Unterhaltung: Politgeschwätz

Ex-Stubenhocker #329859, 27. Februar 2024, um 14:08

Zu Westerwelle habe ich das gefunden, wie recht er da hat.https://www.youtube.com/watch?v=KKirPh1LP60

Pitti_Platsch, 27. Februar 2024, um 14:10

@kartenvernichter,
meinst du die Bezahlschranke bei Medien im Internet?
Diese Bezahlschranke erheben nur die Verlage und entscheiden darüber welcher Artikel bezahlbar sein sollte und welcher kostenfrei zu lesen.
Das machen heute fast alle bekannten Printmedien- Unternehmen.

Kartenvernichter, 27. Februar 2024, um 14:31

Das weiß ich wohl 😂😂

Pitti_Platsch, 27. Februar 2024, um 14:43

smile

Cabeza_Doble, 27. Februar 2024, um 16:32
zuletzt bearbeitet am 27. Februar 2024, um 16:34

@KV

Glücklicherweise ist Nils Wischmeyer weder Politiker noch sonstwie repräsentativ. Die Forderung, die er da aufstellt, ist ja völlig gaga, menschenfeindlich und unverschämt. Sie träfe mich persönlich übrigens hart, denn seit dem Tode meines Mannes vor 14 Monaten bewohne ich alleine unsere Eigentumswohnung, die wir uns zusammen hart erarbeitet hatten. Dass ich nun in einer eigentlich etwas überdimensionierten Wohnung lebe, habe ich mir nicht ausgesucht, ich hätte lieber gemeinsam mit meinem Mann hier noch etliche Jahre verbracht. Aber wenigstens möchte ich jetzt in den 4 Wänden bleiben, in denen ich mit ihm glücklich war und nicht nochmal extra dafür betraft werden, dass ich früher als mir lieb war, zur Witwe wurde.
Unsere Kinder haben wir übrigens in relativ kleinen, ofenbeheizten und restaurierungsbedürftigen Mietwohnungen, im Wedding aufgezogen, also, ich denke, ich habe in dieser Hinsicht einiges an Vorleistung erbracht. Aber AfD wählen würde ich trotzdem nie im Leben. Ich sehe allerdings zum Glück auch sonst keine Partei, die sich Wischmeyers Forderungen anschließt.

Vicious_Hank, 28. Februar 2024, um 13:00

Was haltet ihr denn von der Aussage (u.a. von Biden und Scholz), dass man kategorisch ausschließt sich am Kampfgeschehen im Ukrainekonflikt zu beteiligen ?

AlbrechtDerArme, 28. Februar 2024, um 17:05

Da kann es nur eine Antwort geben:

👉 "Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen."

Wer daran zweifelt lese den Artikel 26 des deutschen Grundgesetzes

"𝐻𝑎𝑛𝑑𝑙𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑔𝑒𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝑢𝑛𝑑 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝐴𝑏𝑠𝑖𝑐h𝑡 𝑣𝑜𝑟𝑔𝑒𝑛𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛, 𝑑𝑎𝑠 𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑙𝑖𝑐h𝑒 𝑍𝑢𝑠𝑎𝑚𝑚𝑒𝑛𝑙𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑉ö𝑙𝑘𝑒𝑟 𝑧𝑢 𝑠𝑡ö𝑟𝑒𝑛, 𝑖𝑛𝑠𝑏𝑒𝑠𝑜𝑛𝑑𝑒𝑟𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝐹üh𝑟𝑢𝑛𝑔 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝐴𝑛𝑔𝑟𝑖𝑓𝑓𝑠𝑘𝑟𝑖𝑒𝑔𝑒𝑠 𝑣𝑜𝑟𝑧𝑢𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛, 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝑣𝑒𝑟𝑓𝑎𝑠𝑠𝑢𝑛𝑔𝑠𝑤𝑖𝑑𝑟𝑖𝑔. 𝑆𝑖𝑒 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟 𝑆𝑡𝑟𝑎𝑓𝑒 𝑧𝑢 𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒𝑛."

Bei aller Sympathie für die Verteidiger der Ukraine ... das ist die rote Linie.

Vicious_Hank, 28. Februar 2024, um 17:39

Weder stören wir damit das friedliche Zusammenleben der Völker noch führen wir einen Angriffskrieg - würde ich dir winkeladvokatisch antworten.
Hättest du recht wäre auch das zur Verfügung stellen von Waffen eine entsprechende Handlung.

Problem ist, dass Russland das als eine Art Freibrief für die Fortsetzung des Krieges ansehen kann. Und bei der unterschiedlichen Stärke der Truppen ist das Ende absehbar.

