Unterhaltung: Dann ebnen wir halt 15 000 Flüchtlingen den Weg

Merkury, 17. März 2017, um 14:50

Jetzt drehen die Sultanesen komplett durch

Merkury, 17. März 2017, um 14:54

Jetzt beschuldigen die uns schon, Deutschland würde hinter den Gezi-Protesten und dem Umsturzversuch und den Korruptionsuntersuchungen gegen Türkische Politiker stecken.
Ja Leute, irgendwann muß doch mal Schluß mit lustig sein!

Ex-Stubenhocker #195270, 17. März 2017, um 15:01

... dreh' hier kein Rad, sondern spiele lieber wieder Skat.

Merkury, 17. März 2017, um 15:02

Nö.......erst einmal nicht!

krawe, 17. März 2017, um 15:08

und wieder ein schöner politik -thread.

Bine60, 17. März 2017, um 15:11

15.000 flüchtlinge schafft hamburg locker.^^

Johnny_be_good, 17. März 2017, um 15:35

Glaub ich auch ...

krawe, 17. März 2017, um 15:36

wilhelmsburg alleine schafft das.

Merkury, 17. März 2017, um 16:52

Dann macht das, nur ich glaube, daß das erst der Anfang ist.

samson50, 17. März 2017, um 17:57
zuletzt bearbeitet am 17. März 2017, um 17:58

Vor 72 Jahren waren es 6 Millionnen Flüchtlinge aus dem Osten, aber nur noch wenig Wohnraum wegen ausgebombter Wohnungen -- und was ist passiert ... ? ^^
LG samson50

biertulpe, 17. März 2017, um 19:23

Erst mal nichts. Dann wurde eine Mauer errichtet, später wieder abgerissen und das war`s. Leben geht weiter.

samson50, 17. März 2017, um 21:52

jo, genau -- es ging allen bisher gut 😋

Oliver_gern, 17. März 2017, um 23:49

Merkury, engangier dich in der afd! Und sei dann traurig wenn sie die 5 %hürde nicht schafft... Ich feier dann mit!

Bine60, 18. März 2017, um 00:05
zuletzt bearbeitet am 18. März 2017, um 00:14

oliver, die schaffen das.
mit den 5%. ganz bestimmt.
und die wähler der afd verstehen nicht, warum der rest hier in deutschland mit dem ganzen blödsinn nix zu tun haben will.

das problem ist, dass du den afd-wählern auch nicht mit vernünftigen argumenten kommen kannst.

eigentlich können wir die nur noch zu erdogan schicken...^^

und ansonsten mögen die politiker der eu sich mal einig werden, welches das größere übel wird.

die vielen menschen, die in afrika zu verhungern drohen, oder die menschen, die über die balkan route kommen.
sie werden kommen. alle.

unser europa ist gefragt.
vor fast 4 jahren schrieb ich dies hier.

hungernde menschen drängen.
sie fragen nicht nach "grenzen".

wir werden die folgen bewältigen müssen.

geeint als europa. oder scheitern.

Oliver_gern, 18. März 2017, um 00:39

ja melissa, das hast du schön und genau gesagt, ich hoffe auch dass wir endlich ein europa werden welches gemeinsam sich den herausforderungen der welt stellt, ich bin da aber irgendwie optimistisch, so kompliziert ist das doch alles nicht... ich freue mich jeden tag darüber dass die afd ler und pegidaler jeden tag kleiner werden...ihnen gehen die argumente aus, welche sie nie hatten :-)

JohnundHenry, 18. März 2017, um 01:09

Melissa, wie Recht du absolut hast. Solange man jedoch den Kampf gegen die AfD und P........ für so wichtig nimmt und glaubt, dass es - langfristig - für die Welt wichtig ist, ob sie nun die 5 % schaffen oder nicht, wird das nichts mit einer Bewältigung von Folgen einer Massenflucht in einer Dimension, die wir uns wohl noch gar nicht vorstellen können.

