Unterhaltung: Unglaublich aber wahr ...

Ex-Stubenhocker #186, 28. August 2014, um 01:02

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich so etwas mal schreiben würde: Leute, eure Reaktionen auf die Meldung aus der Zeitung, die Dagwood hier hereingesetzt hat, sind sowas von daneben, dass es "danebener" nicht mehr geht. Bitte, bitte, überdenkt eure Reaktionen noch einmal, sonst bildet er sich noch ein, öfter oder gar immer im Recht zu sein!!

macwing, 28. August 2014, um 01:19

wenn ich mich noch recht erinnere hat die uzi einen masse-traegheitsverschluss, der die waffe nahzu rueckstossfrei werden laesst.
ob nun ein schiesslehrer damit getoetet wurde oder mit einer 22ziger, die es in deutschland massenhaft gibt, duerfte dem toten recht egal sein.
ich bin davon ueberzeugt, dass dagwood noch nie eine uzi in der hand hatte. er/sie kopiert tatsaechlich ein geballtes wissen aus dem netz, um hier zu glaenzen.
da ist im grunde auch nichts gegen einzuwenden, aber nehmen wir es doch nicht so wichtig. dagwood ist sicher ein netter mensch und braucht halt hin und wieder etwas aufmerksamkeit. dabei ist es wurscht, ob es nun rassissmus, judenhass oder wie in diesem fall eben ein unsachgemaesser gebrauch einer uzi ist. mal sehen, was es naechstes mal ist.

Ex-Stubenhocker #186, 28. August 2014, um 01:46

Irgendwie bin ich im falschen Film. Ich nehme einfach mal an, Dagwoods Anliegen hier zu verstehen, ausnahmsweise, vielleicht irre ich mich ja auch. Waffen, ob Uzi mit oder ohne Rückstoss oder Verschlussmassenträgheit oder was auch immer, gehören doch nicht in Kinderhand. Ob man mit dem Wissen einer solchen Meldung glänzen kann? Oder will? "Unsachgemäßer Gebrauch" - für einen 8-jährigen? Wie gesagt, falscher Film!
Oder seid ihr betriebsblind? Nach dem Motto: Wenn Dagwood was schreibt, ist es Schmarren. Stimmt ja auch, aber eben nicht immer, nur zu 98,25 %!

macwing, 28. August 2014, um 01:54
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 01:55

nein john, du bist nicht im falschen film.
so traurig solch ein vorfall auch ist, aendert er aber nicht die einstellung der amerikaner. dagwood macht daraus nur einen riesigen laerm. was passiert alles in deutschland? na klar, das eigene nest will man sich nicht beschmutzen.

Ex-Stubenhocker #136859, 28. August 2014, um 05:58
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 05:58

des Dagwood's Anliegen ist wohl eher seine Profilierungsneurose....
und nein, ich muss nicht jedes Ross reiten, das mir ein oberflächlicher und unterbelichteter Schlagzeilenkopierer hinstellt.

giulietta, 28. August 2014, um 06:48

man kann sich aber auch fragen: ist es für den leser arg belastend wenn sich jemand profilieren sollte und dabei aber auch was zu sagen hat? für mich ist mal ein geeiere und ein sich-winden oder beispielsweise ein auf-biegen-und-brechen-lustig-sein-wollen oder ein bla-blubb-hingeschmiere döfer und zu wenig. für machnes brauche ich das echte beim bier (resp. schorle) oder so ^^ das hat wieder was. hier kann man sich auf buchstaben konzentrieren - oder auch aufs skatspielen. öh ja :)

giulietta, 28. August 2014, um 07:08
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 07:11

zuerst soll man hinschauen und das was zu tun ist ergibt sich!
dazu auch von mir eine kopierte schlagzeile mit einer ehrlichen in-sich-schau des autors. (ja, er hat nicht geholfen, aber diesen kommentar geschrieben und spürt etwas)
http://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/alltag/_/zum-tod-von-eugen-gint-171605.html

Ex-Stubenhocker #186, 28. August 2014, um 11:15

Klar ändert dieser Vorfall nicht die Einstellung der Amerikaner zu Waffen. Ich würde so ein Anliegen auch anders anfangen wie Dagwood und nicht einfach nur einen Vorfall oder 2 reinsetzen und schauen, wie Leute darauf anspringen. Sondern erst klar machen, was ich eigentlich will, dann die Fakten bringen. Oder auch als Stilmittel umgekehrt. Dennoch steht für mich die Erschütterung über die Möglichkeit eines solchen Unglücks über der Darstellungsweise und der Person des Informanten. Vielleicht passiert sogar etwas Wunderbares, wenn man ihn in einem solchen Kampf bestärkt. Seine Energie, gegen Missstände in der Welt vorzugehen, würde in richtige Bahnen gelenkt werden. Ich wiederhole also meine Bitte. Wenn wieder einmal was Gescheites von ihm kommt, macht ihn DANN nicht nieder!

giulietta, 28. August 2014, um 11:37

hugh!
da wage ich mal zu behaupten, dass dagwood keine motivationale unterstützung braucht oder ihn hier sogar jemand hier nieder macht. so ein total-quatsch. und natürlich darf er hier reinsetzen, was und und sogar wie er will, er beleidigt nicht und redet keinen unsinn. meine bitte mach deinen kopf mal freier @john und sei nicht so selbstgefällig.

