Skat für Freunde

Das große Skat-Lexikon

abgeben - “einen Stich abgeben”
die Gegenpartei gewinnt den Stich
abheben
um Mischbetrug vorzubeugen teilt vor dem Austeilen der Spieler links vom Mischer den Kartenstapel in zwei Teile und der obere und untere Teil werden ausgetauscht
abwerfen
Ausspielen einer schlechten Karte, wenn nicht bedient werden muss
Alleinspieler
der Spieler mit dem höchsten Reizgebot, spielt allein gegen die zwei Gegenspieler
ansagen
der Alleinspieler teilt den Gegenspielern die Spielart mit
anspielen
die erste Karte ausspielen
As
die höchste Karte jeder Farbe, zählt 11 Punkte
aufnehmen
den Skat ansehen und in sein Blatt aufnehmen
Augen
Wert der Karten: (As: 11 Punkte, 10: 10 Punkte, König: 4 Punkte, Dame: 3 Punkte, Bube: 2 Punkte, 9/8/7: 0 Punkte)
ausreizen
das eigene Blatt ideal bewerten um den höchstmöglichen, gewinnbaren Reizwert zu erreichen
ausspielen
die erste Karte eines Stichs ablegen
bedienen
oder bekennen - die Karte der gleichen Farbe (Kreuz, Pik, Herz, Karo) wie die erste ausgespielte Karte in den Stich legen
Beikarte
oder Nebenkarte - alle Karten, die nicht Trumpf sind
bekennen
oder bedienen - die Karte der gleichen Farbe (Kreuz, Pik, Herz, Karo) wie die erste ausgespielte Karte in den Stich legen
besetzte Karten
Karten einer Farbe, von der man auch noch “schlechte” Karten hat. Bsp.: ein besetztes As ist wenn man zum Kreuz-As noch eine Kreuz-9 auf der Hand hat
blanke Karte
nur eine Karte einer Farbe
blank spielen
eine Farbe anziehen, von der man nur eine Karte hat
blank spielen
so spielen, dass man nur noch eine Karte einer Farbe auf der Hand hält
Blatt
die Spielkarten eines Spielers
Bockrunde
Verdoppelung aller Spielwerte innerhalb einer Runde, nach besonderen Spielsituationen (Kneipenregel, entspricht nicht den offiziellen Regeln des DSKV)
buttern
oder schmieren - Karten mit vielen Augen spielen, meist wenn der Stich der Partner gewinnt
drücken
Zurücklegen des Skats, nachdem die zwei Karten Skats gegen zwei Karten aus der eigenen Hand ausgetauscht wurden.
darunterbleiben
eine rangniedrigere Karte legen
einpassen
Kein Spieler bietet 18 (niedrigster Reizwert). Es wird nicht gespielt und der nächste Geber teilt neu aus
erhöhen
ein Spiel von höherem Wert ansagen, als geplant oder schon genannt war
Farbe
alle Spielkarten werden in 4 verschiedene Farben aufgeteilt (üblicherweise Karo, Herz, Pik und Kreuz)
Farbspiel
Spielart, die Buben und eine Farbe der Wahl sind Trumpf
Fehlfarbe
oder Stechfarbe - eine Farbe, die man nicht in seinem Blatt hat
Flöte
eine lange, möglichst geschlossene Farbe
fordern
Trumpf ziehen
Gebot
oder Reizgebot - Beim Reizen erhöht man das Reizgebot so lang, bis man das Spiel erhalten oder seinen persönlichen Reizwert erreicht hat
Gegenspieler
die beiden Gegner des Alleinspielers bilden eine Partei
geschlossene Farbe
die Kartenfolge einer Farbe ohne Lücken in der Rangordnung
Gewinnstufen
den Spielwert erhöhende Faktoren (Hand, Schneider, Schwarz, offen)
Grand
Spielart, bei der nur die Buben Trumpf sind. Spielwert: 24
Grand ouvert
offenes Grand-Hand-Spiel, das schwarz gewonnen werden muss. Das teuerste Spiel im Skat. Spielwert:
Grundwert
festgelegte Werte der einzelnen Spielarten zur Errechnung des Reiz- und Spielwertes
halten
einem Reizgebot zustimmen
Hand
das eigene Blatt
Hand spielen
den Skat nicht ansehen und nicht gegen eigene Karten austauschen
Handspiel
ein Spiel ohne Skataufnahme und gleichzeitig eine Gewinnstufe
Herz
eine der 4 Farben im französischen Blatt
Hinterhand
Bezeichnung der Position eines Spielers. Wer die dritte Karte eines Stichs legt, sitzt in Hinterhand
hochtreiben
durch immer höheres Reizen den Mitspieler zum höchstmöglichen Reizgebot herausfordern
Karo
eine der 4 Farben im französischen Blatt
Kneipenskat
Abweichung der Spielregeln von der offiziellen Skatordnung
König zu dritt
der König und zwei niedrigere Karten einer Farbe
Kontra
denkt einer der Gegenspieler beim Kneipenskat, dass der Alleinspieler verlieren wird, kann er ein Kontra geben und den Spielwert damit verdoppeln
Kreuz
eine der 4 Farben im französischen Blatt
kurze Farbe
Farbe, von der ein Spieler wenige Karten hat
kurzer Weg
der Alleinspieler sitzt in Mittelhand
lange Farbe
Farbe, von der ein Spieler viele Karten hat
