Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: Was sagt die Statistik!

Keine Frage, eine Aussage, :-)
Ich stelle hier keine Statistik in Frage, sondern moechte gerne darueber, mit Interessierten diskutieren, wozu es einem selber hilft.
Das die nicht Interessierten diesen Thread versemmeln, das bin ich gewohnt, lach.

Also in meiner Skatstuben-Gummitaler-Statistik steht im Moment, ich spiele etwa ein Drittel aller Spiele, und gewinne davon 81.4%
Das koennte man verbessern, wenn man entweder die ersten 7000 Spiele streicht, lach, wo ich von der Tanke nicht wegkam, oder indem man offensiver reizt, oder indem man nicht immer auf der Suche nach dem Nervenkitzel, die unmoeglichen Dinger spielt und verliert.( Ja , ich bin da bei Eggie, wir sind dem perfektem, unsinnigem, prickeldem Spiel auf der Spur, :-) )
Aber das ist mir bewusst.
Mein eigenes Spiel als AS zu verbessern, finde ich auch spannend und interessant, aber die Statistik koennte mich taeuschen, und mir sagen, ich sei doch schon ganz gut.

Hingegen im Gegenspiel. Da gewinne ich nur 20%. Auch toll.
Aber verbesserungswuerdig.
Und dort kann ich mich ja nicht mit Zocken oder auf "ohne 11er" gehen herausreden.
Mein Gegenspiel ist befriedigend, nicht mal gut.

Handspiele, Nullspiele, Grandverhaeltnis?

Nicht bei mir, braucht ihr nicht kucken, ist alles stinknormal.
Die Frage ist, ob und zu was diese Statistik Zahlen anreizen moegen?

Kann man selber etwas aus seiner eigenen Statistik lernen?
Und wenn ja, was?
Und wenn man sich alles schoen redet, und alle anderen Maurer sind, wenn sie unter 33.3% spielen, oder Abreizer, wenn sie mehr als das haben, grins.

Wo sollte man mit guten Mitspielern, wenn man nicht so haeufig mit Anfaengern am Tisch sitzt, stehen?

In der Zocker Stube ist die Statistik eine Aussage.
Ohne Frage.
Bei Turnierskat ebenso.

Aber in der Gummibude kann man auch etwas daraus lernen, hoffe ich.
Was ist eure Meinung?

hm, erste 3000 spiele waren bei mir auch grausam...
dann hab ich mich mal hinter die Theorie gemacht...die Folge war erstmal, dass meine Grandquote auch über 30% hoch ist (von 21%) und ich von der Tanke wegkam.
Spielanteil hatte ich so um die 28% bei 80% gewonnenen.
mittlerweile steh ich bei 33% und knapp 84% davon gewonnen (Grandanteil 34 - 35%).
hab dabei natürlich viel ausprobiert um mein Spiel zu verbessern, d.h. die Statistik war mir persönlich dabei schon auch ein hilfreicher Begleiter...

Bei mir gebe ich nichts drauf, der Start war auch so bei 4000 Spielen, KP, aber ich will nicht klagen, habe das Glück, dass ist hier die Kartenhalterrolle spiele. Vorhin von 14 Spielen eins gespielt u. gewonnen u. eins gedreht. Was soll`s, pech haben die, die nach meiner Statistik gehen, weil ich ein gutes Gegenspiel spiele, ab u. zu mal einen Fehler. Ich stöhne nicht, habe mich damit abgefunden, dass ich hier die Kartenhalterrolle habe. Reize auch hoch, dann hat der andere aber ein höheres Spiel u. ich gehe leer aus.
Auf Turnieren u. Listen komme ich nicht mal auf z. B. 24er Liste auf meine ein drittel anteilige Spiele = 8 Spiele.
Wünsche allen Gut Blatt.
Somit "scheisse" ich auf meine Statistik!
Make my day! ;-))

meine statistik ist nicht besonders. dazu bin ich zu oft im wild west ( ww )unterwegs. die ramsche koennen alles versauen, aber es macht spass und das zaehlt.
ansonsten halte ich es wie LittleJoe,lol.

