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Unterhaltung: Advent

Advent Advent ein Lichtlein brennt.

erst eins

Jo, genießt den Tag mit Euren Lieben :-)
LG samson50

auch aus dem verschneiten canada wuensche ich allen einen schoenen advent.

Advent Advent ein Lichtlein brennt.
Erst eins, jetzt zwei.

Dezember, Monat der Sonnenwende Dezember, auch Christmond und Julmond genannt,

ist der Monat der Sonnenwende.

Er ist mit dem kürzesten Tag verwandt.

Sehr kühl reicht er uns seine Hände.

Der Winter hält Einzug in vielen Ländern,

bringt Kälte und Frost, Eis und Schnee.

Natur wird verziert mit kristallweißen Bändern.

Im Raureif steht die alte Allee.

Dezember - Zeit der Bräuche und Feste,

der Stille und Besinnlichkeit,

der feinen Genüsse - allerbeste,

der Freude und Behaglichkeit.

Er ist ein Monat der Besonderheiten,

mit Adventszeit und dem Nikolaus,

mit Wünschen und mit Heimlichkeiten.

Geschmückt stehen Tanne und Haus.

Dezember strahlt in festlicher Pracht,

der Himmel leuchtet sternenklar.

Posaunen verkünden die frohe Weihnacht.

Silvester begrüßt das neue Jahr.

Elisabeth Borchers

Ehrlich gesagt juckt es mich an dieser Stelle immer wieder LORIOT zu zitieren, aber auch Satire kann ja mal hinten an stehen.
Schöne Adventszeit Euch allen!

mach es doch!♥

Advent ist die Zeit, in der man hektisch versucht die übrig gebliebenen Urlaubstage irgendwie an den Mann zu bringen, was meistens furchtbar misslingt.

A little weihnachtsgedicht
When the snow❄falls wunderbar,
and the kinderhappy are,
When the glatteis on the street,
And we all a Glühwein need🍷,
Then you know,es ist so weit:
She is here,the weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,
Weil die people fahren jetzt🚐,
All to kaufhof,mediamarkt,
Kriegen nearly herzinfarkt,
Shopping hirnverbrannte things,
And the Christmas glocke rings.

Mother in the kitchen bakes,
Schoko-,nuss- and mandelkeks🌰,
Daddy in the nebenraum,
Schmücks a riesen weihnachtsbaum,
He is hanging on the balls,
when he from the leiter falls,
Finally the kinderlein,
To the zimmer kommen rein🚪,
And it sings the family👪,
Schauerlich:"Oh Christmastree",
And a jeder in the house,
Is packing the geschenke aus.

Mama finds under the tanne,
A super neue Teflon-Pfanne,
Papa gets schlips and socken,
Every does frohlocken,
President speaks in the TV,
All around 🔄 his harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
In Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes the Feuerwehr,
With Tatü Tata daher🚨,
And they bring a long,long schlauch➖,
And a long,long leiter auch✔,
And they schrei:"Wasser Marsch!"🚰,
CHRISTMAS NOW IS IN THE ARSCH!!!

Sry aber habe ich gerade geschickt bekommen ich fand es sehr lustig

Sauberes Denglisch, kann jeder verstehen.

I like the Schlips and the Gesocks of di Papa

woher weischt du dass ihr vadder tot iss?

wuff

Rollmops: Weihnachtsgeschenke für den Vater: SOS = Schlips, Oberhemd, Socken.
















Die Weihnachtsmaus
© James Krüss (1926 - 1997)

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen oder Rattengift
kann man diese Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
"Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Ein anderes Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter,
was seltsam und erstaunlich war,
denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
"Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Ein drittes Mal verschwand vom Baume,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum,
nebst anderen leckeren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
"Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen."

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: "Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
und just am Feiertage!"

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
"Sind erst die Süssigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!"

Und wirklich wahr: die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäbe es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen!




Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:
"Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet,
aber die Menschen halten keinen Frieden."

Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:
"Ich heiße Glauben.
Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.
Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne."

Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort.
"Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. "

Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
"Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!" Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort.
Sie sagte: "Hab keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung."

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Ganz hervorragend LittleJoe!
Eine sehr tiefsinnige Geschichte zum Advent.

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Und hier eine Weihnachts-Satire aus einem meiner Bücher, Advent 1974 in Berlin geschrieben.

KONTRASTE

Es ziehet Nebel über Felder.
Die Äste tragen schweres Weiß.
Ein leichter Wind haucht durch die Wälder.
Das Eis des Bächleins knacket leis'.

Blut fließt, und weiter krachen Schüsse.
Der Atem schwer, nah ist der Tod.
Öl, Dreck, Atom fließt durch die Güsse.
Ein Autounfall. Altes Brot.

Es blickt so friedlich hier am Rande
Des alten Waldes vor der Nacht
Ein Rehlein auf die weißen Lande.
Sich ruhig Frieden hier entfacht.

Brutal Charakterschweine lachen.
Die letzten Scheine in den Händen.
Betrunken zwei zusammenkrachen.
Parolen stehen an den Wänden.

Und majestätisch ragen Tannen
In Nebelschwaden tief hinein.
Sich Rehe drunter sanft besannen:
Die Nacht zum Neuen Jahr bricht ein.

Befehle, Schreie, Explosionen.
Verletzte, Krebs und Hungertod.
Verwaltungszonen, Mordregionen.
Ein gleiches Jahr nun wieder droht.

Am Horizont sich rötlich hellet
Der erste Tag im neuen Jahr.
Der Wald wacht auf, kein Wecker schellet.
Es bleibt so ruhig, wie es war.

(MMI-1974)

"Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt.

Erst trink ma oan,

dann zwoa, drei,vier,

dann hauts de mit deim Hirn an d'Tür."

(aus bayrischem Kindermund)

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.


Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.


Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.


Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"


Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."


Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!

aus der "schwarzen" feder von loriot...

böse, böse..

Den wollte ich vorher einstellen, fand den aber zu makaber.

Na also Mel, geht doch!

Warum hätte ICH das zitieren sollen?

Schönheit vor Alter!

Hätte zwar noch etwas viel Böseres auf Lager, aber die frühen 70-er Jahre sind vorbei und das ist auch mehr als gut so.

Nebenbei bemerkt: Die "Vier Kerzen" von Little Joe gehen echt unter die Haut!

@MarkusMI48

Kann es sein, dass Du Theodor Storm magst?

@wupperhannes
Ich lese sehr selten fremde Lyrik, Theodor Storm ist auch nicht dabei. Ich lese fast ausschließlich selbst Geschriebenes, das ich vor langer Zeit verlegen lies.
Dazu kommt, dass jede Ähnlichkeit meiner Gedichte mit Sicherheit Zufall sein müsste, da ich nicht mit dem Hirn, sondern mit dem Herzen geschrieben habe.

Hier noch ein Beispiel einer Weihnachtskarte, die ich in Golddruck auf weißen Büttenkarten gedruckt hatte auch Anfang der 70er-Jahre. 300 Stück. Damit ging ich auf den Kurfürstendamm (ich wohnte eine Zeit lang in der Nähe dort).
Es war kurz vor Weihnachten, und die 300 Karten waren in 1 Stunde verkauft, je Stück 1 DM!
Ich werde die Karte scannen und als mein Bild reinmachen, das wirkt besser!
Spießer sollten diese aber dann nicht anklicken.
Also ca. um 12.30 Uhr müsste das gescannt und hochgeladen sein.
Bild inzwischen wieder geändert!

"Ich lese fast ausschließlich selbst Geschriebenes, das ich vor langer Zeit verlegen lies."

mit abstand das abgefahrenste, was ich im skatstubenforum jemals lesen durfte!

...obwohl:
"sich ruhig frieden hier entfacht" ist auch ein bild, das seinesgleichen sucht ...