VETTELmitmTURBO, vor ungefähr 16 Stunden
Hey ho!
Heute Abend war bei mir das Thema wie oft es Sinn ergibt und wie erfolgsversprechend es ist unterm Ass auf -und anzuspielen...
Ich denke etwas, was jeder kennt, der länger Skat spielt und ein Punkt, der sehr umstritten ist! Meine persönliche Auffassung dazu ist, dass es schon gelegentlich die sinnvollste Variante ist (auch unabhängig vom Reizwert, also z.b. bei passe passe..), aber auch oft und gerne überstrapaziert wird! Und zwar in Lagen, wodurch genau dadurch auf tot stehende Gegenspiele ungewinnbar werden... schon auch ärgerlich dann..
wie sind da eure Erfahrungen?
Habt ihr vll ein paar stichhaltige Bsp, die anschaulich illustrieren wann in welchen Lagen sowas durchaus sinnvoll ist (insbesondere aus welchen Motiven heraus)?
Was wären no-go-Situationen, in denen man sowas (unbedingt?) meiden sollte, es aber evtl verlockend sein könnte...?
vielen Dank im Voraus für alle Beiträge!
VETTELmitmTURBO, vor ungefähr 15 Stunden
Vorab hier Mal ein paar Fälle dazu.. (wie gesagt, alle heut Abend... zog sich bissl durch wie ein roter Faden an meinem Tisch..daher kam ich drauf...)
#410.943.351 - Stich 3..?
#410.946.877 - Stich 2..? Welcher Plan..?
#410.946.739 - Grandgegenspiel bei pass pass - unterm Karo Ass wie hier oder doch direkt Ass..?
#410.946.689 - hier sogar auf die 20er Reizung! also eig ja höchstwahrschinlich Stechfarbe, aber wie sinnvoll ist das hier?
#410.945.695 - hier mal gelungen, auf den AS in MH pik kö...
und noch eins ausm "Kuriositäten"bereich#410.943.711 - Aufspiel?
SAXON, vor ungefähr 15 Stunden
zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026, um 01:13
Ich habe dazu nicht viel zu sagen, obwohl ich mir Ihre Beispiele angeschaut habe.
Im DSKV-Skat gibt es das ja nicht, daß man unterm Ass auf und anspielt - das ist verpönt.
Welchen Sinn macht das, und wer könnte damit was bezwecken?
Da gibt es für mich 2 Gründe die ich gegen die DSKV-Regel manchmal praktiziere. Aber alles rein spekulativ und vage.
1: Ich bin mir bei meiner langen Farbe oder der Reizung meines Mitspielers fast sicher, daß der Spieler diese Farbe/dieses Ass vermutlich weg sticht.
2: Ich versuche so den eventuellen 10er des Spielers heraus zu schnibbeln.
Die Gründe die dagegen sprechen sind schwerwiegender:
1: Der Spieler hat die Farbe trotzdem mit, obwohl ich schon 5 Karten dieser Farbe habe, oder mein Mitspieler bis dahin gereizt hat.
2: Der 10er ist gedrückt - und somit gar nicht im Spiel - und ich schnibbel ins "Leere"
Kartenvernichter, vor ungefähr 4 Stunden
Aufspiel unterm Ass? Selten, kommt aber ab und zu mal vor. Trumpfschwach oder gar kein Trumpf und keine weiteren Vollen. König zu dritt, Dame zu dritt, Ass mit Dame und Doppellusche und kein Trumpf.
Allerdings spiele ich dann eine Lusche auf, gerade wenn mein MS in MH sitzt um zu signalisieren, das ich das Ass habe. Wenn der AS in MH sitzt, wird es wohl eher ein Aufspiel vom König zu dritt werden.
Mirle, vor ungefähr einer Stunde
zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026, um 14:55
Das sagt KI dazu:
Das Ausspielen „unter dem Ass“ (eine Lusche/kleine Karte unter dem Ass ausspielen) ist beim Skat eine fortgeschrittene Verteidigungstaktik, die nur in bestimmten Situationen angewendet werden sollte. Es handelt sich oft um eine Notlösung, wenn man wenig Trumpf und wenig volle Karten (10er) besitzt. Hier sind die wichtigsten Szenarien und Regeln:
Zweck: Es dient dazu, das eigene Ass zu schonen und gleichzeitig den Mitspieler (in Mittelhand) in eine Farbe zu bringen, in der der Alleinspieler (in Hinterhand) voraussichtlich stechen muss.
Situation: Es wird häufig angewendet, wenn man ein Ass von einer Farbe hat, die der Partner gereizt hat, man aber wenig Trumpf besitzt, um das Ass „sicher“ zu bringen.
(Wann nicht?) Wenn du Ass und 10 einer Farbe hast, solltest du diese Farbe laut Grundregeln eher nicht ausspielen, sondern wechseln.
Voraussetzung: Diese Taktik funktioniert am besten, wenn der Mitspieler versteht, dass eine „Lusche“ in diesem Kontext bedeutet: „Ich habe das Ass, übernimm du“.
Fazit: Man spielt unter dem Ass aus, um Vollen zu schonen und den Partner in einer schwachen Trumpf-Situation ins Spiel zu bringen. Es ist eine „Notlösung“, die taktisches Verständnis beider Verteidiger erfordert.
Gefragt habe ich aus Spaß und Neugier. Die Antwort überraschte ein wenig. Gestern habe ich mit KI Skat gespielt, es war auch interessant. Wir Menschen bringen es fertig und katapultieren uns aus unserem eigenen Leben.
Kartenvernichter, vor 33 Minuten
Mirle....wir sind dazu auf dem besten Wege....