Skat für Freunde

Skat-Forum

Skat-Strategien: ECHTGELDSPIEL

Nun bin ich ja einigen schon hinlänglich (negativ) bekannt, meist weil ich mich über absurde Fehler unkontrolliert geärgert habe, gelobe aber Besserung, bin nun nur noch Sarkast.
Es wird nun bald hier (bei uns) die Möglichkeit bestehen, um Bargeld Skat zu spielen. Das freut mich einerseits, andererseits befürchte ich Schlimmes.
Gut wird sein, dass die "bescheidene Abreizerei" endlich aufhört, Null mit 44 wird dann BAR bezahlt usw.
Übel wird sein, dass sich mit Sicherheit ungeübte Spieler im Geldbereich einfinden werden, ist z. B. bei anderen Anbietern auch so. Was das für REALE Auswirkungen auf den Verlauf und den Ausgang von Geldspielen haben kann und wird, brauche ich den Insidern nicht groß vor Augen führen.
Wird ja heute schon von manchem "Punktegeilen" der Schwache bevorzugt, damit sein Konto eher wächst. Wie wird das bei Echtgeld? Schlimm!! Mit einem absoluten Anfänger gewinne ich JEDES Spiel mit doppelter Wahrscheinlichkeit, der Mitspieler, geübt, bezahlt aber jeden fehler des ungeübten Kameraden/-in.
Das darf so nicht sein. Wer hat Ideen, wie man dem einen Riegel vorschieben könnte?
Niemand wird Lust haben, für einen Grand, welcher keiner ist, 4,80 EURO (bar) zu bezahlen, nur weil der 3. mann Anfänger ist und der Spieler sich dies zu Nutze macht.

Paul,

ich bin mir sicher, dass das echtgeldspiel erst dann kommt, wenn dier die freundestische aktiviert sind.
Dann kannst beim echtgeldspiel nen freundestisch aufmachen, und so sicher sein, dass nur die dabei sind, mit denen du gern spielst.

Schönen Gruß,
Kuno

ausserdem gibts sicher waehlbare Tarife.
Der derzeitige Punktetarif ist meiner Ansicht nach schon eher teuer...

So schlimm wirds schon nicht werden denn ich glaube nicht das dann immer noch um 10 Cent pro Punkt gespielt wird. Wenn doch ist es Hasard. Das Abreizen wird abnehmen, getürkte GOH wirds auch nicht mehr geben. Aber die Mauerei wird zu nehmen. Man muß dann sehr genau darauf achten mit wem man spielt. Aber was erzähl ich, ihr werdet wissen was zu tun ist. Ich spiel hier sowieso nicht um Geld.

nochmal: wir spielen momentan um 5ct!!

Aber ansonsten gibt es sicher wählbare Tarife (Vorschlag 1 ct, 2 ct, 5 ct. 10ct vielleicht 1/2 ct) oder die beiden Extreme weglassen.

Zu den Sorgen: Spielen denn hier nur Leute um Geld (egal welcher Stärke), die noch nie real um Geld gespielt haben?
Dort regelt sich doch auch vieles von selber, genauso wird es hier auch werden!

Macht keine Probleme, wo keine sind (die wirklichen, die ich auch sehe, reichen, sind aber lösbar)!

John ich weiß nicht woran du leidest, als Lehrer sollte man doch rechnen können. Es sei denn man ist Sportlehrer (oder kann nicht über den 10er). Aber danach sieht es bei deinem Profilbild nicht aus. Beispiel: Herz ohne 4 spiel 5 (gewonnen) wird mit 5 $ abgerechnet. Ohne 4 Spiel 5 x0,10 $Cent = 5 $. Das kann ich drehen wie ich will - ich komme auf 10 und nicht 5 Cent. Deine armen Schüler....

Red Moskito,

es kommt drauf an wie man rechnet. Ich habs auch so getan wie du, bis mich John aufklärte.

Er rechnet 50 x 0,05€ = 2,50€
=> 2,50€ einzuziehen von jeden Spieler.

