Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: hilft uns skat

in wie fern hilft uns skat,,,,für ein besseres miteinander

dafür brauche ich kein skat! wer gut mit anderen umgehen möchte, der macht das. egal wann und egal wo! unabhängig vom skat.
allerdings geht das auch genau in der anderen richtung! (leider)

Skatspielen ist eine von mehreren Möglichkeiten, um gesellig mit anderen Mitmenschen zusammen zu kommen :-)
@Ramare
Das kann leider bei allen Möglichkeiten des geselligen Zusammenkommens der Fall sein :-(
LG samson50

wer mit anderen gut auskommen möchte, benutzt wohl eher nicht das Wort "Feind" in seinem Nick "maurerfeind", oder? Der formuliert positiv, z.B.. "Abreiz-König" gg

mein nickname ist noch lange nicht meine berufung,,,,lieber chattanangoo

sondern...???

ich persönlich halte einfach nur nicht viel vom mauern,,,,,jeder andere darf dies aber ruhig machen

Hallo ab wann mauert man denn?? mauerfeind die Frage stelle ich jetzt mal an Dich,wer 18 sagt will doch spielen oder sehe ich das verkehrt? Ich für mein Teil reize mein Blatt immer aus vielleicht ein bisschen zu viel Risiko dabei,aber ich habe es auch erlebt das viele Neuanfänger dazu zähle ich mich auch manchmal gar nicht sehen das sie ein Spiel auf der Hand haben und sagen trotzdem weg sagen, sind sie dann in deinen Augen gleich Maurer? es sind nicht alle Skatprofis hier, viele lernen noch welche zu werden so wie ich-grins,und ich bin Dankbar wenn mir immer jemand einen Tipp gibt wie ich meine Spielweise verbessern kann!

hallo nach meiner ansicht ist dies niemand,,,,ich persönlich bevorzuge es in meinen spiel nur nicht gerne.... alleine deshalb der name,,und nicht um jemanden damit zu bezeichnen ! hoffe doch das dies für genug aufklärung reicht !

übrigens mein nick ist doch nicht das thema

Stimmt !
Dafür gibt es einen separaten Thread :-)
LG samson50

zum Thema in aller Kürze: Ich spiele nun schon zwei Jahrzehnte Turnierskat und muss ehrlich sagen, es gibt kaum gesellschaftliche Aktionen oder Ereignisse, wo man hinsichtlich der kommunikativen Aspekte so viele Parallelen zum Leben außerhalb des Skats finden kann.

danke lieber john ,,,,,,,habe schon lange auf eine positive erfahrung hinsichtlich dieses thema betreffend gehofft

Ich glaube verglichen mit anderen Gemeinschaftlichen Ereignissen, Sportarten oder sonstigen Zusammenkünften von Menschen hilft uns Skat weniger zum besseren Miteinander weil es meiner nach doch eher eine Einzelkämpfer Sportart ist..

Natürlich kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen..

Im Skatclub hat sich das Beisammen sein doch mehr oder weniger auf einmal die Woche von 20 bis 24 Uhr beschränkt..

Im Fussballverein, in der Christlichen Gemeinde und im Chor haben wir viel mehr ausserhalb der eigentlichen Aktivität unternommen.

Besonders bei der Christengemeinde waren auch Kinder , Grosseltern und der Hund mit in das Beisammensein eingegliedert..

Aber wie gesagt..Ich kann ja hier nur von meinen Erfahrungen schreiben..

*Feind* hat immer etwas negatives... soviel dazu...
"Hilft uns Skat" ?.. Nein! Das "Miteinander" kann helfen, so wie ich es aus meiner Kindheit kenne zu spielen.Schwarzer Peter...Mensch-ärgere-dich-nicht...Rommé..Canasta...Poker...Kniffel...Monopoly..usw.! Irgendwann kam als Teenager Skat.....
Die Community hier mag helfen, die Dezitife in manchen Lebenslagen auszugleichen.. ein Ersatz ist es nicht!

"Etwas" negatives ist gut..

Ich hab grade nachgedacht wo das Wort Feind im Allgemeinen gebraucht wird..

Hauptsächlich im Krieg..
Sonst sagt man eher Gegner..