AlbrechtDerArme, 28. Februar 2024, um 18:07

Was die Haltung und Interpretation der russischen Regierung zu dieser Frage ist, darf uns egal sein. Fakt ist, dass ein Krieg ohne vorherige Kriegserklärung oder konkludente Aktion als Angriffskrieg zu werten ist.

Allein schon derartige Gedankenspiele sind geschichtsvergessen, faktisch irreal und in höchstem Maße unvernünftig.

Darüber hinaus ist es auch innenpolitisch wiedersinnig. Ein paar Posts vorher einigen sich alle darauf, man müsse die "Demokratie" retten und der AfD entgegentreten. Statt den ewig gestrigen die Argumente zu nehmen, kommen nun Argumente auf den Tisch, die den Bekloppten die Wählerstimmen schubkarrenweise liefern werden.

Cabeza_Doble, 28. Februar 2024, um 18:10

Bis zum 24.2.2022 habe ich mich als Pazifistin verstanden und die Ablehnung von allem, was auch nur entfernt mit Krieg zu tun hatte, war mir heiliger als die Bibel.
Ich muste hart an mir arbeiten um Waffenlieferungen an die Ukraine richtig zu finden. Aber inzwischen ist das für mich keine Frage mehr - natürlich müssen wir den Ukrainern die Waffen zur Verfügung stellen, die sie für ihre Selbstverteidigung brauchen (inklusive Taurus).
Doch bei dem Einsatz von Soldaten hört es für mich auf. Was würde der Einsatz von Nato-Soldaten wirklich bringen? Das Gleiche wie in Afghanistan? Und der Preis wäre natürlich ungleich höher, Putin befehligt nicht nur ein paar Taliban, sondern eine bis an die Zähne bewaffnete riesige Armee. Man kann andererseits natürlich nicht einfach zusehen, wie die Ukraine vor die Hunde geht, aber noch ist es zum Glück nicht so weit. Wir sollten dafür sorgen, dass sich das Land auch weiterhin selbst verteidigen kann, dazu braucht es von uns vor allem Munition. Sollten Putins Truppen irgendwann wirklich vor Kiew stehen, müssen wir halt nochmal neu über alles nachdenken. Ich bin mir übrigens relativ sicher, dass Stoltenberg und andere NATO-Verantwortliche, Pläne dafür in ihren geheimen Schubladen haben.

Ex-Stubenhocker #329859, 28. Februar 2024, um 19:02

Wir sollten uns lieber Gedanken machen, ob unsere Außenministerin
noch tragbar ist. Sie hat der Ukraine vor den UN Sicherheitsrat Hilfe
zugesichert, lehnte aber Friedensgespräche ab. In der USA bröckelt der
Zuspruch für die Ukraine, und selbst in der Ukraine bröckelt der
Zuspruch für Selensky und diesen Krieg. Scholz hat richtig reagiert und
Soldaten abgelehnt. Leider ist das Wort des Bundeskanzler nichts Wert,
wie die Vergangenheit zeigt. Bei meinem Enkel in der Klasse
sind 3 ukrainische Kinder, deren Eltern sind auf Selensky und die USA
nicht gut zu sprechen, Selensky hat nicht umsonst die Wahl verschoben.Für
mich bedeuten Soldaten der Nato in der Ukraine der 3. Weltkrieg. Wir
werden auch sehen wie die Nato im Ernstfall auseinander fällt.

Cabeza_Doble, 28. Februar 2024, um 19:10

@Nette
Ich finde es völlig OK, dass Frau Baerbock der Ukraine unsere Hilfe zusichert. So lange Putin nicht bereit ist, seine Truppen aus der Ukraine abzuziehen, kann es doch auch keine Friedensgespräche geben. Wie sollen die denn aussehen, wenn Putin doch nur eine völlige Unterwerfung dieses Landes akzeptiert?
Hast Du die Eltern der ukrainischen Mitschüler Deines Enkels denn mal gefragt, WARUM sie gegen Selensky sind? Es könnte nämlich durchaus auch sein, dass er manchen nicht entschlossen genug auftritt. Wenn die betreffenden Leute auch sauer auf die USA sind, legt das für mich diese Vermutung nahe.

Ex-Stubenhocker #329859, 28. Februar 2024, um 19:40
zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2024, um 19:43

@Cabeza_doble
Es wird sich für uns dumm anhören, weil wir viel Geld in diesen Krieg
stecken. Viele in der Ukraine würden die Ost-Ukraine an Russland
abtreten, wenn Russland zusichert, kein anderes Land anzugreifen, und
zustimmt, dass die Ukraine in die EU kommt. Was nutzt der Ukraine ein
Volk, was nicht zur Ukraine gehören möchte, so die Meinung vieler
Ukrainer. Selbst wenn Putin seine Truppen abzieht, würde der Bürgerkrieg
weiter gehen. Der Westen muss aufhören das Denken anderer Menschen zu
übernehmen. Waffenruhe und eine Abstimmung in der Ukraine was mit den
Donbas passieren soll. Wir im Westen müssen uns auch abgewöhnen, dass
wir uns von der Politik sagen lassen, wer der Böse ist.