Guten Morgen

Wenn man sich Statistiken anschaut sollte man sich erstmal darüber bewusst werden das sich auf lange Sicht alles ausgleicht . Das geht nun nicht direkt gegen dich Joe aber ich wette wenn ich deine letzten 1000 Spiele anschaue hast du so ziemlich genau die Anzahl Buben und Asse die im man im Schnitt erwarten würde .

Dennoch sagt die reine Statistik hier nicht so viel aus wie man meinen sollte .
Es gibt hier einige Spieler in der ZS die haben eine BOMBEN Statistik ( man siehe mal als Beispiel den User "Hi-Gut-Blatt" ) spielen aber allemal mittleren durchschnitt .
Jetzt sollte man sich fragen :
Woran liegt das ?
Ganz einfach - Eine gute Auswahl der Gegner !

Wirklich Interessant wäre es erst wenn die Stärke der Gegner mit in die Statistische Bewertung einfließen würde - analog wie die "ELO" im "GO" oder das "FIDE rating system" beim Schach .

Aber man kann aus seiner eigenen Statistik ganz klar auch Tendenzen erkennen bzw eigene stärken / schwächen raus lesen gerade wenn man seine eigene Statistik mit einer Statistik eines besseren Spielers vergleicht .

So nehmen wir einfach mal meine Statistik und vergleichen sie einmal mit der von mieleboy der hier ja von vielen stark angepriesen wird als "der beste Spieler der Skatstube"

59494 insgesamt

39,8% Spieler
83,9% gewonnen, 7,9% Handspiele
59% Farbspiele, 31% Grands, 10% Nullspiele

60% Gegenspieler, 24% gewonnen

diese Statistik steht nun gegen diese

9468 insgesamt

49,2% Spieler
76,1% gewonnen, 3,2% Handspiele
56% Farbspiele, 40% Grands, 4% Nullspiele

51% Gegenspieler, 23% gewonnen

Was erkennen wir ?

Er spielt recht offensiv mit knapp 40 % Spielanteil und gewinnt davon auch knappe 84%

hingegen spiele ich 9% mehr ,gewinne aber knappe 8% weniger .
---> wenn wir nun davon ausgehen das er der bessere Spieler ist wäre die Tendenz klar "ich spiele zu offensiv"

Das nächste wären die Handspiele
er spielt mit 7,9% recht viele Handspiele ich mit 3,2% sehr wenige
--> Ergo sollte ich weniger oft rein schauen und dafür evtl ein wenig häufiger Hand spielen .
Aber das ist nicht so gant leicht zu beurteilen da hier ja auch noch die Grandqoute in der Relevanz steht
Er spielt dafür eben 9% weniger Grands .

Wenn wir ihn nun wirklich als Maßstab benutzen würde ergäbe das bisher folgendes

----> Weniger reizen - öfter Hand spielen - den ein oder anderen Grand weg lassen

Genauso das Gegenspiel hier gewinnt er sichtlich 1% mehr aber das stimmt so nicht ganz da er viel mehr Spiele als Gegner bestreitet .
Also bei 100 Spielen wäre das so

er spielt davon knapp 40 selber daher bleiben noch 60 für die Gegner .
Von diesen 60 spielen gewinnt er 24 % daher 14,4 von diesen 60

Ich spiele bei 100 spielen ja "nur" 51 als Gegenpartei und gewinne davon 23 % heißt von diesen 51 spielen gewinne ich als Gegner nur 11,73

---> Daher nächste Erkenntnis :

- weniger reizen
- öfter Hand spielen
- weniger Grand spielen
- dafür mehr Gegenspiele gewinnen

Ob man das nun genau so sagen kann bleibt immer noch fraglich und ich will hier auch keinen Spieler als absolut Top oder schwach darstellen dies soll nur aufzeigen was man aus einer Statistik so alles mitnehmen könnte .

mitnehmen könnte man z.B. auch, dass bei GS mit eher geringem Spieleanteil und gleichzeitig (sehr)guter Gegenspielquote etwas Vorsicht angebracht sein könnte...

