Skat-Strategien: Philosophie und Analyse der Experten oder worin besteht der Sinn des Lebens

beinana, 27. Dezember 2009, um 11:22
zuletzt bearbeitet am 27. Dezember 2009, um 14:06

Hallo Anhänger des gepflegten Spieles!

Mit den Skatspielern ist das meiner Meinung nach so: Jeder ist der Beste!

Hier werden Spiele auseinander genommen und analysiert, das Ausspiel oder Anspiel an alten Skatweisheiten festgemacht, gutgemeinte ratschläge verteilt oder , oder , oder...

Ich fand die Disskussion über die "Skatsprüche" so... naja kann mich nicht zurückhalten:
Träfen all die Weisheiten zu und könnte man jedes Spiel an diesen unzähligen aussagen festmachen... Der AS sollte jedes Spiel gewinnen! ABER!!!!!! Seine GS sollten kein Spiel mehr verlieren!
Was nun? Geht jedes Spiel mit 60 aus?
Also jetzt wisst Ihr was ich von all der schlauen philosophie halte...

Grüsse aus dem Harz!

p.s. man kann ein Skatspiel wohl kaum sinnvoll hinterher analysieren. Hat man aber dennoch das Bedürfnis dieses zu tun, dann sollte man besser vorher schon alle Fehlerquellen des Spieles ausschalten... Die Karten haben sicher keine Fehler!

beinana, 27. Dezember 2009, um 13:37

...auf schlipse getreten?

WaldFreund, 27. Dezember 2009, um 13:59

bestimmt!

Ex-Stubenhocker #186, 27. Dezember 2009, um 14:27

Hallo beinana,

ich bin nicht der Meinung, dass du mit deiner Ansicht auf irgendwelche Schlipse getreten bist. Genau wie über Detailfragen bei und nach einem Spiel, über Regeln oder Analysen, so gibt es eben auch über diese tatsächlichen Grundsatzfragen unterschiedliche Auffassung. Und was ist nun richtig oder falsch? Skatspielen ist genauso dem Relativitätsprinzip unterworfen wie das Leben und jede These, die so gut begründet ist, wie deine hat ihre Berechtigung!

beinana, 27. Dezember 2009, um 19:54

hallo John2!
fein dass Du das so siehst ! aber wie Du auch siehst, siehst du weiter nichts... das stimmt mich nachdenklich. dachte hier kommen mehr Beiträge zusammen...

Ex-Stubenhocker #186, 28. Dezember 2009, um 00:35

wieso? Das war nicht zu erwarten! Denn diejenigen, die einen Lebenszweck im Analysieren von gelaufenen Skatspielen sehen, philosophieren doch niemals darüber, ob dieser Zweck sinnvoll ist oder nicht. Und die anderen haben vielleicht Angst, als weniger gute Skatspieler zu gelten, nur weil sie das nächste Spiel für wichtiger als das Letzte halten und dies öffentlich eingestehen.

Ex-Stubenhocker #186, 29. Dezember 2009, um 00:41
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Bikerfreund, 02. Dezember 2018, um 15:55

Der Thread gefällt auch...und mit Philosophie garniert-toll!

chrisalson, 03. Dezember 2018, um 18:26
zuletzt bearbeitet am 03. Dezember 2018, um 18:28

Zu denken, dass man ein guter Skatspieler/"Irgendwas" ist, ist fast ein sicheres Zeichen, dass man es eben niemals werden wir.Stillstand ist der Tod - um da mal den Herrn Groenemeyer zu zitieren.Gehen wir davon aus, dass dein Wissen in einem bestimmten Bereich ein Kreis mit einem bestimmten Radius ist und du durch Wissenserwerb/Nachdenken/Lernen diesen Radius erweitern kannst.So wird zwangslaeufig auch der Umfang wachsen - und hernach die mysterioesen Randbereiche der bisherigen Erkenntnis - mit jedem Schritt naeher dem Allwissens wirst du deiner Begrenzheit mehr bewusst.
Sich hingegen vorher ueber eine Skathand oder einen Verlauf Gedanken zu machen hat weniger Philosophisches, mehr Berechnendes/Logisches an sich.

giulietta, 03. Dezember 2018, um 19:12

Ich möchte euch etwas posten, was mich berührt und von was ich mich in knappen Worten verstanden fühle. Es ist leider, aber auf wunderschönem Britisch-Englisch.

https://youtu.be/Aw1oLtuJOXQ

Alain de Botton: Pessimism
(gebürtiger Schweizer)

DerErsteSpieler, 03. Dezember 2018, um 22:47

wieder mal mehr als flüssig

mmaker, 04. Dezember 2018, um 01:40

Danke, giu,
nachdem der Titel der Reihe "sunday sermons" ohne Deine Empfehlung wahrscheinlich auch schon das Ende meiner Besichtigung des Materials gewesen wäre, hat sich das Ganze dann als vergnüglich und gehaltvoll erwiesen :)

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