Richtig, Argumente in Richtung einer vernünftigen und weitsichtigen Politik brauchen den Rechten gar nicht ausgehen, sie hatten nie welche. Stellt sich eben nur die Frage, ob es für mehr als ein halbes Jahrzehnt als Argument gegen sie und ihre Anhänger ausreicht, sie als böse Rechte, falsche Alternative, bloße Großmäuler, Menschen- und Muslimfeinde zu brandmarken und eine Hetzjagd gegen sogenannten Popolismus (!) zu veranstalten.

Das sind eben AUCH keine ausreichenden konstruktiven Argumente. Der Erfolg mag vielleicht kurzfristig da sein, aber ein Bürger, den man davon überzeugt, einer falschen Alternative auszuweichen, der will trotzdem immer noch das, was er vorher wollte, nämlich eine richtige Alternative.

Seien wir froh, dass die AfD, jedenfalls einige ihrer Führer (!), ihre Vorstellungen so deutlich genannt hat. Ein heimlicher, diplomatischer, Wolf im Schafspelz wäre schlimmer gewesen.

Und - falls es wirklich richtig ist, dass die rechten Extrembewegungen keine Rolle mehr spielen werden, wird es an der Zeit, zu überlegen, wie man wirklich politisch sinnvoll sich den Herausforderungen stellt, die aus Afrika und dem Nahen Osten zu uns kommen.

Dass dazu auch der Islam gehört, werden wohl auch diejenigen kapiert haben - zumindest die meisten - die einer grenzenlosen humanistischen globalistischen Multi-Kulti-Welt mit einem Nebeneinander gleichberechtigter Religionen, die auf verschiedenen Wegen den Menschen Frieden schenken wollen, das Wort geredet haben.

Verständlich, um sich gegen die "rechte Brut" abzugrenzen. Unverständlich aber, wenn Gefahren und andere, mindestens eben so wahre, Herausforderungen dabei weiter übersehen werden.

Solche Überlegungen als Bla-bla-Töne abzutun, mag für "Denker" a la Stehrumchen ausreichen, verantwortliche Politiker sollten sich jedoch mehr einfallen lassen.

Und das Volk, also wir, auch.

stehrumchen, 18. März 2017, um 07:17

soviel ich weiß, hatte ich mich in diesem thread noch gar nicht geäußert. wenn ich allerdings deinen roman so lese, kommt mir leicht die galle hoch, mopsbesitzer. fast jeder hier hat doch mittlerweile mitbekommen, dass deine größte angst der flüchtlingsstrom richtung deutschland ist. mich widert ehrlich deine art an. ich lege absolut keinen wert darauf "everyone´s darling" zu sein. im gegensatz zu dir. mach dich weiter zum clown...........

Bernadette, 18. März 2017, um 09:27

Guten Morgen John,

ich habe mir mal die "Mühe" gemacht und aus dem Niederlande thread Folgendes kopiert:

".... Dem unteren Teil Deines Beitrages entnehme ich, dass Du möchtest, dass gegen die Türkei Sanktionen erfolgen.Hast Du dazu Ideen? Wie soll das Deiner Meinung nach aussehen?"

Du hast wie folgt erörtert:

"Da unsere Diskussionen hier nicht das Ziel haben (können), Beschlüsse zu fassen, die dann ausgeführt werden, geht es doch darum, festbetonierte Denkstrukturen aufzuweichen."

Im Grunde genommen verhält es sich mit Deinem obigen Beitrag eins zu eins. Du bestätigst, dass es unverantwortlich sei, Rechtspopulisten zu wählen, und es liest sich die Warnung vor Gefahren durch Religionen (insbesondere der mulimischen) und Zuwanderungsströmen heraus.

Laut Deiner Aussage sollen die Diskussionen hier dazu beitragen, "festbetonierte Denkstrukturen" aufzubrechen.

Also, sollen wir alle so denken wie Du, oder was möchtest Du uns allen mitteilen?

Wir sollen alle Angst vor Zuwanderungsströmen und Fremden haben? Sollen wir Deutschland zumachen, John? Bleiben wir unter uns und folgen Deinen Denkstrukturen? Ich kann mich einfach nicht des Eindrucks erwehren, dass diese Denkweise die Deinige ist, die richtige, die betoniert feststeht und eins zu eins auf die Schreiberlinge überspringen und sich bei diesen gedanklich festigen soll...