SoSick:

Gute Analyse. Die Statistik wird zwangsläufig dadurch beeinflusst, ob man es überwiegend mit guten, schlechten oder gemischten Spielern zu tun hat.

Trends kann man sicherlich auch aus einer Statistik herauslesen. Entscheidend ist dann aber auch, dass daraus die richtigen Schlüsse hergeleitet werden. Beispiel: Eine AS-Quote von 30 % liegt sicherlich unter dem Durchschnitt, ist aber bei einer guten GS-Quote unbedenklich. Hier wird klar aufgezeigt, dass es sich um einen defensiven Spieler mit Stärken im GS handelt. Es wäre nun verfehlt, zwanghaft die AS-Quote zu erhöhen. Stattdessen macht es wohl eher Sinn, noch die Stärken zu optimieren.

Danke euch soweit.
Also wenn man davon ausginge, dass alle gleich gut spielten, waere eine Eigenquote von 33% mit 80% gewonnen, und im Gegenspiel 20% gebogen OK.
Dann haette alle danach immer noch die gleichen Taler.
Nun kaeme es auf Feinheiten an, zB, etwas mehr Punkte durch Handansage, oder das sichere Farbspiel durch einen gewagten Null Ouvert ersetzt, :-)
Muss ja nicht immer Grand sein, um es teurer zu machen.

von besonderer bedeutung ist statik.
brücken, höhlen, letzte strassen finden.
auch der bildschirm hilft.
das stochastische hat so geheimnisvolles!
prozesse ---

140704 insgesamt

23,9% Spieler

83,1% gewonnen,
5,9% Handspiele

64% Farbspiele,
24% Grands,
8% Nullspiele

4% Ramsch

76% Gegenspieler,
26% gewonnen

etwas über 30200 Punkte

Wenn "Glück" und "Pech" gerecht verteilt sind, wie kommt ein Spieler trotz der vielen Spiele, auf über 30000 Punkte!???

durch spielen in der kneipe mit kontra/re (siehe gegenspielquote),
und durch das dementsprechende "tischgehopse"...

damit meine ich:
er bleibt nicht an tischen, wenn jemand anders mehr als 3 spiele hintereinander macht...

Von dieser Sorte gibt es hier aber viele.
Ich frage mich nur warum!???
Is doch mega langweilig so zu spielen und von den Punkten hat man doch nix!

Prestige isses
Mir is die Stati mittlerweise fast Wurscht zumindest in der Gummi und Kneipenbude.
Aussagekraft sehr gering !
Die in der ZS hat für mich mehr Aussagekraft.
GB

Prestige!!!???
Die meisten sind doch hier anonym. Oder prahlen die dann mit einer schlechten Statistik und Spielpunkten im echten Leben???
Naja, jeder so wie er will und kann. Vlt. haben manche auch nicht mehr.
Dir uch gB

Danke GB
Manche schnitzen sich eben ein Gummiboot !
Persönlich kann ich nur sagen, mit meinem 1.Nick vor Abmeldung hat ich knapp 9000 Gummis bei 60.000 Spielen.
Heutzutage ist es schwerer geworden sich hochzupunkten.
Ich suche mir möglichst stärkere bessere Gegner als ich.
Da lern ich noch was hinzu und ist mit Punkten eh unbezahlbar !
Da ich oft auch mal ne Räuberpistole spiele und verliere verzerrt es dadurch die Statistik.
Im Funbereich also ok.
Im Echtgeldbereich spielt man klaro anders.
Man sieht es u.a.dadurch wenn du gut bist, das du von Spielern gesperrt wirst aus Angst.
Lmw ;-)
Da sind bekannte Skatgrößen mit dabei, die hier imForum den dicken Maxe spielen.
Es gibt so viele Fakten die beeinflussen.
Ein guter Skater lebt das laufende Spiel.
Denn vor dem Spiel ist nach dem Spiel.
Dieser Moment ist einzigartig und kehrt so nie wieder !!!
In diesem Sinne GB euch.
Gruss eggi**

30200 Punkte bei über 140000 Spielen finde ich aber nicht viel

Nicht viel Punkte oder nicht viel Spiele?