Summa summarum, 5€ das spiel.

Du teils dann das 10Cent spiel gerecht auf, also 2,50€ pro kopf.

Kommt im Prinzip aufs gleiche raus.

John's rechnung mag stimmen, schließlich ist er ja Schiri. ;)

Schönen Gruß,
Kuno

Was soll das denn Kuno? Es kommt darauf an wie man rechnet? Rechnet doch was ihr wollt. Der AS wird mit 10 und nicht 5 Cent abgerechnet. Aber wenn das so wichtig ist dann knie ich vor dem Master of Skat nieder. Scheiß egal was man denkt, hauptsache die "Pseudo"Ikone steht sauber da. :-)

Hallo RedMosquito,

also bevor Du hier irgendeine Verschwörung am Werk siehst und Pseudo-Ikonen beschmutzt, kommen hier kurz ein paar Hinweise für Dich, die hoffentlich zur Klärung beitragen.

Beispiel-Spiel: Kreuz mit 1, also Spiel 2 mal 12 = Reizwert 24.

1. Zunächst müssen wir festhalten, dass ein AS ein verlorenes Spiel doppelt bezahlt, also 2,40 Euro an jeden Spieler (ergo 10 Cent mal 24 an jeden der beiden Gegenspieler).

2. Wenn der AS gewinnt, dann erhält er lediglich 2,40 Euro und damit 1,20 Euro. Damit kostet das Spiel für die Gegenpartei 5 Cent pro Punkt (= 5 Cent mal 24 = 1,20 Euro).

3. Je nachdem, ob Du den AS oder die GS anschaust, erhältst Du natürlich einen anderen Ausgangswert...qed.

Grundsätzlich spricht man aber vom 5-Cent-Skat, weil man eben bei Gewinn nur 5 Cent pro Punkt von jedem Gegenspieler erhält.

Viele Grüße,
Florian

da kannst du denken wie du willst - es ist und bleibt ein 5ct skat - denn für die abrechnung ist nicht wichtig was du bekommst - sondern was der einzelen zahlt und das sind pro punkt halt nur 5 ct

Nachtrag: Zu Deiner Verwirrung führte wohl folgender Passus aus der ISkO:

5.4.3 Jedes verlorene Spiel muss mit doppelter Punkt- zahl in die Spielliste eingetragen bzw. zum dop- pelten Wert bezahlt werden.

Das bedeutet dann eben, dass beim 5-Cent-Skat der Alleinspieler das doppelte an die Mitspieler bezahlen muss, was dann natürlich wie "10-Cent-Skat" aussieht...

Viele Grüße,
Florian

so langsam fange ik an zu verstehen, wie die Weltwirtschaftskrise begonnen hat.

Ausgangsbasis pro punkt ist doch 5 ct.

Gewinnt der AS einen einfachen Kreuz kassiert er mit 1, spiel 2 mal Kreuz = 24 mal 5 ct. ist pro GS 1,20

Verliert er das Kreuz zahlt er mit 1, spiel 2, verloren gemäß 5.4.3 ISkO (hier findet bereits die Verdopplung statt) 4 = 48 mal 5 ct. macht für jeden GS 2,40

Die andere Rechnevariante womit das bzw. zwischen Eintrag in der Spielliste und zum doppelten Wert bezahlt erklärt ist wäre dann: Mit 1 Spiel 2 mal Kreuz = 24 mal 5 ct = 1,20, verloren (Verdopplung) = 2,40

RedMosquito,

John ist keine ikone und auch keine pseudoikone, ich schätze aber seinen sachverstand, was das skatspiel und das drum herum angeht. Nachdem ich ja bis zu dem zeitpunkt wo ich hier angefangen hab skat zu spielen, keinen blassen schimmer von diesem spiel hatte, hab ich sehr viel von ihm, aber auch von anderen gelernt.

