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Unterhaltung: Flüchtlingsdrama bis zu 400 Tote bei Bootsunglück

Vielleicht wäre einer ja ein ganz großer geworden...

Was sind schon die 400...möchte nicht wissen,wie viele Knochen schon auf dem Grund liegen!

...mich erschüttert es jedes mal aufs neue wozu Menschen in unser gemeinsamen Welt genötigt werden eine solche Entscheidung zu treffen. Wahnsinn.

da geb ich dir recht Silvio...
wenn ich aber sehe das Obama einen konsens mit Kuba sucht und sein eigenes Volk auf Stursinn dreht versteh ich ebenso wenig...

Olly .... wieso sollte Obama keinen Konsens mit Kuba suchen ?
Ganz im Gegenteil ..., das wird mal Zeit.

Aber das Thema hat ja nun auch nichts mit den Flüchtlingsdramen zu tun, die sich leider regelmäßig vor unserer südlichen Balkontür ereignen, während im Ostflügel unseres üppig ausgestatteten Wohlstandshauses weiterhin lamentierend gegen vermeintliche moslemischen Terroristen aufmarschiert wird, anstatt die Überlebenden dieser dramatischen Fluchtbewegungen willkommen zu heißen !

Das ist wirklich erschütternd ...

richtig lesen johnny

ich hab kein üppig ausgestattetes wohlstandshaus...

Olly ... hast Recht,
heidi ... das bezieht sich doch auf unseren Staat, man äy !

In unserem Wohlstandshaus wird jedes Jahr
die Armutsquote größer.
Die Straßen immer schlechter, die Verblödung immer größer, die Gesetze immer mehr, an die sich keiner gebunden fühlt und auch die soziale Kälte.
Meiner Meinung nach wird es höchste Zeit etwas für Arbeit und Bildung zu tun, wenn wir wieder etwas Positives für die Welt leisten wollen.
Hilfe ja,aber mit Verstand.

nun ja johnny,
warum ich kuba angesprochen habe ist der einfache hintergrund weil auch da jahr für jahr etliche nach usa flüchten.
fast irrsinnig sogar die tatsache das wenn sie noch im wasser erwischt werden einfach zurück geschubbst werden aber haben sie das festland erreicht werden sie aufgenommen.

klingt fast nach einer sportlichen herausforderung

ich habe schon einmal auf dieses thema aufmerksam gemacht:

https://www.skatstube.de/forum/diskussionen/5...

es hat sich bis heute nichts geändert.

@ Hast Recht, mel.
Es wird sich auch nichts ändern.
Nur das Abstumpfen nimmt zu.
Auch bei mir.

Nichts gegen Verblödung,das muss es auch geben,gut das gehört nun aber ins Verblödungsforum,das es noch nicht gibt.
Das Klappsforum kommt dem am nächsten.😨

Dieses Wohlstandshaus,Jonny,wird bald zusammenbrechen

So ist es husumer, wäre es uns allen nicht möglich die Empathie in Grenzen zu halten würden wir das Elend und Leid keinen Tag ertragen...

je suis ein toter Flüchtling war eigenartigerweise hier noch nicht zu hören...oder die Erwähnung der Staatsoberhäupter die den Gedenkmarsch anführen....tja, es waren eben leider keine französischen Satiriker dabei.

Es sind wohl schon wieder hunderte Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ertrunken.
Es wird wohl zum größten Grab der Geschichte werden...und es ist kein Ende in Sicht. Ein trauriger Rekord!

