Unterhaltung: Glück und Können im Verhältniss zuenander

Sternchendanny, 23. April 2012, um 07:26

marco das war sehr böse

Breaki, 23. April 2012, um 08:12

Marco, tztztz.....Das war der europäische Gerichtshof für Menschenrechte......Den Rest hat Danna schon gesagt.......LG Micha

boehmerwaelder, 23. April 2012, um 09:58

OH marco, mit diesem Komentar lieferst du den besten Beweiß für die schlimmsten Beleidigungen die hier beim Computerskat an der Tagesordnung sind. Ich möchte dir aber sagen , beleidigen können mich nur Menschen.
Genau solche Reaktionen habe ich hier erwartet, das ist eben das Niveau beim Computerskat .

liskor, 23. April 2012, um 10:19

Bei Dame, Mühle oder Schach ist es wichtig, wer anfängt. Auch hier kommt das Glück zum Vorschein.

Bei Skat: Wenn man ein bestimmtes Spiel nimmt, dann gibt es verschiedene Punktzahlen, die man erreichen kann, und das Können ist hier Ausschlaggebend und nicht der Glück. Man muss beim Skat vergleichen, was ein Spieler mit den gleichen Karten machen würde als Andere.

Beispiel:
Vorderhand hat:
Kreuz Bauer, Pik Bauer, Kreuz As, Zehn, Pik As Zehn, Herz 9, 8 und Karo 9 und 8.

Nun sollte mal jeder überlegen, wie weit er reizt und wieviel Punkte er am Ende hat !

DAS ist das Können bei Skat, nicht wer welche Karten bekommt.

Zini, 23. April 2012, um 10:43

Der Grand Hand ist uralt liskor, den kennt doch mittlerweile wirklich jeder ;o)

liskor, 23. April 2012, um 11:07

Zini, klar kennen viele diesen, aber viele auch nicht.

Hast du mal nachgedacht, warum ich diesen hier reingestellt habe ? Um was ging es in dem Thread ? Können ! Viele reizen hier bis 27 oder schauen rein, darum geht es, zu zeigen, dass bei einem Spiel Können den Unterschied zwischen 27 bis 96 Punkten ausmacht.

Ex-Stubenhocker #63916, 23. April 2012, um 11:27
zuletzt bearbeitet am 23. April 2012, um 11:28

Völlig richtig liskor.

Es ist eben gerade das Problem, dass ein Spieler wie "boehmerwaelder" diesen GrandHand mit großer Wahrscheinlichkeit NICHT erkennt.
Dies wäre ja noch gar nicht so fatal - es ist eben so, dass es bei jedem Spiel talentierte Spieler gibt, wie auch solche, die (aus welchen Gründen auch immer) niemals eine ordentliche Spielstärke erreichen werden.
Furchtbatr an dieser Sache ist nur, dass eben gerade die schwachen Spieler sich permanent echauffieren über mangelndes eigenes Kartenglück und/oder andere Begleiterscheinungen, die vermeintlich zu ihren desaströsen Auftritten führen.

Ich kann es nicht mehr hören - es ist oft fast nicht mehr auszuhalten.

carlotta13, 23. April 2012, um 12:01

Um einen anderen Beitrag zu unterstützen, der (vllt, weil er ein bischen schleifig um das Thema herumformuliert war) eher wenig Beachtung fand...

Das Wort "Können" ist nicht in allen Sprachen so universal anzuwenden.
In einigen der romanischen Sprachen, wie im Franzöischen oder Spanischen unterscheidet man zwischen "pouvoir"/"poder" (können, dürfen) und "savoir"/"saber" (fähig sein, wissen, können).

Das eine hat mit Glück zu tun, und nichts mit der Spielstärke.

Aber niemand, der regelmäßig Skat spielt, wird anzweifeln können, dass es andere gibt, die mehr oder weniger davon wissen (savoir) und deshalb öfter oder weniger oft wissen.

Oder wie sonst erklärt man sich das...
Als ich angefangen hab, Skat zu spielen, habe ich die Regeln verstanden (größtenteils^^), konnte also mit anderen Spielen. Blöderweise schaffte ich es nicht, über die 30 Punkte heraus, und wurde an einem Abend oft viermal zur Tanke geschickt.
Als mir dann jemand mit viel Geduld erklärt hat, das Skat nicht nur Regeln, sondern auch Taktik kennt (ach? ^^), sich meine Spiele mit mir angeschaut hat, mir meine Fehler erklärt hat und mich sogar zum Zählen kriegte (wie er das geschafft hat, ist mir immer noch ein Rätsel), ging es mit den Punkten plötzlich in die Höhe.

Jaaaa, ich weiß, dass einige Leute entsetzt wären, dass ich Punkte als Indikator für "Skatwissen" nehme. Aber KÖNNTE da nicht vielleicht ein klitzekleiner Zusammenhang bestehen??

liskor, 23. April 2012, um 12:09

Was in jedem Spiel entscheidend ist:

Viele Spiele werden gewonnen, weil richtig gedrück wurde.

