Nebenerscheinungen durch Entzündungen an anderer Stelle vorab oder dadurch hervorgerufen bekommen hast oder hattest und sich das ganze dadurch zu einer Erkältungskrankheit ergänzt.
Blasenprobleme, Husten und Schnupfen sowie Halsschmerzen sind dann nicht ungewöhnlich.
Anratung aber ein großes Blutbild erstellen lassen um auf der sicheren Seite zu sein.

Die Behandlung der Mononukleose besteht in erster Linie
darin, die Beschwerden wie Fieber und Lymphknotenschwellungen mit viel
Ruhe und Schlaf zu lindern. Komplikationen wie bakterielle
Infektionen treten selten auf. Pfeiffersches Drüsenfieber verläuft
mitunter chronisch – Betroffene leiden dann möglicherweise monatelang
unter Fieber. Hinzu kommen eine allgemeine Abgeschlagenheit sowie ein starkes Krankheitsgefühl.

FlotterSpieler vor 7 MinutenHoffentlich kommt eine hilfreiche Antwort, man wird vor Schmerzen schier verrückt!
"Notarzt rufen"

Die naturheilkundliche / alternative Therapie des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Die alternative Therapie des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist eigentlich nicht "alternativ" für mich, sondern die
Therapiemethode der Wahl.

Das Problem ist nicht das EBV Virus, sondern das "Milieu" und das geschwächte Immunsystem des Patienten.

Ziel ist also eine Immunstärkung des Patienten, sowie eine Antivirale
Therapie.

Diese Methode ist derart überzeugend, dass ich in allen Fällen bisher immer eine komplette Ausheilung innerhalb
weniger Tage sehen konnte - auch mit einem deutlich verbesserten subjektiven Belastungsempfinden der Patienten.

Die Therapie stützt sich im wesentlichen auf die Sanum-Therapie, Ernährungsrichtlinien,
Orthomolekulare Medizin, sowie Homöopathie, evtl. auch eine
Eigenbluttherapie.

schon mal vielen Dank allen Antworten, habs ausgedruckt um in Ruhe gemeinsam zu lesen.
(Notarzt ist nicht nötig, weil selbst schwere Schmerzen immer schnell wieder zurückgehen, vor allem am Hals.
Übrigens bin ich 64 Jahre alt, wahrscheinlich deshalb so langwierig und nicht so unkompliziert?

Mit 64 Jahren gehörst Du aber zu den Imunschwächeren Patienten und solltest doch vorsichtshalber einen Arzt anrufen

.. mit Sicherheit gehörst du in die Hände eines Arztes und somit unter ärztliche Kontrolle.

Deine Schmerzen müssen nicht allein vom Drüsenfieber stammen, auch das kann nur ein Arzt ausschließen.
Solltest du zum Drüsenfieber nun auch eine bakterielle Entzündung haben, was durchaus möglich ist, wegen geschwächtem Immunsystem, kann diese mit Antibiotika behandelt werden.

Morgen ist Montag, dein behandelnder Arzt wird ja dann erreichbar sein, sollten deine Schmerzen heute zunehmen und vielleicht andere Symptome, bestell dir einen Notarzt!

Dieses Forum ist mit Sicherheit kein medizinisches und Hausmittelchen, kennst du mit Sicherheit selbst; Wenn selbige nicht Anschlagen, spiel nicht mit deiner Gesundheit.
In deinem Alter sollte der Mensch doch ein gewisses Maß an Vernunft in sich tragen.

Oder ist es doch die Angst, vorm Herrn im weißen Kittel????
Gibt auch Damen in weissem Kittel....freundlich lächelt

Worauf muss der Erkrankte achten?
Das Wichtigste ist körperliche Schonung, insbesondere in den ersten
Wochen der Erkrankung; die volle Belastungsfähigkeit ist häufig erst
nach mehreren Monaten wieder hergestellt. Bei einer Milzschwellung
können bereits körperliche Arbeit oder Sport zu einem Milzriss führen.
Wichtig ist es, wie bei allen fieberhaften Erkrankungen viel zu trinken,
auch wenn das Schlucken schwer fällt. Hilfreich sind besonders
Kräutertees, die nicht nur den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen, sondern
gleichzeitig die Entzündung hemmen (z.B. Salbei, Kamille, Thymian).
Fiebersenkende, schmerzlindernde Mittel wie Paracetamol helfen gegen die Hauptsymptome. Die Halsschmerzen
lassen sich auch mit feuchten Halswickeln (z. B. mit Quark oder
Retterspitz®) und Mundspülungen (z.B. mit Eibisch, Huflattich,
Spitzwegerich) lindern; in der Apotheke sind Fertigpräparate mit
Kapuzinerkresse und Meerrettich erhältlich

