Skat für Freunde

Skat-Forum

Verbesserungsvorschläge: offenlegen erschweren!

Wahrscheinlich wurde das Ganze hier schon x-mal diskutiert, aber sorry, ich bin noch relativ neu in der Szene...

Es nervt: Spieler x legt seine Karten nach 3-4 Stichen offen, obwohl einer der Gegenspieler z. b. noch den höchsten (übrigen) Trumpf hat....

Führt laut DSkV-Regeln zum Verlust der Partie, wenn Alleinspieler noch keine 61 Punkte hat....

Aber hier kann man/frau munter und fröhlich seine Karten offenlegen, wann immer man will! :-(

Vorschlag: Lösung finden oder Button weg!

lösung schon lange gefunden - offenlegen ist immer mit erklärung - ich gewinne - ihr könnt aber noch den einen oder andern stich machen.

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Auszug aus dier ISkO - Internationale Skat-Ordnung:

Durch das Auflegen oder Vorzeigen seiner Karten während eines Farb- oder Grandspiels ohne Abgabe einer zutreffenden
Erklärung zeigt der Alleinspieler an, dass er alle weiteren Stiche
macht. Trifft das nicht zu, ist das Spiel beendet.

Richtig!
Wichtig aber ist, die "zutreffende Erklärung".

Wenn man aber hier offenlegt, wird immer gesagt: "Fast alle Stiche zu mir"!

Richtig, Oxenfrosch. Aber Bettek hat das doch klar ausgeführt. Hier gilt automatisch die Erklärung, dass die GP noch einen Stich machen kann. Es ist also die ISKO voll eingehalten. Nur eben eine technisch bedingte Möglichkeit eingebaut, die es im realen Skat nicht gibt. Es sei denn, du würdest ein Schild auf dem Bauch herumtragen mit folgendem Inhalt "Wenn ich meine Karten offenzeige, so meine ich immer, dass ich gewinne. Die GP kann ruhig noch den einen oder anderen Stich machen. Ich beanspruche ausdrücklich mit meiner Offenlegung nicht alle Stiche. Wer nicht akzeptieren will, dass ich gewinne, der kann ruhig weiterspielen." Probier mal, ob so ein Schild zulässig ist. Wäre interessant, ohne Ironie. Ich sehe darin keinen Verstoss gegen die ISKO.

Mag ja alles sein.... aber wenn schon nach offiziellen DSkV-Regeln gespielt wird (die im Wesentlichen die ISkO-Regeln sind), dann richtig.

Wenn der Solist die Karten hinwirft mit 61 hat er ja gewonnen, da sag ich ja auch nix.

Aber es kann nicht sein, daß Leute nach 2 Stichen offenlegen und Du noch meinetwegen den Alten hälst..... Da ist - ihr verzeiht mir meine offene Meinung - nicht erlaubt laut DSkV.

Wie wahrscheinlich Hunderte andere bin ich Vereinsspieler - wenn auch kein besonders guter! Aber da führt hinwerfen dazu, daß gesagt wird: "Alle Stiche zu mir"! Und wenn ein Gegner dann noch zeigen kann, daß er mindestens noch einen Stich macht und ich nur 60 Punkte hab, dann hab ich verloren!

Diese Ansage "fast alle Stiche zu mir" ist keine Ansage. Dann können wir ja gleich alle vorm Reizen offen spielen! Okay, dieses Argument ist unsachlich, geb ich zu....

Aber diese Ansage gibt es halt nicht in der Skatordnung, da beißt die Maus keinen Faden ab.

und das ist gut so lieber teufel+ john 2

die frage ist aber auch wie es angerechnet wird zb ein stich noch möglich um zum schneider raus zu kommen. glaub nicht das bei aufgabe das in der software eingearbeitet ist. im realskat kannste das ja erklären

Die Anrechnung ist doch einfach: Spiel mit x verloren (+ evtl. Gewinnstufen beim Hinwerfen)

wenn die gs weiterspielen machen die ja den stich und sind dann raus.

Um zu beruhigen.
Es geht ja um Zeitgewinn.
Wenn der AS meint er bekaeme den Sieg mit 61 Punkten sowieso, egal ob die Gegner noch einen Stich machen, dann legt er offen, und die Gegner haben ja die Wahl.
Falls geglaubt wird, der Sieg, oder oft auch Schneiderfrei sei noch moeglich, dann spielt man weiter, und wirft nicht hin.
Dies hat sich doch gut bewaehrt, weil es wirklich oft viel Zeit erspart, und den Verlauf fluessiger gestaltet.
Mit 3 Buben, ohne den Alten, und einer Floete von Ass bis 7 werde ich die Gegner Schneider Spielen, egal ob ich in Vorhand, Mittelhand, oder Hinterhand sitze.
Das kann ich dann auch gleich zeigen, die Gegner nehmen noch den Alten mit, um nicht Schwarz abgestraft zu sein, und wir spielen das naechste Spel.
Mit der Erklaerung aus der ISkO bin ich sowieso ungluecklich.
Da es Buerokraten den Weg eroeffnet ueber Regelverstoesse, und dergleichen, Spiele zu gewinnen, welche mit dem Spiel und der Spielstaerke nichts zu tun haben.
Ich habe mal unwissend Kneipenskat gespielt, wo die Regel galt, wer die Karten auf den Tisch legt, auch verdeckt, der hat aufgegeben.
So was will ja auch niemand wirklich mitspielen, oder?