Es macht mich wütend, wenn ich sehe, wie die EU mit dieser problematik umgeht.
Italien hat angesichts der lage zum afrikanischen kontinent eine vielzahl von so genannten "illegalen" flüchtlingen (ein fürchterlicher begriff) aufzunehmen. Bis zum ende letzten jahres hat italien unter einsatz von erheblichen haushaltsmitteln sogar außerhalb von italienischen hoheitsgewässern patrouilliert, um einzuschleusende flüchtlinge aufzunehmen und sicher in italienische häfen zu verbringen. Die perfiden methoden der schleuserbanden sehen u. a. vor, die flüchtlinge auf see ihrem schicksal zu überlassen. Es handelt sich oftmals um havarierte boote, die kaum seetauglich sind. Es ist auch schon vorgekommen, dass die schiffsbesatzung auf see von "bord" auf ein sicheres schiff geht und das boot mit den flüchtlingen der see preisgegeben wird. Dank des einsatzes des staates italien konnten wohl viele flüchtlinge gerettet werden.
Das stieß aber bei vielen eu-staaten auf wenig gegenliebe. Die aktionen der italiener hatten ja zur folge, dass mehr flüchtlinge europa erreichten und die europäischen staaten sich um ihre aufnahmekapazitäten sorgten. Die humanitären aktionen der italiener wurden daher als problem identifiziert. Die perverse logik war: Die schleuserbanden würden angesichts der hilfsmaßnahmen der italiener davon ausgehen, dass die flüchtlinge auf hoher see weitgehend gerettet werden würden. Wenn diese hilfsmaßnahmen weniger werden, müssten die schleuser damit rechnen, dass die flüchtlinge gefährdet werden würden! Sie würden daher dazu übergehen, die flüchtlinge kontrolliert und sicher an land zu bringen.
Was für eine dumme und verlogene logik! Selbstverständlich sind die schleuser eiskalt und humanitäre gesichtspunkte haben keinen platz in deren geschäftsmodell!
Das ergebnis sehen wir jetzt! Die fördermittel der eu sind um zweidrittel gekürzt worden, sodass die maßnahmen zum schutz des lebens der flüchtlinge auf hoher see deutlich zurückgefahren werden mussten. Und von tag zu tag nehmen die meldungen über menschliche tragödien im mittelmeer zu!

Kurzfristig ist zu fordern, dass die mittel wieder auf den alten stand aufgestockt werden.
Mittelfristig muss das problem der schleuserbanden angegangen werden. Diese tummeln sich weitgehend in staaten, bei denen die staatliche ordnung am boden liegt - so etwa in libyen als transit-standort. Die schurken haben in solchen staaten nicht viel zu befürchten, weil dort andere probleme im vordergrund stehen. Und natürlich hat auch libyen kein interesse daran, die sich auf der durchreise befindlichen flüchtlinge dauerhaft bei sich aufzunehmen. Von daher: Es muss endlich eine verbindliche eu-regelung geschaffen werden, damit klarheit darüber besteht, unter welchen bedingungen flüchtlinge aufgenommen werden. Dann wird auch die "legale" einreise von flüchtlingen, also ohne schleuser, zum regelfall werden. Dass so viele flüchtlinge derzeit den weg der "illegalen" einreise wählen, beruht doch erkennbar darauf, dass die einreiseregelungen nicht klar bzw.. intransparent sind.

Die Ursachen der Flüchtlingsströme übers Mittelmeer liegen natürlich in Afrika. Aber da geht es leider auch nur um die Rohstoffausbeutung in den Ländern. Das Elend in vielen afrikanischen Staaten geht auch vielen Politikern am Arsch vorbei und leider fürchte ich,das es sich nicht ändern wird.

es sollte den armen menschen, die flüchten müssen, (vor ort in ihrem land) in den europäischen botschaften ermöglicht werden, asylanträge zu stellen - und ein geregelter transport nach europa stattfinden.

GANZ europa muss umdenken.

unseren wohlstand verdanken wir nicht nur unserer eigenleistung, sondern auch der ausbeutung.

es wird zeit, dass wir etwas zurückgeben.

nun kommt bestimmt wieder die frage: wer soll das bezahlen?

bei einer gerechteren verteilung des vermögens in europa ist das bestimmt möglich.

Das ehrt Dich Mel,aber die Realität ist knallhart und das Geschäft steht über der Menschlichkeit.

dann ist es irgendwann aus mit dem "frieden" in europa! aber so weit denken unsere satten politiker nicht.

Ist wohl leider so...es werden noch viele Menschen ertrinken...