Elsy
Das ist der Normalschnitt eines Vielspielers der hallwegs was vom Skat versteht.
Das weisst du ja selber.
Deswegen versteh ich deine Zeilen nicht ganz.

Hallo,

ich bin nun seit 3 Monaten dabei (also nicht lange !) und mein momentaner, bestimmt noch revidierbarer Eindruck ist folgender :
1. Gute Spieler haben nicht zwangsläufig viel Punkte und auch nicht zwangsläufig eine "gute" Statistik,
2. Das knappe Gewinnen von schwierigen Farbspielen (wenn man dann mal aufmerksam und gut spielt ... ooops) wird sehr häufig schnurstracks wieder durch 2 oder 3 Grands der Mitspieler punktemäßig zunichte gemacht,
3. Das gute Spiel als Gegenspieler (welches mir auch hin- und wieder passiert, .. aber ich bin hoffentlich weiterhin lernfähig) bringt nichts, wenn man einen Mitspieler hat, der nicht mitdenkt und einem auch auf diese Weise die Statistik versaut und last but not least,
4. die Kartenverteilung ist natürlich auch ein sehr gravierender Aspekt hinsichtlich der statistischen Entwicklung, auch wenn man der Meinung sein könnte, daß sich das auf die Dauer ausgleicht ... mglw ?!?

Ich habe mich bereits manches Mal über Mitspieler gewundert, die 5 stellige Gummipunkte haben, aber spieltechnisch mindestens so viele Fehler wie ich machen ...

Mein vorläufiges Resumee :

Man sollte diese Statistiken wirklich nicht so ernst nehmen und diese sogenannte Ehrentribüne ist mir bis heute ziemlich suspekt ;-).

gut geschrieben !

ds ;-)

Bei wem auch immer Clint Eastwood diese Statistik ausgegraben hat :D muss man dazu sagen, dass 30000 Gummitaler bei 140000 Spielen wirklich nicht viel ist.

Das liegt vor allem daran, dass bei nicht mal 24% Spielfrequenz eben nur 83% gewonnene eigentlich unterirdisch ist.
Da hat jemand nicht wirklich Ahnung von seinem Alleinspiel und biegt sich Spiele selbst meiner Meinung nach (mach ich zugegebenermaßen auch des öfteren gerne mal^^).

Das sind in etwa 21 Cent pro Spiel. Es gibt Leute mit mehr als 1$ pro Spiel, also von daher...

@johnnyblue: Gut geschrieben.

Legenden sind etwas tolles!
Aber es gibt keinen Spieler,
der hier ohne zu betrügen,auf Dauer,
einen Schnitt von einem Dollar pro Spiel erzielt.
Ich denke, das Maximum dürfte bei 75 Cent liegen.

Um Missverständnissen vorzubeugen:
Von den offensichtlichen Betrügern in der hiesigen Rangliste mal abgesehen,gibt es schon ein paar ganz wenige Spieler, die sich über 75 Cent bewegen.
Die sind gut, aber deren Erfolg ist taktisch bedingt.

So, nun möchte ich Dich und alle anderen die das Wort "Betrug" so einfach in den Mund nehmen einmal bitten zu definieren, was du/ihr unter Betrug versteht?!

Dieses "Dauergejaule" derjenigen, die meinen zu wenig Gummipunkte auf ihrem Konto zu haben geht mir aber so was von auf den Wecker!!!

Ist echt nicht zu glauben, Kindergarten...