Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: kurz vor weihnachten...geschenke... aber nicht um jeden preis

Die Geschichte von Lea
Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren werde. Es ist eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie ist oft krank und sehr duenn. Sie hat nur wenig Milch fuer mich und meine Brueder und Schwestern. Die meisten von ihnen sind ploetzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnehmen, habe ich furchtbare Angst und bin so traurig. Meine Milchzaehne sind kaum durchgestossen und ich haette meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es geht ihr so schlecht. Die Menschen sagen, dass sie jetzt endlich Geld wollen und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven geht. So werden wir eines Tages in eine dunkle Kiste gesteckt und fortgebracht. Wir kuscheln uns aneinander und fuehlen, wie wir beide zitteren - ohnmaechtig vor Angst. Niemand kommt, um uns zu troesten.
All diese seltsamen Geraeusche und erst noch die Gerueche - wir sind in einem "Petshop" angekommen, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere zu kaufen gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hoeren auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich druecken uns eng zusammen in dem viel zu kleinen Kaefig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr froehlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Kaefig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hoeren wir sagen "Oh, sind die suess, ich will einen!", aber dann gehen die Leute wieder fort. Eines Nachts ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespuert, wie das Leben aus dem duennen Koerperchen gewichen ist. Als sie mein totes Schwesterchen am Morgen aus dem Kaefig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte nun verbilligt abgegeben werden, damit ich recht bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsaechlich fuer MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schoenen Napf dabei und das kleine Maedchen traegt mich ganz zaertlich auf den Armen. Ihre Eltern sagen, ich sei ein ganz suesses und braves Hundchen. Ich heisse jetzt Lea Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schoener als mit dem kleinen Maedchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt. Es ist ein seltsamer Ort, mich schaudert. Ich bekomme einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Maedchen, haelt mich sanft und sagt, es waere ok, da entspanne ich mich. Der Tierarzt scheint meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sehen ganz bestuerzt aus. Ich hoere etwas von schweren Maengeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er spricht von wilden Zuechtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich begreife nichts von alledem, aber es ist furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Ausserdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Maedchen spielen will. Ich moechte so gerne ein kraeftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen ueber mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt, und immer hiess es "genetisch" und "nichts machen". Ich moechte draussen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, moechte rennen und huepfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen, um zu trinken, und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich boese? Sind sie am Ende boese auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zaertlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhoerten! Ich kann nicht mal die Traenen vom Gesicht des kleinen Maedchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fuehle, wie sehr sie mich lieben. Mit Muehe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Maedchen haelt mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurueck. Ich fuehle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum: Ich sehe meine Mama, meine Brueder und Schwestern auf einer grossen gruenen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glueck. So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen!" auf die einzige mir moegliche Weise: Mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glueckliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Haendlerware.

das geht unter die haut ...

Danna es ist furchtbar das Leid der wild gezüchteten Tiere, die nur dazu da sind, die Händler zu bereichern.
Heimlich auf dem Parkplatz kurz vor der Grenze verkauft werden und bei nicht Verkauf sterben müßen ab einem gewissen Alter.
Unsere Tierheime sind voll, es gibt genug Tiere die auf ein liebevolles Zuhause warten.

Leider werden sie nach Weihnachten wieder etwas voller, weil sich die Familie nicht genug über das angeschaffte Tier informiert hat, die Begeisterung schmilzt wie der Schnee oder oder oder.

ganz tief !!!
wunderbar , danke danna .
ich fühl mich ganz klein & unwichtig .

ich kann kaum schreiben, wie berührt ich bin.
Und mir bleibt nur eines: mit einem anderen Hundeschicksal aufrütteln, dass es auch anders sein kann.

Ich beginne an dem bis jetzt aufregendsten Tag
in meinem ganzen kurzen Leben.
Ich bin acht Wochen alt.

·

Was ist denn nur los? Gestern holten Zweibeiner mein Schwesterchen Olivia ab und heute kommen schon wieder welche und knutschen und hutschen an mir herum. Gleich drei, die sich als neue Frauchen vorstellen! Irgendwie passt mir das nicht, dass auf einmal alles anders ist, aber lieb sind sie schon. Vielleicht nehmen die mich mit, wie gestern die anderen Olivia? Weg von meiner Mami? Die haben so viele Sachen dabei, einen Korb, Spielzeug, so ähnlich, wie ich es kenne und doch ganz anders! Ja, es scheint so, ich muss in ein großes komisches Ding mit Rädern statt Beinen, da sitzen sie alle drei und die kleinste hält mich fest. Ein bisschen Angst hab ich schon, aber so lieb, wie sie zu mir ist, glaub ich, kann nicht viel passieren. Schau'n mer mal!

Wir halten bei einem anderen Haus. Viele kleine Zweibeiner, aber auch komische Tiere, schwarz, groß und sie sprechen eine Fremdsprache, ich verstehe nur immer Miau. Mir gefällt es hier überhaupt nicht, aber Klein-Frauchen –Bettina – hält mich ganz fest und beschützt mich vor den Tieren, ich glaub, ich mag sie gerne, Bettina, nicht die Miautiere.

