Unterhaltung: Frech oder schon regelwidrig?

Petor, 30. März 2026, um 09:52
zuletzt bearbeitet am 30. März 2026, um 09:53

Treffender formuliert:
Das triift eher im Allgemeinen zu, aber nicht auf jeden individuellen Fall.

Die Probleme:

- Individuelle Interessen über allgemeine stellen (hier: Eigene Geschwindigkeit den anderen aufzwingen wollen)

- Realität vs. Selbsteinschätzung (oft beobachtet: "schneller" rufen, aber sich wenig später dann selber genau so viel Zeit nehmen)

SAXON, 30. März 2026, um 13:43
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Petor, 30. März 2026, um 15:19
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Mirle, 30. März 2026, um 15:52

@Petor. Mich nervt das 'schneller' auch und auch ich empfinde es als unhoeflich und sehr ruepelhaft. Es ist unnötig.
Bis letztes Jahr ging bei mir alles schnell und ich war immer in Eile: Schnell essen, kochen. Schnell noch einkaufen. Mal schnell eine Runde laufen. Schnell noch saugen. Schnell einen Anruf machen.

Wir leben in einer sehr hektischen Welt. Das Wort 'schnell' habe ich abgeschafft, im Skat und im Leben. Mein Stresslevel ging runter.

Manchmal muss ich bei einem Spiel nachdenken und dann nehme ich mir die Zeit. Wenn es den Mitspielern zu langsam ist, werden sie sich sicher schnell den richtigen Knopf drücken und den Tisch verlassen.

Petor, 30. März 2026, um 16:14
zuletzt bearbeitet am 30. März 2026, um 16:19

Mal ganz unabhängig von persönlichen Gefechten und da diese Diskussion sowieso off-topic ist (sorry), möchte ich ein letztes Mal hier etwas dazu sagen:

Ich bin überzeugt, dass niemand, der/die nur relativ langsam spielen kann (aus welchen Gründen auch immer), durch ein zugerufenes "schneller" plötzlich lernt schneller zu spielen.

Ebenso wenig glaube ich, dass jemand, der/die mit Absicht langsam spielt, durch die Aufforderung "schneller" plötzlich umdenkt.

Ausnahmen können natürlich vorkommen (jemand wird dadurch aus Träumerei gerissen oder so), aber i.d.R. erreicht man durch die Taste eher das Gegenteil von schnellerem Spiel (Saxon hat es ja selber beschrieben).

Deshalb halte ich das "schneller" rufen - mit Verlaub - nicht gerade für besonders klug.

Edit: Meinen vorigen Eintrag habe ich entfernt, da der Eintrag, auf den er sich bezog, auch entfernt wurde.

mmaker, 30. März 2026, um 16:20

Petor,

wie so oft vergisst Du, dass nicht alle Menschen so nett und kooperativ sind wie Du. Es gibt auch noch andere denkbare Ziele:

Wenn man schlechte Schwingungen erzeugen, Befehle geben und herumnerven möchte, ist "schneller" absolut zielführend.

:-)

burli65, 30. März 2026, um 17:07

👍

Petor, 30. März 2026, um 19:36

Ok, dann doch noch ein Kommentar:

Ausgelassen ja, aber es ändert nichts.

Als Optimist finde ich "schlechte Schwingungen erzeugen, Befehle geben und herumnerven" nämlich auch nicht klug.

Ausserdem war uch in der Diskussion mit Saxon und wollte sowas nicht unterstellen.

mmaker, 30. März 2026, um 21:17

Das wollte ich ebenfalls nicht. Ich sagte wenn dann und nicht genau wenn dann :-)

Ska2t, 30. März 2026, um 22:02
zuletzt bearbeitet am 30. März 2026, um 22:04

Mirle, sehr gut geschrieben ("Das Wort 'schnell' habe ich abgeschafft, im Skat und im Leben. Mein Stresslevel ging runter. Manchmal muss ich bei einem Spiel nachdenken und dann nehme ich mir die Zeit. Wenn es den Mitspielern zu langsam ist, werden sie sich sicher schnell den richtigen Knopf drücken und den Tisch verlassen.").

Das geht mir genauso. 👍

Distel, 31. März 2026, um 10:21

Ich war schon immer mehr der entschleunigte Typ, aber mit zunehmenden Alter muss ich ab und zu schneller aufs Klo.

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