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Unterhaltung: Wahre selbst erlebte Weihnachtsgeschichten

Sicher fallen Euch und mir danach noch weitere selbst erlebte und wahre Weihnachtsgeschichten ein....

HERR FREITAGS EIGENWILLIGE WEIHNACHT
Es war vor fast 50 Jahren, als die Türe im Volontariat aufging und der alte Hase Herr Freitag hereinkam (Name nicht geändert, da schon so lange her). Er wünschte uns ein schönes Fest und freute sich auf seinen Urlaub. Natürlich haben wir mit einem Bierchen angestoßen, was damals, wie Rauchen auch, noch im Dienst erlaubt war.
Bevor er uns wieder verließ, erwähnte er noch, warum eram Heiligen Abend keine Zeit zum Kegeln hatte.
Da wir immer in die Nacht hinein Dienst hatten, benutzten wir die Kegelbahn in der Nähe morgens um 10 Uhr.
Noch mussten wir zuerst die Zeitung für den 24. Dzember fertigmachen, dann hatten alle 2 Tage frei, weil danach keine Zeitungen erschienen.
Was er denn so wichtiges mache am Heiligabend vormittag, fragte ich einen Mit-Volontär, zumal ich das erste Jahr hier war.
Nun, sagte dieser, schau mal morgen an Heiligabend in das alte renovierungsbedürftige Bahnhofslokal. Er grinste dabei.
Da ich nichts am Hut hatte als junger Mensch mit Weihnachten und dem Glauben, hatte ich an dem Abend ohnehin nichts vor. Somit schlich ich mich zum alten Bahnhofslokal, ging aber nicht hinein. Ich stapfte durch den Schnee um die Ecke und schaute vorsichtig zu einem Fenster rein, welches keinen Vorhang hatte.
Was ich da sah, verschlug mir die Sprache.Da waren mindestens einhundert schlecht gekleidete meist ältere Leute, die mit glasigen Augen Weihnachtslieder sangen - auf den Tischen Wein, Bier bestes Essen,Geschenke,Kekse und mehr. Ich verharrte eine Weile und ging besinnlich in meine Junggesellenbude nach Hause, da damals ohnehin kein anderes Lokal mehr aufhatte.
Später erfuhr ich, Dass Herr Freitag anstelle seines Jahresurlaubes immer am 24.12. abends Obdachlose der ganzen Gegend glücklich machte - wenigstens für einen Tag,mit seinem jeweils Erspartem.....(wirklich erlebt)!!

Schöne Geschichte Markus !
Wärst halt auch rein gegangen !

weihnachtsgeschenke koennen vielseitig sein. wie waere es mit einer patenschaft fuer ein beduerftiges kind?
ich kenne niemanden, der sich das nicht leisten koennte.

Ja, ich schäme mich, dass ich in meinem Leben hätte vielmehrtun können für andere, ich hatte genug Möglichkeiten, und selten geholfen. Stimmt. Ich versuche, wenigstens etwas nachzuholen...

Ich mag Weihnachten nicht

hab das mal wegeditiert^^

weshalb hasst du es alfa ?

möchte anderen nichts versauen^^

ok spricht für dich !

Hallo alle Ihr Lieben!
Bevor ich heute eine kleine erlebte Weihnachtsgeschichte tippe, teile ich gerne mit, dass ich endlich allen knapp 700 hier sogenannten Feinden durch Klick verziehen habe, war eine Stunde Arbeit, aber ok. Totalamnestie sozusagen. Derzeit alsoauf Null, was nun möglichst fast so bleiben wird, hoffentlich.

HEILIGABEND IN BERLIN IM KINO
Auch noch in jungen Jahren vor sehr langer Zeit, als ich als Schwabe (ich kaufte Wecken,keine Schrippen, grins) in Berlin wohnte,damals in der Sophie-Charlotte-Straße 31, das Haus wirds wohl kaum mehr geben, habe ich lange überlegt, was mache ich an diesem Tag. Heute an Heiligabend werden die Familie im Schwabenland sicher am Tannenbaum stehen. Aber das gefiel mir nicht damals. Meine zweite Verlobung mit Patrizia aus Hamburg-Rahlstedt, wo ich auch monatelang wohnte zwischendurch, ging kürzlich in Brüche (wie auch später die 3.und 4.), sodass ich allein war, wasmir recht war,und mir keiner reinquatschen konnte. Schließlich war ich erst ca. 24 Jahre jung. Ich fuhr mit der U-Bahn zum U-Bhf-Zoo, und sah, dass die großen Kinos nicht geschlossen hatten. Also zog ich einen Westernfilm in mich rein. Anschließend warf ich einem Nacht-Bettler am Ku-Damm noch 1 Mark rein.
Einen solchen Heiligabend kann man nicht auf dem Land erleben, weil er alles andere als Tradition war....und spannend war nur der Western...!

man gut das du die gegenklicks nicht löschen kannst, HaHa...

... patrizia aus hamburg-rahlstedt ist mir auch noch sehr gut in erinnerung geblieben.

Ja die Patrizia aus Hamburg-Rahlstedt, die sich jeden Abend 3-4 mal "verlobte", mit Touristen und Seeleuten auf Landgang.
Das waren Zeiten, ja damals.

hmmmm

... ab der dritten verlobung war man mit ihr per pat.

Wieso sind Schwaben in Berlin und anderswo so unbeliebt?
Nehmen wir mal den durchschnittlich weckenfressenden Schwaben. Der es nicht schafft sich in Hamburg oder Berlin zu sozialisieren und keine Freunde findet. Der zu Weihnachten ein Kino besuchen muss um sich einen Western anzuschauen und das anderen als "Weihnachtsgeschichte" verkaufen will.
Der in Hamburg seine zig Puffbesuche als zigfach gescheiterte Verlobungen anderen verkaufen will, ja das ist in der Tat eine "Weihnachtsgeschichte", aber eine sehr schwäbische.

Muss es immer fies sein?

Muss man jeden Unfug glauben?

na dagwood, wenn du dich damit nicht selbst meinst.

Er wird es so erlebt haben, das glaube ich zumindest. Ist auch egal...

@ Dagwood ... wie kann man nur so oberflächlich sein...

Wie willst du beurteilen dass Schwaben überall unbeliebt sind...

das muss er sicher erst googeln

Macwing, ich wette, du hast in dieser Richtung noch eine viel traurigere "Weihnachtsgeschichte" zu bieten, na?

:-))

Badenser machen sich gelegentlich einen Spass. Sie werben in Heidelberger Kneipen mit "Schwabenfreien Zonen".
Das in Berlin geradezu ein Schwabenkrieg herrscht, dürfte wohl das letzte Landei mitbekommen haben.

Sehr interessant...

Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Schwaben die fern ihrer Heimat sind.
Meine Großmutter hat sich noch jedes mal bekreuzigt, wenn sie auch nur den Verdacht hatte, ein Schwabe ist in der Nähe.