Unterhaltung: Sind die Leute hier der Spiegel der Gesellschaft ❓

Ex-Stubenhocker #195270, 11. Dezember 2016, um 00:54

JohnundHenry vor ungefähr 7 Stunden

Das ist eine der besten Analysen der Situation in einem Forum, die ich je gelesen habe, Al_Skatone.

John2, mir ist nicht klar, in welchen Foren Du sonst noch liest. Vielleicht bei Tinder?

SAXON, 11. Dezember 2016, um 00:56
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Ex-Stubenhocker #157894, 11. Dezember 2016, um 01:00
zuletzt bearbeitet am 11. Dezember 2016, um 01:01

Nur gut das sich dieses epigonenhafte "das beste was ich je von ... gelesen habe", nicht durch ständiges Wiederholen abnützt.

Ex-Stubenhocker #195270, 11. Dezember 2016, um 01:00

Frau Saxon, muss ich mir jetzt um meine Unschuld Sorgen machen?

Ex-Stubenhocker #195270, 11. Dezember 2016, um 01:04

... Qualitätsurteile von John2 entpuppen sich ja im Praxistest in der Regel als Rohrkrepierer.

SAXON, 11. Dezember 2016, um 01:05
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Al_Skatone, 11. Dezember 2016, um 01:14

Also ich finde das ja alles jetzt etwas übertrieben. Ich habe auf bestimmte Möglichkeiten hingewiesen, die ein Forum hinsichtlich der Verbesserung des eigenen Kommunikationsverhalten bietet. Es gibt doch dahingehend wirklich keinen Grund, irgendwelche tendenziösen Befindlichkeiten zu zelebrieren.
Es ist auch überhaupt nicht mein Ziel gewesen, diese vorhandenen Möglichkeiten zu propagieren. Stattdessen wollte ich auf diese, für mich effiziente Methode hinweisen.

eggii, 11. Dezember 2016, um 01:17

SAXON
Auf deine Zeilen zum Thema
...Sind wir der wirkliche Spiegel der Gesellschaft...
Ich meine JA.
Hier äußern wir? /ich mich zumindest etwas freizügiger als in der "realen",also im offline Leben.Das mag den Grund haben,das hier auszusprechen,was ich "wirklich" denke und fühle mit weniger Konsequenzen/ Tragweite. Ich steh aber zu meiner Meinung hier online wie offline. Das Internet bietet etwas mehr Freiraum der Meinungsfreiheit. Zumindest brauch ich mir hier weniger auf die Lippen zu beißen.
Authentisch zu sein - das Vorleben sollte primär sein. Unsere Zukunft wird im Internet liegen ob es uns/mir passt oder auch nicht.
Deswegen sich zu verstellen hat für mich wenig Sinn.

Darüber zu diskutieren fände ich gut.
Mal sehen wie wir als User es hier gestalten.

SAXON, 11. Dezember 2016, um 01:18
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Al_Skatone, 11. Dezember 2016, um 01:20

Welches Wort hätten Sie gerne übersetzt, Fräulein Vorgestern ?

SAXON, 11. Dezember 2016, um 01:28
Dieser Eintrag wurde entfernt.

mmaker, 11. Dezember 2016, um 01:29
zuletzt bearbeitet am 11. Dezember 2016, um 01:39

Ist es nicht putzig, dass anscheinend immer diejenigen persönliche Details (was sonst heisst "hinter der Anonymität verstecken"?) von einem haben wollen, von denen man selbst im Gegenzug am liebsten rein garnichts Persönliches wissen will? ;)

Es drängt sich zwangsläufig der Verdacht auf, dass dieses Material verwendet werden soll. Wozu wohl? (Achtung, wieder mal so eine gemeine rhetorische Frage). Um einzuschätzen, ob man sein Gegenüber ernst nehmen muss? Zur besseren Feinkalibrierung von ad hominem Attacken?

Viele scheinen nicht zu verstehen, dass diese Teilanonymität ein hohes Gut ist. Sie macht genau die Dinge zu grossen Teilen belanglos, die im normalen Leben Diskussionen grundverschiedener Leute oft ersticken: Geld, sozialer Status, Posten, Grade, Papierbildung... Dazu möglicherweise noch Schüchternheit, Hässlichkeit,...

