Unterhaltung: Kartenverteilung

Ramare, 14. Mai 2026, um 13:20

PeterSa:
genauso habe ich deinen Beitrag gelesen und auch verstanden. Hab die ganze Diskussion danach daher auch gar nicht verstanden.

HeyBulldog, 14. Mai 2026, um 14:03

@PeterSa
ich hätte meinen da raushalten sollen, wenn ich das gewußt hätte was da jetzt von gemacht wird *HILFE* ... 😕

ach ja @finkeS, wie sagte meine Omi immer "mit vollen Hosen läßt sich gut stinken" und Muddern pflegt zuweilen zu sagen "Keine Arme, keine Kekse" und bei der Gelegenheit möchte ich noch Andy Brehme zitieren "Haste Scheiße an de Füße, hast de Scheiße an de Füße", in dem Sinne wir sehen uns am Tisch, dann kannst du mir gerne erzählen welche Spiele ich nicht gereizt habe wenn du magst ;-)

Mirle, 14. Mai 2026, um 15:59
zuletzt bearbeitet am 14. Mai 2026, um 16:01

Ich habe mir das alles
durchgelesen und einfach war es nicht.

Ich habe dazu auch eine Meinung, ob sie richtig oder falsch ist, bleibt dahingestellt: Die Kartenverteilung hier in der Skatstube ist fair; es gleicht sich früher oder später aus; es gibt gute und schlechte Tage (Wochen/Monate), und die Denkweise der Spieler ist verschieden.

„Nicht die Karten gewinnen das Spiel – sondern der Alleinspieler.“ (Oder wie Ramare sagt: 20 schlechte Karten können ein gutes Blatt sein.)

Beim Skat ist der Unterschied zwischen vorsichtigen Spielern und aggressiven Reizern meist auf eine Mischung
aus Persönlichkeit und Erfahrung zurückzuführen.

Die Angst vor dem Verlieren vs. Wunsch
nach hohem Gewinn. Manche Spieler hassen es mehr, Punkte zu verlieren, als sie es genießen, welche zu gewinnen.

Sie reizen konservativ, weil ein verlorenes Spiel teuer zu stehen kommen kann, das Verfehlen von Schneider oder
Schwarz ist schmerzhaft, ein Überreizen wirkt peinlich und stetige kleine Gewinne fühlen sich irgendwie sicherer an.

Andere Spieler jagen nach Spielen mit hohen Punkten: Grand, Hand, Schneider oder riskanten Farbspielen mit
schwachen Trümpfen.

Sie nehmen gelegentliche Katastrophen in Kauf, da ein einziges erfolgreiches, gewagtes Spiel mehrere
vorsichtige Gewinne aufwiegen kann.

Erfahrene Spieler kalkulieren Wahrscheinlichkeiten
oft besser: Kartenverteilungen, wahrscheinliche Trumpfpositionen, fehlende hohe Karten und die Signale der Gegenspieler.

Ein Anfänger vermeidet es oft, eine spielbare Hand zu reizen, weil sie sich gefährlich anfühlt. Ein guter Spieler
reizt mit denselben Karten selbstbewusst bis 48 oder 60, weil er bereits einen Plan für das Abwerfen von Karten hat; er weiß, wo die Karten sitzen.

Ich selbst bewundere Mut und spektakuläre Spiele.
Ich bewundere einen riskanten Grand– selbst wenn er verloren geht. Für viele ist das Risiko zu hoch und das ist
in Ordnung. Ich kann ja vom Tisch gehen, wenn zu defensiv gereizt und gespielt wird.

Ich glaube, starke Alleinspieler vertrauen auf
ihre Technik. Schwächere Spieler verlassen sich auf die Kartenstärke.

Wir sehen nicht alle dasselbe.

zur Übersichtzum Anfang der Seite