mmaker, 15. März 2026, um 13:27
Exakt. Etwas neutraler: Menschen haben intuitiv keine gute Vorstellung vom Verhalten echter Zufallsfolgen.
Das Jesusbild auf dem Toast ist halt nicht weniger oder mehr wahrscheinlich als jede andere Verteilung der verbrannten Stellen ;-)
Ein populäres Beispiel ist die Shuffle-Funktion in Spotify, die "zu zufällig" war und deshalb nicht dem entsprach, was die Benutzer unter "Zufall" erwartet haben.
Noch mal ganz anders: wenn zum Beispiel erstaunlich lange Folgen von "Immer ein Bube im Stock" NICHT zu beobachten wären, wäre dies ein klares Zeichen dafür, dass manipuliert wird.
probability is a b*tch
Kartenvernichter, 19. März 2026, um 15:21
@ Saxon,
Es gibt kein mangelhaftes Mischen.
Davon ab….wenn du hier drei Bauern bekommst, kann es dann nicht sein, das man sie hier auch „auf einmal“ bekommen hat, weil sie vorher so lagen? Die Mischmaschine folgt irgendeinem Algorithmus. Ablage der Karten aus dem vorherigen Spiel usw. werden sicherlich auch dabei eine Rolle spielen.
Hier sieht man nicht 3,4,3….hier bekommt man alle 10 Karten auf einmal angezeigt. BÄM. Wie die Karten 3,4,3 hier von der Mischmaschine auf die Hand geflogen wären, ist leider nicht nachzuvollziehen.
Petor, 19. März 2026, um 20:24
zuletzt bearbeitet am 19. März 2026, um 20:41
"Ablage der Karten aus dem vorherigen Spiel usw. werden sicherlich auch dabei eine Rolle spielen"
Wieso?
Ich hätte jetzt eher das Gegenteil gedacht. Schliesslich werden ja nicht wirklich irgendwo Karten abgelegt....klar die Information wird irgendwo gesoeichert. Aber diese Information in die nächste Zufalls-Simu einfliessen zu lassen, erscheint mir unnötig kompliziert.
Eine Rolle würde das vorige Spiel nur dann spielen, wenn der Mischalgo gezielt so programmiert wird. Warum die Mühe?
Und die 3-4-3 Ausgabe ist doch nur eine Krücke für den Menschen, um das "Mischen" zu verbessern. Wieso sollte das bei einer digitalen Ausgabe einen Unterschied machen? Es erscheint mir dafür komplett irrelevant.
Kartenvernichter, 20. März 2026, um 10:11
zuletzt bearbeitet am 20. März 2026, um 10:12
Dieses 3,4,3 ist bestimmt ein Teil der Mischung. Auch dadurch
werden Karten noch mal mehr auseinander gebracht als wenn man jedem direkt 10 Karten gibt.
Auf irgendwas, bzw. irgendeine Kartenlage muss der Mischalgorhythmus ja ansetzen. Er wird auch nicht jedes mal von einem "frischen" Kartenspiel ausgehen. Auf
einer anderen Plattform war es halt so angesetzt, das die Karten in Reihenfolge der Ablage des vorherigen Spiels der Mischmaschine zugeführt werden und die Mischung gestartet wird. Ganz wie es in der Realität auch meistens ist.
Ich weiß jetzt nicht, ob hier irgendwann schon einmal die Logik der Maschine von der Stube erläutert wurde.
Was ich nur sagen wollte, ist, das es hier schwer nachzuvollziehen ist, wie die Mischmaschine vorgeht, woraus die ansetzt und ob man nicht vielleicht auch hier Stiche oder drei Buben oder so auf einmal in die Hand bekommt.
Auch hier ist es nicht soo selten mal 2 Buben zu finden. Oder resultieren die drei Bauern auf der Hand nicht auch durch einen Stich aus dem vorherrigen Spiel? Auch hier hat man mal nen Lauf wo man sich vor Bauern nicht retten kann oder wo Bauern seltener sind als Astronauten auf dem Mond.
Ich sehe hier keinen großen Unterschied der Qualität der Mischmaschine gegenüber dem realen Mischen.
mmaker, 20. März 2026, um 12:41
Hallo, Kartenvernichter,
es ist echt schwer, auf soetwas zu antworten. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob Du trollst.
Die Worte oben zeigen ein absolutes Unverständnis bezüglich des automatischen und zufälligen Mischens. Nahezu alle aufgestellten Vermutungen sind eindeutig falsch.