Ich kann nicht beurteilen, wie fundiert eure Hinweise sind, ich vermute aber, da man ja mit sowas net spaßt, dass sie fundiert sind. Ich finde es aber cool, dass versucht wird, dem flotten Spieler zu helfen! Reschpekt und vielen Dank!

mal eine Frage mit Antworten, die weder beleidigen noch persoenlich angreifen.
Respekt!

früher hieß die auch die Studentische Kusskranheit und bei besonders schwierigem Verlauf wurden die Patienten isoliert

ist sicher alles nett gemeint was hier steht, aber wurde nur aus dem net kopiert und mir scheint es nicht so, dass jemand hier geantwortet hat, der eine grundlegende medizinische ausbildung hat.

schulmedizinisch ist paracetamol das mittel der wahl gegen die schmerzen, ansonsten hat die schulmedizin nichts anzubieten, da es sich, wie schon beschrieben, um einen virus handelt.

kennst du einen guten homöopathen oder kannst du dich erkundigen, wo ein guter ist? der könnte dir mit sicherheit helfen und den krankheitsverlauf stark verkürzen.

du kannst mich auch per pn anschreiben, je nach dem wo du wohnst, habe ich vielleicht einen tipp für dich.

@KimKong
Meine erste Ausführung ist mit Sicherheit nicht aus dem Net kopiert.
Selbstbehandlung ist bei schweren Erkrankungen, mit Sicherheit nicht die beste Wahl der Behandlung.
Paracetamol ist sicherlich ein gutes Mittel um Symptome wie Schmerzen und Fieber zu behandeln.
Doch wer schließt aus, dass sich nicht noch eine bakterielle Erkrankung drauf gesetzt hat?
Somit ist der Weg zum Arzt, mit Sicherheit die erste Wahl, besonders dann wenn der Körper schon angeschlagen ist, das Immunsystem angeschlagen ist.
Schulmedizin und Homöopathie schließen sich ja nicht zwingend aus.

@KimKong
... mich würde interessieren ob du eine grundlegende, medizinische Ausbildung hast.

@ Opal
was fühlst Du Dich so angegriffen? Ich habe hier niemanden angegriffen.

Und um Deine Frage zu beantworten: ja habe ich und das mehr als grundlegend!

Weiß nicht warum das hier nun wieder entgleiten soll, nur weil manche partout Dinge in den falschen Hals bekommen wollen.

Vielleicht weil du es so schreibst, vllt weil man es so empfindet...vielleicht...vielleicht...

und wegen der Unterstellung, von wegen nur kopiert.

Bisher ist nichts entgleist, die Weichen sind noch nicht umgestellt!

Weil DU es so empfindest, ja!

Jeder der einem 64 jährigen der schreibt das er vor Schmerzen bald Verückt wird Paracetamol anzuraten sollte niemals mit Patienten zu tun bekommen.
Wechsel deinen Beruf wenn dieser mit Medizinischen Kenntnissen im Zusammenhang stehen sollte. Oh Gott

na da ist doch endlich so weit - GANZ GANZ ARMSELIG!

Ich bin jedenfalls allen sehr dankbar für das rege Interesse und die Tipps!
So heftig es gestern war, so wesentlich besser geht es heute schon wieder, hoffe, es geht weiter bergauf. Morgen Arzttermin.
Wenn alles wieder ok ist, schreib ichs dann!
Danke und allen gb!

Danke FlotterSpieler für kurze Rückmeldung.
Weiter gute Besserung.

Herzlichen Gruß
Opal

Der Gang zum Arzt ist das Beste
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-82995623.html
und homöopathische Behandlungen werden auch von guten Ärzten unterstützt.
Selbstbehandlungen können gerade bei sorglosem Umgang mit Schmerzmittel gefährlich sein, nicht umsonst wurde z. B Paracetamol in einigen Staaten verboten und hier die Packungen verkleinert.

Wieso Hömoepathie bei einer Virusinfecktion?