Unterhaltung: Wissen in der Skatstube!

giulietta, 30. März 2014, um 16:11
zuletzt bearbeitet am 30. März 2014, um 16:13

nuja, eben nicht das verhältnis von der vorhergegangenen zahl zur nächsten sondern: andersrum. tja, das kommt rüber, wenn ich mich möglichst verständlich ausdrücken will.

edit:
öööh, okay ich streiche das! danke für die aufmerksamkeit -.-

mmaker, 30. März 2014, um 16:21

ohne_11,

wenn ichs beweisen könnte, wär ich sicherlich nicht hier ;-)

Das Preisgeld von einem Mega-Dollar ist nur auf einen korrekten Beweis ausgesetzt - nicht auf ein Gegenbeispiel. Ich finde das blöd. Ein Gegenbeispiel wäre viel interessanter, da man dann viele Bücher einstampfen und ganze Institute auflösen müsste...

MM

ohne_11, 30. März 2014, um 16:23

Ein Gegenbeispiel ist selbstverständlich ein Beweis! Nur wurden schon seeeeeehr viele dieser Nullstellen ausgerechnet. Leider immer wieder mit dem selben Realteil. ;)

mmaker, 30. März 2014, um 16:25
zuletzt bearbeitet am 30. März 2014, um 16:26

guiletta,

ja. War nicht bös gemeint. Bei fast allen mathematischen Dingen, die über das extrem Einfache hinausgehen, ist es fast unmöglich, sie umgangssprachlich halbwegs nachvollziehbar darzustellen.

Die Mathematik hat Jahrhunderte gebraucht, um dafür eine schlüssige Sprache zu entwickeln. Die hört sich aber nur an wie Deutsch, ist aber in Wirklichkeit eine Fremdsprache, die "zufällig" Teile der deutschen Vokabeln und Grammatik verwendet :)

Genauso gilt das in jeder anderen Sprache.

MM

mmaker, 30. März 2014, um 16:27

ohne_11,
ein Gegenbeispiel ist ein Beweis. Ja. Aber nicht für die RV, sondern für das Gegenteil der RV. Dafür gibts dann aber kein Geld.

Dumba, 30. März 2014, um 16:28

Es ist mathematisch moeglich, dass sich 4 Leute in einem Raum befinden, 6 Leute ihn verlassen und 2 wieder reinkommen, damit der Raum leer ist.

ohne_11, 30. März 2014, um 16:33
zuletzt bearbeitet am 30. März 2014, um 16:40

Es gibt die Kohle für das "Lösen" eines der 7 Millenium-Probleme. Eine Widerlegung ist ebenso ein gelöstes Problem. Man spricht nur immer vom "Beweis" der RV, weil man sich eben seeehr sicher ist, dass sie stimmt.^^ Ich würde demnach nicht sonderlich viel Zeit und Energie in deren Widerlegung investieren. :P

Im Übrigen ist die RV das EINZIGE Problem, welches schon 1900 auf Hilberts 23er-Liste stand! :)

mmaker, 30. März 2014, um 16:33

Dumba,

das Verhältnis von Mathematik zu Realität ist nicht immer ganz klar.

Negative Menschen kann ich Dir allerdings zur Genüge nennen ;)

MM

giulietta, 30. März 2014, um 16:41

da fällt mir die tit-for-tat strategie ein (ähnlich "wie du mir so ich dir")

1. sei ungeachtet des gegenübers als erstes freundlich und kooperativ
2. stelle das verhalten ein wenn der andere nicht sozial agiert
3. mach nach einer weile ein weiteres angebot ("iterativ")

mmaker, 30. März 2014, um 16:41

ohne_11,

Prinzipiell hast Du Recht. Aber bei der Sache mit der "Kohle" liegst Du falsch.

Das "Programm" von Hilbert nennt als Aufgabe nicht den Beweis oder die Wiederlegung der RV, sondern nur den Beweis der RV.

Das Clay Institute hat im Jahr 2000 eine Million für den Beweis der RV ausgesetzt und explizit bestimmt, dass für das Finden eines Gegenbeispiels KEIN Geld bezahlt wird.

Ob das nun nett gemeint war, um Leute nicht dazu zu verleiten, sinnlos Gegenbeispiele zu suchen, oder aus einer gewissen Voreingenommenheit so vorgegeben wurde, kann ich Dir nicht sagen.

Ich persönlich nehme an, dass die sich selbst davor schützen wollten, mit einer Flut angeblicher aber falscher Gegenbeispiele bombardiert zu werden, die sie ja dann alle zumindest nachrechnen müssten, um sie zu falsifizieren :)

MM

ohne_11, 30. März 2014, um 16:46
zuletzt bearbeitet am 30. März 2014, um 16:49

Ich entschuldige mich für diesen Lapsus. Grad nochmal geguckt - du hast recht. Lol, die schreiben bei manchen Problemen für die "Lösung" die Kohle aus (p-np) und bei anderen nur für den Beweis (RV). :D

Komisch,komisch... naja egal, der einzige, der die Kohle bisher hätte kriegen können, wollte sie nicht haben sondern leiber weiter in seiner Datscha bei Mutti wohnen. :D

mmaker, 30. März 2014, um 16:52

ohne_11,

kein Problem. Korrekt find ich das ja auch nicht - aber nachvollziehbar in der Realität :)

