Unterhaltung: München, Geburtsort der deutschen Willkommenskultur

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 14:25

Und morgen? Was soll da wem gehören? Du schreibst in Rätseln. Mir genügt eines: Wenn du denkst, dass meine Besorgnis und die aller besorgten einfachen deutschen Bürger und deutscher Spitzenpolitiker unangebracht ist, dann wünsche ich dir und uns, dass DU Recht hast. Der Haken ist nur der Zeitraum. Wann soll ich zugeben, dass meine Besorgnis unbegründet ist? Ich merke es mir mal und sagen wir in 10 Jahren hoffe ich, noch in der Lage zu sein, dieses Eingeständnis zu machen! Ich würde nichts lieber als das tun!

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 14:27

hagenstein, ich komme gerne darauf zurück, später. Johnnyblue: ????

georgbest, 28. September 2015, um 14:47
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 14:49

... john2, du bist besorgt?

Wegen einer massenschlägerei in einem flüchtlingsheim? Meine antwort: Angesichts der anzahl von traumatisierten flüchtlingen sollte man den flüchtlingen dankbar sein, dass sie sich so gut im griff haben, dass es bisher zu so wenig ausschreitungen kam.

Wegen extremistischer fundamentalisten? Meine antwort: Es gibt entgegen anderslautender vorabeinschätzungen überhaupt keine anzeichen dafür, dass die jetzt kommenden menschen gezielt extrem islamistisches gedankengut "importieren" würden. Stattdessen ist festzustellen, dass die gefahr von bereits lange in deutschland lebenden salafisten ausgeht. Diese "hofieren" die flüchtlinge und versuchen eine nähe aufzubauen, um die relativ isoliert lebenden flüchtlinge für sich und damit natürlich auch für deren gedankengut einzunehmen. Das sollte dann doch aber anlass sein, sich als "besorgter" deutscher noch mehr um die belange der flüchtlinge zu kümmern.

Fazit: Ich sehe nichts, was dich nach deinen skatrunden hier daran hindern könnte, gut zu schlafen und sich auf den kommenden tag zu freuen.

Ex-Stubenhocker #159827, 28. September 2015, um 16:11

@john,don't worry be heavy.^^

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 16:41
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 16:43

Echt, Hagenstein, zu welchem Thema wäre ich etwas schuldig geblieben? Nachweis - Nachholung!

Gleich mal zur Sache. Ist natürlich nach dem Statement von aoS nicht ganz leicht. Ich dachte, auch er wäre schon weiter in der Gedankenentwicklung.

Bevor ich aber zu konkreten Vorschlägen komme - hatte mir die letzten 2 Stunden einige Gedanken gemacht - mal ein Vorschlag: Könnten wir nicht mal dieses Thema in einem eigenen Thread auslagern und dann unabhängig von den sonst üblichen Hakeleien, Vorschläge, die dort gemacht werden, auf ihre Brauchbarkeit durchdiskutieren?

Wenn die "Fraktion der Sorglosen" natürlich der Meinung ist, ich sei der einzige, der die weitere Entwicklung des
Flüchtlingsdramas mit Skepsis betrachtet, wenn "ihr" die Äußerungen von Gauck und Schwesig ignoriert, Massenschlägereien für "normal" findet und die Beteiligten noch dafür bewundert, dass sie sooooo lange friedlich waren, oder Ereignisse ganz anders interpretiert als ich, macht das wohl wenig Sinn.

Vielleicht mag jemand diesen Thread eröffnen, ich tue es nicht. Wenn dies nicht geschieht, geht es eben hier weiter.

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 17:22

ok, Antwort folgt demnächst

Ex-Stubenhocker #159827, 28. September 2015, um 17:26

@john,erdenschwer ist mein Anliegen. (Heavy)
Jeder Mensch hat für die Herausforderungen,die sich ihm stellen, schon die Lösung in sich.
Wer sich drücken will, die Herausforderungen von vornherein abzuwenden, verliert sei Selbstbewusstsein.Er lebt dann nur noch mit Angst und Sorgen.
Ich bin zu faul zum Weglaufen und auch zu alt und zu langsam.
Die Herausforderung wird um mich einen Bogen machen müssen, dem guten Leben zugewandten Realisten.

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 17:44

Wunderschön, Husumer, wie du das ganze Flüchtlingsdrama entpersonalisierst. Normalerweise reagiere ich ähnlich wie du. Warum ich das bei diesem Thema nicht mache, ist eine interessante Frage. Die Antwort habe ich noch nicht.

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 17:46

Hagenstein, nun habe ich mir deinen Beitrag mehrmals durchgelesen, die Antwort wird schwierig. Normalerweise sollte ich sie nicht hier bringen, weil sie zu lang wird, sondern per PN. Aber ich halte nichts davon, Themen einfach im Forum offen zu lassen, also schon mal die Bitte um Verständnis, wenns langatmig und kompliziert wird.