@watcher: "Einzelkämpfer beim Skat"? - denke ich nicht, denn: im Schnitt machst du nur rund ein drittel aller Spiele alleine, aber zwei Drittel als Gegenspieler, wo du auf deinen GS-Partner eingehen mußt um erfolgreich zu sein. Und gerade dieses Gegenspiel (das du doppelt so oft machst als das Alleinspiel) fördert die Sozialkompetenz. deshalb wird das GS auch oft als "soziales Spiel" bezeichnet.
Also denke ich schon, dass Skat dabei hilft, Sozialverhalten zu kultivieren.

@chattangelo

Vielleicht war Einzelkämpfer der falsche Begriff..

Da es keine Mannschaftssportart ist und jeder für seine Punkte spielt würde ich schon als
Einzelsportart bezeichnen..

Klingt das besser??

Und Soziales verhalten ist immer gut..aber auch nicht Skattypisch..

Das ich jedoch deshalb Sozial spiele würde ich jetzt nicht sagen..

wer ist chattangelo? Sozial spielen bedeutet, dass man als GS so auf seinen Mitspieler eingehen kann, daß das Spiel des AS umgebogen wird. Gute Skatspieler spielen daher "automatisch" auch sozial. Schlechtere beherrschen nur das Alleinspiel.

Man kann das Thema natürlich von verschiedenen Seiten aus betrachten; für mich ist die soziale Komponente zwar sehr wichtig, aber wesentlicher ist die selbsterzieherische; Chattanangoo, ob es sozial ist, wenn Spieler den Wert einer Skatrunde oder eines Turnieres davon abhängig machen, dass sie auf einer "Welle" mit ihren Spielpartnern schwimmen? Oder besser, dass die genau mit ihnen im Gleichklang rudern? Wie oft wird über die schlechten Mitspielern geschimpft! Mir ist letztlich mal ganz laut bei einem Turnier ein "du Vollidiot" herausgerutscht. Alle rundherum haben mich entsetzt angeschaut, aber jeder, wirklich jeder, der das gehört hat, wusste, wen ich meinte! Logisch, wenn man bei 8 : 0 Spiele in der Aufholphase einen idiotischen Bedienungsfehler macht! Skatspielen ist für mich ein Spiel mit 2 Spielpartnern und 13 Gegnern, gegen die ich mich durchsetzen muss!

ich fühle mich am wohlsten, wenn mein GS klappt und mein mit-Gegenspieler auch zufrieden ist. Wenn ich im GS Mist baue ärgert mich das mehr als wenn ich mein eigenes Spiel ruiniere durch blöde Fehler.

@chattanangoo
Man lernt nie aus im Leben, auch nicht im Skatspielen ^^
LG samson50

@chattanagoo

Man geht auf seine Mitspieler beim Skat eher "Spieltaktisch" ein..

Das dies ein soziales Verhalten darstellt ist ziemlich übertrieben und eher da angebracht wo Mensch und Tier in einer Sache gehölfen wird.
Sozial in Form von Altruismus kommt beim Skat auf jedenfall weniger zu Geltung wie umgekehrt der Egoismus..

Überwiegend spielt man doch für sich und für seinen Gewinn.

ich glaube mal, die Sache mit der sozialen Komponente beim Skat sollte man nicht so sehr nur von der spieltaktischen Seite sehen. Mal ein Vergleich. Ich habe früher viele Schafkopfturniere gespielt und tue es auch heute noch gelegentlich. Bei uns in Bayern ist Schafkopf typisch, die Spieler sind typisch und bei Turnieren trifft man eben typische Schafkopfer mit typischen Verhaltensweisen.
Interessanterweise sind die Regeln in jedem Wirtshaus, in Details, anders. Aber die Typen sind wie gesagt weitgehend die gleichen. Beim Skat dagegen müssen und sollen ganz verschiedene Menschentypen auf einen Nenner gebracht werden, zu einem Spiel, bei dem auch nach Vereinheitlichung gestrebt wird. Geht man auf ein Skatturnier, dann sind dort vom 21-jähriger Akademiker bis zur 95-jährigen Uroma alle "Typen" vertreten. Sicher kommt das auch beim Schafkopf vor, aber da fällt das nicht so auf. Diese (Selbst-)Angleichung der verschiedenen Menschen beim Skat ist sehr wohl ein sozialer "Akt", die Angleichung bei den Spielweisen, auch bei den Zielstellung kommt noch dazu.

Kurz: Beim Schafkopf passt sich jeder den "Grundzügen" des Spiels an, beim Skat passen sich die Menschen einander an. Sollten sie zumindest tun.