Ex-Stubenhocker #157894, 28. August 2014, um 13:06
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 13:57

Ich habe es gestern spät Abends noch einmal im Fernsehen gesehen. Da wurde nicht der Unfall gezeigt, nur ein kleines Mädchen dem eine UZI in die Hand gegeben wurde und dann der Kommentar zum "Unfall". Da war ganz klar die Rede davon, das die 9-jährige (Der Zugang zum Schießstand war ab 8 in Begleitung der Eltern) beim feuern, die Waffe nach links riß. Gestern hieß es in ersten Meldungen "über den Kopf". Jetzt gibt es ein Video, der Tod des Schießlehrers wird aber nicht gezeigt. Der Kommentator sprach ausdrücklich von "Rückstoß", von einem starken Rückstoß, der die Waffe in den Händen des Mädchens nach links riß.

Das steht nicht im Widerspruch zu Aussagen wie: "Die Waffe ist " f a s t " rückstoßfrei".
Für einen Erwachsenen, der an der Schußwaffe ausgebildet wurde, mag das so sein.
Bei einer 9-jährigen, der man eine solche Waffe in die Hand drückt eben nicht!

Kommentare einiger "Waffenexperten" wie "...ist für mich das gleiche wie ein Sack Reis in China der umkippt..." sind völlig fehl am Platz, wenn es um den Tod des Schießlehrers geht.

Die Profilneurose liegt doch wohl bei den "Waffenexperten", die schreiben, als hätten sie die UZI entwickelt und selbst im Keller produziert.

Die Möglichkeit, dass eine 9-jährige die Waffe nicht unter Kontrolle bekommt, wird von den "Waffenexperten" erst gar nicht in's Kalkül gezogen.
Man könnte meinen, die Waffe wäre "kindgerecht".

Ist sie aber nun mal nicht!

Ex-Stubenhocker #186, 28. August 2014, um 14:10

Selbstgefällig hin oder her: WO er Recht hat, hat er Recht. Damit, dass er keine motivationale Unterstützung braucht, hast DU Recht, Giuletta.Damit sollte das Gefiesel um Dagwood zwischen uns wohl beendet sein, mir ging es darum, die Richtigkeit eines sachlichen Anliegens über die Meinung zu stellen, die man vom diskutierenden Gegenüber hat.

mmaker, 28. August 2014, um 14:26

Dagwood: Super geschrieben.

John2: Daumen hoch vor allem für Deinen ersten und Deinen letzten Satz.

In diesem Thread sieht man sehr schön, dass es bei vielen Themen mehr Gemeinsames als Trennendes zwischen den Menschen hier gibt - man sieht aber auch, dass es manchmal schwer fällt, das zuzugeben. (Mir oft auch, soll keine Belehrung sein).

MM

k_Uno, 28. August 2014, um 14:31

Zwischen 1990 und 2010 kamen in Deutschland 21.467 durch Mord- und Totschlag ums Leben.
Das gibt mir mehr zu denken als ein unsachgemässer Umgang mit einer UZI.
Wer sich auf einen Schießplatz begibt und Krieg spielt, muss auch mal mit Nebenerscheinungen rechnen. A bisserl Schwund gibts immer.

Ex-Stubenhocker #157894, 28. August 2014, um 14:33
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 14:40

Es mir völlig unverständlich, wie die Meldung:"9-jährige erschießt Schießlehrer" zu einer Diskussion von einigen selbsternannten "Rambos" und "Waffenexperten" um ein technisches Detail wie "Rückstoß oder nicht", verkommen kann.
Es ist eine Tatsache, das die Waffe bei Abgabe einer Salve vom kleinen Mädchen, nach links verrissen wurde. In ersten Meldungen hieß es noch über "den Kopf". Jetzt zeigt ein Polizeivideo vom Schießstand den genauen Herlauf.

Die Frage ist doch wohl, wie kann man einem 9-jährigen Kind eine Massenvernichtungswaffe* in die Hand geben.
"Zum Spaß" wohlgemerkt. Da wollten die Eltern im Urlaub der Kleinen mal etwas gönnen.