Ich bin ganz froh, dass wir bald wieder ins gkDmRsB einsteigen, die Zweibeiner nennen es Auto. Es ist gut, dass ich nicht bei den Katzen – was für ein schreckliches Wort – bleiben muss.. Wir fahren weiter. Mein Bäuchlein rumpelt etwas, aber es gibt viel zu sehen und ich kuschle mich ganz eng an Bettina, da passiert mir nichts, das fühle ich ganz deutlich.

Das Auto hält, vielleicht bin ich jetzt in meinem neuen Heim? Ein Herrchen kommt, den kenn ich doch! Ja, das ist der, auf den ich so lange gewartet habe. Gekommen ist er nie mehr, aber nun ist er da, wo ich jetzt bin. Hoffentlich darf ich dort bleiben? Ich schlecke ihn ab und sage ihm, dass ich ihn ganz lieb habe und ihn nicht vergessen habe.

Rein in die Stube, ich bin furchtbar neugierig, was da alles drin ist. Ich hab ja so viel Durst und Hunger, haben die Menschen daran gedacht? Ja, alles ist fertig, das Mahl ist bereit. Es scheinen Klasse Leute zu sein. Vor lauter Hunger falle ich gleich kopfüber in meinen Fressnapf. Das gefällt meinem Rudel!
·

Frisch gestärkt beginne ich einen kleinen Inspektionsgang. Ich warte immer auf ein "Nein", bald kommt es auch, was war falsch? Aha, die komischen dünnen Schlangen überall, die soll ich wohl in Ruhe lassen. Ok, sie haben mir ja genug zum Beißen hingelegt. Ich will ja so viel erkunden, aber immer wieder packen sie mich und knutschen und streicheln mich. Gefällt mir aber gut! Die eine, sie heißt Susi, hat so tolle Haare und Ohren, die fresse ich gleich ganz auf, die Haare und die Ohren, nicht die Susi.

Herrchens Ohren schmecken auch, aber wieder kommt ein "nein", der hat ja kleine Schlangen in seinen Ohrmuscheln, die darf ich nicht abschlecken! Das dritte Frauchen, Renate, ist auch ganz lieb,
und ich darf neben ihr auf einer großen Bank sitzen. Es gefällt mir, wenn sie mich hochhebt und mich streichelt und ich nehme mir fest vor: Wenn ich groß bin, springe ich vom Boden selbst auf diesen Platz neben ihr. Irgendwie scheint es ihr aber nicht zu gefallen, dass ich ihr kleine Würstchen hinlege. Sie sagt dann freundlich, aber auch etwas streng, "nein" und setzt mich in eine große Wanne. Die Würstchen räumt Herrchen weg vom Boden und wirft sie in eine Tüte.

Warum setzen sie mich eigentlich immer in diese Wanne mit den kleinen Steinen? Der flauschige Korb ist doch viel gemütlicher, er riecht auch irgendwie nach Olivia und Mama! Egal, ich mach erst mal ein Bächlein, das kann ja nicht ganz falsch sein, deswegen haben sie mich noch nicht geschimpft. Oh, was ist denn jetzt los? Ich höre "Bravo, bravo" und bekomme etwas Tolles zu fressen. Womit habe ich denn dieses Leckerli verdient? Mit dem Bächlein etwa? Das probier ich später noch mal. Bächlein machen und Leckerli bekommen.

·

Kein Bravo, kein "Leckerli"? Aha, in dem komischen Korb Bächlein machen, ist wohl gut und brav. Daneben zu machen ist aber nicht so toll. Versuch ich, mir zu merken. Die haben doch noch was gesagt, was war denn das, ich glaub, das ist auch irgendwie wichtig! Ist das alles aufregend heute, ich kann mir nichts merken! Sie sagten, ich sei ein kluger Hund, was das auch immer bedeuten mag, ich bin halt ein Hund. Nein, was anderes: "Henry"! Ich bin doch Otto, oder? Na ja, vielleicht ist das dort anders bei denen, probieren wir es halt, wenn sie Henry rufen, vielleicht meinen sie wirklich mich, dann komm ich zu ihnen, wenigstens ab und zu.

Jetzt bin ich müde, ein Nickerchen wäre nett. Wenn die Menschen nur nicht so laut wären – oder ich nicht so neugierig! Aber ein bisschen Schlaf geht schon, Bettina krault meinen Bauch, ich bin im Hundeparadies!

·

Ein wenig halte ich die Leute noch auf Trab, bevor ich ganz schlafe, ich glaube, das mögen sie. Herrchen, er heißt John, lockt mich aus meinem Lieblingszimmer – sie nennen es Wintergarten – und erzählt etwas von der "geistigen Schaltzentrale". Was soll denn das sein, so ein Schmarren! Aber ich mache ihm die Freude und geh mit! Langweiliges Zimmer, dreimal durchgeschnuffelt, fertig. Und ein Ding darin ist scheinbar gar nichts für mich: "Nein, Henry!" Dort liegen wieder so komische Schlangen am Boden, genau dort, wo Herrchen sitzt. Muss ich ihn nicht beschützen und die Schlangen fressen? Nein, das darf ich nicht. Na ja, soll er sich halt dann selbst davon beschützen, ist mir auch recht. Wie komm ich denn wieder in den Wintergarten? Durch die linke Tür oder durch die rechte? Jetzt wird es interessant. Susi kommt und ich laufe ihr nach, oh, es geht im Kreis, tolles Spiel. Die Leute wissen überhaupt so tolle Spiele, zum Beispiel mit einem kleinen Ball. Mir gefällt die Welt.