Das Bild von dem Typen mit der Datscha und der Mutti (nein, nicht das, wo ers im Anzug versucht, sondern das wo er mehr aussieht, wie man sich Bigfood vorstellt) sollte neben dem Schlagwort "Mathematiker" im Lexikon abgebildet sein, finde ich ;)

Sehr sympatisch.
MM

ohne_11, 30. März 2014, um 16:56
zuletzt bearbeitet am 30. März 2014, um 16:57

Bigfoot? Wohl eher Jesus auf Crack, der gute Grigorij. :D
Aber klasse Idee mit dem Lexikon.^^

mmaker, 30. März 2014, um 16:57

Ketschup wurde nicht in den USA, sondern in Südostasien (wahrscheinlich Indonesien) erfunden. Sushi kommt dafür nicht aus Japan, sondern aus China.

Ex-Stubenhocker #34661, 30. März 2014, um 16:58

mmaker,

in Mathe geht' s mir wie so vielen anderen auch. Ich bin mir nämlich relativ sicher, dass Vierdrittel der Menschheit von Bruchrechnen keine Ahnung hat.

mmaker, 30. März 2014, um 17:00

ohne_11:

Jesus auf Crack ist auch cool. Aber hast Du nicht auch genau wie ich als erstes an Rasputin gedacht? :)

Dumba, 30. März 2014, um 17:12

Wuerde es nicht schon reichen, fuer die RV den Zusammenhang mit den Primzahlen zu beweisen?
Auch wenn dies die RV nicht bewiese?
Ok, keine Million, aber der Loesung etwas naeher.
Die Anzahl aller Primzahlen ist definiert, grins, sind etwa soviele, wie die Nullstellen, welche man zum Beweis ausrechnen muesste.
Nun, wer viel Zeit hat......

mmaker, 30. März 2014, um 17:14

georgbest,

komm einem Mathematiker bitte nicht mit Rechnen. Die größte Zahl, die bei mir im Studium vorkam, war 245. :)

Meine Grossmutter väterlicherseits, die berufsbedingt sehr gut Kopfrechnen konnte, hatte irgendwann gehört, dass ich "irgendwas mit Rechnen" studierte.

Daraufhin fing sie an, mich zu testen, um zu prüfen, ob ich bereits etwas gelernt hatte. Eine wirklich unschöne Szene ;)

Andererseits durfte ich mal versuchen, einem CEO eines Deutschen Top-100 Unternehmens zu erklären, was ein gewichteter Durchschnitt ist - wir haben uns dann nach etwa 10 Minuten aus politischen Gründen darauf geeinigt, dass er es jetzt verstanden hat.

So oder so, die Fälle, in denen man als Mathematiker mal ein echter Gewinner sein darf, sind rar gesäht ;)

MM

mmaker, 30. März 2014, um 17:18

Dumba,

ja klar, das ginge. Nur hast Du bei der Sache mit den Primzahlen Probleme, an denen man sich erst recht die Zähne seit langer Zeit abkaut.

Die Sache mit der Zetafunktion und ihren Geschwistern kam ja genau auf, um sich der Primzahlproblematik anders zu nähern.

Oder kürzer gesagt: die Probleme sind äquivalent.

Also mach ruhig.

Und wenn Du ne Lösung hast, lass mich Dir bei den Formalismen helfen und wir machen halbe-halbe, ok? :)

MM

Dumba, 30. März 2014, um 17:22

MM, ich will mindestens ein Drittel, ich lass mich nicht mit der Haelfte abspeisen, :-)

Ex-Stubenhocker #34661, 30. März 2014, um 17:25

"Der Mathematiker ist ein Blinder, der in einem dunklen Raum
nach einer schwarzen Katze sucht, die nicht vorhanden ist."

So hat es mal Darwin formuliert, auf den ich mich eigentlich ungern zu berufen pflege.

Dumba, 30. März 2014, um 17:25

Dividiere meinen Anteil durch 1/2, und dein Namen steht dafuer dann oben dran.

mmaker, 30. März 2014, um 17:29

Dumba,

lol :)

Was passiert, wenn ich Dir ein Viertel PLUS ein Achtel anbiete?

Auf Dein Angebot kann ich leider nicht eingehen: Da ein Drittel ja 0,3333333333333333333333... ist und in jeder Stelle danach noch etwas dazu kommt (zwar nicht viel aber dafür ja unendlich oft), muss das unendlich viel sein. Netter Versuch ;)

MM

mmaker, 30. März 2014, um 17:35

georgbest,

ach der Darwin war schon ok. Darwinismus ist Scheisse aber da kann der Darwin nix dafür :)

Das Missverständnis ist wie immer, dass die Mathematik ständig den Naturwissenschaften zugeordnet wird - nur weil einige von denen Verfahren der Mathematik verwenden.

Die ollen Griechen sahen da klarer und bezeichneten Mathe als die zweite Wissenschaft und die kleine Schwester der Philosophie.

MM

mmaker, 30. März 2014, um 17:38

Dumba,

durch Zahlen kleiner als Eins wird grundsätzlich nicht dividiert. Das ist Schweinskram und gehört sich nicht!

MM

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