Viele Spiele werden gewonnen, weil richtig ausgespielt wurde.

Mitzählen der eigenen/gegnerischen Punkte

Mitzählen Trumpf / Farben

Stiche merken, wer wann was gelegt hat.

Gute Spieler erkennen in der Regel nach 2-4 Stichen, wie das Spiel laufen wird und wie sie ein schweres Spiel gewinnen können.

Reizen: Wann kann ich Hand reizen ...

Es gibt also Vieles, was man als "Können" bezeichnen könnte.

ptittete, 23. April 2012, um 12:35

Auch beim Poker geht es eher um Können (v.a. darum Wahrscheinlichkeiten zu berechnen) als um Glück (natürlich nur wenn man den long run betrachtet...einzelne Spiele können logischerweise sehr vom Glück abhängig sein....)

das mal nur am Rande

assezieher, 23. April 2012, um 12:56

jo,damit wäre mal wieder das wichtigste gesagt.dame und mühle hat nichts mit können zu tun,sondern wer anfängt.natürlich kann ich mir vorstellen das böhmwalder gegen einen schwachen gegner gewinnt und dadurch denkt er wäre der große könner!!!!!!!!!!!!!!

boehmerwaelder, 23. April 2012, um 13:05

Leute ich würde das Glück und Können beim Skat so gewichten: 50 % Welche Karten bekomme ich,das ist das Wichtigste aber reines Glück. 20 % Wie sind die Karten bei den Gegenspielern verteilt, zum Beispiel Zehner blank oder eine Farbe gar nicht und dergleichen, reines Glück. 10 % Wie sitzen die Trümpfe, reines Glück. Der Rest 20 % ist dann das Können. Was mache ich aus meinen Karten am besten. Welches Spiel habe ich und was drücke ich, welche Karte spiele ich an. Schach hingegen ist reines Können, und wer anfängt das wechselt nach jedem Spiel ist also kein Glück wie hier einige behaupten. Wer von euch einigermaßen Schach spielt wird zu demselben Schluß kommen.

ptittete, 23. April 2012, um 13:14

Die 80 % die du als reines Glück bezeichnest, kannst du grad mal auf null setzen....Über eine Vielzahl von Spielen gleicht sich das doch wohl aus, oder meinst du nicht? Am Ende zählt wohl als Faktor, der den Unterschied macht, doch das KÖNNEN.....(wie übrigens beim Poker auch, beim Skat allerdings meiner Meinung nach noch einen Zacken mehr).....

Aber was laber ich überhaupt....hatte mir doch vorgenommen nicht mehr so viel zu erzählen

LittleJoe, 23. April 2012, um 13:14

Gehe bitte zu Online-Schach u. schreib dort hunderte von Threads voll!! Zur Erinnerung, wir sind hier in der Skatstube!!
Danke.

Ex-Stubenhocker #63916, 23. April 2012, um 13:25

Der erste Beitrag von boehmerwaelder, der einigermaßen nachvollziehbar ist, und somit auch für mich auszuhalten.

Er macht in seinem jüngsten Beitrag im Gegensatz zu den vorherigen Beiträgen nur noch EINEN DENKFEHLER.

Der aber ist entscheidend:
er bezieht Glück bzw. Pech beim Skat AUF EIN EINZELNES SPIEL.
Diesen Fehler machen viele Spieler- in aller Regel sind es Neulinge oder Spieler, die keine Ambitionen haben.
In einem einzelnen separierten Spiel spielt in der Tat der Glücksfaktor eine nicht unwesentliche Rolle.
Aber je mehr Spiele gespielt sind, umso kleiner wird natürlich der Glücksfaktor, und umso größer wird von Spiel zu Spiel die Wahrscheinlichkeit, dass der bessere Spieler sich durchsetzt.
Dies würdigt ja auch die deutsche Rechtsprechung, die, wie bereits 1000 fach erwähnt, im Jahr 1951 Skat zum Geschicklichkeitsspiel erklärt hat, im Gegensatz zu fast allen anderen Kartenspielen, die als Glücksspiele angesehen werden.

Greift allerdings "boehmerwaelder", wie ich nach seinen Beiträgen vermute, blind in die Karten, ist zumindest für seine Person von Glücksspiel auszugehen.
Ich empfehle ihm deswegen dringend, Skat nicht unter freiem Himmel zu spielen.
Sonst klicken die Handschellen, ich bin sicher...