Du schreibst selbst, dass Du nicht weisst, "ob die Logik erläutert wurde". Ja, wurde sie und zwar bis in die Einzelheiten. Diskutiert bis zum allseitigen Erbrechen.
Du zeigst sehr schön, dass ohne irgendwelches Wissen und sich völlig auf die menschliche Intuition verlassend ein Zugang zu Zufallsprozessen zum Scheitern verurteilt ist.
Entweder Dein Beitrag ist qualitativ hochwertiger Sarkasmus und damit sehr gelungen oder Du solltest wirklich mal nachlesen.
Nur so viel zum Inhalt: nein, der Zufallsprozess, der benutzt wird, weiss nichts von Karten und nichts vom letzten Spiel. Insbesondere nicht von den Stichen des letzten Spiels.
Die Unzulänglichkeiten des Mischens, die im realen Kontext auftreten können abzubilden, ist nicht Ziel des Verfahrens. Ziel ist abzubilden, wie sich das Karten geben verhält, wenn vor jedem Spiel wirklich komplett gründlich gemischt wird.
Du machst mich gerade echt fertig ;-)
MM
burli65, 20. März 2026, um 12:50
"qualitativ hochwertiger Sarkasmus" ...
der nicht als ein solcher erkannt wird, ist m.E.n. nicht sehr gelungen.
🤷♂️
mmaker, 20. März 2026, um 12:58
... oder der Empfänger zu tumb :-)
So gern ich auch letzteres ausschliessen möchte, ich muss mich der Logik beugen.
hagenstein, 20. März 2026, um 13:43
Erklärt aber immer noch nicht den Mist an Karten den ich hier mit verlässlicher Beständigkeit zugeteilt bekomme.
Ich analysiere es folgendermaßen.
In bin an einen hagenstein aus einem der parallelen Universen per Quantenverschränkung gebunden und der Typ bekommt die Scheißkarten.
Da kann ich quasi gar nix machen... 
Kartenvernichter, 20. März 2026, um 14:19
Naja, ich gebe mich geschlagen...von Zufallsgeneratoren hab ich minus Null Ahnung
Ich weiß nur, das es Plattformen gibt, die das sogenannte "Überhandmischen", wie es meistens am realen Skattisch gemacht wird, versuchen zu simulieren, um ein realistisches Skaterlebnis zu ermöglich. Darauf beruhte meine Annahme.
Erbitte demütigst 
meine bescheidene Unwissenheit zu verzeihen
mmaker, 20. März 2026, um 14:46
zuletzt bearbeitet am 20. März 2026, um 14:59
Nee, geschlagen geben ist nicht nötig. Wir lernen alle zusammen. Ich nur anderes als Du.
Interessant finde ich nur, dass die Fähigkeit, gut Skat zu spielen (bei mir nicht wirklich vorhanden) absolut nichts mit dem Verständnis der Prozesse zu tun hat, die das Zufallsverhalten erzeugen, das ja ein Teil der Voraussetzung des Spiels ist.
Man sollte sich allerdings klar machen, dass so mancher Ruf nach angeblich realistischerem Mischen letztendlich nur bedeutet, dass man einen Mischer will, der entweder betrügt/manipuliert oder so besoffen ist, dass er nicht mehr ordendlich mischen kann.
Das Ziel des realen Mischens ist immer, die Reihenfolge/Teilordnung, die nach dem letzten Spiel enststanden ist, möglichst rückstandslos zu entsorgen. Ansonsten könnte man ja auf das Mischen komplett verzichten ;) Beim Geben hier tritt das Problem erst gar nicht auf, weil das System keine Erinnerung hat.
[edit: Letzter Absatz macht so immerhin etwas mehr Sinn]
Kartenvernichter, 20. März 2026, um 15:06
zuletzt bearbeitet am 20. März 2026, um 15:08
Ich denke, das ich mich bei der Skatfähigkeit noch hinten anstellen muss
Im Umkehrschluß könnte man auch sagen, das der Ruf nach möglichst zufälligen Mischens ala Mischmaschine, beim Realskat dem Skatspieler der Mischen muss Manipulationsabsicht unterstellt.