Ich hab hier - ist ja gut :-D - noch nicht soviel Spiele und ständig wird offengelegt. Was in der absoluten Überzahl von weit mehr als 9 von 10 Spielen noch in Ordnung geht. Aber mich ärgert dann halt diese Minderheit von Spielen.. Übrigens: Das eine Spiel wo ich noch den höchsten verblieben Trumpf hatte, warf der Solist nach 2 Stichen (2 kleinen mit ca. 15 Augen) weg.... wir machten noch 2 Stiche und hatten am Ende 31.... Was aber egal ist. Zum Zeitpunkt des Hinwurfs hatte der Solist keine 61...
Ihr versteht mein Problem? Gegen Hinwerfen hab ich nix... wenn man wirklich von oben ziehen könnte und es definitiv ist, das man alles kriegt.

Aber diese "Jungs, macht hinne"...-Hinwerfen ist - ich möchte mich ja nicht unflätig ausdrücken - einfach unfair und hat mit Skat nix zu tun!

wenn jemand sein blatt vorzeigt und die gs könnten mit einem stich noch gewinnen, das finde ich auch verwerflich, manche ungeübten drücken dann *aufgabe* und er hat dadurch gewonnen.
das meinst du warscheinlich ?
die regelung vom skatverband ist, so meine ich,
veraltet uns sollte mal überdacht werden.

ob es spass macht, wenn jemand ein nicht wasserdichtes blatt offenlegt ist eine mehr oder weniger ästhetische frage.
was den ausgang des spieles anbelangt: es müssen doch beide spieler der gegenpartei aufgeben (oder beleidigtenfalls auch an erna übergeben) damit das spiel beendet ist.

Ästhetische Frage, interessante Formulierung. Ich für mich belasse es (trotz Zeitersparnis usw.) dabei, die Karten nur zu legen, wenn ich auch den Rest mache. Das muss aber nicht sein, die Online-Regeln weichen wohl ab. Natürlich war Ende des 19. / Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts noch kein Online-Spiel in Sicht, muss man also daran festhalten oder sind die Anpassungen ok?

Ich will ja hier nicht der Hardliner in Person sein.... ist vielleicht auch ein Ding der Unmöglichkeit, mein Anliegen zu programmiern (voreiliges Zeigen = Spielverlust)...

Dann aber komplett weg mit dem Button. Okay, steh mit der Meinung allein, aber ist steh! :-)

Wozu soll das denn gut sein?
Wie schon erklärt, darf man (lt. ISKO) mit Abgabe einer zutreffenden Erklärung, ab dem ersten Stich seine Karten offen legen!

Hat doch absolut keinen Nachteil für die Gegenspieler!

Dass das Regelwerk ständig diskutiert wird und es auch Veränderung gibt, sollte bekannt sein.
Wenn hier mal eine Anpassung erfolgt (vielleicht in 3 bis 4 Jahren, der Prozess geht nicht gerade schnell), dann wird Folgendes geschehen: Die technischen Möglichkeiten des Spielens und Abkürzens im Netz - die wirklich nicht im Widerspruch zur aktuellen gültigen ISKO stehen - werden zu einer vernünftigen Regel auch im realen Skat inspirieren. Je durchdachter die Regel ist, desto weniger Möglichkeiten haben "Bürokraten", Spiele durch geistige Winkelzüge zu entscheiden.

Sehr gut, das Thema anzusprechen, Ochsenfrosch!
Viele hier spielen eben noch keine Jahrzehnte lang Skat und schon gar nicht im DSKV live.
Selbstverständlich verliert der Alleinspieler, wenn noch ein Stich raus geht!!!!!
Es sei denn, er hat schon 61 oder mehr.
Leider ist das hier nicht programmiert.
Dazu kommt, dass nur dann aufgelegt werden sollte, wenn alle Stiche nur der Alleinspieler noch macht, Grund:
Es kann den anderen Gegenspieler irritieren, den Spielverlauf negativ beeinflussen.
An keinem Live-Skattisch in ganz Deutschland wird aufgelegt, wenn gegner noch Stiche machen.
Das habe ich hier schon oft gesagt, war Jahrzehnte im DSKV, habe als Schidesrichter bei Turnieren sogar nach Wiederholung Keute des Saales verwiesen, die hier nicht einsichtig waren.
PS: beim Skat braucht man nicht extrem Zeit gewinnen, es ist ein denkspiel wie Schach, da muss man Zeit haben! - Flott ist besser wie dauernd schlafen, aber nicht alle Abkürzungen gehören zum gepflegten und rechtlichen Skat!

Als Schiedsrichter musst du aber die Möglichkeiten der - korrekten - Abkürzung kennen und auch anerkennen. Zum Thema "Zeit" dagegen sind wir einer Meinung. Aber dann: Wie bringst du das mit der immer mehr um sich greifenden 2-Stunden-Regel mit Listenabnahme bei Zeitüberschreitung in Einklang? Ein Problem, das sich durch Raucherpausen und manchmal auch durch häufigen Schirieinsatz noch weiter verschärfen wird.

Ich denke , dass wenn etwas Jahrzehnte lang gegolten hat, dann muss es noch lange nicht gut, oder richtig sein.
Wer sich durch das Aufdecken verwirren laesst, der sollte dann auch kein Denkspiel spielen.

Das seh ich mal genauso. Ist beim NO online hier doch das Gleiche: Lass doch meinen MS aufgeben, ich schau es mir an und entscheide dann. Vielleicht geht Online-Skat, bedingt durch das eben Nicht-miteinander-am-Tisch-sitzen anders.

ich finds z bsp nervig wenn ich offenlege.
alle stiche sicher bekomme und es wird stupide bis zuletzt bedient.
viele aus schurr.
die unsicheren spieler klammer ich mal aus.
jedem sein blessierchen.

Ich mag es auch nicht wenn jemand einen Grand Schneider Schwarz gefunden hat, und trotzdem genuesslich eine Karte langsam nach der anderen runterspielt.
Aber ich goenne es dem Spieler, und sage dazu nichts am Tisch.
Er muss ja nicht offenlegen.