Ex-Stubenhocker #183243, 18. März 2017, um 10:09
zuletzt bearbeitet am 18. März 2017, um 10:11

Ich möchte Dich gerne zuerst mal fragen, warum Du Stilmittel einsetzt wie :..und P........ für so ,Führer (!), Popolismus (!) (wieso eigentlich Popolismus....kommt das von Popo).
Was soll das? Ich verstehe den Sinn nicht.
Wenn Du etwas wirklich diskutieren möchtest, dann ist es doch absolut nicht zielführend dem anderen so zu begegnen.

Desweiteren geht es doch nicht darum, ob und welche Religion den Frieden bringt oder eben nicht.
Es gibt, und das wurde doch schon 100 fach gesagt, in jeder Religion Böse und Gute und nicht jeder Christ ist gut und nicht jeder Moslem ist schlecht.

Du hast einfach Angst! Angst vor dem Fremden.
Das ist bis zu einem gewissen Grad verständlich und das darf man durchaus auch haben.
Was in meinen Augen nicht in Ordnung ist, ist eine Angst vor "Überfremdung".
Wir sind alles Menschen... Menschen die anders sprechen, anders aussehen und eine andere Religion haben.... aber die durchaus miteinander leben können.

Was wirklich erfolgen muss, ist das Überlegen, wie mit dem allen umzugehen ist und wie Europa wieder zusammen wachsen kann.

JohnundHenry, 18. März 2017, um 10:24

Bernadette, wenn ich mir deinen Beitrag und deine Schlussfolgerungen so durchlese, dann bemerke ich ein gewaltiges Missverständnis.

Wer glaubt, bzw. glaubte denn schon vor Jahren hier in diesem Forum Lösungen parat zu haben, die gegen alle Widerstände durchgesetzt werden müssen?

Und wer weicht bewusst und begründet aus, wenn er - wie von dir mit deiner oben zitierten Frage (bei meiner zitierten Antwort hast du einen vielleicht aussagekräftigeren Part vergessen) - nach konkreten Lösungen gefragt wird?

Nur, damit ich nicht falsch verstanden werde. IHR seid es, auf die Frage bejahend zutrifft, ICH wäge ab und lege mich bewusst nicht auf eine Ecke fest, ohne hier wieder die belächelte M..... zu bemühen.

Falls die Tendenz immer noch nicht klar ist, ich habe von vornherein den Flüchtlingsstrom (und - zugegeben - die muslimische Religion) als Problem, das es zu lösen gilt, betrachtet. Auch als Aufgabe, und zwar als humanitäre UND politische. Auch meine BESORGNIS, dass die Verantwortlichen für das Problem eventuell keine tragfähige Lösung finden könnten, habe ich stets herausgestellt.

Für radikale Lösungen egal aus welcher Seite habe ich mich nie ausgesprochen, sondern stets darauf hingewiesen, dass ich diese ablehne.

Um auf deine Fragen einzugehen, die du im letzten Absatz gestellt hast. "Deutschland zumachen" - das ist doch genau die eine Möglichkeit extrem zu denken.

Mir fällt gerade ein Beispiel ein: Ich bin ja kein facebook-Fachmann. Aber da war doch mal was mit einer Partyveranstaltung und einem falschen Klick und dann kommen plötzlich Tausende statt beabsichtigter 50 oder so.

Klar, es geht hier nicht um eine Party, sondern um das nackte Leben von Flüchtlingen, das weiß ich auch.

Aber du hast ja von "Deutschland zumachen" geschrieben und damit den Vergleich begonnen, den ich nun lediglich etwas ausbaue.

Wir haben alle eine Haustür und keinen Vorhang. Wir können alle unsere Gastfreundschaft regulieren. Wir können die Haustüre offen lassen, so dass jeder rein kann und ihn mit offenen Armen empfangen. Wir können uns auch einigeln und sie zusperren und jeden überprüfen, der uns besuchen will. Wir haben alle Möglichkeiten. Dafür gibt es eine Haustür.