Johnny_5, 28. Februar 2024, um 19:43

Wie die ganze Geschichte auch ausgeht, es ist immer schlecht. Gewinnt Putin, wird er garantiert für seine Verbrechen gegen das Völkerrecht zur Rechenschaft gezogen. Zumindest hoffe ich das doch. Die Grenzen der bestehenden Staaten sind meines Wissens gemäß der Genfer Konventionen unantastbar. Dasselbe Problem hat ja Israel schon seit langem. Einfach mal annektieren ist verboten. Und einfach so wird er vor dem Internationalen Gerichtshof nicht erscheinen, geschweige denn das Urteil anerkennen. Entweder exekutiert er sich selbst oder andere werden das übernehmen. Oder der 3. Weltkrieg ist da, genau wie wenn die Nato sich da einmischt.
Wir müssen die Ukraine unterstützen soweit es in unserer Macht steht, aber direkt eingreifen dürfen wir doch gar nicht. Aber wenn Putin diesen Krieg verliert wird´s auch nicht einfacher.
Und das die Nato auseinanderfällt will ich nicht hoffen, dann werden wir von den Russen überrannt, nicht von den Amis.

Johnny_5, 28. Februar 2024, um 20:02

Und mir, wenn ich deine lese. Da müssen wir wohl mit leben. Vielleicht mal Argumente und Begründungen statt Anfeindung.

Ex-Stubenhocker #329859, 28. Februar 2024, um 20:12

Möchte noch erwähnen, laut UNO sind 2,8 Millionen Ukrainer nach Russland geflüchtet. Nur ein kleiner Teil ist von Russland in den Westen.

Kurdt, 28. Februar 2024, um 20:30

Allein in Polen und Ungarn sind es laut Statista ‚nur‘ 21 Millionen.
Das ist natürlich ein kleiner Teil, schon klar.

Cabeza_Doble, 28. Februar 2024, um 20:40

Pino, wie man in den Wald hineinruft....
Auch Nette z.B. vertritt ganz andere politische Auffassungen als ich, aber sie ARGUMENTIERT und bleibt sachlich. Auf dieser Grundlage kann man sich auseinandersetzen, auf Dein Getrolle brauche ich jedoch nicht weiter einzugehen.

Hab ich mit diesem Post zwar leider getan, aber, ich denke, auf Dauer werde ich das gegenüber Dir wohl bleiben lassen, ist sinnlos.

Vicious_Hank, 28. Februar 2024, um 20:43

mir fehlt die Fantasie mir vorzustellen, dass die Ukraine gewinnen könnte....
.... und da komme ich dann doch an einen Punkt wo ich mich frage ob das Ganze Sinn macht.

Vicious_Hank, 28. Februar 2024, um 20:45

......wobei gewinnen ja eigentlich schon ein schlechter Scherz ist........

Ex-Stubenhocker #329859, 28. Februar 2024, um 20:50

@KurdtIch verstehe deinen Beitrag nicht. Meine Zahlen stammen von der UNO, und deine?Staitsta spricht sogar von 2,9 Millionen die nach Russland geflüchtet sind.

Kartenvernichter, 28. Februar 2024, um 20:50

Kurdt....also ich bekomme andere Zahlen auf Statista

Zitat aus Statista:" Deutschland hat von allen EU-Mitgliedstaaten die meisten Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Rund 1,13 Millionen ukrainische Flüchtlinge sind in Deutschland registriert. In Polen sind aktuell rund 956.635 Flüchtlinge aus der Ukraine registriert (Stand: 06. Februar 2024)."

Mmhh...Link rein kopieren scheint nicht zu funktionieren

Ex-Stubenhocker #329859, 28. Februar 2024, um 20:58
zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2024, um 20:58

@Kartenvernichter Aber deine Zahlen stimmen.

Kartenvernichter, 28. Februar 2024, um 20:59

Hier ein weiteres Zitat aus Statista:

Bis Anfang Februar haben laut Schätzungen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) rund 28,5 Millionen Menschen aus der Ukraine in Folge des Krieges die Grenze in ein nahgelegenes Land überquert. Zusätzlich haben rund 20,7 Millionen Menschen die Grenze in die andere Richtung überquert. Die Gesamtzahl der in Europa registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine beträgt rund 5,98 Millionen im Februar 2024.

Irgendwie passt das dann nicht mit mit den 21 Millionen allein nach Polen und Ungarn laut Statista

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