·

Auf einmal nimmt mich Susi in den Arm und geht mit mir eine Treppe hoch. Da oben wartet vielleicht Mama, die fällt mir gerade wieder mal ein, fast hätte ich sie schon ganz vergessen. Aber nein, ich bin ja wieder unten. Mein Spielzeug ist da, mein Korb und was zum Trinken finde ich auch gleich. Irgendwas versteht mein kleines Welpengehirn nicht, obwohl ich doch ein kluger Hund bin. Ich bin ja doch da, wo ich vorher war, oder nicht? Was ist das für ein Spiel? Alles ist gleich und doch anders?

Egal, hier gefällt es mir auch. Gähn, ich schlaf erst mal, es ist ruhiger, weniger quatschende Zweibeiner, Zeit für ein Nickerchen. Jetzt geht es wieder runter, oder doch nicht? Wieder alles gleich und doch anders? Ich muss später darüber nachdenken. Einige Spiel- und Laufrunden, Bettina und Susi sitzen in einem komischen Stuhl mit mir, der sich dauernd bewegt, ich fresse mal wieder Susis Haare, es ist alles ganz toll. John nimmt mich mit in ein Zimmer, in dem es ganz toll riecht, setzt sich auf einen Stuhl und ich darf auf seinem Schoß sitzen. Nur wir zwei sind in dem Zimmer. Zumindest sagt mir meine Nase, dass wir ganz allein sind. Dabei sehe und höre ich viele Leute sprechen. Merkwürdig! Die Leute sind da, aber irgendwie doch nicht, sie sprechen, riechen aber nicht, sie scheinen mich, den schönsten Hund der Welt gar nicht zu sehen, sie sind auch ganz klein, irgendwie ist das alles komisch. Aber die kleinen Leute tun mir nichts und John schaut immer diese merkwürdigen Leute an und nicht mich. Aber er streichelt mich und das tut so gut, da verzeihe ich ihm gerne, dass er fremde Leute anschaut, die noch dazu gar nicht wirklich da sind, statt seinen Mops. Susi und Bettina kommen, holen mich und auf einmal merke ich, wie meine Augen zufallen. Dieser aufregende Tag hört auf und ich träume, aber was? Leider kann ich es meinem Herrchen nicht erzählen, denn ich habe es am nächsten Morgen vergessen. Kannst du dich eigentlich an deine Träume erinnern?

Hättest du gedacht, dass ein Hund in dem ersten Tagen in seinem neuen Heim so viel lernen muss? Nein? Da wirst du dich wundern!

·

Wenn man viel nachdenkt, wird man klug und erfährt viel, das sehr wichtig sein kann. Ich bin nämlich sehr neugierig, wie meine Frauchen sagen. Herrchen sagt dann immer: "Henry ist wissbegierig!" Das klingt irgendwie klüger als neugierig, nicht! Herrchen ist nämlich davon überzeugt, dass ich der klügste Hund der Welt bin, habe ich bemerkt. Ob das stimmt? Nun, einiges habe ich verstanden. Zum Beispiel die Sache mit dem Namen. Bin ich nun Otto oder Henry? Als Herrchen gestern einen Brief vorgelesen hat, habe ich genau aufgepasst: "Hallo, liebe Adoptiveltern!" So hat der Brief begonnen. Ich habe dann gemerkt, dass ich ganz viele Eltern habe. Du hast vielleicht nur 2, vielleicht auch ein paar mehr – bei manchen Menschenkindern ist das so – aber ich habe gleich 6! Ja, wirklich 6! Mindestens! Einmal meine 2 richtigen Eltern, ihr Menschen nennt sie "liebliche" Eltern – oh, jetzt habe ich aus Versehen falsch diktiert, würde aber auch passen – ich meine natürlich "leibliche" Eltern. Das sind bei mir natürlich Möpse. Herrchen liest aus einem Zettel vor: Abstammungsangaben des Rüden ("rüde"? Ich bin doch nicht rüde, ich bin doch ganz lieb!) – des Rüden der Rasse Mops, Namen Otto (ah, ein Rüde bin ich, Otto, und Olivia, meine Schwester, ist dann ein Weibchen, aber keine Rüdin!): Eltern: Fritz vom heiligen Kilian und Nasti vom Räuberwald! Wow! Klingt ja toll! Ich könnt dir auch noch die ganzen Namen – alle haben ein "von" drin – von meinen Groß- und Urgroßeltern nennen, aber ich wollte ja von meinen 6 Eltern sprechen. Also in dem Brief steht was von den Zieheltern. Das scheinen die Menschen zu sein, die immer zu mir, meiner Hundemama und zu Olivia gekommen sind. Und nun habe ich noch Adoptiveltern. Mein neues Herrchen und mein Frauchen. Halt, da stimmt noch was nicht! Ich habe ja 2 Frauchen, wenn ich Bettina, die nette, etwas kleinere, mitrechne, sogar 3. Na ja, dann habe ich halt 3 Väter und 4 oder gar 5 Mütter, wenn du so willst, ist ja ganz schön viel, nicht wahr!