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 18:06
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 18:10

@Hagenstein: Ob ich konservativ zu nennen bin, das bezweifle ich. Für mich ist es weder ein Qualitätsmerkmal für eine Idee oder Handlungsanweisung oder was auch immer, dass es schon immer so war oder dass es ganz neu ist. Das sind für mich einfach keine relevanten Kriterien.

Mit Kategorisierungen von Ideen, die auf - ismus enden, habe ich generell meine Probleme. Relevant für mein Denken sind nur die beiden - ismen: Individualismus und Idealismus. Und die kann man nicht als politisch bezeichnen. Wichtig ist für mich noch der Atheismus, aber nur deswegen, weil es eben einen anderen -ismus gibt, den Theismus. Ansonsten wäre der Atheismus irrelevant, ja hätte keinen Grund zu existieren.

Noch weniger kann ich mit 6-buchstabigen Bewegungen wie PEGIDA, ANTIFA und was es da noch alles geben mag, anfangen. Ist mir alles zu künstlich. Von mir also zu erwarten, ich müsste für eine Bewegung oder Demonstration deswegen, weil sie politisch tätig ist oder für eine Idee wirbt, meinerseits um Verständnis werben, ist - bezogen auf meine Persönlichkeit - absurd.

Meine Gedanken über die Zeiterscheinungen und wie man mit ihnen umgeht, wenn sie einem begegnen, die waren schon längst da. Beispiel: Begriffe wie Nationalismus, Faschismus, Rassismus u. ä. gewinnen ihren berechtigten "Negativismus" (igitt, dieses Wort) nicht durch die Existenz einer anderen ideologischen Bewegung namens Antifa.

Die Hitlerzeit war eine rabenschwarze Zeit für Deutschland. Um diese Erkenntnis zu gewinnen, brauche ich keine kontragerichtete eigene Kampfbewegung.

Und nun - zum Schluss - zu den besorgten Bürgern. Es ist für mich völlig absurd, diesen Begriff zu politisieren. Nur deswegen, weil irgendwo mal eine 6-buchstabige Gruppe oder Truppe oder was auch immer herumgelaufen ist und Thesen verbreitet hat, die man je nach Denkweise als angreifbar bis "faschistisch" bezeichnen konnte und irgendwie dabei auch der Begriff "besorgte Bürger"
gefallen ist.

Dass die Besorgnis völlig unabhängig von einer rechten Szene und Denkweise ihre Berechtigung hat, haben halt dieses Mal die politisch Fehlorientierten als erstes gemerkt, dann die "konservative" Regierungspartei, und die Spitzenpolitiker ziehen nach. Irgendwann wird es jeder merken.

Nochmal: Dieser Beitrag war speziell auf Hagensteins Aufforderung zur Antwort gemünzt. Andere Kommentare dazu werde ich ignorieren.

Ich hoffe, dass rübergekommen ist, dass Objektivität für mich etwas bedeutet und kein Deckmantel für eine andere Einstellung ist. Wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern.

Schönen Gruß, Hagenstein und schönen Abend.

steffekk, 28. September 2015, um 18:08
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 18:09

hat sich erldigt - genau den vorschlag wollte ich dir machen 😄

schön !

Ex-Stubenhocker #186, 28. September 2015, um 18:28

Johnnyblue: Bitte wähle deine Worte selbst! Der Versuch, mit meiner Wortwahl eine eigene These zu entwickeln, ist - jedenfalls hinsichtlich meines Verständnisses - absolut gescheitert. Wobei ich wesentliche Worte deines Beitrags wohl noch nie benützt habe "versauern" "Eisenhüttenstadt" 😄

Lass mir meine Zunge und nimm deine her.

Ex-Stubenhocker #184303, 28. September 2015, um 20:49

hagenstein, da sagst du was.

stehrumchen, 28. September 2015, um 21:01

deine hingegen höchstens 1x

Ex-Stubenhocker #184303, 28. September 2015, um 21:41

lieber wupperhannes!

ich treibe mich, wie du ja vermutlich erinnern kannst, gerne und zeitintensiv hier vorbei.
(da befragt der mensch sich doch ab und zu?)

allein, mir fehlt das gen, der glaube, der erkenntniswert.
allerdings bin ich ja ein spielkind.

nun, in so einem saloon die wahrhaftigkeit und die "seriöse" diskussion erwecken?

eher im garten, deine pflanze

Ex-Stubenhocker #184303, 28. September 2015, um 21:44

ich mag es sowieso viel lieber, wenn sich der vereinzelte einzelne selbst befragt und nicht in der hoffnung an das andere verblüht.

Ex-Stubenhocker #184303, 28. September 2015, um 21:50
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 21:51

oder:
wie es mit der akzeptanz bestellt ist.
integrieren, gleich-machen, integration in was denn?

in uns, in unser denken, in unseren haushalt?

Ex-Stubenhocker #184303, 28. September 2015, um 22:12
zuletzt bearbeitet am 28. September 2015, um 22:15

en la palma ...
die bananen wässern.
oben drauf noch ordentlich folien und schon sieht die insel der glückseligen aus wie eingepackt.

macht nix!

die mallinckrodtstrasse entlang-fahren und entfremdete wesen ablehnen?

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