Unterhaltung: Autofahrer rufen Kirchenfasten

Sternchendanny, 04. Februar 2012, um 20:57

mmh,ich bin kein in die kirche-gänger-christ,doch glaube ich... ich glaube nicht alles was die lirche mir erzählt und mein damaliger pater hat mich ned als messdienerin haben wollen weil ich uviel gefragt hab. auch halte ich mich ned unbedingt an die fastenzeit. evtl kann man das autofasten so sehen das man nicht alles mit dem auto macht... das man kurze strecken auch mal zu fuß geht oder mit dem fahrrad fährt. man muss ja ned immer alles so radikal sehen.

nu ma zu euch allen: wenn das irgendjemand anderes als die kirche gesagt hätte,wärt ihr dann auch so drüber hergefallen??? natürlich hat die kath. kirche genug bockmist gebaut, aber das haben andere auch...

lg danny

ps.: bei uns wird das fasten so gehalten das man auf EIN teil verzichtet was man sehr gern mag. mein bruder und ich verzichten auf nutella,meine nichte auf ihren heißgeliebten nussschinken.^^

Breaki, 04. Februar 2012, um 21:47

Hallo zusammen, erstmal danke an shokubutsu, Information hat ja noch nie geschadet ;-) Ich verstehe Schnuffelchen & Mitstreiter, für mich hat das auch ein "Geschmäckle" oder wie das heisst, mal wacker von eigenen Sorgen ablenken, vielleicht merkt es ja keiner. Eine Anmerkung mal zu Loisl: Du sagst: "sollte man aber auch unterscheiden zwischen Kirche als Institution und Glauben". Euer (katholisches) Glaubensbekenntnis fängt, wenn ich mich recht erinnere an: "Ich glaube an die heilige katholische Kirche"......und hier ist wohl eher die Institution gemeint, genau aus dem Grund ist das net mein Verein.....LG Micha

Ex-Stubenhocker #93265, 04. Februar 2012, um 21:59

siehst du Micha, das ist das z.B. was ich meine........ auch das Glaubensbekenntnis wurde vom Klerus -also vom mensch- verfasst. Und falls du richtig gelesen hast, unterscheide ich mich in "Institution Kirche/Klerus" und "Glauben".

Ex-Stubenhocker #93265, 04. Februar 2012, um 22:02

@Marco1707, deine Einlassung lässt mich nur Schmunzeln........ wenig überlegt mein Lieber. Ich denke, das was Schnuffelchen da von der Kirche ins Rollen gebracht hat, sollte nur ein Denkanstoss sein. Du musst ja nicht fasten..... fahr ruhig weiter zum Bäcker, oder Metzger oder wo sonst auch immer hin.
Mir machts auf jedenfall nichs aus, auch dort mal zu Fuss hin zu gehen, falls du verstehst, was ich meine.

Ex-Stubenhocker #93265, 04. Februar 2012, um 22:07

Aus Fusselchen `s Einlassung ist für mich hier nur zu erkennen, dass sie einen blanken Hass hat gegen diese Institution. Nicht mehr und nicht weniger.

marco1707, 04. Februar 2012, um 22:11

na ja du scheinst nicht zu verstehen,aber auch das ist ja nicht verboten!

Nehcleffunhcs, 04. Februar 2012, um 22:23

Die beteiligten Kirchen rufen dazu auf, in der Fastenzeit das Auto möglichst oft stehen zu lassen. Stattdessen sind Sie eingeladen, das Auto für vier Wochen zu ersetzen: durch Radfahren, Busse und Bahnen oder einfach zu Fuß gehen. Und wenn das Auto nicht zu ersetzen ist, dann: spritsparend zu fahren, Elektromobile auszuprobieren oder sogar anzuschaffen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Auto mit anderen zu teilen (car-sharing)… Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Unfassbar und Ahnungslos...wobei wir wieder sind... mit dem Strom...etc.