·

In dem Brief stehen noch einige ganz wichtige Sachen, ich höre etwas von geriebenen Äpfeln mit Hüttenkäse (mhmh), aber auch von Erziehung. Ihhh, das klingt irgendwie nicht ganz so toll. Der Brief schließt mit den Worten: "Gebt mir Zeit, ich bin ein Baby und ich habe euch sehr lieb, deshalb werde ich euch auch auf Schritt und Tritt verfolgen und ich möchte auch mit euch kuscheln und ich brauche viel Liebe, aber auch Erziehung. " Also die Sache mit den Eltern ist mir jetzt ziemlich klar, aber wie war das nun mit Otto und Henry? Meine Adoptiveltern haben mich sozusagen umgetauft, weil ihnen Henry besser gefällt. Ok, mir eigentlich auch, also komm ich halt, wenn sie Henry rufen. Jedenfalls meistens, oder manchmal. Manchmal tue ich auch so, als ob ich meine Menschen nicht höre, aber das stimmt nicht, denn die Ohren sind neben meiner Nase das Organ, das bei mir am besten funktioniert. Ganz lustig ist es auch, wenn sie mich rufen und ich mich dann ganz leise anschleiche, sie rufen immer weiter nach mir und dabei bin ich schon längst direkt hinter ihnen. Aber ich belle nicht und atme auch ganz leise, weil es mir so gefällt, wenn sie sich freuen, dass sie mich gefunden haben. Was heißt gefunden, in meiner Welt kann ich ja gar nicht verloren gehen, obwohl meine Welt eigentlich ganz groß ist.

·

Meine Welt! Meine Welt besteht aus zwei riesigen Wohnungen. Die schauen fast gleich aus. Am ersten Tag habe ich mich noch gewundert, und nicht gewusst, ob ich oben oder unten bin, aber jetzt ist mir schon alles klar. Das sind meine zwei inneren Hauptwelten.

Es gibt dann noch eine äußere Hauptwelt, das ist die rund um das Haus herum. Nach einer Woche kenne ich jeden Grashalm persönlich mit Namen. Es gibt auch noch zwei Nebenwelten. Eine ist der Keller. In den gehe ich immer mit Herrchen oder Frauchen, niemals allein. Stimmt nicht ganz, einmal bin ich runter in den Keller, weil dort ein Mann war. Mach ich nie wieder, denn das Erlebnis, das ich dann hatte, war schon aufregend für mein kleines Mopsherz. Ich erzähle es dir später.

Die andere Nebenwelt ist ein Schuppen. Dort sind einige interessante Dinge und ich gehe auch immer mit hinein, wenn einer von meinem Rudel vorausgeht. Sonst nicht. Niemals allein. Denn einmal ist mir dort etwas passiert, das heißt eigentlich ist ja gar nichts passiert, oder doch? Entscheide selbst, vielleicht hast du auch schon so etwas Merkwürdiges erlebt? Herrchen geht in den Schuppen und ich auch. Einige Dinge gibt es zum Beschnüffeln und auf einmal wird es ganz dunkel, ich höre die Türe und Herrchen ist weg. Mein Mopsherz klopft. Warum bin ich allein? Wo ist Herrchen? Warum ist es dunkel? Ich höre Herrchen rufen und rufen. Ganz aufgeregt klingt seine Stimme. Dann höre ich auch die Frauchen. Sie suchen mich, denken sogar, ob ich nicht doch auf die Straße bin. Dabei kann ich doch meine Welt gar nicht verlassen. Auf einmal fragt Renate Herrchen, ob er vielleicht im Schuppen war. Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen (so komisch sprecht ihr Menschen manchmal, so etwas versteht mein Mopsgehirn nicht) und auf einmal wird es hell und ich laufe heraus und begrüße mein Rudel.

Ach Herrchen, du bist so zerstreut, dass du mich, deinen lieben netten Hund eingesperrt hast. Und ich? Ich bin so zerstreut, dass ich das Bellen vergessen habe. Herrchen, ich verzeihe dir!

·

Fressen, spielen, schlafen – auch das ist irgendwie meine Welt. Und diese Welt ist schön. Auch, wenn mir nicht immer alles gefällt. Wie zum Beispiel heute. Ich gehe mit Susi in den Garten und dort ist alles weiß und kalt. Brrrrr! Ich fühle mich wie ein Eiszapfen und benehme mich auch so. Alle Viere in den Boden gestampft, Köpfchen ganz ruhig, Schwänzchen ganz ruhig, ich rühre mich nicht, will mich nicht rühren, ich glaube, ich kann mich gar nicht mehr rühren, ich bin wohl ein Eiszapfen geworden. Nicht einmal denken kann ich vor lauter Kälte. Doch Susi hat Mitleid mit mir und trägt mich ins Haus zurück. Ihr Körper ist so angenehm warm, ich schlecke sie vor lauter Freude und Liebe ganz gründlich ab. Ich liebe die Wärme. Je wärmer, desto schöner ist die Welt. Obwohl, da habe ich mich ein bisschen geirrt! Das merke ich aber erst viel später!