Ex-Stubenhocker #49521, 23. April 2012, um 13:50

Grins...Skat ist sicherlich ein Glücksspiel...besonders wenn man es mal auf ein oder zwei Listen runter bricht...da kann jeder mal was reißen. Aber auf lange Sicht gesehen setzt sich immer das "Können" durch. Deswegen wird man auch immer den selben Kreis an Spielern haben, die die Vereinsmeisterschaft, den Turniersieg o.ä. unter sich ausspielen.

boehmerwaelder, 23. April 2012, um 17:18

Hallo kleiner Joe, danke für deinen Ratschlag, aber ich spiele schon längere Zeit Online Schach, schon viel länger als Online Skat. Schach ist meiner Meinung nach das einzige Spiel das am Computer dem Realen Spiel am nächsten kommt. Und da gibt es auch keine Beleidigungen die hier beim Online Skat an der Tagesordnug sind.Da spielen Menschen die die Würde des Gegners allemal achten. Wie ich ja schon sagte spiele ich Computerskat nur um zu Experimentieren und aus Jux und Gaudi. Punkte oder Tabellen sind mir völlig Egal. Einige beurteilen mein Spiel hier ohne mich zu kennen nur nach irgendwelchen Ranglisten oder dem Kinderspielged Konto auf das ich null Wert lege. Ich beurteile einen Spieler erst wenn ich Ihn wirklich kenne, und genau weiß ob er das spiel Ernst nimmt, also wenn man um wirklichen Einsatz spielt. Um richtige Einsätze würde ich aber nur dann Skat spielen wenn ich den Mitspielern gegenüber sitze, und Menschen die Karten mischen, abheben und verteilen, nicht aber wenn das eine susbekte Software tut.

sweetyyyy01, 23. April 2012, um 17:39

wäldchen,
für ne runde mit dir würd ich sogar kurz in die stube kommen ;-)))

liskor, 23. April 2012, um 17:41

hm ... wenn ich mir überlege, du sitzt mit zwei Menschen (nehmen wir an, Trickbetrüger), die du nicht kennst, an einem Tisch und spielst um Geld und denen traust du mehr als einem Computerprogramm und seiner round()-Funktion [Insider]. Ein Computerprogramm kann nicht betrügen, ein Mensch schon. Ich habe schon Fälle erlebt, also kein Hirngespinnst.

Du sagst, du legst kein Wert auf das Kinderspielkonto, aber beschwerst dich über die Spiele ... da könntest es Dir doch vollkommen egal sein.

Online-Schach ... weisst du denn, wenn du online spielst, wer dir gegenüber sitzt ? Er könnte in der verschi***** Unterhose dasitzen, 3 Tage ungewaschen und sonstwas mit seiner linken Hand machen ... aber du bist sicher, er achtet deine Würde *am Boden lieg und lach*

Bei Beleidigungen geb ich Dir recht, die gehören nicht hierher, aber wenn einer z.B. sagt, dass Skat nur Zufall ist und der erfolgreichste hier nur Glück hatte, so ist das auch eine Form der Beleidigung.

liskor, 23. April 2012, um 17:53

mist ... [INSIDER] versaut ... muss RAND() heissen

marco1707, 23. April 2012, um 17:53

möchte mich hiermit ausdrücklich für meine falsche wortwahl in einem vorherigen beitrag entschuldigen,das war zu krass und es sind mir die gäule durchgegangen und hannes hat ihn richtigerweise gelöscht!
wenn ich einen fehler mache dann stehe ich auch dazu und der beitrag war ein fehler!

LieberTeufel40, 23. April 2012, um 18:23

Ich hab da ja nicht so viel Ahnung!
Aber wenn ich nicht irre, gibt es doch wahrscheinlich sehr gute Schachprogramme für den Compi.
Wer sagt mir denn, wenn ich Online spiele, dass nicht mein Gegenspieler ein Schachprogramm auf höchstem Level verwendet?
Ich weiß jetzt nicht, wie gut man im Schach sein muß, um gegen ein Schachprogramm zu gewinnen.

Vielleicht kann mich (uns) mal jemand aufklären.

natural, 23. April 2012, um 18:49

...gut geschrieben liskor
...Skat:
Nur so viel – bei diesem Spiel muss man vor allem ein gutes Gedächtnis haben sowie zählen, logisch denken und die Mitspieler durchschauen können. Können ist also gefragt und Glück ist hier nur nebensächlich
...egal ob Real oder online
...@Boehmerwalder, lern doch erst einmal am Tisch zu grüssen, denn die Tastatur scheinst ja zu sehen

Ex-Stubenhocker #108416, 23. April 2012, um 21:25
zuletzt bearbeitet am 23. April 2012, um 21:30

der kopf ist rund damit das denken die richtung wechseln kann ...

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1661003/

Ex-Stubenhocker #114778, 23. April 2012, um 21:54

@lieber teufel
öhm, ich spiele auch gern schach und sag auch nicht das die schlecht sind
aber echt nur zum üben, hab noch gegen keins dieser programme mehr verloren als gewonnen.
der punkt ist das man irgendwo die schwäche des programms entdeckt und dann eben eine andere route nimmt.
ist irgendwo mit skatspielern ähnlich die man öfter am tisch hat

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