Ex-Stubenhocker #186, 04. Februar 2012, um 22:33

also was mich betrifft, gegen den Begriff "Autofasten" hätte ich mich auch gewandt, wenn er von einer anderen Stelle gekommen wäre.

ok, 1973 durfte man einige Sonntage nicht Autofahren, wir haben es überlebt. Aber dennoch, lassen wir - irgendwie passend - die Kirche im Dorf.

Menschen leben heute bekanntlich sehr viel auf dem Land, bzw. in kleinen Städten, in denen keine U-Bahn fährt, keine Tram, nicht überall ein Zug und relativ selten ein Bus. Sie sind - was die Arbeitswelt anbetrifft - auf das Auto angewiesen. Die Anschaffung und der Betrieb eines Autos sind ein beträchtlicher Kalkulationsfaktor in einem Haushaltshaushalt.
Und zwar - man vergesse nicht - wegen der Arbeit und nicht wegen der Freizeit oder gar der Bequemlichkeit. Und dann kommt irgendein Klugtopf aus irgendeiner Organisation daher (in dem Falle noch dazu aus einer, die das Ganze nun wirklich gar nichts angeht) und will mir vorschreiben, dass ich in meiner Freizeit (zu der ich auch die Zeit rechne, bevor ich meine Frühstückssemmeln zu mir nehme) 500 Meter gehen soll (und zurück), nur um "Auto-Fasten" zu betreiben? Vielleicht sollte ich auch zum Skatclub gehen, erst Recht dann, wenn er nur 300 m weg ist? Damit mir das leichter fällt, sind wohl die Benzinpreise so hoch?

Nö, Autofahrerfeinde und Verzichtsfreunde, so nicht. Solange ich mir die Abzocke, die man mit den Autofahrern betreibt, leisten kann, fahre ich jeden möglichen Meter und gehe nicht mehr als 50 Meter, außer, ich habe meinen Henry dabei!

Sternchendanny, 04. Februar 2012, um 23:26

ich versteh diese alberne diskussion nicht.... leider muss ich watcher zustimmen...es ist kein verbot!!!!
wünsche euch noch viel spaß.
lg danny

Ex-Stubenhocker #186, 04. Februar 2012, um 23:57

Watcher, auf einen wesentlichen Punkt in meinem Gedankengang bist du nicht eingegangen.

Unterscheidung hin, Unterscheidung her.

Fakt 1 ist: Viele Arbeitnehmer brauchen das Auto beruflich. Und zwar brauchen es wirklich.

Fakt 2: Autofahrer werden abgezockt. Der Benzinpreis ist ein Beispiel dafür.

Dann soll ich also dann, wenn ich das Auto zu meinem Vergnügen oder zu meiner Bequemlichkeit brauche, verzichten?

Was gerade diese Diskussion mit meinen toleranten Lebensweisheiten zu tun hat, ist mir nicht ganz klar.

Solltest du übrigens in einer Großstadt wohnen, dann leuchten deine Argumente durchaus ein. Oder dann, wenn das "flache Land" verkehrstechnisch einmal so erschlossen sein sollte, wie die Großstädte heutzutage.

Bitte unterscheiden, Watcher ............

Ex-Stubenhocker #108416, 05. Februar 2012, um 00:14

wie ich das verstehe:

es ist nur eine bitte um achtsamkeit in der fastenzeit.
ob christ, muslim oder buddhist:
manchmal per pedes, sonst gibt es bald thrombosestrümpfe ...

marco1707, 05. Februar 2012, um 00:24

für mich stellt sich nur eine frage,nämlich die ob wir für alles einen aufruf oder eine anleitung brauchen?
seid ihr nicht selbst mündig genug um selbst zu entscheiden wann man das auto stehen lässt?
braucht ihr denn auch eine anleitung wann und wie ihr auf die toilette zu gehen habt?

Ex-Stubenhocker #186, 05. Februar 2012, um 00:46

Wer davon überzeugt ist, etwas Richtiges zu vertreten, hat auf jeden Fall das Recht - vielleicht sogar die Pflicht - andere davon zu überzeugen. Ob nun mittels eines Aufrufs oder kraft Argumentation, ist die andere Sache. Um eine Anleitung geht es hier nicht, finde ich.