·

Im warmen Haus funktioniert mein Gehirn auch gleich wieder und, weil ich sowieso die nächste Zeit nicht mehr in diesen eiskalten Garten möchte, mache ich mir einen Plan im Kopf, wie meine innere Welt eingeteilt ist. Am Interessantesten ist der Wintergarten!

Nicht nur, weil dort immer Renate sitzt und ich dort mindestens fünf Lieblingsplätze habe. Auch deswegen, weil man wunderbar auf die Straße hinaussieht. Der Wintergarten ist neben meinem richtigen echten Garten. Auch wenn im Moment alles weiß und kalt ist, rieche ich schon durch diese weiße Masse, die ihr Schnee nennt, interessante Dinge. Neben dem Wintergarten sind einige Zimmer, in denen ich überall rumlaufen darf, fast überall, nur in Renates Zimmer darf ich nicht. "Heilige Hallen" sagt John, "wegen der sterilen Tonne" sagt Renate. Kapier ich nicht, aber alles muss auch ein kluger Mops nicht verstehen. Nach dem Wintergarten ist die Küche natürlich mein zweitliebster Raum. Warum wohl? Das kannst du dir sicher leicht vorstellen.

Aber wo schlafe ich denn? In meinem Schlafkörbchen natürlich, jedenfalls meistens, wenn ich nicht gerade in der Nacht in der Wohnung spazieren gehe. Das ist aber nicht da! Und wie war das noch am ersten Tag? Rauf, runter, wieder rauf; natürlich hat mich Susi getragen, das Treppensteigen habe ich mit meinen kurzen Beinchen schon probiert, klappt aber noch nicht so ganz. Susi wohnt oben und John und Renate wohnen unten. Und oben schlafe ich und am Tag bin ich immer unten. Also ist Susi mein Nachtfrauchen und Renate mein Tagfrauchen.

·

Wo ist eigentlich Herrchen John? Er soll mit mir spielen, sagt Renate, wenn er heimkommt. Doch vorher spielt sie mit mir Fußball, ja mit mir! Wir haben zwar einen Ball, aber sie schiebt mich dauernd weg und weg und immer wieder weg und weg, grrrrr! Macht Spaß, aber macht auch müde! Herrchen kommt, ich kann ihn noch begrüßen, kurz abschlecken und dann tauche ich ab ins Reich der Träume.

Ich weiß nun genau, wie ich an die "Leckerlis" komme. Bächlein und Häufchen in den Korb mit dem komischen Sand machen, dann gibt es viele "Bravos" und ein "Leckerli". Das hol ich mir schon selbst ab und wenn grad keines da ist, geht nichts mit Spielen und Kuscheln, ich schau ganz böse oder traurig – weiß ich selbst nicht so genau – und dann aber kommt sofort das Leckerli! Erziehung ist eben alles, das hab ich schon gelernt!

Irgendwie juckt mich mein Po, ich rutsche immer rum, das gefällt mir nicht und damit natürlich auch meinen Menschen nicht. "Henry, du musst zum Tierarzt!" höre ich. Herrchen geht in die geistige Schaltzentrale, ich folge ihm, will mit ihm spielen und was macht er? Er will seine Beine in irgendwelche komischen Dinger stecken, die ich immer anknabbere. Mach ich jetzt auch, und Herrchen kann nur ein Bein reinstecken. Ist das lustig! Er hüpft, ich zerre, und wenn mich Renate nicht weggezogen hätte, hätte er wohl sein zweites Bein nie in die Hose – so heißen die komischen Dinger – stecken können. Gut, dass ich keine Hosen anziehen muss, obwohl, mir als Mops macht das nichts aus, wenn meine Menschen mich in irgendwelche komischen Felle stecken. Nur eines mag ich gar nicht: wenn meine Pfoten bedeckt sind.

So wie gestern. Bettina und Susi ziehen mir etwas über meine Pfoten und ich kann nicht richtig laufen und rutsche herum. Das ärgert mich furchtbar und ich ziehe und zerre an den Dingern, bis sie weg sind von meinen Pfoten. Bettina und Susi lachen, das finde ich ganz gemein.

Dann kommt Georg, der kann ganz schnell laufen und hetzt mich immer durch den Garten. Ich hole ich die Dinger und lege sie vor ihm hin, damit er sieht, wie böse Bettina und Susi zu mir waren. Was glaubst du, wie ich mich gefreut habe, als er die beiden ausgeschimpft hat, sie sollen doch solche Sachen mit mir nicht machen! Trotzdem haben sie dann alle drei gelacht. Ist das eigentlich lustig, wenn man einen kleinen Hund ärgert? Na ja, ich glaube schon, denn mir macht ja auch sehr viel Spaß und wenn mich meine Menschen mal richtig ärgern, dann renne ich durch die Wohnung wie ein Wilder, wobei ich genau aufpasse, dass ich nirgendwo anstoße. Ich kann meinen Körper beim Laufen in der Wohnung wirklich sehr gut beherrschen und habe noch nie etwas kaputtgemacht, großes Mopsehrenwort!