langer Weg
der Alleinspieler sitzt in Hinterhand
Leerkarte
andere Bezeichnung für Lusche, Karte ohne Augen (7, 8 & 9)
legen, sich
sich verlorengeben
Lusche
Karte ohne Augen ( 7, 8 & 9)
mauern
ein sicheres Spiel nicht ausreizen
Mittelhand
Bezeichnung der Position eines Spielers. Wer die zweite Karte eines Stichs legt, sitzt in Mittelhand
nachbringen
die ausgespielte Farbe im nächsten Stich wieder anspielen
Nebenkarte
oder Beikarte - alle Karten, die nicht Trumpf sind
Null ouvert
offenes Nullspiel
Nullspiel
Spielart, der Alleinspieler darf keinen Stich machen
Oma
ein so gutes Blatt, dass man das Spiel fast nicht verlieren kann
ouvert
offen - die eigenen Karten sind für alle Spieler sichtbar, darf nur ohne Skataufnahme angesagt werden
Partei
der Alleinspieler bildet eine Partei, die beiden Gegenspieler die andere Partei. Alle Augen einer Partei werden addiert
passen
das Reizgebot nicht steigern bzw. das aktuelle Reizgebot nicht halten
Pik
eine der 4 Farben im französischen Blatt
Punktwert
Spielwert in Punkten
Ramsch
Spielart beim Kneipenskat, jeder spielt für sich, es gibt also 3 Parteien. Der Spieler mit den meisten Augen verliert
Re
ist sich der Alleinspieler beim Kneipenskat sicher sein Spiel zu gewinnen, kann er auf ein Kontra ein Re geben und den Spielwert somit noch einmal verdoppeln
reizen
das Steigern des Reizgebots, bis ein Spieler das maximale Reizgebot hält und somit Alleinspieler ist
Reizfaktor
Anzahl der durchgehend vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Spitzen im eigenen Blatt zuzüglich eventueller Gewinnstufen
Reizgebot
oder Gebot - oderBeim Reizen erhöht man das Reizgebot so lang, bis man das Spiel erhalten oder seinen persönlichen Reizwert erreicht hat
Reizwert
Der Grundwert eines Spiels multipliziert mit dem Reizfaktor, ergibt den Reizwert
schenken
Abkürzung eines Spiels, indem alle restlichen Karten ohne Ausspiel bei der Gegenpartei landen
schmieren
oder buttern - eine Karten mit vielen Augen hinzugeben
Schneider
Gewinnstufe, eine Partei darf maximal 30 Augen in ihren Stichen ihren Stichen haben
schnippeln
das As einer angespielte Farbe wird nicht gespielt, obwohl man es im Blatt hat
Schreiber
die Person, die alle Punkte und Spiele notiert
Schwarz
Gewinnstufe, eine Partei darf keinen Stich machen
Skatordnung
offiziell festgelegtes Regelwerk
Spielart
die verschiedenen Spielvarianten bestehend aus den vier verschiedenen Farbspielen, Grand und Nullspiel und eventuellen Zusätzen wie z.B. ouvert (beim Kneipenskat zusätzlich noch Ramsch)
Spielwert
der Spielwert ergibt sich aus dem Grundwert des gespielten Spiels multipliziert mit den durchgehend vorhandenen/nicht vorhandenen Spitzen und jeglicher Gewinnstufen
Spitzen
die Trümpfe in ununterbrochener Reihenfolge, beim Kreuz-Buben beginnend
Standkarten
die noch im Spiel befindlichen jeweils ranghöchsten Karten einer Farbe, wenn kein Trumpf mehr bei der Gegenpartei ist
Stärke
eine hohe Trumpfkarte
stechen
einen Trumpf auf eine Farbkarte legen
Stechfarbe
oder Fehlfarbe - eine Farbe, die man nicht in seinem Blatt hat
Stich
jeder Spieler legt eine Karte. Diese drei Karten bilden einen Stich, welcher an den Spieler geht, der die ranghöchste Karte gelegt hat
taufen
Festlegung des Spieltyps
Trumpf
die stärksten Karten im Spiel, mit denen man Farbkarten stechen kann
übernehmen
das Ausspiel einer ranghöheren Karte beim Bedienen
überreizen
Der Reizwert war höher als der erreichte Spielwert - das Spiel gilt somit als verloren
überstechen
Wenn bereits gestochen wurde und man sich den Stich durch das Ausspiel eines höheren Trumpfs sichert
unterm As spielen
Obwohl man das As auf der Hand hat, spielt man eine niedrigere Karte der Farbe an
verwerfen
das Ausspielen einer regelwidrigen Karte, z.B. Farbe nicht bedient
Vorhand
Bezeichnung der Position eines Spielers. Wer die erste Karte eines Stichs legt, sitzt in Vorhand
vorwerfen
wenn man seine Karte bereits spielt, obwohl man noch gar nicht an der Reihe ist
weglegen
ein Stich bzw. der Skat wird verdeckt neben den Spieler gelegt, der den Stich gemacht hat bzw. dem der Skat gehört
Wertpunkte
entsprechen der Summe aller Spielpunkte eines Spielers in einer laufenden Liste
zugeben
Die angespielte Farbe bedienen