Mein Appell ist es, sich als Autobesitzer dagegen zu verwahren, dass einem jemand dreinredet, wann, wohin, wie weit, warum und wie umweltschonend ich mit meinem - (leider) unverzichtbaren - Eigentum Auto fahre. Jedenfalls solange, bis mir die Dreinreder einen Arbetsplatz zur Verfügung stellen, den ich unter Bedingungen, die dem allgemeinen Standard des Jahres 2012 angemessen entsprechen, ohne Auto erreichen kann.

Ex-Stubenhocker #186, 05. Februar 2012, um 00:48

Watcher, wir haben uns überschnitten.

Der Aufruf galt wohl schon auch diesen, die auf das Auto angewiesen sind. Und zwar dann, wenn sie nicht darauf angewiesen sind, es zu benützen. Mein Bäcker ist ca. 500 m entfernt und ich bin prinzipiell körperlich sehr gut in der Lage, den Weg zu Fuß zu gehen. Beruflich bin ich auf mein Auto angewiesen. Und eben genau deswegen wehr ich mich dagegen, dass mir jemand vorschreiben will, wann ich mein Auto dann nützen soll, wenn ich gerade nicht darauf angewiesen bin. Klar?

Ex-Stubenhocker #108416, 05. Februar 2012, um 00:53
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Ex-Stubenhocker #186, 05. Februar 2012, um 01:03

Ich weiß ja nun nicht genau, was du meinst, shokubutsu. Ob du mich mit dem kleinen Bengel zum Beispiel meinst und was die innere Ordnung der Forumsbeiträge mit der Meinung über das Autofasten zu tun hat.

Alles nur so viel: Wenn ich jemanden bitte, dann will ich von ihm etwas, das mit mir irgendwas zu tun hat. (oder ich bitte ihn vielleicht im Interesse von jemand anderem um etwas). Zwischen Bitte und Befehl liegen viele Nuancen, z. B. Appell, Anregung, (un) verbindliche Anweisung, Anordnung, Regel.

Aus solchen "Anregungen", doch sein Auto (mal) stehen zu lassen, wenn man es nicht unbedingt braucht, leiten andere Stellen bestimmt das Recht ab, dies mit Mitteln wie Straßenmaut, Spriterhöhung, Schadstoffpickerln und was weiß ich was für Nettigkeiten, zu erzwingen.

Also BITTE ich dich, im Interesse der äußeren Ordnung der Forumsbeiträge (von mir aus auch der inneren) vor dem Schreiben etwas länger nachzudenken. Du kannst dies auch als Anregung nehmen, aber BITTE nicht als Befehl. :-))

Ex-Stubenhocker #108416, 05. Februar 2012, um 01:07

ich verzichte!

Ex-Stubenhocker #186, 05. Februar 2012, um 01:12

Hallo Watcher, bitte beim Thema bleiben.

"Der Aufruf galt bestimmt nicht denjenigen die ganz dringend auf das Auto angewiesen sind.."

Ich bin darauf angesprungen, indem ich gesagt habe, dass der Aufruf wohl auch denen gilt und zwar genau dann, wenn sie gerade nicht auf das Auto angewiesen sind. D. h. ich halte es für mein Recht, mein Auto (das ich leider besitzen muss) zu gebrauchen, wann immer ich will. Und dabei lasse ich mir nicht dreinreden.

Ich appelliere trotzdem an dich, dich zu bemühen, meinen Gedankengang zu verstehen.

Aus einem solchen Aufruf (dem Autofasten) wird schnell eine Vorschrift, deswegen gilt: Wehret den Anfängen!

Jeder hat das Recht, aufzurufen und auch einen Rat zu geben, es hat aber doch auch jeder das Recht, sich nicht in seine eigenen Entscheidungen dreinreden zu lassen und auch sich gegen einen Aufruf oder einen Rat auszusprechen.

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