·

Herrchen hat also seine Beine endlich in der Hose verstaut und trägt mich ins Auto. Susi fährt, John hält mich, in meiner gelben Lieblingsdecke. Wir fahren nicht weit, steigen aus und gehen in ein Zimmer, in dem es eigentlich ganz langweilig ist, aber nicht lange. Es kommen nämlich einige Leute, die haben viel schönere Schuhe an als die, mit denen meine Menschen daheim herumlaufen und ich darf alle beschnuppern. Die Leute haben diese komischen Katzen dabei, aber ich kann sie nicht begrüßen, sie sind in hässlichen Käfigen und die stehen auch noch so, dass ich sie nicht mal beschnuppern kann, auf einer Sitzbank! Drei kleine Miauwesen kann ich wenigstens kurz anschauen, aber mit ihnen spielen geht auch nicht. Also wieder an die Schuhe und natürlich bekomme ich meine Streicheleinheiten. Schön, brav, klug, hör ich oft und ich höre es gerne, auch wenn mein kleines Welpengehirn noch nicht alles ganz verstanden hat, was das genau bedeutet. Ich bin halt, wie ich bin, aber ich glaube, so lieben sie mich, die Menschen!

·

Was passiert denn jetzt! Ein Mann, ein fremder, fasst mir in meinen Po. Warum beißen John und Susi diesen bösen Mann nicht! John hält mich sogar fest, damit er das tun kann und Susi steht daneben und schaut zu. Böser Mensch, und meine Rudeltiere sind auch böse, weil sie ihm noch helfen! Aber auf einmal ist alles vorbei und alle sind wieder lieb zu mir. Warum machen sie so was? Na ja, werd ich schon noch erfahren, leider kann ich sie ja nicht fragen, ich versteh ja viel, was sie sagen "Henry, aus, Biesi, Biesi, braver Henry, Balli" aber halt leider nicht alles. Nur John versteh ich immer, seine Stimme ist toll und er erzählt mir tolle Sachen. Zum Beispiel, dass er heute eigentlich Skat spielen wollte (muss ein tolles Spiel sein, wann spielt er es mit mir?), aber wegen meinem Po zu spät gekommen ist. Mein Po ist ganz schön wichtig, gell! Und er juckt nicht mehr, prima. Vielleicht war das kein böser Mensch, sondern ein Popo-Heiler?

Wahnsinn - positiv gemeint John !
Mensch , das steckt Herzblut drinn, wie kann man nur so wunderbar schreiben ???
Mir als Hundebesitzer geht das Herz auf - herzlichen Dank dafür !

ich habe mich halt einfach in die Gedankenwelt meines Henry hineinversetzt, so wie ich sie mir vorgestellt habe. Der Text ist übrigens der Anfang von einem - bisher unveröffentlichten - Buch: Warum bin ich ein 3/11-Hund?

John, wenn das Buch zu kaufen gibt, ich habe ernsthaftes Interesse , bitte melden , wenn es soweit ist , danke !
Daumenhoch ☺

hallo John
einfach wunderbar wir Findus (Miau soll ich dir sagen) und ich haben es gerade gelesen, jetzt "schnurren" wir beide, Denn genau so sollte sich ein Tier fühlen, für den wir Menschen Verantwortung übernommen haben.

Danna hat die andere, die traurige Seite des Tierlebens geschildert, dagegen kann auch jeder was tun, indem er sich entschließt solche Tiere nicht zu kaufen, die nachfrage bestimmt das Angebot, lasst uns nicht mehr Nachfragen!!!!!!!!!!!

ja denkt doch alle lieber an die tiere die wir schon in den tierheimen haben , denke für diese sollte es auch noch ein plätzchen geben ..

john ich musste herzlich lachen als ich deine henry-schilderung gelesen habe... musste an krümels ersten tag denken... besonders bei der "schlange" musste ich lachen,denn das war das erste was kümi angegriffen hat :-)

also ich wünsch mir dein buch zu weihnachten :-)

möcht noch viel mehr davon lesen

meine kleine WESTIE, die wir im Frühjahr nach 15 Jahren einschläfern lassen mussten, war auch aus dem hiesigen Tierheim.
Für sie wars bei uns wie ein "sechser im Lotto".
Leider ist die Trauer bei meiner Frau immer noch so gross, derweil es auch schon der 3. Hund war, den wir SO abgeben mussten, so das wir noch keinen neuen "Liebling" haben.
Aber....... vlt. bringt das Christkind ja einen. Ich fahre fast täglich am Tierheim vorbei und hab auch schon einen Schatz im Auge. Aber.......... der Partner muss es auch halt wollen.

Allen einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit aus dem schönen Koblenz an Rhein und Mosel.
Heute werde ich mal zu Fuss durch den Rhein gehen. Mein lieber Schwan, extremstes Niedrigwasser

Alles wunderschöne Beiträge @@@ John,Danna, Stropez. Dankeschön dafür!
Muss auch noch täglich an meinen Pauli denken(Lhasa Apso), den ich in diesem Sommer, nach 13 wundervollen Jahren gehen lassen musste.
Es ist sehr schwer und ich muss gestehen, ich hab es noch nicht wieder ins Tierheim geschafft. War auch schon mein 3. Tier aus dem selbigen.
Ich vermisse ihn sehr......
Aber unser Kater Karli vertreibt auch wieder schnell die traurigen Gedanken mit seinem liebevollen Wesen.

Ich wünsche hier allen einen schönen ersten Advent...., Ruhe und Besinnlichkeit!

^^

...Es ist dunkel und kalt.......