Irgendwie wärs schad weiter zu streiten, ist monetär eh wurscht ob zwei gegenspieler mir insgesamt 10 cent zahlen, oder ich je gegenspieler 5 cent kassiere.

Es gibt wichtigeres im (skat)leben.

Wünsch uns allen einen schönen abend und gut blatt,
Kuno

es ist natürlich egal, wie man rechnet, hat auch mit Schiri-tätigkeit nichts zu tun. Nur, um Missverständniss nachher zu vermeiden, sollte die Sache halt klar werden. Wenn ich die sauspiel.de Seite aufschlage und um Echtgeldspielen will, finde ich Angaben 200/50 oder 50/10 mit und ohne Klopfen. Dann weiß ich und jeder andere, was gemeint ist.

Und ich bin davon überzeugt, dass die Mehrzahl aller Skatspieler damit rechnet, bei einem 10-ct-Skat einen einfachen Grand zu gewinnen und pro Person 4,80 € zu bekommen und im Verlustfall 9,60 € pro Person abdrücken zu müssen, wie im Wirtshaus beim Realskat und wenn dort 4 spielen, wären es immer noch der gleiche Preis pro Person, nur der Gesamtwert der Einnahme oder Ausgabe würde sich ändern, falls der Geber mitbeteiligt wird.

Also bringt es doch nix, wenn hier um Echtgeld sogenannter 10-ct-Skat angeboten wird und diejenigen, die vielleicht neu einsteigen würden, dies lassen, weil der Tarif ihnen zu teuer erscheint, nur wegen eines Rechnungsunterschiedes.

Und für Realskatspieler ist eben meine Rechnungsart gängiger.
Mit Franz habe ich doch in München einen schönen 1-ct-Skat gespielt und nicht 2-ct (oder doch 2-ct, dann aber nicht 4-ct)! Also Admins, schafft Klarheit, bevors losgeht.

Leute,
ich habe nicht gedacht, dass mein Beitrag diese Diskussionsrichtung einschlägt.
Erst mal, zurzeit beträgt der Einsatz Standart 5 Cent, das ist Fakt.
Aber, ich wollte eigentlich Probleme in bezug auf die Qualität der Mitspieler aufzeigen und nicht den Einsatz selbst zur Diskussion stellen.
Da wird es Probleme geben können.
Ich habe da gewisse Erfahrungen.

wie im wirkliche Leben gibts da auch Gewinner und Loser. Es wird welche geben, die so von ihre Spielfähigkeiten überzeugt sind, dass sie auch nach herben Verluste von ihre Überzeugung nicht abrücken werden. Es wird welche geben, denen einen oder der Verlust nichts ausmachen wird, aber auch welche, die anschließend Probleme haben werden, ihren Finanzen vernünftig zu ordnen.

Wie willst du das denn steuern wie und nach welche Kriterien eine Spielqualitäts Zuordnung erstellen und sollte es dir sogar gelingen, wollen die Spieler das auch?

Ich gehe mal davon aus, dass nur spielen kann und darf, wenn einen unumstößlichen Nachweis vorhanden ist, dass der betreffende Spieler 18 oder älter ist und in der Lage ist die Verantwortung für seine eigene Handlungen zu tragen und zu übernehmen. Im finanziellen Bereich wird bestimmt nur auf Guthabenbasis gespielt werden können.

Und um krankhaft spielsüchtige Menschen helfen zu können, wird die Skatstube vielleicht die Zusammenarbeit und/oder Beratung durch entsprechende Stellen suchen, damit Spieler, die z.b. durch spielsüchtige Merkmale auffallen ein Hilfs-Angebot gemacht werden kann.

So wie ich die Macher bisher persönlich kennengelernt habe, habe ich das Gefühl, dass sie diese Echtgeldspiel-Thema mit den gebotene Verantwortungsbewustsein angehen und nicht nur auf schnellen Gewinnmaximierung mit anschließende nach mir der Sintflut-Einstellung schielen, wie das leider in andere Unternehmen wohl oft der Fall ist.