Man "ist" hier zunächst mal das was man schreibt und wie man es schreibt. Das ist eine RIESEN Chance. Wieviel man von sich preisgibt ist eine freie Entscheidung. Wenn es einem dabei Spass macht zu lügen? Welcher Schaden entsteht dabei real? Eine erdachte virtuelle Person ist hier nicht weniger/mehr wert oder besser/schechter als eine eher authentische und sowieso ohne weiteres nicht unterscheidbar davon. Egal wie ich über mich lüge kann ich hier nur das, was andere auch können: schreiben.

Eine größere "Waffengleichheit" sehe ich nirgendwo in der realen Welt.

Natürlich, wenn man nur Mist brabbelt und keine überzeugende Logik aufbauen kann, wird man nicht viel positives Feedback bekommen. Das bringt Leute natürlich immer und überall auf die Idee, dass die Welt schlecht ist ;)

Die Schlaueren schliessen dagegen dann eher, dass das alles wohl nicht so ihr Ding ist und gehen lieber Skat oder Pokemon Go spielen.

MM

[edit: die peinlichsten der enthaltenen Rechtschreibfehler halbwegs korrigiert]

SAXON, 11. Dezember 2016, um 01:36
Dieser Eintrag wurde entfernt.

eggii, 11. Dezember 2016, um 01:36

SAXON.
Ich hatte es mit JA beantwortet,weil ich deine Frage auf die Skatstube wohl richtig gedeutet habe.
Sonst hättest bestimmt alle User im www geschrieben.
Dann wäre die Frage sicherlich nicht so pauschal zu beantworten.
Gute Ideen/seine Gedanken hat ja MM geschrieben,die ich sehr interessant finde und darüber mich gern weiter befassen werde.
Danke MM

Ex-Stubenhocker #195270, 11. Dezember 2016, um 01:39
Dieser Eintrag wurde entfernt.

Ex-Stubenhocker #195270, 11. Dezember 2016, um 02:02

mmaker:

Eine gute Analyse, aber in einem Punkt bin ich anderer Meinung. Hier herrscht keine größere Waffengleichheit als in der realen Welt und zwar aus dem einfachen Grund, dass die user ganz überwiegend über das Schreiben wahrgenommen und damit auch letztlich Wertschätzung erfahren. Wenn nun aber einem user gerade das Schreiben nicht liegt, wird er alsbald ins Hintertreffen geraten - möglicherweise zieht er sich dann sogar ganz aus der online-Welt zurück. Die Möglichkeiten, solche Schwächen zu kompensieren, sind in der virtuellen Welt äußerst begrenzt, da sich die soziale Interaktion doch sehr eindimensional schriftsprachlich vollzieht. In der realen Welt ist es hingegen eher möglich, ungleiche Startbedingungen zu kompensieren, und zwar vermittelt über sinnliche Wahrnehmungen.

SAXON, 11. Dezember 2016, um 02:11
Dieser Eintrag wurde entfernt.

mmaker, 11. Dezember 2016, um 02:11

Pale,

völlig richtig. Man ist zurückgeworfen auf mehr oder weniger eine Ausdrucksform. Alles andere zählt per Definition wenig. Diese Welt ist damit "kleiner" als die reale Welt - man muss sich die aber nicht aussuchen. Es gibt auch genug anderes zu tun.

Unsinnig ist dagegen, statt festzustellen, dass man sich verlaufen hat, die Regeln ändern zu wollen, die einem durch das Medium vorgegeben sind. Das wäre das gleiche, als würde ich mich nur an einen Skattisch setzen, um dann den Leuten zu erzählen, dass Schach eh besser ist.

Du weisst wie ich, dass diese Leute immer an zwei Sachen zu erkennen sind: sie beanspruchen die Deutungshoheit und sind quengelig, wenn ihnen nicht angemessen gehuldigt wird ;)

MM

mmaker, 11. Dezember 2016, um 03:30

Ach Watcher

vielleicht solltest Du dann einfach mehr telefonieren.

Die Beziehung zwischen Dir und diesem Teil des Internet macht auf mich keinen glücklichen Eindruck.

Du machst eher den Eindruck eines Menschen, der jahrelang jeden Morgen wieder frohgemut zur Sparkasse marschiert, um dort Brötchen zu erwerben.

MM

steffekk, 11. Dezember 2016, um 04:57

https://www.youtube.com/watch?v=7heXZPl2hik

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