Ich sah nicht viel es roch so bitter und ich frohr,
meine Geschwisterchen wimmertenden den ganzen Tag lang genau wie ich.
Ab und zu kam dann noch so ein Mann und spritze und auch noch total nass und bewarf uns dann noch mit Heu. Es war wieder dunkel und kalt.
Wochenlang, dann eines tages kam dieser Wiederliche Nassspritzer wieder mit einem grellen Licht in der Hand und zerrte uns aus unserem kalten Stall in den Hof.
Da waren dann zwei Menschen die einen von uns haben wollten und meine Geschwister liefen schon zu den beiden hin und versuchten an ihren Beinen empor zu springen.
Ich konnte es nicht, meine Beine waren Kalt und taten sehr weh.
Ich hörte auf einmal den Mann laut zu diesem Nassspritzer sagen das dieses hier an Tierquälerei grenzt und woher denn diese Zuchtpapiere stammen und das das alles doch Betrug sein müsse. Der war sehr Wütend und wollte schon mit der Frau wieder weggehen als diese sagte "ach Olly guck dir doch mal diesen ganz Kleinen da mal an " Uiiii, die meinte ja mich!!".
Olly hiess der also der da dauernd wegen 1000 Mark rumgeschimpft hat und den Nassspritzer so beschimpft hatte und dann nach einer weile meinte " höchstens für die Hälfte, mehr ist der nicht Wert"
Ich war also nichts Wert aber die Frau wollte mich einfach mitnehmen!
Ich durfte mich noch ganz kurz von meinen Geschwistern verabschieden aber die wollten mich garnicht mehr beachten und heulten und kläfften am Zaun nur laut rum.
Zwei Stunden lang meckerte dieser Olly nur herum wärend er so ein warmes grosses Auto
fuhr und meinte das es stinkt.
Also ich fand es roch angenehm, aber dann sagte der auch noch "zuhause kommt der Köter aber gleich unter die Dusche"
au weier, wieder dieses Nassgespritze!

Und tatsächlich wurde ich dann da wieder nassgespritzt, aber mit warmen wasser und gutriechendem Schaum, und ich wurde dann sogar trockengerieben.
Das schönste war das ich dann sogar mit zu denen mit in das Haus durfte und hab da dann meine Stiefmama kennengelernt.
Eine wunderschöne Schwarze Collidame namens Smoky.
Mir taten meine Beinchen immer noch so Weh und Frauchen fuhr am nächsten Morgen mit mir zum Arzt. Dieser Arzt war doch sehr Lieb zu mir denn er sagte zu Frauchen das er mich doch von dem Leiden erlösen wolle.
Frauchen wollte das aber nicht, "war ich denn böse zu Ihr?"
Ich hatte auf einmal Angst und bin weggelaufen.
Ich kam aber nicht weit und bin vor so einem hupendem Auto hingefallen denn meine Beine Taten doch so weh.

Die beiden nannten mich Rambo weil Sie meinten das ich ein Kämpfer wäre.

Irgendwann konnte ich auch wieder richtig Laufen und ich hab dann sehr viel mit Smoky spielen können und hatte ein richtig tolles zu Hause gehabt.
Eines tages war Smoky nicht mehr da.

Es wurde etwas langweilig so allein zu Hause denn Olly und Sandra waren oft einfach nicht da und haben mir nur das langweilige Radio angemacht bis eines Tages Olly nach hause kam mit einem Zettel vom Kaufmann in der Hand auf dem irgendwas von Collimischling drauf stand und Frauchen da gleich hingefahren ist.
Sie kam dann mit einem Schwarzen Knäul zurück und nannte das auch noch Simba.

TzTz, hatte nichtmal ähnlichkeit mit mir, wo war denn da ein Colli bei, eher ähnlichkeit mit einem Löwenbaby.

Ich hatte endlich wieder jemand zum Spielen
und eine wunderbare Zeit.
Irgendwann kam ich nicht mehr mit Simba mit denn meine Beinchen fingen wieder an weh zu tun, aber ich war ja auch schon 14 und einige nannten mich schon Opa.
Ich lag dann viel öfter nur noch Faul am Zaun
herum und passte nur noch auf wer da so alles lang kam. Manchmal war ich schon richtig Heiser von meinem Gebell, denn ich musste doch bellen damit mich Olly oder Sandra wieder nach Hause holten, denn meine Beinchen taten doch so weh.
Mir sind auch dann missgeschicke passiert
weil ich so manchesmal nicht mehr hochkam.

Olly hatte sogar den Arzt gerufen und hatte Ihn gebeten mich von dem Leiden zu befreien, aber diesmal war der Böse und sagte "Rambo hat ein starkes Herz" und tat nichts dagegen.

Naja, Abends humpelte ich dann mal zum Flussufer herunter und wollt ein wenig Wasser schlürfen und ohwehhhh meine Beinchen taten jetzt ganz doll weh und fiel vorn über.....

...Es ist dunkel und kalt


http://file1.npage.de/009236/12/bilder/rambo1.png

auch eine Supergeschichte, Olly!

Sich in die Gedanken unserer vierbeinigen Lieblinge hineinzufühlen und dies zu veröffentlichen, kann vielleicht viel mehr für den Tierschutz im weitesten Sinn bringen als mache andere Aktion oder Spende.