*Längst gelten nicht mehr nur ABC-Waffen als Massenvernichtungswaffen. Aufgrund ihrer hohen Feuerkraft und des Blutzolls, den sie in Krisenherden oder bei Amokläufen fordern, werden auch Kleinwaffen wie die UZI als Massenvernichtungswaffe eingestuft.

Ex-Stubenhocker #157894, 28. August 2014, um 14:38

K_Uno, in den USA kommen weit mehr Menschen durch Schußwaffen pro Jahr um's Leben, als in Deutschland durch Mord und Totschlag in einem Zeitraum von 20 Jahren.
Kein Land dieser Erde, indem kein Krieg, Bürgerkrieg, Revolution, ...herrscht, hat einen so hohen Anteil an Toten durch Schußwaffen wie die USA.
Woran das wohl liegen mag?

Ex-Stubenhocker #157894, 28. August 2014, um 15:16
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 15:25

Genau das ist der Punkt. Wie wird das Mädchen mit dem Erlebten fertig. Wie werden die Hinterbliebenen des "Schießlehrers" damit fertig?

In den USA ist die UZI eben nicht als Privatwaffe verboten.
Wer nicht vorbestraft ist und sich dann noch einer Befragung durch das FBI unterzieht, kann in den USA sogar, man möge es nicht glauben, ein Maschinengewehr erstehen.

Die UZI auf dem Schießstand wurde übrigens von einem Privatunternehmen genutzt. Es wurde bisher nicht veröffentlicht um welchen Typ UZI es genau ging. LieberTeufel40 muss da wohl hellseherische Kräfte besitzen, wenn er annimmt, das auch diese "rückstoßfrei" bzw. "so gut wie rückstoßfrei" war.

Auch Schnellfeuergewehre sind häufig in Privatbesitz aufgrund der laschen Waffengesetze in den USA.

Ich selbst wurde mal in den USA eingeladen, zu einem Schießstand zu fahren. Mir wurde gesagt, ich könnte da auf alles feuern, auch in Richtung Sonne.
Die Waffe selbst konnte ich schon in der Garage des Gastgebers aussuchen. Ich beließ es dabei mich mit einer Kalashnikov zu fotografieren.
Wenn ich in Relation dazu meine Erfahrungen bei der Bundeswehr sehe, mit welchem Sicherheitsaufwand dort das "Schießen" stattfand, konnte ich in den USA nur beide Hände über den Kopf schlagen.
Allein die Unterbringung von Waffen und Munition in der Garage ließ so einige Fragen offen.

macwing, 28. August 2014, um 17:13

dagwood, deine kritik bezueglich des laschen umgangs mit waffen in usa ist absolut berechtigt. auch ich war sehr verwundert, eine semiautomatic auf dem flohmarkt kaufen zu koennen. das aendert aber nichts an der einstellung und liebe der amerikaner zu waffen.
haette man in usa bessere sicherheitsbestimmungen, waere dieser unfall nie passiert. ja, es war ein unfall, denn das maedchen hat den schiesslehrer sicher nicht absichtlich getoetet.in wie weit das kind nun probleme damit hat, kann ich nicht beurteilen. ausschlaggebend wird wohl sein, wie die naehere umgebeung des kindes mit diesem problem umgeht.

john ist schon im richtigen film, wenn er sagt, dass waffen nicht in kinderhaende gehoeren. schon gar keine uzi.dieser film wurde aber nicht in usa hergestellt.
die filme aus dem nahen osten zeigen was waffen in kinderhaenden, aber nicht nur in kinderhaenden, anrichten koennen.

Ex-Stubenhocker #186, 28. August 2014, um 17:36

Nun kommen wir dank des Anstosses von Dagwood langsam in den richtigen Film.

Bine60, 28. August 2014, um 19:11

stellt euch vor, es ist krieg und keiner geht hin...

Ex-Stubenhocker #34661, 28. August 2014, um 19:38
zuletzt bearbeitet am 28. August 2014, um 19:38

Im Gegensatz zum Herzstillstand ist der Waffenstillstand nicht ernst zu nehmen

LittleJoe, 28. August 2014, um 21:42

Anmerkung: Die 9 jähre war Linkshänderin, was der Schießlehrer nicht bedacht hatte!

Dumba, 28. August 2014, um 22:02

Mal einen kleinen Umweg, sorry.
Afrika ist der Kontinent mit den meisten Waffer per Capita.
Und dort gibt es viele Menschen.
Und dort gibt es so gut wie gar keine Waffen Industrie.
Alle diese Waffen wurden dort hin gebracht.
Die Toten liegen auf den Strassen, der Profit geht in irgendwelche Urlaubs Planungen.
Da passt mir das verpfuschte , schwierige Leben dieses 9 Jaehrigen Kindes ganz schlecht in das Bild der Kindersoldaten in nicht so tollen Hamburger, Rock'n Roll Laendern.
Ich bin Global.

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