Ich denke die meisten Skatspieler wollen nicht manipulieren, aber vielleicht beeinflussen. Wenn schlechte Karten kommen, ändert man sein Mischverhalten von Überhand auf riffeln oder so. Wenn gute kommen, am liebsten immer gleich mischen. Da spielt auch viel "Aberglaube" mit rein am realen Tisch. Die Fähigkeit, durch gezieltes Mischen die Karten zu beeinflussen und somit die Verteilung zu manipulieren, werden nur die allerwenigsten besitzen. Vor allem da man ja am Vierertisch seltenst selber den Vorteil genießt.
mmaker, 20. März 2026, um 15:12
"Ich denke, das ich mich bei der Skatfähigkeit noch hinten anstellen muss"
Nicht hinter mir jedenfalls. Ich bin nur so lange hier, wie meine Bank mitspielt und meine Liebste nichts merkt ;)
hagenstein, 20. März 2026, um 15:16
wäre dann poker nicht interessanter?
mmaker, 20. März 2026, um 16:23
Nein, hier sind die netteren Leute.
*schleim*
(Anwesende natürlich ausgenommen)
Petor, 20. März 2026, um 16:30
zuletzt bearbeitet am 20. März 2026, um 16:32
Ich habe mal mit Freunden einen Skat-Abend mit einem Typen gespielt, der kurz davor das Uni-Skatturnier gewonnen hatte.
Er hat in unserer Runde am Ende wirklich erbärmlich abgeschlagen verloren.
Woran lag es?
Im Turnier einfach Glück? Mit uns einfach Pech? Die Studenten im Allgemeinen schlecht? Oder wir einfach zu gut?
Oder alles zusamnen?
Oder er zu besoffen?
Manipulierte Kartenverteilung wäre natürlich auch eine Erklärung - aus meinem "Gefühl" heraus sind die anderen Erklärungen aber allesamt besser 
mmaker, 20. März 2026, um 16:34
Return to the mean.
Passiert mir auch immer, wenn ich mit Glück mal mehrere Spiele nacheinander gewinne ;-)
mmaker, 20. März 2026, um 16:38
ps: Ach ja und übermotiviert/verkrampft, weil er unbedingt zu beweisen versucht hat, dass sein Erfolg KEIN Zufall war.
mmaker, 20. März 2026, um 16:39
ps2: Dass Ihr natürlich VIEL zu gut wart ist sowieso klar und muss nicht extra erwähnt werden :-)
HeyBulldog, 22. März 2026, um 12:45
Tageszwischenbilanz: 32 Spiele, zwei bekommen eins gewonnen (gleich das erste)... Beim anderen standen Trümpfe zur Feier des Tages 5:5:1...Immerhin 58 Punkte.
Ich denke Serien wie diese sind gemeint. Unfassbar, es macht einfach keinen Spaß und sowas hat man real eher nicht, hier ist es keine Seltenheit, zumindest nicht bei mir 

Alles nur Zufall? 🤔
HeyBulldog, 22. März 2026, um 13:06
Mein verlorenes Spiel? Selbst wenn ich das hätte gewinnen können, stehen immer noch 2:30 Spiele, das ist der Punkt der mir gerade richtig auf den Sack geht.
Das Spiel stand mies, eine Gegenpartei hat kein Kreuz und dementsprechend fallen 2x fett Belege in die Stiche on top, kannst ohne glaskarten nicht gewinnen. Da helfen im Beiblatt nicht mehr viel 🤷
Petor, 22. März 2026, um 13:12
Bulldog, abgesehen von der noch ausstehenden Bewertung durch Ramare
:
Wenn es kein Zufall wäre, gäbe es doch nur 2 Möglichkeiten:
Entweder du hast viele Blätter falsch eingeschätzt ODER die Algo oder die Admins benachteiligen dich gezielt - wie plausibel ist das? Wenn du das denkst, überschätzt du wohl eher dss Intetesse der Skatstube an dir und deinem Spiel....
HeyBulldog, 22. März 2026, um 13:30
Ich stelle jetzt aber keine 30 Blätter ein 
Ich denke meine Einschätzung ist schon nicht so ganz schlecht.
Ich gehe davon aus, dass es User gibt, die überdurchschnittlich gute /spielbare Blätter bekommen und einige eben nicht. So einfach ist das, es kann nicht jeder gleich gute Blätter bekommen, sonst hätten wir alle 33%+-
Eine müssige Diskussion denke ich. Muss auch nicht geführt werden, ab und an endlädt sich halt der Frust 🤷
HeyBulldog, 22. März 2026, um 13:35
zuletzt bearbeitet am 22. März 2026, um 13:36
Das waren die ersten 11, glaube ich hatte nicht einmal 18 auf der Hand 🥳
#412.309.202
#412.309.120
#412.309.032
#412.308.930
#412.308.875
#412.308.810
#412.308.735
#412.308.694
#412.308.645
#412.308.583