In diesem Zusammenhang: Was sagt ihr zu dem Bericht über die Luxusbehausungen von Haustieren, der heute in der BildamSonntag zu finden ist?

http://www.bild.de/news/inland/gut-aiderbichl/gluecklichsten-tiere-der-welt-21241932.bild.html

wer die zeitung ned hat^^

also,ich habe keinen prunk und tand, trotzdem denk ich das sich mein krümi wohl fühlt.... der liegt mit "papa" seit ner stunde wieder im bett und die beiden schnarchen um die wette^^

Tiere blicken ins Herz und spüren gleich von Anfang an, wer es gut mit Ihnen meint !
Was nützt das schönste Heim, wenn die Besitzer ein Herz aus Stein haben, keine Zeit, das Tier nur als Mittel zum Zweck erworben wurde ?
Wir sollten als Halter alle Liebe , Zeit und Zuneigung in unsere *Lieblinge* investieren, sie sind so dankbar für jede Kleinigkeit Aufmerksamkeit und geben es uns um das vielfache zurück !!!
Haustiere spiegeln die Seele der Besitzer wieder .
Wie oft haben diese uns in traurigen Stunden & Momenten getröstet , als es uns nicht gut ging, wir krank waren, alles um uns herum traurig und öde war ?

Ein wunderbarer Thread, Geschichten die echt zu Herzen gehen.
Für manche sind ihre Haustiere die einzigen, die sie in der Einsamkeit trösten, für viele die besten Freunde. Denn sie sind oft dankbarer für erwiesene Zuneugung als manche Menschen. Wenn man gut zu ihnen ist, merken sie, dass sie ein richtiges Zuhause gefunden haben. Andererseits, wenn man ein Tier schlecht behandelt, wird es das nie vergessen. Tiere sind vielleicht neben Kindern oft die einzigen, die intuitiv wissen, ob jemand es gut mit ihnen meint oder nicht. Für sie ist, ebenso wie für Kinder, die Welt ein einziges großes Abenteuer, in dem man jeden Tag unzählige neue Sachen entdecken kann. Es gibt soviel zu erleben, und wenn man mal was angestellt hat, braucht man nur ein bisschen mit dem Schwanz zu wedeln, und die großen Leute mit treuen Augen anzuschauen, und schon ist wieder alles in Ordnung. Vielleicht ist dies alles der Grund, weshalb Tiere und Kinder so leicht beste Freunde werden, unzertrennlich, weil sie sich doch so sehr gleichen. Kinder und Haustiere...wenn jemand gut mit ihnen umgeht, kann er kein schlechter Mensch sein. Denn die Augen sowohl der einen als auch der anderen verraten allzu leicht die Wahrheit, weil sie nicht an Lügen gewöhnt sind.

@tutanchamun: Welches Kind wedelt mit dem Schwanz?

Im Großen und Ganzen hast Du ja recht.

Haben meine (unsere) Hunde Mist gebaut, gibt es definitiv Stubenarrest. Selbst unsere 2 Katzen kennen diesen Ausdruck schon. (Djanna kann das, glaube ich bestätigen)!

Fazit: Wirklich böse sind wir unseren Haustieren ganz sicher nicht. Wir grummeln nur. Einfühlungsvermögen bei den Tieren vorhanden; "habe Scheiße gebaut".

@John2: Ich verstehe Dich (Euch) sehr sehr gut! Schreibe dieses Buch, und Du hast schon jetzt viele Fans. (Siehe die Felidae-Reihe von Akif Pirincci). Sieh mir das nach, die Sonderzeichen bringt mein alter Compi nicht.

Es erwartet keiner eine neue Lassie, Fury oder Black-Beauty (kenn ich persönlich übrigens gar nicht). In diese Reihe gehören eigentlich auch noch Rin-Tin-Tin oder für die Neuzeit: Komissar Rex. So, wie Du über Deine Familie und Henry schon hier schreibst, ist das einfach eine Pflichtübung.

Wir haben gelernt, es gibt min. 100.000 "Skat-Stube"-Mitglieder. Die können sich nicht wirklich irren. Ich will es lesen, mit persönlicher Widmung! Also "Zugzwang" für Dich und Henry.

Ich wünsche Euch allen noch eine besinnliche Vorweihnachts-Zeit,

Sandra

Hallo Simbana, vielen Dank. Das Problem ist nur: Das Buch ist bereits geschrieben! Es ist auch nicht so, dass Verlage nicht interessiert wären, es zu drucken. Vorausgesetzt, ich bezahle die Druckkosten. Wenn ich natürlich definitiv 100 000 Vorbestellungen vorweisen kann, ist das vielleicht eine andere Verhandlungsbasis!! :-)))

habe heute in diesem Zusammenhang auch einen interessanten und nennenswerten Bericht hier bei uns in der Rheinzeitung gelesen, wo es da heisst, der Bundesrat will beschliessen, dass es keine Wildtiere mehr in Zirkusarenen geben darf/soll.
Also, ich für meinen Teil kann das nur unterstützen.

Das mit dem Wedeln war auch eher symbolisch gemeint :-)

@John: Die skatstube hat ja nicht umsonst 100000 Mitglieder :-)