Skat für Freunde

Skat-Forum

Unterhaltung: Hat das Wort Omaspiel ausgedient?

Also ich finde, das Wort Omaspiel oder einfach der Kommentar Oma - das ist nicht mehr zeitgerecht!
Nun ja, früher war es unvorstellbar, dass eine Oma Skat spielen kann. Daher kam der Spruch, das ist eine Oma! Das ist ein Omaspiel!
Weil diese die Karten wahllos ziehen könnte und dennoch gewinnen würde, das war der Grund.
Und das war vor vielen Jahren.
Heute kenne ich auch hier in der Skatstube einige Omas, die besser spielen als ich. Manche Omas sind richtige Skat-Profis.
Deshalb ist der Spruch Oma überhaupt nicht mehr zeitgerecht, ja eher beleidigend für die lieben Omas.
PS: Ich habe in meinen 50 Jahren Skatspielzeit noch nicht ein einziges mal das Wort >Oma< verwendet, und lebe immer noch. Geht doch...!

Omaspiel ist doch ein allgemeiner Begriff im Skat.
Ich finde der Begriff sollte bestehen bleiben und nicht wie z.Bsp.das Rad immer wieder neu erfunden werden !
Wozu auch ?
Was sich bewährt hat sollte doch nun nicht auf einmal *marode/überholt/ausgedient/abfällig* was auch immer gelten.
Ich spiel gern eine Oma ;-)
Natürlich muss man auch gönnen können.

@ eggi, recht hast du.

Der Begriff Oma-Spiel, tut doch niemanden weh, ich denke auch keiner wirklichen Oma.

Ich spiele auch gern eine Oma und warte sehr oft genau auf Jene.....sonst komme ich nicht zu Punkten, ....*grins

lg steinchen

Da schließe ich mich eggii vorbehaltlos an!

Natürlich kann man alles auf den verbalen Prüfstand stellen,fragt sich nur wozu.

"Eulen nach Athen tragen" wäre z.B. dahingehend zu hinterfragen, ob diese Transportform unserer gefiederten Freunde überhaupt artgerecht ist.

Also bitte!

P.S.: Wenn jemand eines meiner Spiele als "OMA-Spiel" tituliert, so gebe ich regelmäßig zu, ein "OPA-Spiel" gehabt zu haben.
Damit muss der Gleichberechtigung und dem geforderten Kniefall vor dem anderen Geschlecht aber Genüge getan sein.

ich finde es entzückend, wenn meine enkel oma zu mir sagen.^^
ich bin mitglied im oma-spieler verein.
und ich bekomme sehr gerne oma-spiele...^^

Zum Thema Oma! :-) Mittlerweile ist sie 89 Jahre und trotzdem auf jedem Turnier hier bei uns in der Gegend! Hab letzten Mittwoch noch mit ihr gespielt!

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eifel/skat-weltmeisterin-mit-stolzen-86-lenzen-1.364985

ikk kenn se :-)

also ich sag es mal so, auch omas müssen bespielt werden.

ach ja m, wenn einer sagt du hast ein omaspiel, dann ist er meist neidisch, weil er es nicht bekommen hat.

Sollte man nicht bei der Gelegenheit auch gleich das Lied "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" abschaffen? Ist bestimmt auch nicht politisch korrekt ...

neeee! aber lustig!!! ;-))

Irgendwie erinnert mich diese Diskussion an die 10 kleinen Maximalpigmentierten, die ein Sinti- und Roma-Schnitzel essen.

Bericht bitte John.
Kenn den noch nicht.
Bin gespannt wie ein Pfitzebogen !!!

@ eggi

Ohne John vorgreifen zu wollen:

Von den Speisekarten der kommunalen Einrichtungen der Stadt Hannover wurde das Gericht "Zigeunerschnitzel" gestrichen. Will sagen: Man kann auch dort noch das gleiche Produkt essen, es heißt nur anders. Als nächstes wird die Zigeunersauce wohl dran glauben müssen.

Anderes Beispiel: In den Pipi Langstrumpf Büchern heißt der Vater von Pipi neuerdings nicht mehr "Negerkönig" sondern "Südseekönig".

Mein Fazit: Wer glaubt, durch reine Semantik Bewusstsein zu schaffen, der irrt! Glaubt man etwa durch Umbenennungen Probleme an der Wurzel zu lösen? Mitnichten! Einfach zu kurz gedacht!

Ganz im Gegenteil: Wenn ich meiner Tochter Pipi vorlesen würde (mit ihren 11 Jahren stoße ich da allerdings auf gewisse Akzeptanzprobleme), würde ich wegen des nunmehr gestrichenen Wortes "Negerkönig" gar nicht mehr darauf kommen, dass ich mit meiner Tochter einmal über das übergeordnete Thema "Rassismus" sprechen sollte.

Also: Belassen wir es bei "Oma", bevor noch jemand Alternativen wie "Trümmerfrau" oder dgl. vorschlägt.

"Oma" ist ein abwertendes Wort für eine Minderheit.
Es gehört darum umgehend indiziert, wie bereits schon der "Herr Professor", "Mohrenkopf", das bereits zitierte "Zigeunerschnitzel", "Ausländer" ect. befinden.
Passend dazu das Minderheitenquartett, zu beziehen über den Postillion.
http://www.der-postillon.com/2011/12/jetzt-im-shopillon-neue-minderheiten.html

(Komme ich jetzt eigentlich in den Knast, weil ich die ganzen bösen Worte genannt habe??)

*ironiemodus aus*
:))

ähnlichkeiten mit einer gewissen balkansuppe sind gegeben

Oma ist ein abwertendes Wort?

Halleluja.

Meine Mutter war und ist sehr stolz darauf eine Oma zu sein.

"Oma" -abwertend? Und vor allem eine Minderheit? Dank an Georgebest: Du hast mir nicht vorgegriffen, sondern zutreffend erklärt, auf was ich abziele.

Natürlich kann man mit Wörtern werten. Nur ein Beispiel: 2 Freunde von mir haben einen Beruf, den man mit Pharmareferent, Arzneimittelvertreter, Pillenhausierer positiv wertend, neutral oder abwertend bezeichnen könnte. Wo aber in den Wörtern "Neger", "Zigeuner" oder gar "Oma" eine Abwertung stecken könnte, weiß ich nicht. Die Historie reicht als Erklärung wohl kaum aus.

gebt mal "oma spiele" ins Goggle ein. Ihr werdet euch wundern, wieviel verschiedene Oma-Spiele es gibt....... eins schöner als das andere.
Zum eigentlichen Thema: Man kann aber auch wirklich "alles" in Frage stellen. Oh Gottchen

Und eine Schande ist es auch uns lieben Hamburger mit einen ollen pappbrötchen mit fleischklopps in Verbindung zu bringen ....also Schluss damit ich will eine namensänderung für dieses pappding .....

ich stimme für Namensänderung in "Fischköppe!. :-DDD

Ich stimme dafür.

War ja klar das ihr mich nicht erst nimmt ....:( ^^

Ich hab sehr ernst abgestimmt.

also die fischköppe sind schon den bremern vorbehalten, sach ich jetzt mal so als olle pfeffersäckin.^^