Wie auch immer wir uns entscheiden, in dem Moment, wo plötzlich 1000 vor unserer Tür stehen, sollen und müssen wir doch erstmal unser weiteres Handeln überdenken und können nicht einfach die Denkstruktur, die vorher unser Handeln bestimmt hat, "eins zu eins" weiterführen.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger, versuche ich - "oberlehrerhaft" - seit Jahren rüberzubringen.

Wenn diese Denkweise die falsche sein sollte, so würde ich als Hausbesitzer trotzdem nicht anders handeln, aus der Verantwortung gegenüber denen, die in meinem Hause bereits jetzt wohnen.

Ex-Stubenhocker #199061, 18. März 2017, um 10:33

Warum immer so lang???? Geht das nicht auch ne halbe Zeile kürzer?

Dottir, 18. März 2017, um 10:34

die kinder passen einfach nicht auf wenn der leerer spricht. sie sind halt noch zu wenig erfahren und müssen endlich mal begreifen das nur der herr leerer weiß wie der hase läuft. so wird das nichts, wenn ihr das nicht langsam einseht und am ende bleibt ihr sitzen..... also, immer schön den denkstrukturen von mopsi und seinem schulsassistenten aus schlumphausen folgen, dann klappt das auch mit besseren noten.

wenn ich diese ganzen auftritte von den klappstühlen hier lese, dann zweifel ich echt am schulsystem in deutschland. wie verbohrt und selbstgefällig geht das noch?

JohnundHenry, 18. März 2017, um 10:37

Thunderstorm, mit deinem letzten Absatz sprichst du mir aus der Seele.

Also von unten her weiter: Ich habe vielleicht etwas Angst vor Überfremdung. Um diese "Angst" vielleicht ansatzweise zu verstehen, nehme ich einfach Bezug auf meine Antwort auf Bernadette.

Was nun die Religion und Gut und Böse anbetrifft.

Wer hat denn von einem Krieg "Kreuz gegen Halbmond" gesprochen? Sicher, es war nicht der friedliche Nachbar in deiner oder meiner Nachbarschaft, der halt zufällig Moslem ist und genauso friedliebend wie du und ich.

Hoffentlich kann er genauso friedlich bleiben, wie alle anderen Moslems. Und wird nicht von "falschen" oder "schlechten" Moslemsführern oder Politikern in den moslemisch geprägten Staaten gezwungen, anders zu sein.

Es ist ja deine Sache, wenn der Blick auf die netten Nachbarn den Blick auf das (religions-) politische Gesamtszenario trübt, aber ich muss da ja nicht mitmachen.

Und nun zu der Frage der Stilmittel. Ich mag es halt einfach nicht, wenn bestimmte Wörter schlagwortartig in einer Diskussion verwendet werden, so wie es gerade passt. Und hinter dem Wort "PopUlismus" steckt für mich mehr sprach"philosophische" Problematik wie für andere, für die dieses Wort klar ist und für die dessen Verwendung eindeutig abwertend ist. Nur um nicht missverstanden zu werden: Ich finde den Vorgang, wie "Populismus" definiert wird, nicht gut, aber ich mag einfach das Wort nicht. Ich mag auch die Abkürzung PEGIDA nicht und weigere mich, mir zu merken, was die Buchstaben bedeuten. Für mich soll Sprachverwendung den Ideen, die man hat, dienen. Schwierig auszudrücken, aber vielleicht, ich hoffe es, kannst du mich ansatzweise verstehen.

JohnundHenry, 18. März 2017, um 10:39

Dottir, glaubst du denn nicht, dass man auch deine Auftritte hier durchaus selbstgefällig nennen kann? Trifft doch schon zu, wenn sie dir gefallen. Also: Mir gefällt MEIN Geschreibsel genauso wie dir DEINS. Wäre doch auch blöd, wenn jemand überzeugt davon ist, Mist zu schreiben und es dennoch täte, oder nicht?

JohnundHenry, 18. März 2017, um 10:44

Gerne Halley, sogar viele ganze Zeilen kürzer.

Auf deine Verantwortung. Mögen die Retourkutschen auf deinen Schultern landen:

WIR SOLLTEN VOR DEM SCHREIBEN MEHR NACHDENKEN.

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